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können die D-Modelle stärker rekuperieren?

habe nichts zu dem Thema gefunden…

Da die Modelle 85D und P85D zwei Motoren und zwei Inverter haben, könnten diese ja theoretisch stärker rekuperieren als die zwei-Rad-Angetriebenen Modelle. Hat jemand was davon gelesen oder gehört? Klar, dass das erst beim warmen Akku voll zum Tragen käme. Und ob das nützlich wäre, ist auch noch eine Frage…

Die sei gemäss Elon einer der Gründe der höheren Reichweite des D.

…also nein weil die hat sich ja nicht materialisiert bisher…

Wäre interessant ob die Ds im Tacho mehr als 60kW anzeigen können, die Akkus jedenfalls würden es wohl…

Quelle? Das macht nämlich keinen Sinn, denn bei Konstantfahrt kommt der D nämlich auch weiter, und dabei ist Rekuperation irrelevant.

Ich glaube er hat es bei der Präsentaion des D erwähnt (Online Video), und es sei einer der Gründe für die weitere Reichweite.

Ich kann mich daran nicht erinnern und das wäre eine neue Info.

Hallo

Ich fahre zwar noch kein Model S, aber die Rekuperation hängt doch von der kinetischen resp. potentiellen Energie ab, resp. wie stark „gebremst“ / rekuperiert wird. Da ist es vom Energie-Erhaltungs-Satz egal ob mit 1 oder 2 Motoren rekuperiert wird, man kann deswegen nicht mehr Energie „zurückgewinnen“. So jedenfalls meine Interpretation und der bescheidenen Physik-Kenntnisse.
Folgt man den Erkärungen von Elon oder Jerome, dann hat die leicht höhere Reichweite mit der besseren Fahr-Effizienz des vorderen „neueren“ Motors zu tun und dem Energiemanagement zwischen diesem und dem „alten“ Hinterachs-Motor. Gemäss dieser Logik hat nun das Model 85D mit 2x „neuem“ Motor die höchste Reichweite. Das deckt sich zufällig mit den Angaben auf der Tesla-Homepage. :mrgreen: Ob die neuen effizienteren Motoren nun besser rekuperieren, wurde nirgens explizit erkärt, hat aber vermutlich einen ganz geringen Einfluss.
Ist ja eigendlich egal, sind wir froh dass das Model S 85D oder P85D ein Meilenstein ist.

Physikalisch würde ich es auch so sehen, aber vielleicht können zwei Motoren die vorhandene kinetische Energie besser ‚auffangen‘ als nur einer? Ist wahrscheinlich eine Spitzfindigkeit die man auch mit Software ausreizen kann um die Reichweite ein wenig zu pimpen…

Prinzipiell kann natürlich nicht mehr Energie rekuperiert werden, als an Vewegungsenergie + potentieller Energie vorhanden ist. :mrgreen:

Begrenzend dabei sind allerding der max. zulässige Ladestrom der Akkus (insbesondere wenn diese kalt sind) und die Traktion der Reifen. :exclamation:

Die Idee hinter der höheren Rekuperation der Doppelmotoren war, dass durch 4 statt 2 Räder die Traktion nicht so oft der begrenzende Faktor ist, mit der Rekuperation also deutlich stärker gebremst werden kann ind damit die Bremse zugunsten der Akku-Ladung noch seltener gebraucht wird.

Das scheint aber nur ein theoretisches Argument zu sein, denn Jerome hat in Interlaken klar gesagt, dass die D NICHT besser rekuperieren. :frowning:

Und bevor wieder jemand nach der Quelle schreit:
http://youtu.be/oGAVmTdQIpE

Wenn Du es physikalisch haben willst: Die Stärke der Bremswirkung ist von der Rekuperier-Leistung, nicht von der im Fahrzeug enthaltenen kinetischen Energie abhängig. Und da Energie = Leistung x Zeit ist, kann man stärker bremsen und damit die Zeit bis Energie = Null verkürzen.
Der begrenzende Faktor ist dabei, dass alle betroffenen Teile die Leistung abkönnen müssen. Und das geht von Reifenhaftung über Motor-/Inverterstrom bis zum Ladestrom der Batterie. Ich denke, nur letzteres ist hier entscheidend.

Rekuperieren über die Hinterräder ist allerdings kritischer als über die Vorderräder, da diese auch noch die Seitenführung übernehmen müssen oder anders ausgedrückt, die Vorderräder könnten fast bis zur Blockiergrenze für die Rekuperationsleistung belastet werden bzw. fast reines elektrisches Bremsen wäre möglich. Interessant vor Allem in Verbindung mit Ultracaps, da damit auch hohe dynamische Leistungen gespeichert werden können.

Und da habe ich mir die Frage gestellt, ob nicht gerade das P85 und P85D mit ultracaps zusätzlich ausgestattet sind?
Nicht nur wegen Recu, sondern um eine Startbeschleunigung zu unterstützen.

AQQU hatte doch die Info von Jerome bekommen (in Interlaken am Event am 27.02.2015), dass die D-Modelle gleich rekuperieren wie die nicht-D.

Das hat Jerome in der Präsentation gesagt, siehe mein Post auf der letzten Seite :wink:

Ah, übersehen. :smiley:

Die Rekuperation des Fahrpedals über 60 kw hinaus zu erhöhen ist sicherlich nicht sinnvoll, denn damit wird das Ganze wirklich zur Bremse. Nicht für jeden gefühlvoll beherrschbar. Aber ich denke, dass Tesla irgendwann den iBooster nutzt, um beim wirklichen Bremsen und warmen, nicht vollem Akku noch zusätzlich Energie zurückzugewinnen. Müsste ja eigentlich analog SuC bis 120 kw gehen, sofern die interne Verkabelung und beteiligte Komponenten das abkönnen.

Ich bin gestern den P85D in Interlaken gefahren: die Rekuperation ist nach wie vor auf 60kW limitiert.
Dafür geht die Skala der Leistungsanzeige im positiver Richtung jetzt bis 480kW [emoji2] .

Es sollte doch eigentlich ein Leichtes für Tesla sein, die Rekuperation auch bei der Betätigung des Bremspedals zu nutzen. Tritt auf’s Pedal legt die Bremsklötze an die Scheiben, damit sie trocken sind und bei Bedarf sofort zupacken können, aber die Bremsleistung wird bis zu einem gewissen Grad noch über die Rekuperation realisiert.

Das ist eher eine philosophische als eine technische Frage. Tesla hat sich für „one pedal driving“ entschieden, weil sie davon überzeugt sind, dass man damit mindestens genau so gut fährt. Und das Bremspedal ist einzig und allein für die mechanischen Bremsen zuständig im Sinne von „keep it simple“.

Ich finde, dass man sich nach einer Viertelstunde hervorragend an diese Pedalbedienung gewöhnen kann.

Der Ampera macht das so aber ich finde es im Model S besser gelöst, weil ich dadurch immer exakt weiß ab wann ich Energie vernichte :wink: