Korrelation der Ernährungsgewohnheiten

Dito,
wobei ich meist auf die lokale Herkunft achte, d.h. es wird wenn’s geht, beim hiesigen Metzger gekauft.
Seit 2015 gerne auch low and slow auf dem Grill zubereitet, vorher eher Würstchen und Steak brutzler.

Interessant ist, dass man den Bevölkerungsschnitt von ca 10% mit fleischloser Ernährung tendenziell wiederfindet laut vebu.de 2015. Laut Spiegel.de 2017 wären es jedoch doppelt so viele, als im Bevölkerungsschnitt, mit 4%. Zusammengenommen mit den stark reduzierten fleischhaltigen Ernährungsgewohnheiten, wären wir bei 24%, also einem knappen Viertel. Es scheint, als ob sich hier bislang niemand vegan ernährt.
Ich finde es auch bemerkenswert, dass es bis jetzt eine leichte Tendenz dazu gibt, dass nicht mehr täglich Fleisch/Fisch gegessen wird und der Konsum ganz langsam sinken mag, im Gegensatz zu den täglichen Fleischessern.

Wäre es für die Fleischesser unter uns denn denkbar, Fleisch von Tieren nicht mehr zu essen, sondern ersatzweise künstlich gezüchtete Fleischzellen (In-vitro-Fleisch), die weit weniger Ressourcen verbrauchen und kein Leid an Tieren verursacht?
Aus br.de: br.de/themen/wissen/kuenstli … t-100.html

Ein weiterer Beitrag aus 3sat nano, z.B. über den Zusammenhang von Klimagasen und Konsum (3 min.):
3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=42933

Quelle vebu.de: vebu.de/veggie-fakten/entwicklu … utschland/
Quelle Spiegel.de: spiegel.de/gesundheit/ernaeh … 28290.html

Alles Gute!

Na klar wäre das für mich eine Alternative! Warum auch nicht?

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Ich denke nicht. Am besten schmeckt ja die selbst gefangene Forelle, der geschossene Bock etc…

Warum soll ich etwas essen, was nur vorgibt, zu sein?

Ich heirate ja auch eine echte Frau, und keine „Puppe“…

Wahrscheinlich eine Prioritätenfrage, wie Wohnen auch…

Dann werde ich komplett vegan, im Reagenz gezüchtete tierische Produkte werde ich nicht essen, Essen ist für mich Genuss und Gesundheitsprävention.

Noch etwas Meinung:

faz.net/aktuell/beruf-chance … ml?GEPC=s5

Wenn es Dir nur um Genuss und Gesundheit geht, wieso schließt Du dann in vitro erzeugte Lebensmittel aus? Schmecken diese zwangsläufig schlechter oder sind diese per se ungesund?

Ich esse wegen des Geschmacks und der Inhaltsstoffe tatsächlich keine veganen Analogprodukte zu Fleisch- und Wurstwaren, aber tierische Produkte aus Zellkulturen habe ich noch nicht probiert.

Gruß Mathie

Ich hätte damit auch keine Probleme (habe es aber aus Mangel an Möglichkeit noch nicht probieren können), sofern es geschmacklich keinen Unterschied macht und es gesundheitlich unbedenklich ist - selbiges gilt bei mir auch für 3D-gedrucktes-Essen (siehe StarTrek :smiley:)

Ich ernähre mich vegan und lebe auch so. Auch wenn man mich leider (noch) nicht als TESLA - Fahrerin bezeichnen kann, das ändert sich hoffentlich in 2 Jahren dann, zumindest möchte ich mir Model 3 nach dem 15.7. irgendwann reservieren.
Also gibt es ja doch ganze zwei Veganer hier :smiley: Sei gegrüßt, mein gras- und steinefressender Freund! :slight_smile:

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Ernstgemeinte, Seitenhieb-freie Frage an die Veganer: Wie seht ihr das mit Vitamin B12? Das ist fast ausschliesslich in tierischen Produkten enthalten, was eigentlich belegt, dass Menschen grundsätzlich Tier(produkte)esser sind.

Prinzipiell wird B12 Schweinen z.B. auch nur zugefüttert, da die nicht artgerechte Haltung und Ernährung dazu führt, dass die Tiere das selbst im Darm nicht mehr produzieren können. Bei Kühen ist das aufgrund der Länge des Darmes was anderes.
Ich nehme unregelmäßig B12 zu mir in Tablettenform, aber auch da gibt es einiges, was man beachten muss und in welcher Form es am besten für die Bioverfügbarkeit ist. Das ist ein ziemlich ausschweifendes Thema und eine Wissenschaft für sich.
Würden wir uns etwas Unsteriler ernähren und ab und zu ein wenig Erde am Salat zu uns nehmen, könnten wir den Bedarf auch damit decken. Nicht, dass ich das tun würde :smiley: Das widerspricht aber m.E. nach deiner Aussage, dass wir grundsätzlich Omnivoren seien.

Fazit: Ich nehme lieber Tabletten zu mir als dass ich wieder tierische Produkte zu mir nehme. Diskussionen gerne per Nachricht, aber nicht hier im Thread, das gehört da nicht hin! :slight_smile:

Historisch ist das wohl richtig, aber das hat in meinen Augen nicht viel mit der aktuellen Situation zu tun. Die Evolution hat ja auch nicht damit gerechnet, dass mal mehrere Milliarden von uns den Planeten bevölkern. Die Evolution hat uns auch nicht darauf vorbereitet in Steinhäusern mit Zentralheizung und fließend warmem Wasser zu leben, trotzdem tun wir das. Will sagen: Unsere Intellektualität ermöglicht uns (und zwingt uns mittlerweile) anders zu Leben als unsere Vorfahren.

Danke für die Antworten!

Immer gerne

Ich brauche mich ja nicht outen, bin ja als Veganer hier etabliert.Wir futtern auch B12 Tabletten und Algenölpillen und D3, D3 braucht eigentlich jeder in Deutschland… Dafür brauchen wir keine Beta-Blocker, kei ASS und auch sonst gar nichts. Übrigens haben die Menschen vielleicht in der Steinzeit Fleisch gefressen, aber sie sind ganz sicher nicht elektrisch gefahren… :mrgreen: Ich finde, wir dürfen uns auch in der Ernährung weiter entwickeln, nicht nur bem Transport :mrgreen:

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Oh, dann bist du der Mitgrasende? sind schon mal 2!

Es sind noch deutlich mehr, aber nicht jeder liest jeden Tag, war auch erst nicht sicher ob ich mich an diesem Thread beteilige, hat ja fast gar nichts mit Tesla zu tun und diese Forum sollte ja nicht alle Lebensbereiche abbilden, die es gibt :smiley:

Meine Frau und ich sind auch definitiv sehr aktive Fleischesser, versuchen aber, das Fleisch hier in der Umgebung zusammenzukaufen, von Höfen, bei denen ich sehen kann, wie die Tiere gehalten werden. Zufütterung mit Mais bei Rindern finde ich zum Beispiel ziemlich furchtbar, eine aktive Flächennutzung mit guter Weidewirtschaft und Tieren sehe ich als biologisch sehr wertvoll an.

Das Thema der Ernährung scheint erstmal sehr weit weg von der eMobilität, aber der Verbindende Aspekt ist die Sichtweise, bzw. die Motivation gegenüber Umwelt und lebende Mitwelt und ob und wie diese beiden „Welten“, zwischen Mobilität und Ernährung zueinander stehen.
Ich für mich finde das recht spannend zu sehen, wie weit hier die persönlichen Lebensbereiche sich miteinander verhalten und gerade mit Teslas veganen Interieur ist es eine gute Verbindung zueinander.

@La rose noire: Ich finde deine Selbstironie sehr gut, kenn ich es oft von meiner Mutter und mancher „Geschichte“ die sie so erlebte, in Diskussionen um vegetarische Ernährung, bei euch dementsprechend vegan, mit „Was soll man denn noch essen, außer Gras?“ usw. aber genug davon, da wirst sicher auch mehr als genug zu erzählen haben, drum ists immer sehr gut, wenn man auch etwas über sich selbst lachen kann! :slight_smile:

Interessant ist, dass der Anteil der fleischfreien Essern mittlerweile doch zunimmt, wohingegen der der Fleischesser stagniert. Zusammengenommen mit den 10% Minimalstfleischessern, den 5% Vegetariern und 4% Veganern lägen wir hier im Forum bei gut einem Fünftel. Gut Möglich, dass sich auch mehr Personen angesprochen fühlen, die sich sowieso fleischarm oder -los ernähren.
Im Vergleich mit der Allgemeinbevölkerung scheint es bislang doch so zu sein, dass sich nicht nur der Aspekt der Fortbewegung und Energienutzung den Leuten wichtig sind, sondern die Motivation und Überzeugung bemerkbar in andere Lebensbereiche ausstrahlt.
Vielen Mitnutzern des Forums, welche Fleisch und Fisch essen, ist es hingegen auch wichtig, dass die Produkte aus der Region und/oder aus Biohaltung kommen.

Alles Gute!

Das währe für mich absolut OK und auch wünschenswert.