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Klimadebatte im Zeichen der E-Mobilität

Mit Belehrungen von oben herab jedenfalls nicht. Und wenn man was beinflussen will dann sollte der demokratische(re) Weg derjenige sein, dass man in eine Partei eintritt oder eine Partei gründet und dort mitwirkt. Und nicht Abstimmung/Umstimmung mit den Füßen. Das ist für mich unfair gegenüber allen, die über Parteien Veränderungen herbeiführen.
Was kommt dann als nächstes? Wir machen in der Politik nichts mehr sondern stimmen nur noch auf der Straße ab?

Unglaubwürdig ist ebenfalls der Lebensstil. Ich beobachte dass bei vielen der FFF-Anhänger die Ausgangslage so ist, dass es den Menschen bislang noch nie an etwas gefehlt hat, gerne auch mit Erbe/Kapital/Gewinn den ihre Eltern gemacht haben die sie jetzt für das verteufeln was ihnen den Wohlstand brachte.

Und selbst wenn das alles egal wäre. Ich erwarte von diesen Menschen keine Belehrung/Bekehrung sondern ein öffentliches Ausleben von dem was sie propagieren. Das tun die meisten aber nicht. Es hat etwas Geschmäckle wenn man gegen Kapitalismus, CO² usw. ist, aber Langstreckenflüge um die Welt macht um Urlaub zu machen oder jedes Jahr mit den neusten Klamotten oder Smartphone auf der Demo steht, oder dann doch Gefallen dran findet jeden Tag Fleisch zu essen usw… die Liste ließe sich fortführen.

Ein wirklicher Umwelt/Klimaschützer lebt es einfach vor und wenn man ihn fragt sagt er ehrlich welche Einschränkungen aber auch Mehrwerte sein Handeln in den letzten Jahren hatte.

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Na die Nummer mit den Einsiedlern hatten wir doch schon, die gingen niemandem auf die Nerven und wurden eben auch nicht beachtet.
Die Akteure der FFF sind ja durchaus politisch engagiert. Es ist aber nicht die Sache eines jeden Parteimitgliedes, dort die Karriere zu suchen.
Auch trägt ein Umweltengagement nicht zwangslaufig die Forderung, gegen den Kapitalismus vorzugehen, in sich. Im Gegenteil, in der ex DDR war die Umwelt zur Wende ziemlich ramponiert. Dort wurden seit Beginn der 90er Umweltstandards und die soziale Marktwirtschaft neu aufgestellt. Regional ist im Osten Deutschlands viel passiert, sonst dürften wir hier nicht so viele Touristen und Rentner als Zuzügler begrüßen. Es fehlt aber völlig die Sensibilität dafür, daß die Verbrennung der fossillen Energieträger schlecht ist und abgestellt werden sollte. Es gibt sie aber, die Bewußten, die mit der Zoe zum Gesprächstermin kommen und auch schon mehrere betriebliche Fahrzeuge gegen EVs ausgetauscht haben und keine Förderspesenritter sind. Nur aus Fördergesichtspunkten hat in meinem Umfeld noch niemand sein Verhalten umgestellt. Daher denke ich, es muß an anderer Stelle angesetzt werden.
Und ich spreche niemandem das Recht auf den wohlverdienten Urlaub ab und nehme mir nicht heraus jemanden vorschreiben zu wollen, wie sie/er den Urlaub gestaltet. Das ist höchstpersönlich und das jemandem vorzuwerfen ist meines Erachtens übergriffig.

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Gar nicht über diese Schiene, die erzeugt eh meistens Trotz.
Das geht eher über elektrisch fahren ist ja soooo geil, allein die Beschleunigung. Ein echter „Frauenmagnet“ usw.
Verbrenner sind uncool, stinken usw.
Also über emotionale Schiene ohne die Erhobener-Zeigefinger-Argumentationskette…

Ist wie bei Rauchern, mit Schreckensbildchen wird das nix, aber uncool will niemand sein :wink:

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Einschränkungen darf es nicht geben, dann hast du verloren.

Maximal darf es Änderungen geben und auch damit tun sich die Meisten schon schwer.

Dazu braucht man ein aktives Veränderungsmanagement.

Die Alternativen ist… Immer weiter bis alles den Bach runter geht oder der Status Quo so stark schmerzt, dass auch der letzte Vollho*** merkt daß es nicht so weiter geht.

Die „Einsiedeler“ mit dem Tinyhouse und sind eher kontraproduktiv.

stimmt - aus den Ecken der schmollenden Möchtegerns kommt dann bspw. sowas Schönes her:

Sorry - die alternativen Herangehensweisen unterschreiten leider meine kognitiven Fähigkeiten. Oder anders: Mich selbst DERART weit runterzudummen, damit sich die Leute nicht durch eine scheinbare Überlegenheit angegriffen zu fühlen, ist mir schlicht zu doof…

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Das wären exakt meine Worte gewesen. Viele dank! :heart_eyes::+1:t2:

Aber warum tun die das? Wenn sie dir recht geben würden müssten sie vielleicht ihr Leben ändern. Und das ist doch gerade so schön süss und schön. Mennoooo. Und ich bin schon Ü50. Also mir langt das Klima noch raus.

Wie neulich mit dem Honk von der Eisdiele am Nachbarort mit öffentlicher Ladesäule vor der Diele. Hab den Tesla eingesteckt und er kam zu mir um dumm zu quatschen. Ob ich mir den Tesla wegen der Umwelt gekauft hätte… Nee Alder, sche…ß auf die Umwelt, das Ding geht wie Hulle und mit deinem AMG siehst du nur meine Rücklichter.

Manche verstehen leider nur diese Sprache.

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ich denke in der Tat das es daran liegt, dass diese Leute sich dann eingestehen müssten, dass sie einen Fehler gemacht haben. Und wie wir alle wissen, bedeutet es, wenn man einen Fehler gemacht hat, dass einen sofort die Todesstrafe erwartet. Folglich muss man Fehler vertuschen, anderen anlasten, die Fehler notfalls als das „neue Normal“ anerkennen oder alle Umstände drumherum so weit biegen, bis auch der Fehler plötzlich richtig ist. Sowas wie eine „Fehlerkultur“ gibt es in Deutschland schlicht nicht.

Das niemand perfekt und makellos auf die Welt gekommen ist und man gerade aus Fehlern am Besten lernen kann, hat man zwar vielleicht irgendwann mal in der Schule gehört, gelebt wird sowas aber nicht. Stattdessen ist es ein Makel, für den man sich schämt und jeden, der damit offen umgeht, als Alien ansieht und ächtet.

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Ich denke in erster Linie geht es darum, dass keine andere Meinung akzeptiert wird und man so die Menschen auch nicht abholt. Klimaschutz wäre JETZT wichtig und morgen ist es zu spät. Dabei gibt es wissenschaftliche Studien die dafür und ebenso auch welche die dagegen sprechen, dass der Klimawandel a) so existiert wie er uns vorgehalten wird und b) allein von Menschen gemacht wurde. Jede Seite glaubt die alleinige Meinungsherrschaft inne zu haben und kompromisslos vertreten zu müssen. Ein Zwischenweg? Ein Kompromiss? Inakzeptabel. Und wer dagegen Kritik äußert wird in eine passende (rechte) Ecke gestellt. Nein, auf so eine Art Diskussion kann und will ich mich nicht einlassen. Ich bin gerne bereit etwas für die Umwelt zu tun, aber das was FFF, Grüne und Extinction Rebellion da äußern und vertreten kann und will ich in dieser Art und Weise einfach nicht vertreten.

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Ich würde mich fragen wie viele Studien es zu den Punkten a) und b) jeweils pro und contra gibt und von wem jeweils. Dann einfach selbst anfangen darüber nachzudenken. :wink:

Das wird ne never ending story….

Fakten haben nun einmal NICHTS, aber auch wirklich GAR NICHTS mit Meinung zu tun.

und was den wissenschaftlichen Konsens und die Faktenlage angeht: Die ist EINDEUTIG - denn die EINZIGEN, die das bezweifeln, sind noch die Flachbirnen von EIKE bzw. dem Heartland Institute - mit freundlicher, finanzieller Unterstützung von Exxon Mobile, dem größten Mineralölkonzern der Welt, der seit den 70ern FUD bezüglich der Klimaauswirkungen in den Äther pustet, obwohl die Studien schon damals die Schädlichkeit bewiesen haben, damals aber sicherheitshalber im Giftschrank eingeschlossen wurden, weil man sich sonst das eigene Geschäft kaputt gemacht hätte.

Um es noch einmal deutlich zu betonen: Mit wissenschaftlichen Tatsachen kann man nicht verhandeln.

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Ich glaube die Argumentation ist ganz einfach.

Tun wir etwas gegen den Klimawandel und wir haben uns geirrt, dann haben wir wenigstens erneuerbare Energien und sind vom Öl weg, was früher oder später sowieso passieren muss.

Haben wir recht, dann haben wir rechtzeitig das richtige getan.

Die „Alternative“ kann dagegen eben auch einen katastrophalen Ausgang haben wenn wir nichts tun, aber hinterher feststellen das wir uns geirrt haben.

Deshalb halte ich solche Diskussionen auch für müßig.

Wenn sich die die nichts tun wollen geirrt haben, dann haben wir unseren Lebensgrundlage verloren, wenn die Befürworter sich irren etwas Geld und Luxus.

Aber gut… Menschen denken nicht weiter als ein, zwei Jahre im Voraus und selbst damit sind die Meisten schon überfordert.

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Fakten gibt es von beiden Seiten. Und wer diese Fakten vertritt hat über den Wahrheitsgehalt seine Meinung gebildet. So schwer war das jetzt aber eigentlich nicht, oder?

By the way ist es nett zu sehen wie schnell man doch unsachlich und beleidigend in dieser Diskussion werden kann. Das ist genau die Art die NICHTS bringt. Nur weiter so. :+1:t2:

Doch, denn es gibt IMMER zwei Seiten Deirdre „Tatsachen“. Ein paar Zeilen weiter oben sagst du selbst, dass Studien dazu je nach „Sponsor“ unterschiedlich ausfallen.

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Was wärst Du denn bereit einzudämmen und zu verzichten?

Wir sind sicher nicht einer Meinung, aber ich denke so kann man durchaus diskutieren. Die Fortsetzung ist dann wohl eher für einen persönlichen Austausch.
Das geht mir mit einer Landwirtsfamilie ähnlich. Zunächst geht elektrisch gar nicht, später dann wird aber auch nicht verstanden, warum Hoflader, Pflegemaschienen etc nicht elektrisch angeboten werden. Viele Landwirte erzeugen ja eh Ökostrom. Klar Pflügen geht damit nicht…
Schon tauscht man sich vernünftig aus…

Und solange es das Verbot für Verbrenner ab 2030/2035 gibt und es keine Lösung für schwere Maschinen (Rettungskräfte, Baugewerbe, Landwirtschaft, Logistik) gibt, geht zumindest denjenigen, die damit ihr täglich Brot verdienen, der Poppes zurecht auf Grundeis. Wird denn irgendwo kommuniziert, dass dieses Verbot NUR für PKWs gilt? Nö. Erstmal verbieten, dann sehen wir weiter. Genialer Ansatz.

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Nein, die Wissenschaft ist sich einig: Der Klimawandel existiert und ist von Menschen gemacht. Daran gibt es nicht den geringsten wissenschaftlichen Zweifel.

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Genau. Und damit wären wir wieder hier:

https://tff-forum.de/t/elektromobilitaet-in-den-medien-nicht-tesla-teil-2/123724/375?u=brenmcguire

Jeder, der was anderes behauptet, kann kein Wissenschaftler sein oder wenn doch wird in der dreckigen Wäsche gekramt.

Das ist genau die Logik, die es völlig okay findet wenn zig Tausende auf dem CSD demonstrieren aber wenn Kritiker der Corona Maßnahmen demonstrierten sofort Schnappatmung bekommt.
(Und bevor jemand fragt: Nö, ich bin kein Leugner und doppelt geimpft.)

Man muss einfach nur für das „richtige“ „Richtig“ sein und dann ist alles legitim. Dann darf man sich auch Aktivist nennen und Gewalt gegen Polizisten ausüben oder einfach nur Freitags die Schule schwänzen.
Aber jetzt drifte ich „etwas“ ab. :sweat_smile:

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…und genau deswegen hab ich den postfaktischen Schwurbler gerade auch auf die stille Treppe gesetzt

ist allerdings auch vielen Medien - insbesondere den „tollen“ Talkshows wie „Anne Will“ und ihren unglücklichen Moderationen - geschuldet. Denn: Wenn 99 Wissenschaftler These A vertreten, aber EINER beharrlich These B vertritt, wird in einer Talkshow eben EIN Vertreter von These A geladen und eben jener eine von These B. Für den Zuschauer wirkt es dann so, als sei das Thema „umstritten“ und noch nicht eindeutig - obwohl der eine doch nahezu alle Experten auf seiner Seite hat.

Genau derartige Dinge - und eben auch der Umstand, dass sich Menschen nicht mehr mit den Fakten auseinandersetzen wollen, sondern blind alles nachplappern (siehe die „seltene Erden“ weiter oben), entsteht eine Schein-Uneindeutigkeit und ein Diskurs über etwas, was eigentlich schon indiskutabler FAKT ist. Es ist, als würde man darüber diskutieren, ob Wasser eigentlich nass ist. Und ja, am Ende läuft es im Kern auf genau sowas hinaus. Nur eben, das hier jene Person meint, dieser Umstand sei „umstritten“. Derjenige, der am Ende relativ genervt darauf besteht, dass Wasser eben nass ist, wird dann als „Besserwisser“ denunziert, der nicht diskutieren wolle und unbelehrbar auftritt.

…und in den Köpfen der wirren Leute wird Wasser kurzerhand zum Stein erklärt…

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