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KfZ Versicherungen

Sind Überspannungsschäden mit versichert? Der Akku als Bestandteil des Fahrzeugs ist selbstverständlich mit versichert, wenn er bei einem versicherten Schadensereignis beschädigt wird und nicht explizit ausgenommen ist. Spannend ist, ob bestimmte Schadensursachen versichert sind, die so nur bei Elektroautos vorkommen.

Katrans hat da so seine Erfahrungen gemacht, wie ein Versicherter Blitzschlag von der Versicherung in einen bei seiner Versicherung nicht inkludierten Überspannungsschaden umgedeutet wird.

Gruß Mathie

Ich stehe mit Katrans in Kontakt und kenne den Fall. Wahnsinn, wie hier mit ihm umgegangen wurde und wird. Typisch Versicherung im Leistungsfall…

So sieht’s leider aus in der Realität! Obwohl der Blitzeinschlag nun mittlerweile 2 1/2 Jahre her ist, ist man noch kein bißchen weiter in diesem Fall. Die Versicherung bestreitet weiter,für die Schadensregulierung des defekten Akkus aufzukommen. Zuerst schob man es auf eine Ü-Spannung, nun spricht man dem vereidigtem Gutachter die fachliche Kompetenz ab, überhaupt einschätzen zu können, dass ein Blitzschlag eine Hochvoltbatterie beschädigen könne.

Einfach köstlich und traurig zugleich.
Ich kann nur sagen, man braucht starke Nerven!

Procedere:
Bleibt blitzfrei, ansonsten steht ihr ganz rasch im Regen.

Elektrische Grüße,
Katrans

Im Allgemeinen rate ich ab, Versicherungen im Internet abzuschließen. Die Manager sind sehr erfinderisch, wenn es darum geht, Leistungen rauszunehmen, um dann niedrige Preise zu generieren. Wer darauf reinfällt, ist eigentlich selber schuld. Ihr müsst wirklich genau lesen, was in dem Tarif geboten wird. Und euch überlegen, was ihr wirklich braucht. Es hat in meinem Berufsleben schon so viele Ereignisse gegeben, wo man schlichtweg falsch aufgehoben war. Dass hier aufzuzählen, geht wirklich zu weit. Merke: wer im Internet Versicherungen abschließt, insbesondere Kfz Versicherungen, muss genau wissen, was er tut. Ich möchte es aber jetzt bei diesen allgemeinen Aussagen belassen.

Einen Aspekt aber noch: das im Internet zu berechnen, hat ja auch seine Zeit gekostet. Wahrscheinlich Freizeit. Wie viel ist die wert? Und will man das nun jedes Jahr machen? Das müsste man eigentlich, denn man hat keine Vorstellung, wie sich der Beitrag im Vergleich weiter entwickelt. Das wird eine Dauerbaustelle.

Das Grundproblem ist IMHO, daß es zu wenige Tesla in D gibt, darüberhinaus viele der Versicherungen zu klein sind.

Wenn also ein normaler Unfallschaden um die € 5000,- wäre, und der Jahresbeitrag je Mitglied ca. € 1000,- ist, sind wir schnell in einem Bereich, wo sich das nicht mehr rechnet.

Ich denke mal in 2 Jahren werden die ganzen „kleinen“ weg sein, da sie sich Tesla nicht in Ihren Büchern leisten können.

Es gibt allerdings auch das Gerücht, daß Tesla mit Itzehoher und DGVO eine Partnerschaft hat, sprich sich Fremont zum Teil selbst versichert.

Habe heute ein Angebot meiner Versicherung für einen S60 bekommen. Haftpflicht SF8 - 330 Euro und Vollkasko SF17 990 Euro. Gesamt also 1320 Euro. Ist das ein „normaler“ Preis? Meine C-Klasse kostet bei den gleichen Bedingungen 560 Euro für Haftpflicht und Vollkasko.

Deine C-Klasse war wohl auch in der Anschaffung etwas günstiger und hatte vermutlich ein paar Pferdestärken weniger, aber vor allem hat Deine Versicherung seit Jahrzehnten jede Menge Daten über die C-Klasse und ihre Fahrer.

Für eine normale Versicherung ist das sogar günstig. Generell trauen die Versicherungen sich an das Model S noch nicht so richtig ran, weil die Erfahrungswerte fehlen. „Exoten“ sind immer teuer zu versichern (auch wenn das Model S diesen Status langsam verlässt). Schau mal bei der Gothaer (direkt über Tesla) oder bei der Basler (über DGVO). Billiger wird’s nicht.

Danke für die nette ausführliche Antwort!

Hi Liftboy,

an meinem Tesla (als er noch draußen stand bis ich mich dann irgendwann traute das Schiff in die kleine Garage zu fahren) war der lokale Marder - welcher den Nachbarautos Probleme bereitet - nie interessiert.

Cheers Frank

Hi,

ich habe nun endlich den konkreten Preis für mein Facelift Model S 90D bei der WWK (wo auch schon mein vorheriges Model S 85 Signature versichert war).

WWK Versicherung via Agentur Scheuermann (va-scheuermann.de/elektrofahrzeuge), Leistungsbeschreibungen direkt bei der WWK:

Tesla Model S 90D
35.000 km/Jahr
Stellplatz: Einzelgarage
Hauptnutzer: ich
Weitere: meine Frau
Typklassen: Haftpflicht 19 und Vollasko 32 (Typklasse 34 wäre in Vollkasko die Höchste)
SB der Vollkasko: 1000 EUR, SB der Teilkasko 150 EUR

Meine Schadenfreiheitsklasse: SF24

Haftpflicht brutto: 141,39 EUR/Jahr
Beitragssatz 25 %, Regionalklasse N2
Vollkasko brutto: 864,54 EUR/Jahr
bei Schadenfreiheitsklasse24, Beitragssatz 25 %, Regionalklasse N3

Gesamt: 1005.93 EUR/Jahr

Es ist echt nervig, dass beim Dual Drive nun eben eine viel höhere Systemleistung von 158 kW zu versichern ist - statt noch der 69 kW beim Model S 85 mit Heckantrieb.

Cheers Frank

EIne leistungsbedingte Einstufung findet doch schon seit Ewigkeiten eigentlich nicht mehr statt.
Relevant ist die Typklasse des Fahrzeugs, siehe gdv-dl.de/dienstleistungen/ … =typklasse

Und die Leistung geht nicht in die Einstufung der Typklasse ein? Denn anders lässt sichd er Unterschied im Beitrag zwischen Model S 85 Heckantrieb und Allradantrieb für 2016 nicht erklären.

Nein, nur Schadenshäufigkeit und damit auch Schadensaufwand. Es spielt also auch ggf. der Preis des Fahrzeugs eine Rolle.
de.wikipedia.org/wiki/Typklasse … gswesen%29

Aber ich habe gerade nachgesehen im Typklassenverzeichnis für 2017: Alle Model S, egal ob Dual oder Single Motor, haben die gleichen Typklassen:

Ich habe jetzt bei der AllSecur abgeschlossen.

VK 1000, TK 150, SF 35, inkl. aller Tierschäden (auch Marder), 2 Fahrer, 15000 km/Jahr
396,98 Euro gegen 674 Euro meiner bisherigen WWK.

Der S 85 scheint einiges günstiger zu sein, empfehle aber auch allen D-Fahrern, einmal bei Check 24 zu vergleichen.

@liftboy:
Interessant - check24 liefert mir (mit den Daten von weiter oben) 1292,17 EUR mit „nur online Police“ als günstigstes Ergebnis (und damit ca. 150 EUR mehr als beim Verivox Vergleich).

Der Rechner der Allsecur gibt mir als günstigsten Tarif 1397,43 EUR an - mit weniger Leistungsumfang als die WWK. Mit den paar SF Daten und Laufleistung von dir weiter oben immer noch 751,60 EUR.

Sind es die drei Kinder die als zusätzliches Risiko gelten? Die hatte die WWK gar nicht angefragt… Oder der Wohnort? Oder geht der Beitrag exponentiell hoch entsprechend der Laufleistung?

Schaut man sich die Ergebnisse genauer an, so sieht man, dass die WWK keine Preisangabe an das Portal liefert. Daher kommen auch Leute die Online suchen nicht auf die WWK.

Cheers Frank

Hi Frank,
du hattest aber schon registriert, dass ich keinen D habe? Das dürfte schon den größten Unterschied ausmachen. Und meine SF 35 spielen sicher noch eine Rolle. Kinder dürften auch einiges teurer sein. Bei mir sind es 2 Personen (meine Frau und ich), beide mit langjährigem Führerschein.

Die 751,60 habe ich mit nur Heckantrieb & SF 35 erhalten.

Die Allseur würde bei mir 1023,-(incl. Werkstattbindung :wink: ) kosten. (hab keine SF 30)
Da ist die Itzehoer über Herrn Kehrer noch günstiger mit 945,-€ (Pauschal ohne SF)

Ich meine, das kann man nicht generell am Dualdrive festmachen, denn mein MS 85D hat auch nur 67 kW in den Papieren stehen!

Ich wollte mein Model 3 online bei meiner vorherigen Versicherung anmelden. In der Auswahl der PKW-Hersteller auf der Website tauchte Tesla nicht auf. Auf telefonische Rückfrage bei der Versicherung, ob das ein Bug sei, bekam ich die folgende Antwort: „Nein, da gibt es einen Beschluss der Geschäftsleitung, Teslas nicht zu versichern“ Warum? - „Da brennen zu viele von ab“.

Da hat die Versicherung Pech gehabt und einen langjährigen Kunden verloren. :joy:

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