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Klimaleugnung macht sich auch hier breit.

Da leugnet doch niemand den Klimawandel, da leidet nur jemand an Rechenschwäche! Die glauben aus den Gewinnen mit ein bisschen Fischfang im eisfreien Nordpolarmeer lassen sich die Kosten des Klimawandels decken. Dass das Öl aus der Arktis wirtschaftlich wenig interessant ist, da schon heute genug Förderkapazitäten da sind scheint den Rechenkünstlern auch entgangen zu sein.

Der Verein leidet offenbar an kollektiver Dyskalkulie, zum Glück ist Cheffe Physikerin, die hat hoffentlich das Rechnen nicht verlernt.

Gruß Mathie

+1

Da leugnet niemand den Treibhauseffekt, also für mich klingt das klar und deutlich anders:

Und das hierbei schön gerechnet wird, was man mit einer eisfreien Arktis machen kann, unterstreicht den Wahnsinn in meinen Augen nur noch mehr.

Ich mein, wir sind im großen Ganzen einer Meinung, es ist für mich jedoch mehr, als nur „Das ganze Geld, dass uns dann winkt“, es ist für mich die pure Verachtung all dessen, was uns Menschen wichtig sein sollte: eine gesunde Grundlage für die kommenden Generationen zu schaffen oder zu erhalten.

Alles Gute!

Die Diskussion ist sowieso total unnötig. :frowning:

Sogar wenn die Luftverschmutzung nicht den Klimawandel auslösen würde, werden wir - wenn wir nicht endlich etwas tun- im eigenem Dreck ersticken. :cry:

Es fällt mir schwer zu glauben, das diese Gruppen (egal ob Trump mit seinen Beratern oder der rechte Flügel der CDU) tatsächlich so schwachsinnig sind, gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse nicht zu glauben.
Ich denke, dahinter steckt Kalkül bzw. knallharte wirtschaftliche Interessen einzelner Gruppen, die durch Zerstörung der Umwelt kurzfristig höhere Gewinne erwarten als durch ihre Schonung.
Aber vielleicht überschätze ich sie und sie sind einfach dumm.
Fazit: entweder dumm und ehrlich oder klug und skrupellos.
In beiden Fällen gefährlich.

Beziehst Du Dich auf mein Posting? Ich habe geschrieben, dass niemand den Klimawandel leugnet, nicht, dass niemand den anthropogenen Treibhauseffekt leugnet. Wobei auch hier offensichtlich nur behauptet wird, dass der (anthropogene) Treibhauseffekt, nicht die einzige Ursache für die Erderwärmung ist. Also wird der (antropogene) Treibhauseffekt ja sogar eingestanden.

Ich hoffe, dass die Chefin die Leute auf Linie bringt und Ihnen die Zusammenhänge verständlich macht! Oder wenn der Intellekt der Leute nicht ausreicht, die Zusammenhänge zu verstehen, dann wenigstens die Folgen solch dummer Aussagen, vielleicht nicht für die Welt, aber wenigsten für die eigene Karriere im Verin! Da hat die Frau ja von der promovierten Physikerin bis zur erfahrenen Machtpolitikerin das volle Arsenal zur Verfügung.

Gruß. Mathie

Mathie, ich möchte mich eigentlich nicht mit dir streiten, aber wenn ich Schwachsinn (normalerweise nennt man etwas anderes) schön verpacke, bleibt es Schwachsinn, was auf dieses Zitat und nicht auf deinen Beitrag bezogen ist.

Wenn wir diese von mir zitierte Aussage: „[…] bestreitet […] eine „solitäre Rolle des Treibhauseffektes“ bei der Erderwärmung“ herumdrehen, würde das bedeuten, dass es andere (wichtigere?) Gründe für die (starke) Erderwärmung gäbe, was aber wissenschaftlich schlicht falsch ist. Oder fallen dir welche ein?
Z.B. ist die Sonnenaktivität aktuell schwach, dabei hatten wir in diesem und letzten Jahr Wärmerekorde in der Wetteraufzeichnung. Obwohl das vergangene Maximum der Sonneneinwirkung 2014 war und erst elf Jahre später, also 2025, wieder auf ähnlichen Niveau sein wird, gegen 2019 etwa wird dann der Tiefstpunkt sein.

Quelle Sonnenaktivität 2014: de.wikipedia.org/wiki/Sonnenaktivit%C3%A4t

Was man jedoch sagen kann, ist dass die CO2-Konzentration letztes Jahr noch nie so hoch war, mit etwas über 400ppm, was eigentlich die kritische Masse bezüglich der 2°C Temperaturgrenze ist.

Quelle CO2-Konzentration 2016: scinexx.de/wissen-aktuell-20 … 09-28.html

Mir geht es bei dieser Diskussion nicht darum recht zu haben, sollte ich falsch liegen macht mich deutlich darauf aufmerksam! Mir ist einzig und allein wichtig, endlich diese „Alternative-Facts“-Wucherungen durch Fakten und Wissenschaft aufzudecken, deutlich zu machen und davor zu sensibilisieren. Parteizugehörigkeiten sind mir dabei egal, aber gleichsam appelliere ist dafür, sich vor den entsprechenden Institutionen und Organen zu hüten.
Wir diskutieren schließlich nicht seitenweise über VW und Co, damit Menschen bereitwillig das nächste 2.0l oder 3.0l „Clean“-Dieselauto bei denen kaufen (für das sich nebenbei gesagt auch Frau Merkel in VDA-Manier stark macht, wie auch Herr Kretschmann), so muss man auch klar die Lage im politischen Miteinander verdeutlichen.

Die Zeiten des Glauben, den Hinnehmen sind vorbei. Wir sind aufgeklärte Menschen und sollten uns auch so verhalten. Deswegen, aus diesem Grund, ist mir die Diskussion auch hierbei wichtig.

Alles Gute!

Den Klimawandel leugnen, ist ja wie in der Kirche. Jeder der etwas anderes behauptet wird ausgegrenzt und schlimmer.
Dass sich das Klima verändert ist richtig, wie groß der Einfluss von uns Menschen ist kann man nur vermuten.
Die Umwelt schonen gerne, aber das ganze auf das Klima zu reduzieren finde ich doch reichlich falsch.

Ist wie mit dem Waldsterben in den 80ern.
Heute wird der Planet immer grüner, so treibt man eben eine andere Sau durch das Dorf, der Bürger soll schließlich vor irgendwas Angst haben.

Langfristig geht die Erde sowieso unter, spätestens wenn die Sonne stirbt. Also lieber fleißig forschen und das Universum besiedeln.

@Adastramos: Bin bezüglich Klimawandel völlig Deiner Meinung, der aktuelle rapide Wandel ist ganz überwiegend vom Menschen gemacht. Die natürlichen Schwankungen erfolgen viel langsamer und spielen beim aktuellen rapiden Wandel keine nennenswerte Rolle.

Ich wollte auf etwas anderes hinaus. Die Argumente der Klimaschutzgegner haben sich gewandelt. Neben dem Klimawandel können wir gerade einen Klimaschutzgegnerwandel beobachten!

Selbst Trump bezeichnet die Erderwärmung nicht mehr als Hoax. Er gibt sogar zu, dass die Pariser Selbstverpflichtungen ein kleines bisschen, bringen. Er hat sogar seine kleinen Händchen in die Kamera gehalten, um zu zeigen, wie klein dieses Bisschen in seinen Augen ist. Er sagt, dieses Bisschen sei das Opfer nicht wert (und außerdem sind alle unfair zu ihm und den USA, aber das ist ein Thema für Psychater und nicht für Klimaforscher)

Auf diese neue Methode sollte man angepasst reagieren. Wenn die Leute jetzt immerhin schon mal die statistischen Daten anerkennen, dann halte ich es für Zielführender sie mit simpler Mathematik zu überführen, statt aufwendige Klimamodelle zu bemühen. Rückgang des Ozeaneises ermöglicht neue Einnahmequellen? Super, dann rechnen wir die Kosten von Küstenschutz, Umsiedlungen etc. dagegen. Der Klimaschutz ist zu teuer? Es kostet mehr, den Klimawandel ungebremst voranzutreiben. Darum ging es mir.

Gruß Mathie

Hätten wir keine Weltweite Beobachtung des Klimas, würde gar kein Klimawandel bemerkt werden. Alle 20 Jahre haben wir in Europa einen strengen Winter. Das war doch schon immer so. Warum also die Aufregung?

Vor 150 bis 100 Jahren waren viele Wüsten noch recht grüne Graslandschaften. Die hat kein Sonnensturm verändert.

Lokal ist der Klimawandel für einen Menschen mit seiner recht kurzen Lebensspanne kaum oder gar nicht zu erfassen. Globale Langzeitbeobachtungen Zeigen aber ein ganz anderes Bild.

Klimawandel ist halt für viele auch nur eine Ersatzreligion. Genau wie Weganismus oder ähnlicher Quatsch, wie auch die Monotheistischen Religionen.

Dummerweise kann man aber ohne Klima nicht leben. Ohne Religion geht das sehr wohl.

Es ist Wahlkampf und die versuchen einfach Stimmen am rechten Rand der AfD abzugrasen.

Naja, vielleicht ist das auch nur ein Ansatz, in der Wohnungsbaupolitik dem Dämmwahn etwas entgegen zu treten. Wäre ja unglaubwürdig und eher nach AFD-Manier, die Vorschriften kurzfristig zu lockern, um mehr Wohnungsbau zu ermöglichen.

Gegenfrage: Wie ernst würdest du jemanden nehmen, der leugnet, dass die Erde eine Kugel sei? Etwa genau so gesichert sind nämlich die Erkenntnisse zum (menschengemachten) Klimawandel.

Falsch, das kann man berechnen und somit belegen, siehe IPCC-Berichte.

Und zum leidigen Thema „das Klima hat sich ja schon immer verändert“:

xkcd.com/1732/

Und warum gibt es heute kein Waldsterben mehr? Schon mal überlegt? Eben wegen den Umweltschutzbestrebungen, den sauren Regen zu reduzieren! Das ist nicht einfach von alleine verpufft.

Aber sicherlich. Alles irgendeine grosse Verschwörung der Elite, die sich hinter verschlossenen Türen die nächste Schikane für die Menschheit ausdenkt oder wie? kopfschüttel

Das tut sie ja auch gar nicht. Der Klimawandel wird hauptsächlich durch menschengemachte Treibhausgase (CO2, CH4) verursacht. Luftverschmutzung (CO, UHC, NOx, Feinstaub, SOx) hat damit nichts bzw. sehr wenig zu tun.

Ich bin Immobilienentwickler, die EnEV (Energieeinsparungsverordnung, das für den Neubau relevante Klimaschutzinstrument) bremst den Wohnungsbau nicht. Sie ist zwar einseitig auf Dämmung fokussiert und nicht wie es in meinen Augen sinnvoll wäre auf den Primärenergiebedarf und verhindert dadurch manch spannende Architekturvariante, was mich oft ärgert, aber das ist ein anderes Thema. Der „Dämmwahn“, wie Du es nennst, verhindert keinen Wohnungsbau.

Behindert wird der Wohnungsbau eher von den eingesessenen Bürgern. Wer schon an einem schönen Ort wohnt, will meist nicht, dass es dort noch voller wird, also haben die Eingesessenen ein Interesse daran, dass keine neuen Baugebiete ausgewiesen werden bzw. das im Bestand keine Nachverdichtung erfolgt.

Die Entscheidungen dafür fallen auf Kommunaler Ebene (Gemeinde, in Berlin Bezirk) die Gemeinderatsmitglieder oder Bezirksverordneten sind normalerweise Bürger, die in ihrer Freizeit ehrenamtlich oder gegen Aufwandsentschädigung mit lokalpolitischen und administrativen Themen beschäftigen. Dazu gehört die Verabschiedung von Bebauungsplänen. Ich wessen Interesse glaubst Du dass diese Bürger entscheiden? Im Interesse derjenigen die schon vor Ort Wohnen oder im Interesse derjenigen, die in einen Neubau ziehen wollen?

Der Klimaschutz verhindert keinen Wohnungsbau, er macht ihn ein paar Prozent teurer. Das ist ist bei Neubauten nicht so ein großes Problem, wenn die Wohnung wegen des besseren Wärmeschutzes um sagen wir 5% teurer wird, kann man für das gleiche Geld halt eine 5% kleinere Wohnung kaufen oder mieten. Meist spart man am Ende sogar durch niedrigere Nebenkosten. Der Klimaschutz ist ist zumindest bei unseren Neubauten kein relevanter Kostentreiber. Da sind die Grundstückskosten und die aufgrund der guten Auslastung hohen Handwerkerkosten viel stärkere Kostentreiber.

Wo Klimaschutz in der Wohnungswirtschaft tatsächlich zu Verdrängungseffekten führt, ist bei der Altbausanierung. Ausgaben für Klimaschutzmodernisierungen dürfen auf die Miete umgelegt werden und unterliegen nicht der Kappungsgrenze für „normale“ Mieterhöhungen. Da man die Kosten auf die Miete umlegen kann und man gleichzeitig derzeit sehr günstige Darlehen für energetische Sanierungen bekommt, ist es ein gutes Geschäft Mietshäuser möglichst aufwendig energetisch zu sanieren und die Kosten auf die Altmieter umzulegen, die zahlen dann entweder eine deutlich höhere Miete oder werden verdrängt, wenn sie diese nicht zahlen können oder wollen. Ich habe mich, weil mir dieses „Spiel“ nicht gefällt entschieden nur Neubauprojekte zu entwickeln und da kann ich Dir aus eigener Erfahrung versichern, der Klimaschutz verhindert keinen Wohnungsbau!

Gruß Mathie

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte:
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Mathie, die ENeV hat die Gestehungskosten signifikant verteuert. Klimaschutz ist zu begrüßen, aber es wird für die letzten Prozent Einsparung ein Wahnsinnssaufwand getrieben und zudem Wohnungsneubau hauptsächlich für diejenigen getrieben, die ein „Luxusproblem“ haben. Nicht die breiten Schichten der Bevölkerung, die sich so einen schicken Neubau nie leisten können werden.

Zudem ist die energetische Methode die beste und rechtssicherste Art, im Bestand die Mieten um mehrere Euro erhöhen zu können.

Ein Problem aufgrund zuweniger Handwerker existiert auch nicht, Neubau besteht heute zu mehr als 80% aus Montagearbeiten.
Bei Bedarf schickt der Slowene mal eben paar Hundert neue junge willige duldsame Hilfsarbeiter… der Manpowerpool ist quasi unerschöpflich …

An die Sondermüllproblematik darf sich dann übrigens die nächste Politikergeneration wagen…

Achso, die begehrten Gründerzeitviertel wo es so schön ist, haben übrigens eine höher Dichte wie jedes Neubaugebiet…

Da gibt es nichts zu leugnen, der Klimawandel lässt sich nicht nur anhand eines Umstandes erklären, Eiskernbohrungen, Rückgang von Glätschermassen, extremere Wetterszenarien, Verbrauch von fossilen Brennstoffen, … da sprechen wir nicht mehr von einer 50-prozentigen Sicherheit in der Wissenschaft, sondern von 97%.
Und genau da setzen Alternative-Facts, sprich Stammtischgewäsch an: „Ach, das ist doch garnicht bewiesen!“, „Ach, das ändert sich doch eh alle Nase lang!“, „Ach, die Leute müssen nut unter Angst gehalten werden!“, „Ach, das ist doch eh alles Glaubenssache!“, „Ach, in 3 Mrd. Jahren geht die Erde doch eh unter!“.
Mir ist es ehrlich gesagt völlig wurscht, ob man das falsch findest, wichtig ist mir, dass man aufklärt und die Sachlage richtig stellt. Wir sind schon lange an dem Punkt vorbei, an dem es Zweifel darüber gab. Selbst in den 60er Jahren wurde bereits vor den Auswirkungen von zuviel CO2 in der Atmosphäre gewarnt, vor mittlerweile 57 Jahren!

Ja dummerweise kann man ohne ein intaktes Klima nicht leben und wenn wir in den nächsten 83 Jahren und darüber hinaus immernoch gut leben wollen, wird es Zeit zu handeln, politisch, wie industriell.
Aber auch hier entsetzt mich wieder dieser kurzsichtige Relativismus „Ach, das war schon immer so!“. Das ist faktisch genauso falsch, wie diese absurde These, dass der anthropogene Klimawandel eine Ersatzreligion sei. Dem Veganismus kann man in der Hinsicht sogar zugute halten, dass durch diese Lebensweise die Umwelt geschont wird. Aber darauf will ich jetzt hier nich eingehen.

Die Schranken und Betonmauern die manche in ihren Köpfen haben, sind teilweise dermaßen fest und unumstößlich, dass es einem vorkommen kann, mit Fakten zu überzeugen, als würde man gegen Windmühlen kämpfen wollen. Das läuft wohl in die Schiene kognitive Dissonanz.
Und wie wir sehen, gibt es selbst in einem Tesla Freunde Forum noch mehr als genug zu diskutieren, wobei man eigentlich der Meinung sein sollte, dass die umweltpolitischen Ansichten sehr nahe beieinander lägen.

Edit 1: Ein Artikel aus zeit.de zu den Ursachen, zur Feststellung und zu den Auswirkungen: zeit.de/wissen/umwelt/2017-0 … en-beweise

Edit 2: Ein Bericht des Potsdam-Institut für Klimaforschung: pik-potsdam.de/aktuelles/pr … te-eiszeit

Alles Gute!

Den (anthropogenen) Klimawandel als „Glaubensfrage“ zu betrachten ist sowieso unsinnig, da man ihn belegen kann. Und ob man an ihn glaubt oder nicht ist dementsprechend völlig egal, er findet statt!