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KfW-Förderung privater Ladestationen (Wallbox)

Hat schon jemand eine Erklärung zur Kopplung an die Solaranlage gefunden?

Private Anlagen sind ja in der Regel auf 7kW (70% von 10kWp) ausgelegt, womit 100% Ökostrom aus eigener Produktion unrealistisch ist.
Wird hier eine Kopplung für Überschussladen von der KfW anerkannt? Oder guckt die KfW generell nicht so genau hin?

Mein alter Stromvertrag läuft am 31.12. aus u. dann habe ich eh endlich Ökostrom. Also PV-Anlage plus Ökostrom, voll förderfähig.

Was ist daran so schwer einen neuen Stromliefervertrag abzuschließen?
Wenn Du das nicht willst, gibt es halt keine Förderung.

Das rechnet sich (trotz PV) eben nicht in allen Fällen. Klar, aus ideellen Gründen sollte man dennoch wechseln. Wenn der Öko-Tarif ~300€ im Jahr mehr kostet, ist das aber schwer vermittelbar und frisst die Förderung in atemberaubendem Tempo auf. Und das, obwohl ja schon ein großer Anteil Ökostrom da ist.
Aber ich will ich garnicht über Sinn oder Rechtfertigung diskutieren.

Es geht mir eher drum, die Förderbedingungen zu verstehen, da in den offiziellen Dokumenten praktisch nichts dazu steht bzw. ich nichts finden konnte.
Evtl. reicht es ja sogar eine 10kWp Anlage zu haben und 11kW Wallbox zu installieren?

Die Förderbedingungen sind doch eindeutig. Da wirst Du mit niemandem diskutieren können. Frage ist, wie das geprüft wird.
Übrigens, wenn Du wirklich 100% Deines eigenen Stroms nutzt, dann würde Dich ein teurer Ökotarif auch nicht stören… :wink:
Mein Ökostrom (grüner, kein grauer!) kostet 24,6 Cent plus Grundgebühr von rund 10 Euro. Ökostrom ist nicht mehr nennenswert teurer, als Dreckstrom und wenn dann nur geringfügig.

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Können diese beiden Threads nicht zusammengeführt werden:

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N’Abend. Muss ich bei der Beantragung der Förderung nur mein Vorhaben angeben oder muss ich konkrete Angebote von Elektriker und von der Wallbox mit einreichen?

Letzteres musst Du.

Wir haben seit Jahren ausschließlich Ökostrom und dazu die bekannten Vergleichsportale herangezogen. Allerdings auch schon einige Male den Stromanbieter gewechselt.
300 € mehr pro Jahr können wir nie und nimmer bestätigen.
Die im Laufe der letzten Jahre ausgesuchten Ökostromanbieter waren immer günstiger als der örtliche Versorger (Stadtwerke) mit seinem Strommix.
Und wenn wir schon ein umweltfreundlicheres E-Auto fahren, wollen wir dieses nicht mit Atom- oder Kohlestrom aufladen.

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Hat jemand schon gefragt warum der Tesla Wallcharger nicht auf die Liste kam? Bzw. ob es evtl. gelistet wird?

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Entspricht nicht dem Kriterium „intelligent steuerbar“. Der TWC kann zwar Lastenteilung und mit anderen TWC kommunizieren, aber lässt sich nicht durch den Versorger steuern.

Das könnte man aber mit einen zusätzlichen Schalter lösen oder? Wenn es so wichtig ist, dann sollte der Versorger selber ein standardisierte Gerät einbauen, fertig.
Jetzt habe ich gelesen diese Technologie ist noch gar nicht aktiv und weiß keine Sau wann das funktionieren wird vor allem Länderübergreifend… Schade.

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hast du was anderes erwartet? :wink:

Es gäbe ja auch die Möglichkeit wie beim Heizstrom mit einem zweiten Zähler als „unterbrechbare Verbrauchseinrichtung“
Das wollte man aber scheinbar nicht nutzen

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Das ist nicht ganz korrekt. Die Steuerung kann durch dem Netzbetreiber unabhängig vom Endgerät gesteuert/deaktiviert werden -> zusätzlicher Stromzähler mit Rundsteuergerät.

Mir ist auch nicht klar, warum der Tesla Wall Connector nicht auf der Kiste steht. Eine 11 kW-Begrenzung ist auch möglich.

Lastmanagement

Die bislang am weiten verbreitetste Anwendung der Rundsteuertechnik ist das Lastmanagement:

  • Elektrospeicherheizungen und Elektrowärmepumpen können für begrenzte Zeiten (z. B. für maximal dreimal zwei Stunden pro Tag) abgeschaltet werden – mit festen oder variablen Sperrzeiten.
  • Bei ernsten Störungen kann durch einen selektiven Lastabwurf nicht essenzieller Verbraucher die Gefahr von Stromausfällen reduziert werden.

Als Gegenleistung für die Flexibilität solcher Verbraucher (d. h. die Bereitschaft, eine gelegentliche Abschaltung zu tolerieren) sind beispielsweise in Deutschland um bis zu 80 % reduzierte Netznutzungsentgelte möglich; die Grundlagen sind im Energiewirtschaftsgesetz geregelt, aber die Details hängen vom jeweiligen Verteilungsnetzbetreiber ab.

Über einen unterbrechbaren Zähler aufladen: so funktioniert’s.

Wer einen Zähler für steuerbare Verbrauchseinrichtungen nutzt, bei dem darf der Netzbetreiber zu Spitzenlastzeiten wie zum Beispiel abends oder morgens, die Stromzufuhr zur E-Ladesäule unterbrechen. Dadurch zieht das E-Auto in dieser Zeit keinen Strom. Zu „Schwachlastzeiten“ geht das Laden dann wieder normal weiter. Damit hilft der E-Autofahrer, das öffentliche Stromnetz zu stabilisieren.

Ja, allerdings soweit ich das sehe wollen sie die Steuerung über die Wallbox, dann ist kein weiterer Zähler nötig, sondern es geht auch wenn es am selben Zähler wie der Rest vom Haus betrieben wird.
Und wenn es intelligent ist, müsste es nicht nur ein ein/aus sondern auch ein Ladeleistungreduzieren möglich sein.

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Ok, aber bei den ID Chargern steht nichts davon in den technischen Daten. Die beiden größeren Modellen haben WLAN/LTE und sind förderfähig. Warum?

In dieser Ausführung in den meisten TG einer WEG ohne LTE/Internet-Empfang.

=> LAN, Wi-Fi und LTE/4G* Steuerung (via App ab Herbst 2020)

Ich antworte mir mal selbst:
Ich habe mit der KfW Hotline telefoniert. Bei der Beantragung muss man keine Nachweise/Angebote mit einreichen.
Erst bei dem Abruf des Geldes muss man die Unterlagen einreichen.

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Gut zu wissen, vielen Dank für die Nachfrage bei der KFW.

Hier im Video wird nämlich gerade das Gegenteil behauptet…

…ab 5.32

Ist ja lustig…

… oder wieder das bekannte Durcheinander!

Wär nur interessant, was jetzt stimmt… :sunglasses: