Impressum / Datenschutz Forumsregeln
TFF FORUM TFF E.V. SUPERCHARGE-ME
TFF Forum

Klimaleugnung macht sich auch hier breit.

Den (anthropogenen) Klimawandel als „Glaubensfrage“ zu betrachten ist sowieso unsinnig, da man ihn belegen kann. Und ob man an ihn glaubt oder nicht ist dementsprechend völlig egal, er findet statt!

Das Argument geht mir dermassen auf die Nerven…
Wenn man sein Kind nicht impft, ist es immerhin noch möglich, dass es die Krankheit auch so nicht bekommt.
Wenn es aber eine akute Lungenentzündung hat und man ihm Antibiotika gibt, um dann nachher zu behaupten, die Krankheit wäre auch ohne überstanden worden… dann muss ich schon ernsthaft am Verstand dieser Person zweifeln.

Das ist falsch. Ich kann sowohl die Existenz Gottes, als auch seine Nichtexistenz mathematisch-logisch belegen.
Das nur am Rande - und schwupp bin ich aus diesem Thread wieder weg

Was soll denn ein „intaktes Klima“ sein? Gibt es auch ein „defektes Klima“? :question:

Aus Sicht des Menschen: natürlich. Eins in dem der Mensch nicht überleben kann.

Korinthenkacker :stuck_out_tongue:
Ich denke du weißt worauf ich hinaus will.

Wenn Du 5-10% für signifikant hältst, dann stimme ich Dir zu, das halte ich aber bei einem Neubau für kein so großes Problem, da man diese 5-10 % durch effizientere (und damit kleinere) Grundrisse, energetisch optimierte Planung Einsparungen bei der Innenausstattung etc anderswo wieder reinholen kann. Es wird kaum jemanden geben, der sich ohne EnEV einen Neubau leisten könnte und nur wegen der EnEv dies jetzt nicht mehr kann, wenn man etwas anders plant.

Ja, Wohnungsneubau ist teuer, das hat aber auch mit den Ansprüchen zu tun, etwa Schallschutz, Du kannst heutzutage nicht mehr ohne schwimmenden Estrich bauen, auch bei Wohnungen mit nur zwei Schlafzimmern wird inzwischen ein Gäste-WC erwartet, die durchschnittliche Wohnfläche je Wohnung ist von 2000 bis 2015 um 9% gestiegen, die durchschnittliche Fläche je Person gar um 16%

destatis.de/DE/PresseServic … 31231.html

Im Neubaubereich hat die EnEV nach meiner Auffassung keinen Einfluss auf die Zahl der errichteten Wohnungen. Dass ich die Fixierung der EnEV aufs Dämmen schlecht finde, ist ein änder Ding.

Da stimme ich zu, ich mache keine Altbausanierungen, da dort die wirtschaftlich sinnvollen Handlungsweisen meinen Vorstellungen zuwiderlaufen. Je aufwendiger saniert wird, um so wirtschaftlich ertragreicher für den Vermieter. Ökologisch und sozial sinnvoller wären effiziente Sanierungen, aber das lohnt sich wirtschaftlich halt deutlich weniger. Also nix für mich…

Ich habe nicht von einem Mangel an Hilfsarbeitern gesprochen. Das erforderliche Wissen für Tätigkeiten am Bau ist nach meiner Erfahrung stark gestiegen. Wenn Du heute ein Fenster montierst und einfach die Montagewinkel reinballerst und mit Bauschaum aufschäumst produzierst du garantiert einen Bauschaden. Gute Bauhandwerker sind knapp, Hilfsarbeiter findet man, wie Du richtig sagst, genug.

Es gibt neben dem Wärmedämmverbundsystem, bei den EPS mit Wand und Putz zu einem Sandwich verklebt werden ja noch eine ganze Menga anderer Möglichkeiten eine Wärmedämmung zu realisieren. Und WDVS gibt es schon sehr viel länger als Klimaschutz, kam auf, als die Heizkosten nach oben. Schnellten, war damals ökonomisch und nicht ökologisch bedingt.

Ich denke es ist falsch, den Klimaschutz für Probleme am Wohnungsmarkt verantwortlich zu machen, die Regelungen für Mietpreisanpassungen führen allerdings dazu, dass ineffiziente energetische Sanierungen auf Kosten der Mieter attraktiv sind. Hier müsste man aber nicht an den energetischen Anforderungen drehen, sondern an den Regeln für Mieterhöhungen.

Und, um aufs Tnema dieses Threads zurück zu kommen, ich glaube nicht, dass die Erklärung des Fredom Caucus, äh nein wollte sagen des Berliner Kreises wirklich darauf abzielte, Mieterhöhung zu reduzieren. Ich würde wetten, dass die Leute dort nicht an strengerem Mieterschutz interessiert sind. Wäre zumindest in der CDU eine neue Form des Konservativismus.

Gruß Mathie

Einen Klimawandel für unsere jetzige Zeit könntest du frühestens in 200 bis 300 Jahren belegen, aber bestimmt nicht heute! Klima ist etwas anderes als Wetter … auch etwas anderes als Wettererscheinungen einiger Jahre!

Insoweit bleibt es zum jetzigen Zeitpunkt eine reine Glaubensfrage!

Das heißt natürlich nicht, dass man nichts für den Umweltschutz tun soll. Aber genauso sollte man sein Augenmerk nicht durch Scheuklappen auf andere wissenschaftliche Erkenntnisse verdecken lassen. Hinsichtlich des CO2 haben wir es leider einerseits mit einer sehr einseitigen Berichterstattung zu tun, die andere Stimmen praktisch ungehört lässt, andererseits mit einer riesigen Unwissenheit in der Bevölkerung.

Aber der beste Beweis für die Glaubensfrage hinsichtlich des Klimawandels ist für mich immer die Reaktion der Gläubigen: Zweifelt man es an oder gibt sich auf den ketzerischen Pfad des Leugnens, schlägt einem sofort eine Art der Inquisition entgegen. Statt sich auch mal mit den anderen wissenschaftlichen Sichtweisen zu beschäftigen.

Wie schon geschrieben: physikalische Gesetzmäßigkeiten scheren sich nicht darum ob man an sie „glaubt“.

Welche Definition von Klima verwendest Du, dass Du glaubst, einen Klimawandel könne man erst in 200 bis 300 Jahren belegen?

Gruß Mathie

Wer es immer noch nicht checkt, sollte sich die Co2-Level der letzten 400-tausend Jahre auf der Nasa-Webseite im Diagramm anschauen:
https://climate.nasa.gov/vital-signs/carbon-dioxide/
ist ähnlich wie im Link von Snooper77 (xkcd) , aber hier auf einen Blick ersichtlich.
Der Verlauf von 1950 bis jetzt sagt doch alles, oder !?

Die Erde braucht uns nicht…

Falsch, natürlich kann man das bereits heute -
ja man konnte es sogar schon vor Jahrzehnten. Die globalen Temperaturmessungen scheren sich einen Deut um Glaubensfragen, die reden eine deutliche Sprache.

Nein, das kannst du nicht.

Jedenfalls nicht den Wetterbericht.

Klimatische Aussagen können nicht über 10, 20 oder 30 Jahre getroffen werden, sondern erst wenn sich über eine lange Periode etwas nachhaltig ändert. Das ist im Moment - trotz aller Unkenrufe - nicht der Fall.

Und zu Plonk: Von welchen „physikalischen Gesetzmäßigkeiten“ sprichst du. Mir sind in den letzten Jahren nicht nur von sogenannten „Experten“ soviel physikalische Gesetzmäßigkeiten zum CO2 zu Ohren gekommen, dass ich das Gefühl habe, es handele sich tatsächlich um ein Wundermolekül.
Einerseits absorbiert es die Wärmestrahlung, dann kann es plötzlich die Wärmestrahlung reflektieren. Dann soll es auch noch giftig sein. Es kann sogar seine Menge und Masse verändern - so wie man es halt braucht. Ein diabolisches Molekül; direkt aus der persönlichen Giftküche des Teufels. Daher stammen vermutlich die variablen physikalischen Gesetzmäßigkeiten!?!? :laughing:

So ist der Satz nicht korrekt. Wenn Du ihn leicht modifizierst könnte er, abhängig von Deinen mathematischen Fähigkeiten wahr sein:

„Ich kann die Existenz eines von mir definierten Gottes oder seine Nichtexistenz in einer von mir axiomatisch beschriebenen Welt mathematisch-logisch belegen.“

Hier mal der Link zum Gottesbeweis aus Gödels Nachlass, allgemeinverständlich aufbereitet im Blog Math up your Life auf Zeit.de:

blog.zeit.de/mathe/allgemein/got … enz-mathe/

Der von Gödel definierte Gott existiert in einer Welt, in der die von Gödel aufgestellten Axiome gelten.

Ich vermute Gödel wusste, weshalb er den Beweis nie veröffentlichte, denn so interessant der Beweis unter logischen Aspekten ist, so wenig taugt er für den öffentlichen Diskurs über die Existenz oder Nichtexistenz eines christlichen, jüdischen, muslimischen oder sonsteines nicht mathematisch exakt definierten Gottes.

Gruß Mathie

Nochmal meine Frage, welche Definition von Klima verwendest Du? Die WMO (die Unterorganisation der Vereinten Nationen, die sich mit Meterologie beschäftigt sieht das anders.

Nach WMO Definition ist die Standardperiode für Klimabetrachtungen 30 Jahre. In Deutschland gibt es an der Wetterstation Oberpeißenberg ununterbrochene Wetteraufzeichnungen seit 1781, da kann man schon einiges an Klimaveränderungen aufzeichnen. dwd.de/DE/forschung/atmospha … _node.html

Wenn Du willst, dass man Deinen Standpunkt ernstnimmt, dann nenne mir doch bitte die Basis für Deine Behauptungen, dann kann man darüber diskutieren. Solange Du nur sagst, dass man das Klimatische Aussagen nicht machen könne, ohne dies zu begründen, haben Deine Behauptungen wenig Wert.

Gruß Mathie

Ich vermute mal, dass du mich missverstehst. Ich bin der festen Überzeugung, dass sich das Klima ändert. Aber verbindliche Aussagen darüber lassen sich nunmal erst im Nachhinein machen. Oder glaubst du, dass eine Periode von sagen wir mal 20 Jahren hintereinander strenger Winter eine Aussage über eine Eiszeit rechtfertigen würde? Mit Sicherheit nicht. Wenn aber einige Zeit später festgestellt würde, dass über einen Zeitraum von 100 Jahren es kühler geworden ist mit einer extremen Periode von 20 Jahren strengem Winter, dann ließe sich tatsächlich eine klimatische Aussage treffen.

Nur weil einige neue und selbsternannte Experten alternative Klimazeiträume definieren wollen, muss man dem nicht unbedingt folgen.

Du musst auch meinen Aussagen nicht folgen. Ich lebe halt noch in den Definitionen von Klima, die man mir in der Schule beigebracht hatte. Da war die CO2-Konzentration auch noch bei 0,036%. Aber die alte Schulbildung ist ja nichts wert! Unsere heutigen Alternativexperten haben posttemporal nachgemessen und warten mit alternativen Fakten auf: Nun waren es nur noch 0,028%. Macht sich besser; so wirkt der aktuelle Wert halt dramatischer.

Wie funktioniert CO2 als Klimagas? Das fragte ich mich auch vor einiger Zeit.

Eine exakte Erklärung gebe ich jetzt nicht, aber soweit ich es verstand:

Wärmestrahlung die aus dem All kommt passiert zunächst das CO2, bzw. wird z.T. auch wieder ins All zurückreflektiert, soweit wäre es uns ja angenehm. Wenn diese Wärmestrahlung nun auf die Oberfläche trifft ändert sich deren Wellenlänge und genau diese Änderung führt dazu, dass sie durch das in der Luft gelöste CO2 in der Atmosphäre gehalten wird, wodurch sich der Planet, je mehr CO2 es gibt und wir sprechen hier von kritischen 400ppm (Parts-per-Million, Teilchen pro Millionen, d.h. 0,04%!), desto mehr Wärme wird zurückgehalten.

Wenn nun durch die Erwärmung weiter Wasser in der Luft gelöst wird, welches wiederum ein sehr guter Energie-, sprich Wärmespeicher ist, steigt wiederum die Temperatur. Wenn nun Methan aus Permafrost- und Meeresböden sich löst, was ein um den Faktor 28 höheren Einfluss als CO2 hat, steigt und steigt und steigt die Erwärmung an. Wir sprechen hier von einem Runaway-effect oder vom thermischen Durchgehen.

CO2 ist in geringer Menge nicht gesundheitsschädlich, umweltschädlich ist es bei großer Freisetzung dennoch, da muss man zwischen beiden Begriffen unterscheiden. Bei hoher Konzentration ist CO2 natürlich tödlich, man denke an Bergarbeiter oder Kellergewölbe und den Kanarienvogel.

Alles Gute!

Weil es gut dazupasst hier zwei der Videos von Horst Lüning zum Thema Klima:

„Klimaglaube als Religion“:
youtu.be/3tIwkhHJPpY

„Der Treibhauseffekt widerspricht dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik“:
youtu.be/S5wY-S0UJwo

Persönlich sehe ich die Videos von Horst Lüning gerne, teile die Behauptungen in diesen beiden Videos aber nicht. Dennoch vertrete ich die Ansicht, dass man sich umfassend aus verschiedenen Quellen informieren sollte. Daher erlaube ich mir die Videos zu posten.

Woher hast du die Information von 0,028%, also 280ppm CO2 Konzentration?

Wie von Dentec bereits geteilt (Danke dafür!) gibt die NASA aktuelle Zahlen heraus und da ist letzter Stand für den 17.04.2017 der CO-Anteil von 406,17ppm. Also über dem kritischen Wert, um die 1.5°C-Grenze einzuhalten. Wir müssen also in Zukunft CO2 stark einsparen, um wieder darunter zu kommen.

Quelle: climate.nasa.gov/vital-signs/carbon-dioxide/

Horst Lüning halte ich für einen sehr großen „educated“ Ignoranten. Ich hatte mir überlegt, ob ich hier darauf eingehen sollte, ließ es aber, weil er mir als Person einfach zu unbedeutend ist.

Alles Gute!