Kostenvergleich TESLA vs Benziner

Nichts. Du vergleichst ein Gebrauchtfahrzeug mit einem Neufahrzeug und hast eine sehr niedrige Jahresfahrleistung. Was hattest Du erwartet? Die etwas niedrigeren Betriebskosten beim Tesla wirken sich aufgrund der großen Kaufpreisunterschiede nicht aus.
Zur Formulierung des „Lohnens“: Ein Auto (gerade für plusminus 100TEUR) kann sich nach MEINER Definition auch niemals lohnen. Entweder man ist bereit den Preis zu zahlen oder nicht. Billigere Alternativen gibt es nahezu immer.

Das von Dir berechnete Ergebnis führt ja zu dem oft geäußerten Ausspruch, dass Teslafahren was für Idealisten ist, aber nicht wirtschaftlich (bei geringen Fahrleistungen).
Ich habe beispielsweise eine Jahresfahrleistung von ca. 80 Tkm und kann den Tesla Bj. 14 daher halbwegs wirtschaftlich betreiben. Bei einem Totalschaden und angesichts der zwischenzeitlich gestiegenen Preise würde es jedoch bei mir aktuell sehr wahrscheinlich auch kein Model S mehr werden.

Es ist auch bei geringen Fahrleistungen wirtschaftlich. Es ist nur die Frage mit was für einem Fahrzeug man vergleicht. Ich habe mit Panamera verglichen, da ist das Model S von der ersten Sekunde an günstiger in der Anschaffung und in den Betriebskosten.

Du kannst nur Neuwagen mit Neuwagen vergleichen.

Oder Gebrauchtwagen mit Gebrauchtwagen.

Sonst ist die Differenz zu groß und kann durch eingesparte Betriebskosten nicht eingeholt werden.

Eine Nutzungsdauer von 3 Jahre ist auch nix.

Eher 8 Jahre ansetzen.

Ich habe die Kosten nochmal angeglichen.

Am Ende schaut es bei mir so aus:

e-stations.de/elektroautos/ … 0&anteil=0

Die Anschaffungskosten mal außen vor gelassen bzw. angeglichen, ergäbe das eine Kostenersparnis für

Benzin von ca. 1200 € + 325 € Steuern = 1525 €/Jahr

Letztendlich entscheidet der Anschaffungspreis für den TESLA und natürlich der „grüne Gedanke“ :wink:

PIT

Seit gestern liegt das Versicherungsangebot für den TESLA vor.

Kfz-Haftpflichtversicherung mit Schadenfreiheitsklasse SF28 (25%)
Kfz-Kaskoversicherung mit Schadenfreiheitsklasse SF28 (23%)
Vollkasko mit einer Selbstbeteiligung von 300 EUR Teilkasko mit einer Selbstbeteiligung von 150 EUR

1234,71 €!!!

Das ist in der Summe Versicherung + Steuer in etwa der gleiche Betrag, den ich für den BMW bezahle. Damit ist eine Ersparnis diesbezüglich auch hinfällig.

Über Fahrweise muss ich mir keine Gedanken machen, bin 10 Jahre LEXUS Hybriden gefahren und kann gut mit dem Gasfuß umgegehen. Auch das Streckenprofil würde ideal zum TESLA passen, da ich täglich ca. 80 km auf der Landtsraße unterwegs bin. Inspektionskosten bei TESLA kenne ich nicht und mein aktueller Daily musste nur wegen einer neuen Batterie in die Werkstatt.

Wird wohl ne längere Entscheidungsphase. :wink:

PIT

Frage bitte mal hier an.

Die Versicherung kostet 950 €.

tff-forum.de/viewtopic.php?f=4&t … er#p299204
tff-forum.de/viewtopic.php?f=4&t … er#p306878
[import.gwk.st/t/versicherung-emover-oder-dgvo/11009/1)

Ich habe von der Gothaer meine Versicherung - ich bezahle um die 800 € ohne Rabatte oder sonstiges. Ist wirklich super.

Weiterhin vergisst Du in der Rechnung den Wiederverkaufspreis. Die, die hier Ende 2014 bestellt haben, konnten nach 1,5 Jahren fast mit Null Wertverlust herauskommen.

Hier zeigt er mir 1199 € an und wurde noch nicht mal SF abgefragt :wink:

emover24.com/tarifrechner/

PIT

Die emover „kennt“ keine SF-Klassen. Außerdem ist der Tarif wohl seit 1.11. etwas gestiegen :open_mouth:

Ich hab mal über google einen Versicherungsvergleich aufgerufen und eine Versicherung gefunden, die mit meinen Konditionen „nur“ 827 € kosten würde. Hier muss ich aber noch genau die Feinheiten rauslesen, warum diese Versicherung ca. 400 € günstiger ist als meine Versicherung. :wink:

PIT

Vielleicht haben die Feld-, Wald- und Wiesenversicherungen noch nicht so viele Erfahrungswerte zu den Schadenssummen bei Teslas und gehen daher mit einer hohen Prämie lieber auf Nummer Sicher. Oder einige Versicherungen haben momentan noch „Einstiegsangebote“ um sich bei Tesla-Fahrern einen guten Namen zu machen, und demnächst werden die dann teurer.

Schau dir auf jeden Fall die Inspektionskosten an. Mir erscheinen die bei Tesla recht hoch zu sein, dafür dass übertrieben gesagt nur Schlüsselbatterien getauscht und Wischerblätter ausgewechselt werden. Man kann die Inspektionen dafür wohl mit relativ gutem Gewissen einfach weglassen oder nur alle paar Jahre gehen, wenn man die Batterie selbst tauscht und Wischwasser nachfüllt. (Aber vorher nochmal prüfen, ob man dadurch irgendwelche Nachteile hat – in den USA fällt wohl die Möglichkeit zur kostenpflichtigen Garantieverlängerung weg?) Bei meiner alten Rappelkiste ist der Komplettservice mit Ölwechsel und Riemen und Pipapo bei VW über die Jahre gesehen jedenfalls viel günstiger, ist aber eine ganz andere Wagenklasse – dein BMW könnte also trotzdem teurer sein als Tesla.

Es ist jedenfalls selbst dann schwierig, sich den Tesla günstig zu rechnen, wenn man so hohe Spritpreise zahlt wie in DE und sehr viel fährt. Du kommst ziemlich günstig an Sprit und fährst nur relativ viel („sehr wenig“ würde ich bei 17TKM auch nicht sagen), da ist es praktisch unmöglich – außer man beruft sich darauf, dass man sich ja ansonsten einen Porsche oder Ferrari zugelegt hätte. :wink:

Ich spare mir den Kauf eines der teuren Tesla-Modelle jedenfalls mal bis mindestens zur Midlife Crisis auf, wenn überhaupt. Bis dahin dürften da sogar noch 2-3 neue Autogenerationen auf den Markt gekommen sein. Jetzt muss es erstmal ein Model 3 tun. :laughing:

Für Tesla gibt es zwei spezielle Tarife von der Itzehoher den Du per EMail oder Telefon anfragen musst.

Du willst also nicht hören :wink:

Hier noch mal der Direktlink:
tesla-insurance.de/

Das ist der Premium Tarif. Musst mal auf der Website schauen der Standardtarif der auch schon besser als wie landläufige 08/15 Versicherung ist kostet 948€. Exakt das gleich wie das Angebot von der DGVO.

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Mod Note: Ich habe den Beitrag hierher verschoben, da er nichts mit Supercharger in Deutschland zu tun hat. Ist zwar im Model S Forum gelandet, das Thema gilt aber auch fürs Model X.

Es muss ein CCS -> CHAdeMO Adapter her.

  1. kann man diesen auch für die Japaner verkaufen
  2. habe eh viele CHAdeMO-> Tesla Adapter da.
    Dann benutzt man für Tesla halt 2 :slight_smile:

Oder gleich CCS-> Tesla.

Ich habe irgendwo gelesen, dass bei CCS kein Adapter zulässig ist. Finde nicht mehr wo das wahr.
Weiß einer was dazu?

Und noch was anderes, was mir aufgefallen ist…
)Bitte nicht steinigen, habe das Auto einfach gekauft, ohne großartig überhaupt was zu rechnen. Habe mich auf die Aussagen wie „elektrisch Fahren ist deutlich günstiger“ verlassen)
Ich komme von einem aktuellen Audi Q7 4M. Das ist ein Fahrzeug mit gleichen Dimensionen. Also vergleiche ich jetzt nicht einen VW Polo mit dem Model X.
Mit dem Q7 war ich nicht sonderlich sportlich unterwegs, weil er einfach nicht dazu verleitet, aber ich war deutlich! schneller unterwegs als mit dem Model X nun.
Er hat im Schnitt 6,8L Diesel verbraucht. Wer nicht glaubt, mir egal. Kurzstrecke war das nicht unbedingt. In 1,5Jahren bin ich mit dem 68tsd gefahren.
Wie bereits gesagt 6,8L auf 100km Verbrauch im Schnitt.

Jetzt der Model X…
Ich fahre mit dem deutlich zurückhaltender und langsamer.
Mein Verbrauch laut Bordkomputer ist seit Ende Oktober 255Wh pro km.
In der Tat sieht das aber anders aus:
Ich habe zwischen Haus und Firma einen super liegenden Tripple lader, wo ich noch kostenlos mit CHAdeMO Adapter laden kann.
Der Ladelimit ist auf 85% eingestellt.
Jeden 2. Tag halte ich dort an und lade etwa 40min bis 85% immer.
Der Tesla sagt „seit letztem Laden 97km und 27kWh“
(Ok, ist letzte Zeit mehr verbrauch geworden, passt nicht mehr ganz in den 255Wh Durchschnitt)
In der Tat werden an der Säule aber 39kWh geladen, bis der Akkustand wieder 85% erreicht und die Ladung automatisch beendet wird.
Also: zwischen zwei Ladungen laut Auto 27kWh und laut Säule 39kWh.
Heize immer 10, Max 15 Min vor dem los fahren vor.
Hier passt vieles nicht, aber auch das ist Banane. Wollte auf etwas anderes hinaus.

Wenn ich den Strom selbst zahlen müsste, wären es ~35-40kWh pro 100 km.
Laut meinem Stromtarif zu Hause wären das mind 11 Euro.
Ok, es gibt bestimmt etwas bessere Stromtarife und so weiter. Dann wäre ich bei 9 Euro (vielleicht).
Und ich habe keine Ahnung, was die Ladung an einer Nicht kostenlosen Station kostet.

Also wo ist hier das günstige elektro Fahren?

Dabei hat der Tesla deutlich mehr als der Q7 gekostet. Der letztere war erheblich luxuriöser, und fortgeschrittener, was die Technik an geht (ich weiß, hier sind 90% damit nicht einverstanden)

Ich bin kein Troll, dessen Mission hier ist, elektromobilität schlecht zu reden.

Erklärt mir das einer?
Sorry, falscher Thread, wollte eig. über CCS Adapter schreiben :slight_smile:

Falls tausend Fehler drin sind, Sorry dafür, alles vom Handy geschrieben

Liebe Grüße
Alex

Alex Du hast Recht, so lange bei Verbrennern nicht Vollkosten bezahlen werden und muss man seinen Strom zahlen gibt es keine Kostenersparniss gegenüber einem effizienten Diesel. Das kostengünstige EV ist eine Mär. Es wird wahr schöngerechnet durch kostenfreie SuCs, PV ehda Strom, etc.

Aber was kostet der Klimawandel? 5€ pro Liter Diesel reichen nicht um das und die Schädigung der Gesundheit auszugleichen. Also ist ein regenerativ geladenes EV die kostengünstige individuelle Mobilität.

Und dennoch wird es viele geben, die mit dem Tesla günstiger fahren als mit einem vergleichbaren Verbrenner. Bei mir auch so. In der jetzt aufpoppenden Ladesäulenlandschaft wird fast überall hier in der Gegend der Strom kostenlos abgegeben. Und da das erst der Beginn der Entwicklung ist, kann das durch aus noch ein oder zwei Jahre dauern. Oder länger. Somit fahre ich mein Auto 100.000 km in vier Jahren und werde Kosten von 0,60 € pro Kilometer erreichen. Das dürfte mit einem „vergleichbaren“ Verbrenner nicht möglich sein.

Wie schon mehrmals erwähnt MUSS man den Tesla S 70 D z.B. mit dem BMW 535ix vergleichen. (Laufruhe, Größe, Beschleunigung, Antrieb)

Stromkosten 20 kWh / 100 km je 25 Cent = 5 Euro
(Schnitt - zu Hause in Ö ca. 16 - 18 cent)

Benzinkosten 9l / 100 km je 1,4l = 12,6 Euro
(100 Oktan für volle Leistung)

Differenz 7,6 Euro

Je Jahr
15k km 1.140,–
30k km 2.280,–
45k km 3.420,–
60k km 4.560,–

Von den Einsparungen je Jahr bei Versicherung (mindestens -25% bei mir 2k), Wartung (0,5k) und Steuer (2k) möchte ich jetzt nicht einmal sprechen. :wink:

Fahre rund 30k km im Jahr bald noch mehr da statt 2 E-Autos nur mehr 1. Also rund 6-7k Ersparnis im Jahr. (2016+2017)

2018 werde ich wohl die 8k sprengen. :slight_smile:

Diese Vergleiche haben kaum Aussagekraft. Wenn ich einen TESLA so fahre wie den ausgewählten BMW, liege ich deutlich über den 20kWh, oder anders herum, fahre ich den BMW wie den TESLA beim angegebenen Verbrauch, benötige ich deutlich weniger Sprit.
Die Strompreise sind in A deutlich günstiger als in D.
Die Versicherungkosten nähern sich immer mehr an (siehe die jährlichen Diskussionen im Forum)
Was bleibt, sind Reparartur-/Wartungskosten und ganz wichtig: das pers. Nutzungsprofil, Laufleistung p.A. / Kurz oder Langstrecke / Nutzung von SuC oder anderen Ladeoptionen…
Es gibt keine verlässliche Aussage ausser die, die man mit SEINEN eigenen Parametern errechnet.
Ein Punkt wird in vielen Berechnungen n.m.M. nicht mit einkalkuliert. Die zu erwartende Lebenszeit ist bei einem Tesla wahrscheinlich höher. Will ich den Wagen nur 2 Jahre fahren, geht die Revhnung schon wieder nicht auf…
Fakt ist, einen TESLA kann man sich vielleicht schönrechnen, die positiven Auswirkungen auf unsere Umwelt — unbezahlbar!

@redvienna
Und in Deutschland sieht es ganz anders aus:

  • Versicherung vom Tesla ist deutlich teurer als unser A6, obwohl beide vom Grundpreis fast gleich sind…
  • Leasingkosten von einem Audi max 40% vom Tesla, da gilt für alle E-Autos zur Zeit, in der gleichen Klasse sind E-Autos im Schnitt 20% teurer(auch im Anschaffungspreis, deshalb greift in Deutschland auch nicht die E-Prämie)
  • kostenlose Ladestelle gibt es im Großraum Stuttgart fast nicht mehr, nur teure EnBW Ladestellen mit Tarifen, da lädt man nicht mehr freiwillig außer Haus

E-Auto fahren ist in Deutschland ein teures Hobby, aber es macht mehr Spaß beim Fahren:-)