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Klimadebatte im Zeichen der E-Mobilität

Ich habe hier einen neuen Thread eröffnet,
weil zu viele Beiträge sich im allgemeinen Thread zur E-Mobilität mit diesem Thema beschäftigen.
Diese werden demnächst in diesen Thread überführt …was hiermit passiert ist. :slightly_smiling_face:
Falls sich ein Beitrag hierher „verirrt“ hat, dann sorry und bitte melden.

Gruß

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Bereits die Realisierung der von sämtlichen E-Autos beherrschbare negative Regellast - geringe Ladeleistung bei wenig EEs, hohe Ladeleistung bei viel EE-Strom in der Region - würde viel für die Energiewende beitragen. Bei dereinst 20 Mio E-PKW ergibt sich ein Puffer von ca. 1 TWh, mit dem bis zu 100 Stunden lang 10 GW EE-Überschuss abgepuffert werden könnten.

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…da aber RWE da nix dran verdienen kann, wird es nicht kommen.

Das ganze Konzept liegt ja schon seit fast 10 Jahren auf Eis - eben WEIL in einer Tour Lobbyinteressen dagegen sprechen. Weil - wenn die Autoakkus genutzt werden könnten, um Lastspitzen zu glätten, bräuchte man ja keine Kohlekraftwerke mehr „in Reserve“, die man der Bundesrepublik in Rechnung stellen könnte…

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Umweltthemen sind tatsächlich sehr unspannend für die meisten Verbände und Konzerne, läßt sich damit doch das Quartalsergebnis nicht aufpeppen.
Als Jugendlicher Anfang der 80er Jahre gab es ja schon eine Umweltbewegung. Ob Robert Redford, Prince Charles oder auch mit großem Engagement Franz Alt, es half letztlich wenig, Umweltthemen wurden ausgebremst, verschleppt, verlacht und anderweitig abgetan.
Jeder hat ja nur ein Leben, trotz wissenschaftlicher Erkenntnisse und viel Grundlagenwissen wurde eine Generation weitgehend verschlafen.
Jetzt ist die nächste Generation dran, es besser oder treffender erfolgreicher zu machen. Ich wünsche Frau Neubauer und allen Mitstreitern beste Erfolge!
Die Elektromobilität ist zwar nur ein kleiner, aber dafür doch wichtiger Baustein, der nach den jüngsten Umweltkatastrophen hoffentlich einen Schub auch in den Medien bekommt.

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Jute statt Plastik, ich war auch dabei…

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An ihrem Diskussionsstil und Argumenten muss die gute aber noch echt arbeiten um ernst genommen zu werden und auch Gehör zu bekommen.

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welche Herangehensweise schlägst du denn vor, um Leute vom Mitmachen zu überzeugen, die entweder steif und fest behaupten, es gäbe keinen Klimawandel, die Sonne wäre für alles allein verantwortlich, es hätte angeblich immer Warmphasen wie aktuell gegeben, CO2 wäre ein „gesundes Wachstumsgas“ - oder solche, die rumjammern, das alles dürfe ja nichts kosten - oder solche, die lieber bis morgen oder übermorgen warten wollen, weil die „neuen Technologien“ das dann schon alles retten werden?

Bin gespannt auf die Vorschläge.

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Ach gegen die ist kein Kraut gewachsen. Es geht ja eher um diejenigen, die sich nicht sicher und hin und her gerissen sind, dass man ja was machen müsse… was aber kann Deutschland alleine ausrichten…

gerade diese Leute bekommst du aber nicht eingefangen - denn die glauben das, was sie als Erstes hören. Und das ist im Zweifel eben der Bullshit, der von den Fraktionen, die ich genannt habe, verbreitet wird - da diese das Budget und die Lobbys im Hintergrund haben, um den Mist in die Welt zu pusten.

Wie lange hat es bspw. gedauert, bis die 17 Tonnen für einen e-Auto-Akku wieder aus den Medien und aus den Diskussionen verschwunden sind (sind sie das überhaupt?) und an den Stammtischen immer noch die wirren Thesen Marke „Lithium kommt aus Kinderarbeit in Afrika und wird NUR für Elektroautos gebraucht ihr Verbrecher!“ widerlegt bzw. entkräftet sind?

So lange man gegen die „großen“ anreden muss, kann man nicht fair und leise diskutieren. Denn ganz gleich, wie fundiert und wie richtig die eigenen Fakten, die man vorbringt, auch sein mögen - man wird von den anderen einfach in Grund und Boden gebrüllt.

Und - noch viel trauriger: Die Gegner sind sich auch nicht zu fein, im Zweifelsfall unlautere Methoden einzusetzen. Ob das nun die ganzen ad hominem-Angriffe auf eine Thunberg sind, Vergewaltigungs-Verwünschungen an eben eine Neubauer, sexistische Witze über Reporterinnen oder das komplette Aberkennen von Bedeutung der eigenen Kinder, über die ob ihres Engagements in dem Bereich auch Väter nicht davor zurückscheuen, den eigenen Nachwuchs als dumm darzustellen und öffentlich bloßzustellen.

Es wäre eine Wonne, wenn man fair und auf Augenhöhe diskutieren könnte. Leider ist die Debattenkultur viel zu sehr vergiftet - zur Freude von jenen, die ihr Geld mit dem Schmutz machen.

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Nicht zu vergessen die „extrem seltenen seltene Erden von denen so viel in den Akkus steckt“ :smirk:

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ich habe tatsächlich mal die Leute, die mit sowas angekommen sind, gefragt „welche denn? Und wieviel?“

kamen immer nur Ausflüchte. Bestenfalls wurde Kobalt genannt - eine schnelle Google-Suche auf dem Smartphone belegte meine Aussage, dass dies keine seltene Erde ist. Aber leider bringt auch das die Leute nicht von ihrem Standpunkt ab - ganz gleich, ob du sie mit ihrem Irrtum konfrontierst, ihnen Fakten darlegst oder was auch immer du sagst: Die Lüge wird trotz Gegenbeweis geglaubt, weil nicht sein kann, was nicht sein DARF.

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…ja, Kobalt ist da die Standardaussage😅

Warte mal noch so zwei bis drei Sturzregen-Ereignisse ab. Dann geht das ganz von selber. Spätestens dann wenn die selber betroffen sind.

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… puh, ja: Ich habe dieses :confounded: Argument erst gestern wieder gehört.

„schön“ wärs. Allerdings fürchte ich, wird es auch dann so laufen, wie Pispers es mal schön formuliert hat:

Der Deutsche ist einfach umschrieben wie jemand, der immer um den Block läuft, dabei immer an der selben Stelle in den selben Hundehaufen tritt und auf dem ganzen Weg rumjammert, dass sein Schuh stinkt, diese Situation kacke ist und IRGENDWER doch was tun müsse. Dennoch wird er bei der nächsten Runde wieder in den Hundehaufen treten - und auf den Vorschlag, einfach einen Schritt weiter links oder rechts zu gehen, erwidern „KEINE EXPERIMENTE!“

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… zumal das sich ja alles mit der richtigen Elementarschadenversicherung richten lässt.

Wenn Du keine Hast (nur 46% der Gebäude sind wohl entsprechend versichert) oder tot bist: Nicht.

Ich habe aber schon den Eindruck, dass die „Gab es früher auch schon“-Verleugner weniger werden.

Es gibt Einwände und Vorwände. Gegen Vorwände kommt man nicht an. Ist aber oft hier bei den E Auto Fans leider auch so. Viele wollen Ihren Standpunkt nicht verlassen und beharren auf dem Punkt… so ist das halt leider…

Die Bewegung Jute statt Plastik war ja letztlich wenig erfolgreich.
FFF und als Person in D Frau Neubauer machen das jetzt schon klasse. Das ist nicht mein Stil, ist aber auch eine neue Generation.
Im Herbst 19 war ich am Freitag der Großdemo von FFF zufällig in HH und konnte die Stimmung aufnehmen. Wie gesagt, eine neue Generation, die ihre Forderungen in Englisch formuliert, wäre ich in HH so nicht darauf gekommen. Den Tesla hatte ich statt 2 Stunden 4 Stunden geparkt, dafür zurecht meine 15 € Gebühr kassiert. Das zumindest funktioniert, auch wenn drum herum 30.000 vorwiegend junge Menschen für eine bessere Umwelt angereist sind. Aus der Innenstadt war ich dann durch das freundliche junge Volk Richtung A1 losgefahren, kam mir ein wenig wie ein Teslamoment vor.
Das ist nun fast 2 Jahre her und die Besitzstandswahrer sind noch immer die Entscheider.
Eine andere Herangehensweise wie die von FFF und Frau Neubauer fällt mir auch nicht ein. Vielleicht können ja mehr Menschen anfangen mal zuzuhören…

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Schon klar. Ich habe nur ironisch (sorry für fehlende Kennzeichnung) versucht, mich in die Gedankenwelt derjenigen zu versetzen, die – wie von @GajusTempus zitiert – „um den Block laufen“.

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