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Kosten für App-Termine nach 4 Jahren/80.000km

Verrechnet Tesla eigentlich den Aufwand wenn man nach Ablauf der Garantie Fehler via App meldet? Wenn zum Beispiel nach nem Update was nicht mehr tut oder Funktionen sich auf einmal seltsam verhalten?
Wenn ja, wie teuer wird der Spass?

Wenn es nicht aus Kulanz übernommen wird, dann muss man es natürlich bezahlen. Materialkosten je nach Teilepreis und den Arbeitsaufwand nach Stundensatz. Auf meinem letzten Kostenvorschlag stand ein Stundensatz des Service-Centers von 145 €.

Ok, Stundensatz sind wir hier bei 200€/Stunde… bisher hab ich von Zeit zu Zeit Fehler in der App oder anderes gemeldet, damit Tesla auch Feedback bekommt wenn mal wieder ein OTA was zerschossen hat… wenn man aber dann damit rechnen muss dass jede Meldung erst mal nen 100er oder so kostet überlegt man sich 2 x ob man das so macht oder ob es da nen anderen Weg gibt um solches Zeugs mitzuteilen.

Die reine Meldung an sich wird wahrscheinlich nichts kosten, sondern es wird dann wohl, so wie jetzt auch schon, ein Kostenvoranschlag erstellt, sofern sich aus der Meldung notwendige Arbeiten ergeben. Während der Garantie werden die Kosten üblicherweise von der Garantie / Tesla übernommen, danach dann vom Halter, wenn dieser Tesla den Auftrag erteilt das so umzusetzen / den Fehler zu beheben. Schwieriger wird es, wenn nicht ein Teil kaputt gegangen ist, sondern Tesla zum Beispiel was per Update verschlimmbessert hat oder den Fehler möglicherweise anderweitig zu verantworten hat. Dann würde man natürlich Kulanz erwarten, was aber in Einzelfällen manchmal schwer durchsetzen zu sein scheint, siehe diverse Threads hier, zum Beispiel geflogene Pyrosicherungen und die Frage ob Tesla oder die Säule Schuld hat.

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Also wenn nach einem OTA-Update irgendwelche Probleme auftreten,
dann gibt es aus meiner Sicht nichts zu diskutieren, wo der Fehler liegt.
Auch wenn die Garantie ausgelaufen ist. Oder seh ich das falsch? :thinking:

Gruß

Ja klar, wenn es eindeutig durch ein fehlerhaftes Update ausgelöst wird, dann würden ich da auch kein Problem sehen. Vor allem wenn viele davon betroffen sind, dann wird schon alleine wegen des möglichen Imageverlusts nachgebessert werden.

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Die Frage von @Cupra ist aber nicht ganz eindeutig. Reden wir nur von eindeutig durch Updates verursachte Fehler? Oder auch davon, dass „Funktionen sich auf einmal seltsam verhalten“, möglicherweise unabhängig von Updates?

Zum Beispiel wenn nach Ablauf der Garantie der Touchscreen manchmal Ghost-Touches erkennt, dann würde ich nicht darauf setzen, dass Tesla auf Kulanz mal eben einen neuen einbaut.

In solchen Fällen wird es wohl darauf ankommen, ob es nicht als normaler Verschleiß gewertet wird und wie viele davon betroffen sind. Ich erinnere nur mal an so Themen wie defekter MCU-Speicher, gelbe Bildschirme, Ladeleistungsreduzierungen etc. Teilweise hat hier Tesla erst spät eingelenkt und früh Betroffene mussten ggf. (mehr) zahlen.