Das wird über gefahrene Kilometer und nicht verbrauchte kWh laufen. Findet die SUV-Lobby bestimmt auch besser ![]()
Gibt es dazu nicht bereits einen Thread?
Das wird über gefahrene Kilometer und nicht verbrauchte kWh laufen. Findet die SUV-Lobby bestimmt auch besser ![]()
Gibt es dazu nicht bereits einen Thread?
Vermutlich, aber an der Besteuerung pro gefahrenem Kilometer ist schonmal wer mit Sang und Klang nach Klage vor dem EuGH gescheitert als er eine Gruppe herausnehmen wollte. Denn diese Gebühr nennt man Maut und ist, wie gesagt, für alle Fahrzeuge des gleichen Typs, aus jedem Land, fällig ^^
Es gäbe ja einfache Möglichkeiten wie km-basierte Steuern, die auf Autobahnen und Schnellstraßen erhoben werden. Man könnte dabei Geräte wie die Go-Box in Österreich oder noch kleinere Geräte wie in Frankreich, Italien, Skandinavien etc. nutzen. Die könnten dann Europaweit frei geschaltet werden und über eine Kreditkarte die Maut auf jedem km abrechnen. Es wäre einfach, in der Umsetzung nicht so teuer wie die deutsche LKW-Maut und fair. Wenn Oma das Auto nur für den Wocheneinkauf braucht, dann braucht man das ja nicht zu besteuern. Wenn aber jemand in seiner Freizeit dauernd herumheizt, dann gerne! Freiheiten dürfen gelebt werden. Sie dürfen aber auch durch Steuern gelenkt werden, wenn es einem höheren Ziel (Klimaschutz, Finanzierung gemeinschaftlicher Aufgaben) dient.
Für 18,641 Meilen (aka 30000km), wäre das ungefähr 559 GBP.
Grundsätzlich ist ja nichts einzuwenden gegen km Abhängige „Steuern“. Die Frage ist natürlich, wie das erhoben werden soll.
Am Einfachsten geht das m.M.n mit einem GPS Tracker. Aus Datenschutzgründen darf dieser aber nur die gefahrenen km und nicht die Koordinaten übermitteln.
Wenn sowas in D kommt, sollten wir auf jeden Fall das Rad neu erfinden und auf gar keinen Fall sowas wie Telepass oder Bizz übernehmen ![]()
Europaweite Ausschreibung und anschließend getürkte Vergabe an Telekom und Siemens o.Ä. wird es dann werden ![]()
Da sieht man: Preislich hält sich das im Rahmen.
Ich glaube, du siehst das Problem nicht.
Transponder (wie in IT, FR, etc) brauchen entsprechende Infrastruktur, die sehr teuer ist. Vor allem, da ja alle gefahrenen km bezahlt werden sollen, icht nur die Autobahnen.
Doch schon, das Problem ist, dass es in D sicher keine einfache Lösung geben wird.
Am Ende fahren wir alle mir einer Telemetriebox rum, die vom BSI geprüft ist und bei zertifizierten Werkstätten eingebaut werden muss. Alles datenschutzkonform, fälschungssicher und steuerrechtskonform aber dafür unfassbar teuer.
Deine Idee bezüglich GPS Tracker ist gut. Man könnte auch einfach eine Pauschale pro KFZ und zusätzlich Bizz für Autobahnkilometer nutzen. Die Bizz Technik gibt es schon.
Ja moment: gibt es denn derzeit verlässliche Zahlen darüber, dass überhaupt weniger getankt wird?
Denk mal kurz nach:
Brauchen BEV Benzin oder Diesel?
Eben.
Toll Collect Unit - fertig und erledigt.
Dafür haben wir bereits an den Autobahnen und vielen Bundesstraßen Ableser. Da die Geräte auch aufzeichnen ohne Verbindung (wegen Fahrtenschreiber und Fahrzeitkontrolle) kann hier bei Bedarf beim TÜV ausgelesen werden. Im Zweifel eine (e)SIM rein und es wird verschlüsselt abgerufen.
Also ich allein brauche im Jahr keine 2.500l Diesel mehr. Beim Dieselpreis heute morgen wären das 2023 0,85€ Steuern die pro Liter anfallen. Heißt: Vadder Staat verdient allein wegen mir 2.125€ weniger. Mit steigendem Energiepreis wird das immer mehr.
Da wir, dank PV, nur 200 kWh Mehrbezug haben, sind die Steuern darauf das Einzige was er im Gegenzug noch dafür erhält.
Die fehlenden Steuern beim Kraftstoff sind viel mehr, als die fehlende Kfz-Steuer.
Da könnte ja nur für gefahrene km im „eigenen“ Land gelten. Was ist dann mit km im Ausland?
So weit haben noch nicht alle gedacht. ![]()
Dafür haben viele Länder heute schon Lösungen, für die Nutzung ihrer Autobahnen, die sie nutzen könnten.
Wen interessiert das? Dafür gibt es die Maut. Das war doch schon immer so.
Der deutsche Sonderweg ![]()
Klar, dann braucht man keine oder wenige zusätzlichen Lesegeräte am Straßenrand. Aber trotzdem braucht es für den Ein- und Ausbau eine zertifizierte Servicewerkstatt, die sich dafür fürstlich entlohnen wird die klobigen Geräte einzubauen. Und wie soll das mit europäischen Gästen funktionieren ?
Und ob das „kostenfreie“ Verleihen der (teuren) Einbaugeräte dann noch wirtschaftlich sinnvoll umsetzbar ist, würde ich bezweifeln.
Also insgesamt wahrscheinlich eine sehr teure Lösung, was dann zu einer sehr teuren Mout führt - ist aber nur mein Bauchgefühl.
Nummernschilderkennung. Ist die zweite Option des Toll Collect, dafür stehen an jeder Raststätte Automaten. Wenn man hierfür eine Online-Begleichung ermöglicht ist der Weg auch erledigt.
Funktioniert dann halt nur auf bereits bemauteten Strecken.
War von mir ja auch nur ein Vorschlag bestehende Technik zu nutzen, ich sehe hier das Gleichstellungsprinzip mit bestehender Technik nicht gegeben. Und solange das nicht erfüllt werden kann wäre so ein System in der EU „dead before arrival“. Hat man ja an der Maut gesehen.
Klar, ist ja grundsätzlich auch richtig. Am Ende muss die Lösung wirtschaftlich und einigermaßen fair in der Kostenverteilung sein.
Ich würde mir eine EU Lösung wünschen und welche Technik verwendet wird, sollte man nach wirtschaftlichen und praxisorientierten Aspekten entscheiden.
Eine Nummernschilderkennung könnte auch eine mögliche Lösung sein, ich weiß nur nicht wie da die Betriebskosten (Wartung) im Vergleich zu z.B. einer Bizz Lösung sind.