Kontroverse Einstellungen in Firmen

@moderatoren könnte mal bitte Jemand diese unpassenden Beiträge hier auslagern? Das passt nicht herein. Auch wenn sie eingeklappt wurden. Danke.

Da hier einige Beiträge absolut nichts mit dem Threadtitel zu tun haben,
werde ich jetzt einmal ausräumen.

Trauriger Gruß :neutral_face:

Jetzt könnt ihr euch wieder auf die verschiedenen Philosophien in den Firmen
konzentrieren.

Danke und Gruß

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nur kurz zur Klarstellung des FUD Krams da oben EON und Kohlestrom…

EON hat gar keine Kohlekraftwerke mehr :wink:

Die haben lediglich noch die AKWs die sie damals nicht in Uniper verklappen durften.

zum Topic:
Mein AG bekleckert sich da auch nicht mit Ruhm… vor Corona wurden auf dem Firmenparkplatz der Zentrale ne ganze Batterie Ladepunkte von der EMob Sparte im Konzern aufgebaut (nachdem ständig so Nörgler wie ich bei jeder Gelegenheit nachgefragt haben). Da die aber die private Abrechnung nicht geregelt bekommen, durften nur Dienstfahrzeuge dort laden. Dienstfahrzeuge als PHEV oder BEV konnte man an einer Hand abzählen. Das wurde dann besser, als die 0,25% Versteuerung kam, trotzdem war die Mehrzahl der BEV am Parkplatz private Fahrzeuge (und auch das war die absolute Minderheit… fast schon verschwindend gering… peinlich dafür das wir in der Branche selber sind).
Direkt im Gebäude daneben, wo die EMob Sparte des Konzerns saß, war die ganze Tiefgarage vollgekleistert mit Ladesäulen und für alle nutzbar.
Was man mit der EMob Sparte mittlerweile angestellt hat, verrate ich lieber nicht…

Nun ich stehe auf dem Standpunkt das man durchaus etwas erreichen kann wenn man den Mund aufmacht. Ich bin in unserer Firma sehr aktiv das das Thema eMobilität angeht. Einige von euch waren ja z.b. bei diesen Events hier (Düsseldorf, Frankfurt) dabei und konnten somit helfen weitere Mitarbeiter von der eMobilität zu überzeugen.

In unserem Neubau in Düsseldorf gibt es z.b. 100 Ladestationen in Frankfurt 80 (von der SWD). Diese können auch per App vorher (bis zu 24h) reserviert werden.

Intern habe ich bereits einen Vortrag gehalten wie eine Dienstreisen per eAuto funktioniert und das Feedback war sehr postiv.

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Bei uns schreibt man sich auch dauernd Innovativität usw. groß auf die Brust.
Die Realität ist beschämend.

Wir haben 6 22kW Ladepunkte.
4 davon für die Geschäftsführung (haben firmenkarten für 2 firmen-E-autos).
2 Stück „öffentlich“. Freizuschalten mit der App des lokalen Netzanbieters (stellt auch die Infrastruktur). Kosten für das laden ist Zeitbasiert und wegen 22kW theoretisches maximum aktuell bei ca. 1 Euro/kWh. Unbrauchbar und unbenutzbar. Abrechnung über die Firma ist nicht möglich.

Was die Firma zudem auf dem modernen Gebäude auch nicht hat ist eine PV. Dauernd nur Ausreden warum alles nicht geht. Dabei wäre die Grundlast ganz leicht zu decken, da sehr gleichmäßig untertags (habe die15 min daten gesehen).

Bei uns hat ein Kollege sein E Auto wieder verkauft weil er nicht laden konnte aber mit dem alten Triplet hätte müssen.

Ich habe aufgegeben. Wenn mich wer fragt sage ich, ist mir wurscht. Ich habe es 2 Jahre versucht aufzuklären. Irgendwann ist genug.

Bernhard

Spannend zu lesen was andere erleben. Ich bin da froh, bei einem offen eingestellten Arbeitgeber zu sein.
Wir bauen gerade 6 Wallboxen auf den Parkplatz, der auch öffentlich zugänglich ist (THG) und die Wallboxen werden für Mitarbeiter frei nutzbar sein.
Aktuell haben wir nur wenige Stromer und keine PHEVs im Fuhrpark, hoffentlich wirkt das aber für mehr Kollegen als Anreiz oder Enabler sich die Anschaffung eines EVs zu überlegen, gerade für Laternenparker ist die Lademöglichkeit am Arbeitsplatz ja die perfekte Lösung.

Was wirklich geholfen hat, war dass die Steuervorteile für reine Stromer dafür gesorgt haben, dass kein neuer Firmenwagen in den letzten zwei Jahren mit Verbrennungsmotor bestellt wurde. Für die Firma ist es also nur gut und günstig, am eigenen Stromanschluss laden zu lassen, anstelle allen das Laden am öffentlichen Schnelllader zu bezahlen.

Mit dem Vermieter unseres Gebäudes hatte ich auch schon Gespräche, der war insbesondere mit Hinweis auf Mieterstrom direkt hellhörig geworden und überlegt ob jetzt doch das vorhandene Dach komplett durch PV zu ersetzen wäre (die aktuelle Konstruktion würde keine Solarzellen obendrauf tragen). Ich denke das Umdenken findet gerade statt und es nimmt allgemein Fahrt auf.

-Jan

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Das größte Problem bei uns ist der Neid der Kollegen, weil wir während der Arbeit kostenlos laden können.
Unser AG will Elektromobilität fördern.
Wir haben derzeit ca. 30 bis 40 BEV bzw. PHEV auf 2x22 und 2x10 kWh (die 10er werden meistens von PHEV-Dienstwägen blockiert) bei ca. 500 Kollegen.
Mit der WhatsApp Gruppe klappt das Laden ganz gut. Dabei sind die PHEVs ein kl. Problem, da sie jeden Tag mind. 3 Stunden laden müssen.

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Eigentlich könnten die PHEV auch an 230V laden und die stärkeren Ladesäulen den BEV überlassen.
So ein paar Steckdosen sollten doch recht einfach zu installieren sein.

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Wir haben aktuell bei 7 elektrischen Firmenwagen (100%) 6 Ladesäulen, 3 mit mit 3,7 kW und 3 mit 22 kW, die meisten sind jetzt in die Jahre gekommen (die Ältesten sind 10) und werden demnächst getauscht, danach werden wir dann 8 Ladepunkte haben. Die neuen Punkte werden mit 900 Euro pro Ladepunkt von der KfW gefördert. Das ist doch alles soooo einfach :sunglasses:

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Das ist den Verantwortlichen schwer zu erklären.
Mir würden viele 7,4 kW Ladepunkte im Parkhaus als Ergänzung reichen.
Das reicht für einen Arbeitstag und für die meisten Fahrzeuge. Es würde auch das Netzes schonen.
@Schlichti 3,7 kW wird mit dem Aussterben der PHEVs irgendwann nicht mehr gebraucht.

9 Stunden in der Firma bedeutet für den Mitarbeiter 33 kWh nachgeladen das muss man erstmal bis zum nächsten Arbeitstag verfahren. Die neuen Ladepunkte werden wir mit Lastmangement ausstatten, da teilen sich dann 3 Ladepunkte 11 kW und die anderen 5 Ladepunkte 22 kW.

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Denke das wäre auch am Flughafen für mit dem eAuto anreisenden gut, da würde 2,3kWh Ladeleistung langen damit man im Winter das Auto hinstellen kann und beim abholen nach 2 Wochen der Akku zumindest nicht leer ist…oder Laden mit 3,7kWh

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