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KfW-Förderung für nicht öffentliche Gewerbe-Ladepunkte (441)

Hallo

Es gibt ab dem 23. November eine neue KfW Förderung die, wie ich denke, einen eigenen Thread haben darf.

Hier mal die Highlights:

Das Bundesverkehrsministerium fördert künftig den Aufbau von Ladeinfrastruktur an Mitarbeiterparkplätzen, für Elektrofahrzeuge betrieblicher oder kommunaler Flotten sowie für Dienstfahrzeuge.

Anträge können ab dem 23. November 2021 über das Förderportal der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gestellt werden.

Konkret gefördert werden der Erwerb und die Errichtung einer neuen, nicht öffentlich zugänglichen stationären Ladestation inklusive des Netzanschlusses. Die Ladeinfrastruktur muss sich an Stellplätzen auf Liegenschaften befinden, die zur gewerblichen und kommunalen Nutzung oder zum Abstellen von Fahrzeugen der Beschäftigten vorgesehen sind.

Der Zuschuss beträgt 70 Prozent der förderfähigen Ausgaben, maximal 900 Euro pro Ladepunkt. Es werden Ladepunkte mit einer Ladeleistung von bis zu 22 Kilowatt gefördert.

Bestimmt für einige hier interessant

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Ähnliche Bedingungen wie KfW.de/440 nur eben für Unternehmen und Kommunen.

Denke das wird einige Arbeitgeber bewegen.

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Habe es meinem AG schon mitgeteilt, dass dies doch eine gute Gelegenheit ist.

Sollte das Programm auch für Hotels etc. nutzbar sein, die ihren Gästen Ladestationen zur Verfügung stellen?

Gute Frage, wäre wünschenswert.

Für Hotels wird das aber so ähnlich werden wie damals Internet.

Erst waren es nur wenige und die wollten auch noch Geld dafür. Dann wurden es mehr, Internet im Zimmer, kostenlos usw. und dann gehörte Internet zu den Sachen die ein Hotel anbieten muss, um überhaupt noch Gäste zu bekommen. Damals wurde damit groß geworben, jetzt ist es Standard wie der Fernseher im Zimmer.

Hier der Link zu der offiziellen KfW Seite,

Als Hotel würde ich die als Mitarbeiter Ladestationen deklarieren, in der Realität können eben auch Gäste dran laden.

Das Merkblatt ist auch sehr hilfreich

Wichtig:

Wie wird gefördert?
Die Förderung erfolgt durch einen Investitionszuschuss, der nach Abschluss Ihres Vorhabens auf Ihr Konto überwiesen wird. Der Zuschuss beträgt 70% der förderfähigen Gesamtkosten (Definition der Gesamtkosten siehe unter „Was wird gefördert?“), jedoch maximal 900,00 Euro pro Ladepunkt. Unterschreiten die Gesamtkosten des Vorhabens 1.285,71 Euro, wird keine Förderung gewährt.Insgesamt ist die Förderung auf maximal 45.000 Euro je Standort (Investitionsadresse) beschränkt.

und

Die Mehrwertsteuer kann mitfinanziert werden, sofern die Berechtigung zum Vorsteuerabzug nicht vorliegt.

und

Voraussetzung für die Förderung der Ladestation ist, dass der für den Ladevorgang erforderliche Strom zu 100% aus erneuerbaren Energien stammt.

Hmmm…
Ich habe ein Gewerbe angemeldet.
Auf meine Wohnadresse.
Ist damit eine Box bei meinen Wohnhaus, welches auch die Adresse des Gewerbes hat, förderfähig?

Als Laie würde ich erst mal Ja sagen. Um da sicher zu gehen würde ich aber konkret bei der KfW nachfragen bzw. auf den 23. November warten und dann dort das Kleingedruckte lesen.

Das könnte in die Richtung gehen:

Ich frage mich so etwas ähnliches für eine vom Arbeitgeber bereitgestellte Dienstwohnung.

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Hmmm
Mein Auto wird durch mich natürlich sowohl privat als auch gewerblich genutzt.

Und Klassischerweise ist es keine gute Idee auf so etwas zu laut zu pochen, dann kommt die Verpflichtung zum Fahrtenbuch und darauf hab ich so keine Lust…

Aber Mitarbeiterparkplätze sind doch erlaubt, und einige Mitarbeiter haben einen Geschäftswagen mit 0,25% oder 0,5% Regelung.

Genau, ein Dienstwagen sollte schon passen. Egal ob Fahrtenbuch oder Pauschalversteuerung.

Bei mir stellt sich die Frage, ob eine Dienstwohnung als gewerblich genutzte Fläche angesehen wird. Ich tendiere zu ja, werde mich aber erkundigen.

Es sind nun seit heute die ersten Wallboxen gelistet. Leider nicht die von Tesla Gen3.

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…was schätzt ihr, wie lange wird der Fördertopf reichen? …1Woche, 1Monat?

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Also vielleicht ist das echt eine blöde Frage, aber:

Die Errichtung und Inbetrieb­nahme (Anschluss) der Lade­station darf nur ein Fach­unternehmen durch­führen, das in einem Installateur­verzeichnis eines Netz­betreibers eingetragen ist (siehe § 13 Nieder­spannungs­anschluss­verordnung).

Ich bin jetzt schon eine halbe Stunde am googlen und ich finde einige „Betreiber“ solcher Listen…
…aber ich finde keine Liste.
Also: Wo kann ich nachschauen welche Installateure in meiner Umgebung in so einer Liste drinstehen? Das muss doch irgendwo einsehbar sein, sonst bringt’s doch gar nichts?
Niedersachsen, Netzbetreiber ist EWE.

Ich hatte meinen Elektriker direkt gefragt und er konnte mir bestätigen, dass er im Installateurverzeichnis eingetragen ist.
Es kann durchaus sein, dass das gar nicht öffentlich einsehbar ist.

Er meinte (salopp gesagt) dass er eine Gebühr bezahlt, und dafür die jeweils aktuellen Regularien des Stromversorgers erhält und dafür entsprechende Installationen abnehmen (und evtl am verplombt Zählerschrank arbeiten) darf.
Aber das gebe ich jetzt nur so weiter, wie ich es interpretiert habe.

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Laut YT 163 Grad: alle 6 Monate Reporting erforderlich über Ladevorgänge / 6 Jahre lang. Typisch dt. Bürokratie kopfschüttel

Danke.
Tja, nun geht die Diskussion los:
Wer hat Tipps zur „besten Wallbox“. Meine Anforderungen sind:

  • KfW 441-Förderfähig (wer hätt’s gedacht :slight_smile: )
  • 22kW

Bonus:

  • Anschluss an SMA-PV-Anlage (gesteuertes Laden)
  • evtl. zwei Ladepunkte (macht es denn nun mehr Sinn zwei WB zu installieren oder eine mit zwei Ports)?

Die Menkes Amtron Xtra 22 kann ja anscheinend direkt mit dem SMA Sunns Manager kommunizieren (ob meine ältere SMA-Anlage den überhaupt unterstützt?), aber die kostet auch 2.200 EUR für nur einen Ladepunkt…

Ich versteh sowieso nicht wieso die Liste der förderbaren Wallboxen eine andere ist als sie in dem privaten Programm war? Andere Anforderungen an Steuerbarkeit als vorher scheint es doch nicht zu geben. Läuft das so, dass sich jetzt wieder jeder Hersteller um Aufnahme auf die Liste bemühen muss?
Ich hätte vermutet man kopiert einfach die andere Liste solange es keine erweiterten Anforderungen gibt?

Das lese ich auch gerade.
Hmm, wie sowas wohl aussieht und wie viel Arbeit das ist?
Aber wie kommst Du auf „6 Jahre“?