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Klimaschutz, Umweltschutz, CO₂ allgemein

Danke für den Link!

Ich hab mal damit etwas herumgespielt und wo wir schon beim Thema sind, ich fuhr im letzten Jahr an die 20tkm (+710kg zum Durchschnitt) mit meinem Benziner. Ich esse kein Fleisch (-960kg zum Durchschnitt) und laut dem Link gleicht das eine, dass andere aus. Würde das bedeuten, dass die Ernährung weit schwerer wiegt als die Möbilität?

Alles Gute!

Ernährung mit hohem Fleischanteil und viel Molkereiprodukten ist relevant!

Das Problem ist, dass die Antwort auf diese Fragen von so vielen Faktoren abhängen. Gerade was Carbon Footprints angeht (habe damit beruflich zu tun und auch schon welche berechnet), sind quasi keine zwei vergleichbar, weil Berechnungsgrenzen, Methodiken, usw. niemals genau gleich sind. Da kann man über Unternehmen hinweg eigentlich keine Vergleiche anstoßen. Tesco in UK hat das sogar vor ein paar Jahren schon mal probiert und dann wieder eingestellt, weil es den Verbrauchern schlicht nicht zu erklären war.

Der Kontext ist halt oft entscheidend: Glasflaschen sind z.B. besser als Plastik, aber nur, wenn sie nicht mehr als 100km transportiert werden. Äpfel aus Neuseeland haben einen besseren Fußabdruck als heimische Äpfel aus Deutschland, aber nur im Winter, weil da die deutschen Äpfel im Gewächshaus klimatisiert gelagert werden. Andererseits…wird das Gewächshaus mit Biogas betrieben, sieht es wieder anders aus, usw. usw. Und was ist jetzt besser? Die Bio-Kiwi aus Neuseeland, für die der Farmer fair bezahlt wurde, die aber per Flugzeug transportiert wird?Oder das regionale Obst, das zwar CO2-ärmer ist, aber dafür mit Chemie gespritzt wurde bis die Bienen tot vom Himmel fallen und von rumänischen Wanderarbeitern für 2,30 Stundenlohn gepflückt wurde?

Da kann man als (informierter) Verbraucher schon mal verzweifeln.
Ich glaube wichtig ist, überhaupt mal über solche Dinge nachzudenken und bewusster zu konsumieren. Beim Fleischverbrauch z.B. gehe ich d’accord - da ist mehr eigentlich aus allen Perspektiven schlechter. Überhaupt denke ich mehr von allem ist ein Problem - Austauschklamotten, Wegwerfwaren, ständige Elektronik-Upgrades…wenn man da ansetzt hat man vermutlich den größten Impact.

Der Verbraucher muss es ja nicht verstehen, nur danach handeln. Grobe Fehler sollten dann aber nicht dabei sein.

OS Electric Drive, Jabe, Healey, travelgirl09:

Vielen lieben Dank für eure Tipps!!! :slight_smile:
Die Apps Codecheck und Fischratgeber habe ich mal installiert und werde das ausprobieren.
Ich glaube damit habe ich jetzt erst einmal gut zu tun! :wink:

Übrigens: Antonio Guterres hat die Notwendigkeit einer CO2-Steuer einmal mehr bekräftigt. Ich hoffe, dass hier endlich einmal etwas passiert. Die darin genannten Rahmenbedingungen (gleichzeitige Entlastung & öffentliche Nachvollziehbarkeit) sind wohl wichtig, damit es passiert:
sueddeutsche.de/politik/un- … -1.4467284

Wir haben die doppelte Buchhaltung überlebt, wie wäre es also mit einer CO2-Buchhaltung, um zu überleben! :wink:

Viele Beiträge, viele Links. Ich hab einige der Rechner probiert aber passen tut davon keiner wirklich. Das sind einfach Mainstreamtendenzen aber individuelle Werte schaff ich damit nicht darzustellen…

Generell bin ich jemand der diese CO2-Hysterie nicht teilt. Ich achte auch nicht speziell nur auf das CO2 und stelle das über alles andere. Ich achte darauf dass ich das wo ich konsumiere bzw. mit möglichst wenig Aufwand hergestellt bzw. transportiert wird. Beim Hausbau haben wir auch nen eigenen Ansatz genommen (kein Minergie oder sonstiges Zeugs mit Zertifikaten) und leben da mit relativ geringem Energieaufwand gar nicht so schlecht. Beim Essen holen wir vieles von Bauern etc. in der Umgebung. Auch Fleisch und so weiter kommt aus einem Umkreis von +/- 50km. Ebenso gibt es wenig exotisches Gemüse/Obst oder so bzw. Zeug das hier wächst wird dann gekauft wenn es geerntet wird und nicht Erdbeeren aus Spanien im Dezember. Gibt es dann halt nicht. Urlaubsmässig verwenden wir relativ viel das Auto und nur so alle 3 bis 4 Jahre mal gibt’s wo Urlaub mit dem Flieger. Auf Kurzstreckenflüge etc. wird komplett verzichtet. Auch beruflich wenn sowas fällig wäre lehne ich es ab. Ich sehe 0 Sinn darin 400km mit dem Flieger zu machen. Und für irgendwas gibt’s noch Skype etc… Klar, man kann sich nicht mehr Treffen und auf Spesen dann grosse Parties feiern… aber sonst… findet der Event halt ohne mich statt. Hauptberuflich würde ich gern weg von fossilen Brennstoffen aber das wird die nächsten 15 Jahre sicher noch nix.

Ansonsten gilt eher sparsam mit Ressourcen aller Art umzugehen. Das sorgt automatisch auch für weniger CO2…

+1000

In der Schweiz gibt es diesen Kinderbuch-Klassiker „Globi“.
Die älteren Ausgaben gefallen mir immer noch und sind auch heute noch aktuell.

Insbesondere diese Ausgabe von 1975… :exclamation:

Kein Wunder waren der Öllobby bereits damals die Fakten zur Klimaerwärmung bekannt. :frowning:

Meine Tochter liebt „The Lorax“ by Dr. Seuss…

tagesspiegel.de: Deutsche wollen mehr Umweltschutz

Es kommt ins Bewusstsein. Langsam…

Bin (fast) ganz bei dir, nur unterstelle bitte keine CO2-Hysterie. Das gibt nur Skeptikern Aufwind. Wer will schon als hysterisch gelten?

Hysterie = übertriebene Erregbarkeit

Wenn man sagt, dass das CO2 unsere Umwelt zerstört ist das keine Übertreibung, sondern Fakt. Und mich regt es auf, wenn das jemand herunter spielt. Also eine nicht übertriebene Erregbarkeit. :unamused:

Rein Inhaltlich zu deinen Tipps: Wenn jeder so bewusst agiert, wie du, dann hätten wir die Klimakatastrophe eigentlich nicht. Ich hoffe auf viele Nachahmer, zähle mich dazu! :slight_smile:

Klimakabinett hat wohl Vorschläge für Maßnahmen bis Ende 2019 in Arbeit.

Mal gucken, ob dazu demnächst was konkreteres kommt.

Da mache ich mir ehrlich gesagt wenig Hoffnung. Gegen Altmaier, Scheuer und Klöckner wird Svenja Schulze sich nicht signifikant durchsetzen können. Das wird im wesentlichen Symbolpolitik mit dem Anschein eines „Wir haben verstanden“ sein.

Aber, aber…der Mittelstand!! :astonished: Die Arbeitsplätze!! :astonished: Die Industrienation Deutschland!!! :astonished: Alles wird von heute auf morgen zerstört, wenn wir Klimaschutz machen!!
/ironie aus

:unamused:

Ein netter Bericht von „Die Frage“ den ich heute Morgen sah, beschäftigt sich damit, in wie fern unser Lebenswandel klimagerecht ist. Getestet wird mit einer App „Ein guter Tag hat 100 Punkte“, bei welcher verschiedene Tätigkeiten und Konsumgüter entsprechend bepunktet werden:

Challenge: Klimaneutral leben – geht das? | Was kann ich gegen den Klimawandel tun? Folge 1/5: youtu.be/BxSZO419bLY

Alles Gute!

Hier mein Lieblingsthema beim Hausbau. Zwar hinter einer Paywall aber die Überschrift verrät schon viel.

spiegel.de/plus/zement-der- … 0de499af21

Mir ist es daher immer wichtig nicht einzelne Themen zu verteufeln sondern genauer hinzuschauen wo was drin steckt. Nicht jeder der ein Haus mit Keller und viel Beton hat muss sich nun mit dem Hashtag #Betonscham konfrontiert sehen. Jeder soll sein „CO2“ so einsetzen wie er es für sich am besten verträglich sparen kann. Der eine mit E-Autos der andere mit dem Passivhaus, der nächste als Vegetarier und und und…

Sehr interessantes und ausführliches Interview zum Thema Energiewende mit Herrn Prof. Volker Quaschning:

Energieprofessor Volker Quaschning („Scientists for Future“) - Jung & Naiv: Folge 418
youtube.com/watch?v=z3EoCKgzLo4

Ja ist wirklich lang. Aber gerade Herr Prof. Quasching hat seinerzeit sehr für EV optimierte Anlagen gesprochen und sein Dach auch nicht voll gemacht, heute macht er sich darüber ein wenig lustig wenn andere das nicht tun. Er fährt einen SUV mit Verbrenner und hat ein Haus mit zweifach verglasten Fenstern.

Dennoch hat er sich auf das Fliegen eingeschossen und das nervt etwas. Er lässt den persönlichen CO2 Abdruck außen vor und versteift sich auf ein Thema das für ihn wohl nicht wichtig ist.

Ich gehe heute Abend zu einem Freund der gerade beabsichtigt zu bauen und versuche ihm noch vom Passivhaus zu überzeugen. Wenngleich ich da wenig Chancen sehe. Wenn man unterm Strich 700.000€ ausgibt dann ist es schon sehr doof wenn das Passivhaus nach 20 Jahren auch nur 1000€ mehr gekostet hätte.

Hat selber ein Kind, in Zeiten von F4F und Klimawandel kann man eigentlich kein normales Haus mehr bauen, weil er auch beruflich für einen Arbeitgeber der für Fahr Assistenz Systeme sehr bekannt ist viel in Schweden ist um auf dem Eis seine Tests zu machen und auszuwerten.

Drückt mir mal die Daumen dass ich das schaffe :slight_smile:

Sonst soll er sich bei mir melden. :wink: es geht auch ohne Passivhaus :smiley:

Passivhaus wäre mir auch zu Hardcore. Nichts spricht gegen eine gute Isolierung, aber eine Heizung und Klimaanlage hab ich trotzdem gerne. Die Wohlfühltemperatur will ich selbst bestimmen und nicht vom Wetter vorgegeben bekommen. :wink: