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Konzept für öffentliche Ladestellen

Bei einem Firmenparkhaus ja, bei einem öffentlichen Parkhaus in der Innenstadt oder bei einer Mall nein.

Gruß SLAM

Nach der blöden Logik müsste man im Grunde noch ganz andere Orte öffentlich zugänglich machen…
Wie passt es zusammen das Golfplätze aus dem Boden spriessen und Spielplätze rückgebaut werden.

Und wie wäre es, wenn jede zweite Tankstelle für Verbrenner hinter einer Schranke wäre?

Wenn das Konsortium in Zukunft meint den Ausbau zusammen zu machen ist das löblich. Das ändert nichts daran das das blockieren eines Pionier asozial ist. An ccs sehe ich kaum Vorteile für Tesla. In anderen Bereiche gibt es solche fragwürdigen Bedingungen auch nicht.

Für ein elektrisches Vorwärtskommen würde mir ein 135 kWh Akku und 120 kW Ladetechnik auf Strecke ausreichen.

Ich brauch keine Diktatur die mir 350 kW als Heilsbringer vorschreibt.

im lkw-bereich keine unübliche lösung.
zwar nicht jede zweite:
s. betriebseigene tankstellen auf den betriebshöfen
s. besondere zapfpistole an tankstellen

Die Diskussion über :arrow_right: Falsche Abrechnung von Ladevorgängen über Hubject hat jetzt einen eigenen Thread.

Gestern wieder mal in LB geladen und die Zähler abgelesen. Seit Anfang Dezember bis jetzt sind es je Ladepunkt 7,96kWh und Tag. Die Säule selbst habt somit 15,9kWh je Tag abgegeben.

Somit kommen wir wieder zum Thema der Wirtschaftlichkeit solcher Ladepunkte. Bei einem Äquivalent von knapp 6000kWh im Jahr liegen selbst bei 50Ct/kWh 3000€ Umsatz im Topf. Dabei fällt ca. die Hälfte auf den Stromeinkauf, und der Deckungsbeitrag sollte irgendwo bei 1500€ liegen.

Zu den bekannten Betriebskosten von ca. 50-100€ je Säule (Internet, Abrechnung, Versicherung, Hotline, Wartung) kommt dann noch die Abschreibung von ca. 1000-1500€ im Jahr hinzu.

Es ist doch schon sehr lange klar, dass man mit AC Säulen nicht Geld verdienen kann, wenn der Strom günstig abgegeben werden soll. Die Konsequenz lautet: Kosten reduzieren und als Werbemaßnahme Strom kostenlos anbieten ( Aldi, Lidl, IKEA…). :open_mouth:

Mir ist das überhaupt nicht klar :wink:

Ich sehe einfach das Problem, dass kaum einer an der Säule lädt. Logisch rentiert da nichts.
Lösung? Es müssen einfach mehr daran laden, ganz einfach :wink: :slight_smile:

Rechne mal vor: Welche Auslastung brauchst Du um Rentabilität zu erreichen?

ich glaube, dass sich gemeindeeigene ladesäulen genauso gut rentieren wie deren parkbänke und die discountereigenen säulen genauso sinnvoll sind, wie deren parkplatzflächen.
beides (bänke und parkplätze) gibt es aus gutem grund.

und, natürlich wird aktuell mit den ladesäulen geld verdient! hersteller, aufstellfirma, stromlieferant … es finanziert sich sogar ein mehrstufiges roaming-abrechnungssystem

AC Säule 22kW installiert 5000€. 8 Jahre. Gibt 625€ im Jahr.
Unterhalt und Service: 1200€ im Jahr. Etwas hoch für ne AC Säule nicht? Egal.

100kWh täglich durchschnittlich. Ergibt 36500kWh im Jahr.

Sagen wir 0.1€/kWh rendite. Wäre also ca. 0.25€/kWh im Verkauf. Wie zu Hause. :wink:

3650€ - 625 - 1200 = 1825€.

Die Zahlen kann jeder selbst hin und her schieben wie er mag. Den Standort stelle ich mir in Parkhäusern z.bsp.eines Flughafens vor. Es könnten auch 10 säulen nebeneinander stehen.

Ach ja, meine AC hat 2500 € installiert gekostet und in 3 Jahren 0€ Unterhalt. Klar, ohne Abrechnung. Aber öffentlich zugänglich.

Und wieder dreht man sich im Kreis, Phantasiepreise und Phantasie Auslastungen und schon hat man was man will. Eine öffentliche Säule kostet ca. 15.000€ und ob die 8 Jahre lang hält würde ich auch mal bezweifeln. Unsere ist nach zwei Jahren im Eimer!

Mit welchen Autos will man bitte denn an einer Säule 100kWh am Tag durchlassen? Wie ich schon mehrfach beschrieben habe gilt eine Säule die 15kWh am Tag macht als guter Standort.

Ist auch ein Grund warum das Zeitmodell eingeführt wurde und man sich nicht die kWh konzentriert.

Zudem musst Du bei der Abschreibung auch die Finanzierung etc dazu rechnen. Kannst Dich ja mal informieren was die Abrechnung so kostet, dann wird da langsam ein Schuh draus. Was glaubst Du was die Säule selbst an Strom verbraucht? Ständige Internetverbindung? Wenn ein Tesla schon grob 80W verbraucht. Wenn die Säule vielleicht 20-30W hat so sind das schon 260kWh Strom die flöten gehen. Macht schon 5% vom Umsatz einer guten Säule. Bei einer normalen vielleicht 10-20%.

Nie im Leben kostet eine in einem Parkhaus installierte AC Säule 15000 Euro. Nie und nimmer. Never. Belege das! AC. Nicht DC.

15kWh gilt als gute Säule. Sagst Du? Und jetzt?
:laughing: meine Säule gibt ja mit einem Fahrzeug bereits 25kWh durchschnittlich ab… nein 15kWh ist natürlich wenig.

Ich sag ja es muss mehr Durchsatz durch. Das WIRD schon.

Je nach Standort kann es natürlich für einen einzelnen Ladepunkt beliebig teuer werden. Das relativiert sich über den Durchschnitt der Standorte, von denen sich manche auch sehr günstig anschließen lassen. Zudem sinken die Kosten pro Ladepunkt rapide, wenn man an einem Standort gleich mehre Ladepunkt installieren kann, was aber ökonomisch nur Sinn macht, wenn mehr Ladepunkte tatsächlich zu mehr Umsatz führen.

Die Inselwerke eG hat inzwischen viel Erfahrung damit, für sehr schmales Geld solide öffentliche Ladestationen zu realisieren. Bei Interesse stelle ich gern einen persönlichen Kontakt her. Dennoch ist bei der aktuellen Auslastung alleine mit dem Stromverkauf die schwarze Null nicht erreichbar – aber das bezweifelt ja auch niemand. Die Frage ist, welche Auslastung wir in Zukunft hinkriegen.

Die Inselwerke rechnen übrigens 2 Euro pro Ladestart für die Kostendeckung drauf und reichen den Strom ohne Marge durch (Stand heute, das Preisgefüge wird sicher nochmal leicht überarbeitet). Damit stellen sie sich erheblich besser als die vorgeschlagenen 1 ct/kWh. Trotzdem ist es nach heutigem Stand kaum möglich, damit auch nur die laufenden Kosten für Abrechnung und Hotline zu decken, von Abschreibung für Beschaffung und Installation keine Rede (bzw. müssen diese Kosten zurzeit anders gedeckt werden, unabhängig von den Nutzungsentgelten).

Dieses düstere Bild könnte sich relativ schnell wandeln, wenn es sowohl mehr Ladevorgänge pro Ladepunkt, als auch erheblich mehr Ladepunkte gibt. Daher sind wir zuversichtlich, dass wir unsere Ladeinfrastruktur in absehbarer Zeit alleine aus den Nutzungsentgelten kostendeckend betreiben können. Von dort bis zur Abschreibung der Kosten für Beschaffung und Installation ist es aber noch ein langer Weg…

Danke Volker, natürlich gibt es Standorte an denen es leichter geht und auch Standorte an denen es noch teurer wird. Die Kosten für Inbetriebnahme, Abnahme, Zahlungssystem, eichamtgerechte Messung und Kommunikation sind sehr sehr aufwändig.

Was man nicht vergessen darf ist, dass größere Leistungen auch wieder einen größeren Aufwand bedeuten. Ich denke dass Säulen zur Dauerlast zählen und man so ab 30kVA eine Wandlermessung benötigt, wenn noch nicht jetzt dann kommt das sehr bald.

Klar die Kosten für Tiefbau und Kabelverlegung sind dennoch die gleichen ob man nun eine Säule stellt oder fünf. Auf der anderen Seite werden mehr Säulen wiederum weniger genutzt. Die Kosten für die Messung (Wandlermessung) steigen ebenfalls an .

chargeupyourday.de/pd/saeul … 9000c003a/

Dieses Ding kostet 10.0000€, hatten wir aber auch schon alles weiter vorne.

Es ist schon lustig, dass hier gerade die Leute immer ganz laut werden, die maximal die Erfahrung haben von einem Ladepunkt zuhaue in der Garage und daraus irgendwelche Schlüsse auf öffentliche Ladesäulen schließen wollen.

Was man auch nicht vergessen darf ist der ganze Overhead der entsteht. Wir sind ja gespannt ob wir in Bönnigheim dieses Jahr eine Säule bekommen werden. Wie viele Termine da mit der EnBW nötig waren und noch immer nichts passiert, das muss ja auch bezahlt werden.

Städte haben Stoßzeiten, ich denke nicht dass die Auslastung der Säulen stark erhöht werden kann. Wenn eine Säule eher die Gäste zum Einkaufen bedient so wird dort vermutlich am Rest des Tages nicht viel los sein. Andere Standorte an Bahnhöfen etc haben wieder andere Kunden zu anderen Zeiten. In LB gibt es nicht viele Säulen von daher kann man schon davon ausgehen dass 15kWh / Tag eine ordentliche Auslastung ist. Andere Säulen haben da viel viel weniger.

Ich denke in Stuttgart ginge ohne Car2Go auch kaum was.

Ich kenne die Leute von der EnBW ganz gut und die sagen das auch, dass man damit keinen Cent Geld verdienen kann, sie versprechen sich eher was von den Schnellladesäulen entlang der BAB. Ob da was zu holen gibt muss man noch sehen.

Was ich mir wünsche dass die Stückzahlen einen Preissturz bringen, das wäre echt sehr wünschenswert. Dann könnten sich auch Betreibermodelle entwickeln.

Sorry OSE. Geh doch bitte auf mein Beispiel ein. AC im Parkhaus z.bsp. eines Flughafens. Das war mein Beispiel und Du willst mich kritisieren, dann bleib auch beim Punkt und schweif nicht ab bitte.

Du würdest da z.bsp. mehrere Stück von den Mennekes Säulen à je 10’000€ plus installation frei hinstellen? Nicht wirklich oder?

Doch eher Aufputz typ2 an die Wand. Dann gleich 20stk. Nebeneinander.

Dass es viele andere Beispiele gibt welche sehr teuer sind und zudem wenig Stromabsatz generieren. Ist mir schon klar.

Übrigens habe ich schon 3 halböffentliche Säulen und 3 öffentliche Säulen installiert. Als Metallbauer wird man für solches auch angefragt. Bei einer haben wir die Säule nach Kundenwunsch gemacht.

Weltraumtechnik ist anders :wink:

vielleicht wäre es in der diskussion etwas klarer, wenn die überschrift eine andere wäre.

ich verstehe unter „öffentlichen ladesäulen“ ALLE die säulen, die auch öffentlich zugänglich sind: also auch die bei ikea, aldi, im parkhaus…

in der diskussion wird aber der schwerpunkt auf säulen gelegt, die als „profitcenter“ funktionieren sollen.

das (ikea vs. profitcenter) sind zwei völlig verschiedene schuhe! allerdings nur für den betreiber, mir als nutzer ist das egal. und in summe sollte das ziel ja die vervielfachung der jetzigen säulenanzahl sein, unabhängig zu welcher betreiberart sie gehört.

zurück zum anfang: vielleicht sollte die überschrift anders lauten um es klarer zu machen.

Wim, auch dies ist ein Konzept wie es ikea &co tun. Strom als Dienstleistung geschenkt dazu. Jedenfalls heute in der Pionierzeit ohne nennenswerte anzahl E Autos super.