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Konsequenz aus Dieselgate--Phaeton wird elektrisch

autobild.de/artikel/vw-abgas … 77591.html

…dazu soll ein kompletter „Baukasten“ für elektroautos und Laster entwickelt werden…das erste Modell soll aus diesem Baukasten sollder Phaeton werden.

Nicht dabei steht leider, wann der E-Phaeton kommen soll, aber aufgrund der dringlichkeit der Lage braucht VW schnell etwas positives. 2018 oder 19 ist noch weit weg.
Aus meiner sicht sollte es auch theoretisch nicht lange dauern—das know how ist dank e-golf und Plug-in Hybrid Passat ja im hause vorhanden. Braucht man nur noch eine grosse Batterie…

Da waren sie wieder, die Ankündigungsmeister aus dem VW-Konzern.

Nach der Lars-Thomsen-Zeitrechnung sind das nur noch so zwischen 115 und 200 Wochen. Das geht sehr schnell vorbei. Da kann man drauf warten. Nur ja keinen Tesla kaufen bis dahin!

Aufgrund der Lage, in der VW jetzt ist und da man die technologien ja schon im Haus hat, sollte es aus meiner Sicht eigentlich nicht mehr als maximal 52 Wochen dauern, das die nen 80 KW Akku in die Bodenruppe des Phaeton packen…und im Plug in Passat den Verbrenner rausschmeissen und nen grösserne Akku reinmachen :wink: Dann gäbe es das Model III von VW eher als von Tesla :wink:
Aber genau daran, das sie sowas nicht hinbekommen krankte der laden ja bisher…Hoffentlich wacht VW auf, bevor es zu spät ist.

Dann müssen sie nur noch halbwegs bezahlbare Akkus in ausreichender Menge organisieren.

Irgendwo wird sicher bereits streng geheim die ein oder andere Gigafactory dafür gebaut.

Hi !

Der neue Passat ist gerade raus !

Wenn man beim aktuellen Modell den Verbrenner rausschmeißt und durch nen AKKU ersetzt, fährt das Auto nich so dolle…

Einen VW als E-Car würde ich erst kaufen, wenn er von vorn herein so konzipiert wäre.

Aus Sicht von VW würde ich Bugatti und Phaeton lieber einstellen…das Geld haben sie doch nicht mehr…

Die Rolle von VW im Bereich der E-Mobility ist MASSE - da können sie uns wirklich helfen…

Bei Phaeton und Co kommen wir in der Sache nicht weiter !

:wink:

Ein E-Auto muss von Grund auf als solches konzipiert sein. Wieso soll da nun ein Baukasten gemacht werden?
Andere bauen ein Auto, lernen dazu, verfeinern den Entwurf. Dagegen ist der Schritt vom Auto zum Baukasten noch ne Abstraktion mehr. Wie will VW damit eine schnelle Lernkurve hinkriegen?
Und ohne Lerneffekt werden E-Autos zu schwer, zu unsexy von den Fahrleistungen, zu teuer, oder alles drei.

Ich finde, VW sollte einen e-Phaeton rausbringen und die Erfahrungen in eine Plattform für VW Passat/Audi A4/A5/A6 investieren. Meinetwegen auch ein Baukasten. Aber halt erst im zweiten Schritt.

Das Baukasten System gilt VW-intern als Erfolgskonzept, quasi der Oberkracher der Massenfertigung. Darauf sind sie so stolz, wie die Schweiz auf ihre Schoki. Deswegen sehen sie gar nicht erst die Möglichkeit etwas anderes als einen E-Baukasten zu verwenden…

Hauptsache irgendein langstreckentaugliches Auto wird von VW endlich mal gebaut und nicht nur angekündigt. Der Baukasten ist da erstmal das kleinste Übel.

Ich freue mich trotzdem, da der Weg den Phaeton rein elektrisch angetrieben zu produzieren, in die richtige Richtung zeigt!

Und Probefahrten werd ich den dann auch.

Hallo,

was VW da macht, ist purer Aktionismus. Man will jetzt ein Modell elektrisch fahren lassen, das keinerlei Marktrelevanz hat:
https://de.wikipedia.org/wiki/VW_Phaeton#Produktionszahlen

Dann will man einen neuen „Modularen Elektrifizierungsbaukasten (MEB)“ entwickeln
http://www.autokiste.de/psg/1510/11647.htm
mit dem alles von Jetzt auf Gleich ganz anders werden soll. Meine Meinung: Das kriegen die nicht in 200 Wochen hin. Den MQB haben sie seit 2010 in der Entwicklung und er ist immer noch nicht an dem Punkt angekommen, wo ihn die Herren vom Vorstand gerne hätten. Mal Googeln.

Bitte nicht falsch verstehen: Ich gönne VW den Markteintritt in die elektrische Mobilität. Sie werden aber hoffnungslos der Musik hinterher laufen und sich irgendwann mal darauf rausreden, dass aufgrund der „unglücklichen Marktsituation in den USA“ ein weiteres Engagement nicht zielführend ist und dann verkünden, dass man mit Tesla eine Kooperation eingegangen ist, um das Model Y (oder 3) in den Werken Wolfsburg und woanders zu produzieren.

Es bedarf schließlich nur einer Neuprogrammierung der Kuka Roboter und einiger Anpassungen bei den Zulieferern. Und dann rollt der Tesla der Zukunft bei VW vom Band, wie seinerzeit das VW Cabrio bei Karman in Osnabrück. VW hat fertig. Sie wissen es nur noch nicht.

@Wassermann: Mir gefällt Deine Vision im letzten Absatz zur EV Massenproduktion. Ein EV zuerst gebaut in der symbolträchtigen Gläsernen Manufaktur in Dresden wäre schon mal ein starkes Signal in die richtige Richtung. Der mögliche Beginn einer Trendwende. Was könnten die europäischen E-Mobilisten öffentlichkeitswirksam tun, um unterstützend das Eis zu brechen?

Und wenn VAG aus heutiger Sicht auch bestenfalls „der Musik nur hinterherläuft“ ist das besser, als ganze Regionen langfristig wirtschaftspolitisch in’s Abseits zu reißen.

Die Frage, wer dann mehr als eine halbe Mio. Einheiten EV’s produziert, heutige Zulieferer oder oder, die stelle ich ertsmal zurück.

Ich bin da anderer Meinung. Der Passat GTE fährt sich auch voll-elektrisch hervorragend, bis 130 km/h. :slight_smile: Ihm fehlt allerdings noch ein bisschen die Rekuperations-Aktrobatik reiner Elektrofahrzeuge. Aber es geht ihn mit dem Gaspedal zu steuern und zu segeln. Die Rekuperation selber ist schon mal recht stark, wechselt dummerweise aber mit den Gängen - und man kann sie (scheinbar) nicht unabhängig wechseln. Aber nach schon wenigen hundert Kilometern hatte ich den Punkt bei den verschiedenen Geschwindigkeiten raus.

Es stimmt aber, dass der Verbrenner nervt - auch wenn man ihn praktisch nicht hört. Der GTE ist derzeit noch viel zu „Verbrenner-Afin“ und verbraucht im reinen Verbrenner-Modus leider auch nicht ganz so wenig wie man sich wünschen würde (auch wenn er für einen Benziner okay ist). Zudem nutzt er nur entweder den E-Motor oder den Verbrenner, also unterstützt der Elektromotor den Verbrenner nicht beim Beschleunigen auf der Autobahn. Tatsächlich kommt man nach einer Autobahnfahrt meist mit mehr Strom im Akku an als man losgefahren ist. Zudem ist der Elektromobtor nicht ganz so effizient wie gewünscht (ca. 200-210 Wh/km im Stadt/Land-Verkehr, aber normal gefahren).

Aber er ist im Gegensatz zu „konventionellen“ Benzin-Passats ist er viel leiser und praktisch ohne Verbrenner-Vibrationen. Und das Licht ist genial. :wink: Schade, dass ich ihn jetzt nicht mehr habe. Er war viel besser als mein Volvo - in praktisch allen Belangen. :frowning: (außer dem Touchscreen) :wink:

Generell denke ich, dass der GTE tatsächlich was für die Masse ist. Er ist nicht so viel teurer als ein normaler Passat und bringt einem gut das elektrische Fahren bei.

Ein Phaeton fände ich aber auch schlechter als einen Passat mit mehr Reichweite, und ggf. einem kleinen REX anstatt eines echten Verbrenners. Beim Phaeton geht es aber eigentlich doch um eine komplett neue Plattform für E-Fahrzeuge, die halt mit dem Phaeton zuerst kommen soll, während alle anderen Autos eben noch auf MQBevo basieren werden - und so die Akkus noch nicht ganz perfekt integriert werden können.

Hi !

Schaut mal hier…

welt.de/wirtschaft/article14 … Autos.html

Die Dinge entwicklen sich ja…aber VW hat jetzt alles vor dem Latz, was Tesla schon gelöst hat. Der Phaethon ist schon auch so schwer, wie das Models S.

Ich wünsche mir von VW einen radikalen Neubeginn. Sie müssen auf E gehen, weil sie es sonst einfach nicht überleben.

VW darf sich gern dabei jetzt schon die Frage stellen, WO auf der Langstrecke denn geladen werden soll. Damit können sie für den Phaethon jetzt schon beginnen…

Gern kaufe ich wieder einen VW - aber erst nach dem erbot und der Läuterung - bis dahin sollen sie „stinken“ gehen !

Ich wäre wirklich froh, wenn meine beiden Lieblingsmarken überhaupt „so wenig“ für die Elektromobilität tun würden, wie VAG. :frowning:

Welche sind das?

Volvo und Lexus.

Bei Ersterem gibt es für die Steckdose einen Monster-Kühlschrank 30km Reichweite für den Preis eines Tesla bei Monster-Verbrauch, oder 30km Reichweite mit einem nicht sehr sparsamen und recht dreckigen Diesel…

Beim anderen Nichts.

Der Beitrag ist beinahe prophetisch: fr-online.de/wirtschaft/vw-v … 68472.html

Kaum wurde der e-Phaeton angekündigt, ist er auch schon wieder gestrichen.

Verdammt, VW tauchte in meiner „Wer-verschiebt-seine-Ankündigung-als-Erster?“-Liste


nicht auf… :mrgreen:

Das Göttinger Tageblatt (Printausgabe) schreibt dazu, der Nachfolger des Phaeton sei verschoben, er solle „dann“ [was auch immer das heißen mag] als Elektroauto auf den Markt kommen.

Mal sehen, wer das richtig zitiert hat.

klingt nach Phaton aus der Asche (oder wie sagt man?) :unamused:

Den „Phönix aus der Asche“ wird es nicht mehr geben, das Konzept ist tot und VW wird das Feld der Elektromobilität Anderen überlassen.

In ein paar Wochen werden wir in der Zeitung lesen, dass man in der Manufaktur Dresden andere Modelle bauen wird. Wer hätte noch vor einem Jahr gedacht, dass VW so sehr auf dem Zahnfleisch gehen wird. Dem Konzern fehlen die inneren „reinigenden Kräfte“ und speziell ein auf die Zukunft ausgerichtetes Konzept. VW ist eine sich selbst verwaltende Behörde mit Gremien, die nicht in der Lage sind, schnell auf die sich ändernden Bedürfnisse des Marktes zu reagieren.

Im Gegensatz zu Tesla lagert VW die Schlüsselpositionen der Technologien an die Zulieferer aus und damit potenzieren sich die Probleme. Mercedes und BMW sind da übrigens keinen Deut besser. Wenn ich mir alleine anschaue, wie hirnrissig dieser Drehknopf beim i3 in der Mittelkonsole als Relikt der Vergangenheit implementiert wurde, da rollen sich mir schon die Fußnägel auf. Und bei der elektrischen B-Klasse haben sie es noch nicht einmal geschafft, die Ladesäulen ins Navi zu programmieren. Stattdessen werden die im Umfeld liegenden Tankstellen angezeigt (Stand: April 2015).

Mir wird von Tag zu Tag mehr bewusst, auf welchem Ast die deutsche Automobilindustrie sitzt und und mit welchem Werkzeug sie dort eifrig zu Gange ist: Mit der Säge ganz nah am Stamm. Nokia lässt grüßen.

Das sind genau die „Kleinigkeiten“ die mich schon immer aufgeregt haben.
Es hat ja auch ewig gedauert bis die Hersteller von Autoradios mal USB-Sticks unterstützt haben und am Anfang nur durch teure Zusatz-Hardware, so richtig peinlich einfach. Gar nicht zu erwähnen wie wir vor 2 Jahren mit einem Mietauto französischen Fabrikats nach Finale gefahren sind und eine halbe Stunde das Navi programmieren mussten mit Knöpfen die tausend Mal umständlicher waren als das eh schon komplett misslungene i-Drive :laughing:

Das ist das schöne an Tesla, dort wirkt alles wie aus einem Guß, mit viel Liebe zum Detail und als hätten sie das Auto 10 Jahre lang auf Herz und Nieren getestet.
Ich war total baff als mir das erste Mal bewusst wurde was ausgerechnet die Amerikaner da Großes geschaffen hatten in dieser ewiggestrigen Welt der Automobile.