KW V3 Kann man sogar höher stellen als Serie, Teilegutachten ist aber nur für -2,5cm bis -5cm
Nicht? Ich dachte, wir wären auch eine Runde zusammen gefahren. Zumindest erinnere ich mich noch an dein Logo, das sich auch auf deinem Auto befindet ![]()
What ever…eine Tieferlegung von mind. 25mm muss man in Kauf nehmen sonst passt der Hub nicht mehr.
Eine komfortablere Fahrweise, trotz Tieferlegung, wird durch ein Zweikammersystem erreicht. Trotz Tieferlegung agiert der Dämpfer schneller und kann somit schneller im Zug und im Druck arbeiten. Sprich, ein ausgewogeneres Fahrverhalten stellt sich ein und kurz Stöße werden nicht mehr holprig, Bodenwellen nicht mehr aufschaukelnd, ins Fahrzeug übertragen.
Die Tieferlegung muss man in Kauf nehmen, wer aus irgendwelchen Gründen die Bodenfreiheit braucht, muss darauf verzichten, wer aber die 25mm Luft hat, kann sich dadurch ein adäquates Fahrverhalten zulegen.
Daniel
Hey Daniel,
das mit dem Logo ist zwar richtig (freut mich, wenn es im Kopf bleibt), aber gefahren sind wir nicht. Einerseits ärgere ich mich, andererseits kenne ich mich und wäre nur in Versuchung gekommen. Aus dem Grund habe ich bewusst verzichtet und hatte auch so einen schönen Tag bei euch auf dem Hof. Von dem her muss ich über das V3 auch immer „vom Hörensagen“ schreiben 
Wenn ich das richtig überblicke, dann ist aber durchaus ein Markt da für ein besseres Fahrwerk auf Serienhöhe (oder sogar höher). Ich hoffe einfach mal, dass das V4 dann von +10 bis -40 einstellbar ist, dann bin ich sofort dabei 
Mein „alter“ war ein 1.8t-Renault-Vel-Satis 3.5V6, da hab ich immer so 2.3 reingemacht.
Der war als Franzose natürlich auch „komfortabler“ auf der Straße. Aber ehrlich gesagt empfinde ich das 2020er Model 3 gar nicht als so schlimm, wie ich es nach den monatelangen Vorbereitungen im Internet erwartet hatte.
Ja, es dämpft kurze Stöße nicht toll. Aber ich empfinde das trotzdem als Jammern auf recht hohem Niveau. Muss man vielleicht besonders sensibel und „gebildet“ beim Thema Fahrwerk sein, um das als gravierend zu empfinden.
Gestern habe ich einen Astra-Fahrer mal an’s Steuer gelassen. Der fand das Fahrwerk so toll, daß er spontan während der Fahrt meinte „toll, man merkt von den Hubbeln und Löchern ja überhaupt nix“
Also gegenüber den alten Opel (Vor PSA) ist das Fahrwerk des Teslas eine Offenbarung. Nur ich komme von einem Citroen C5 mit Hydropneumatikfahrwerk. Da hatte man neben dem komfortablen Fahrwerk auch die Möglichkeit sich ca. 5cm höher zu pumpen. Kurz vor dem Umstieg bin ich den C5 sogar auf der härteren Einstellung gefahren, damit der Umstieg nicht so extrem wird. Auch sehe ich, dass im M3 AWD ein wesentlich komfortableres Fahrwerkeinstellung drin ist, als in dem einmal getesteten (Probefahrt) Performance. Aber natürlich sind die kurzen Stöße bei unseren Landesstraßen im Alpenostrand schon gewöhnungsbedürftig. Und ja, ich habe 2,6 Bar drin, statt den vorgeschriebenen 2,9.
Das war die Hauptsache!!
Ich bin etwas durch das Fahrwerk meines Type R verwöhnt, daher ist mir das Fahrwerk des M3 gleich negativ aufgefallen. Vieles natürlich subjektiv und auch eine Frage des persönlichen Geschmacks und es wäre falsch pauschal zu sagen, dass für jeden das V3 die Endlösung ist aber es ist eine durchaus sinnvolle Alternative für die, die es eben als nicht gut empfinden.
Daniel
Ich bin ja auch wirklich ein schwieriger Fall.
Einst bin ich mal nen 5er BMW Probe gefahren, von dem ich tatsächlich dachte, er sei kaputt. Der Verkäufer hat mich danach gehasst.
Ich habe meine Ente geliebt, weil ich sie mit 80 über Zone-30-Huckel jagen konnte. Danach die Citroen C6, davon hatte ich zwei Stück. Dann der Benz-SUV mit Luftfederung …
Ich liebe es weich, butterweich. Ich brauche es nicht sportlich, das ist mir vollkommen Schnuppe.
Mir war bewusst, dass das Model 3 eine Herausforderung sein würde, aber ein Model S wollte ich nicht bezahlen.
Ich habe im Übrigen keine Ahnung von diesen Zugstufen und kann das Verhalten eines KW-Fahrwerks anhand Eurer Beschreibungen leider überhaupt nicht nachvollziehen. Im Grunde müsste ich das wirklich mal ausprobieren.
Hat hier im Ruhrgebiet vielleicht einer so ein Fahrwerk und nimmt mich mal mit auf die Buckelpiste? 
Nein, das hat nichts mit schwierig zu tun. Es ist immerhin viel Geld, das man für so ein Fahrwerk ausgibt, daher sind solche Bedenken und Überlegungen absolut nachvollziehbar.
Vielleicht findet sich in dem Eck jemand, ansonsten meldest dich, dann organisieren wir hier was für dich.
Vorab: eine Tieferlegung bedeutet immer ein sportlicheres Fahrverhalten, da der Dämpfer weniger Platz zum ein- und ausfedern hat. Durch das schnellere Reagieren der Zug- und Druckstufen durch das Zweikammersystem fährt es sich jedoch abgerundeter, da das Fahrwerk aus Unebenheiten fährt und nicht mit Verzögerung reagiert.
Daniel
Ok, ganz ohne physikalisches Verständnis bin ich natürlich nicht 
Das Model 3P bin ich ja auch gefahren, nur eben auf Düsseldorfs glatten Straßen. Es schien mir satter auf der Straße zu liegen und auf „Schlaglöcher“ ruhiger zu reagieren, weil es dieses leichte Nachzittern nicht gab, was mein Model 3 jetzt hat.
Ob es härter war, weiß ich nicht mehr, da ist meine Erinnerung doch schon getrübt. Ähnlich getrübt sind die Erinnerungen an die 18-Zöller. Nach der Probefahrt war ich eigentlich sogar positiver überrascht, als ich befürchtet hatte, zumal diese Probefahrt auf meinen Heimstrecken stattfand.
Nun fahre ich seit zwei Wochen meine Variante, also das Mittelding aus P mit 20“ und LR mit 18“ und bin tatsächlich schon etwas angestrengt. Noch schlimmer wirds, wenn der Wagen die Schläge irgendwann einmal mit Rasseln und Klappern irgendwelcher Innenausstattungsteile quittiert, sowas bleibt meist nicht aus.
Ich nerve sogar schon meine Stadt-Mitbewohner, weil ich nicht mit 50 durch diese huckeligen Straßen fahre, wie Andere hinter mir, weil mir das einfach zu stotterig ist. 20 Jahre Luftfederung gehen nicht spurlos an einem vorbei.
Ich werde mir auf jeden Fall 18“ Winterräder besorgen und mir mal selbst im Alltag den Unterschied erfahren. Ich teste auch mal die 2.6bar, das allerdings mit keinem so guten Gefühl.
Und wenn ich total verzweifelt bin, kann ich ja auch mal zu Euch Rebers fahren - ist bestimmt weit, oder? 
p.s. In Dortmund gibts ja auch diesen JP Performance Freak. In irgendeiner seiner Sendungen habe ich mal gesehen, dass KW extra für ihn irgendein Fahrwerk gebastelt hat. Ich fürchte nur, solch eine Variante könnte mich pekuniär etwas schocken.
Wenn ich Verwandtschaft in Nähe Dortmund besuche, evtl im August konnte ich mein P mit KW V3 anbieten, ich liebe es
Sehr nett. Melde Dich, wenn es Dir passt und wenn es Dir dann wirklich nichts ausmacht. Ich geb Dir mal meine Nummer, so ganz höflich und unaufdringlich per PN 
Sonst hätte ich es nicht angeboten 
„Weit“ ist relativ und wir haben sehr guten Kaffee
ansonsten hat ja @GhostReader schon die Möglichkeit geboten.
Aber die 2,6 bar würde ich lassen. Das Fahrzeug ist so schwer, dass der Reifen bei 0,5bar Unterschied bereits doch sehr walkt und man das ziemlich schnell beim Abfahrprofil sieht. Sehen solche Versuche oft genug, wenn wir einen hier haben. Da meckert die Profilmessanlage bei uns sofort direkt nach dem Einfahren schon, weil der Reifen ungleichmäßig abgefahren ist.
Daniel
Ach, in Pirmasens - da tobt doch der Mob 
Ein Mal kurz zwischenladen sollte genügen für 370km. Das ist nicht ganz so weit, wie ich dachte.
Also in Pirmasens gibt es tatsächlich auch einen Reifen Reber, ich glaube aber nicht, dass der mit dem User Daniel bzw. reifenreber.de verwandt ist. …das Reber Reifenhaus & KFZ-Service sitzt jedenfalls in 71711 Murr…
P.S.: Und ich dachte immer im Ruhrgebiet tobt der Mob…
Sonnige Grüße,
Jürgen W. aus PS ![]()
Da gilt der Spruch vom Highlander: „Es kann nur einen geben“ 
Das müsst Ihr mir jetzt erklären.
Ich fahre diesen Luftdruck seit 20.000km, keine schwarzen Striche an den Schultern.
Das Model 3 liegt in der Gewichtsklasse vom 3er BMW/ C-Klasse und A4. Da zeige mir ein Modell mit 2,9bar Pflicht im Alltag. Bei Beladung bzw hohem Autobahntempo gibt es diese Angabe, keine Frage.
Und mein GT Roadster kommt mit 2,0bar bei 1400kg aus, Werksangabe!
Also ich muss das korrigieren.
Einen geringeren Luftdruck zu fahren, als der Werkseitig vorgegebene, kann ich nicht empfehlen.
Schon gar nicht bei einem XL-Reifen. Ich kann auch keine Fahrzeuge mit irgendeiner Bereifung mit irgend einer anderen Bereifung vergleichen, die auf einem ganz anderen Auto montiert sind, welches eine andere Gewichtsverteilung hat, ein anderes Fahrwerk oder wie bei BMW oder Mercedes womöglich mit RFT oder MOE Bereifung ausgestattet.
Weiter singt die Tragkraft des Reifens, wenn ich den Druck senke, die Auflagefläche reduziert sich, somit erhöht sich Bremsweg, Rollwiederstand, etc.
Max. mit einer Reifenfreigabe vom Reifenhersteller würde ich das bejahen.
Gewichtsverteilung:
Der 3er BMW ist da sehr wohl mit einem Tesla vergleichbar.
Vergleich mit anderen Fahrzeugherstellern.
http://blobs.continental-tires.com/www8/servlet/blob/1956044/60118c3c035f2f9034d67e646f0806b9/luftdrucktabelle-2017-data.pdf
Hier ist für jeden Erkennbar, dass bei annähernd ausgeglichener Gewichtsverteilung kaum ein Unterschied zwischen den Drücken der VA und HA besteht. Auch sieht man hier sehr gut, dass selbst große und schwere SUV weniger Druck als Vorgabe haben als ein Model 3.
Wenn ich dann die 50.000km mit den GJR und 2,5bar erreicht habe, melde ich mich hier wieder. Ihr könnt diese Reifen dann gerne zur Analyse abholen
.
Jeder ist für sein Fahrzeug selbst verantwortlich, aber kritisch hinterfragen schadet nicht.
Ist auch immer ne Frage wie man fährt, 50Mm halten bei mir keine Reifen, nichtmal die Hälfte…
Und ob das dann bei einer Gefahrensituation immer noch alles prima ist… ich weiß es nicht.
EinStück drunter wird sicher kein Problem sein, aber nen halbes Bar weniger…
Grüße
Andre

