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KBA Zulassungszahlen September 2018

Der junge Tesla-Mitarbeiter tut mir leid. :unamused: Ich denke er hat versucht, mit einem Besucher, der sowieso nur das Alte wie seit 100 Jahren wollte, im Rahmen seiner sichtlich begrenzten Möglichkeiten und seiner offensichtlich kurzen Berufserfahrung das beste zu machen.

Ein Verkaufsraum wie bei anderen Autoherstellern ist ein Tesla Store eher nicht. Das hat gute und schlechte Seiten. Manche sieht nur die Schlechten. No surprise here. :neutral_face:

Daher vielen Dank für diesen aufschlussreichen Beitrag. Jetzt können die Mods wieder im Dreieck springen wegen „Meta-Diskussion über User“ und mich sperren, aber genau diese Posts sind es, die mich fragen lassen, was User wie stelen der Graue, die substantiell niemals etwas anderes schreiben, in einem Forum namens "Tesla Fahrer und Freunde“ eigentlich bezwecken. So rein zum Spaß kann man sowas auf Dauer in dieser Intensität ja nicht machen, es sein denn, man hat ein deutlich anderes Verständnis von Spaß als ich. :confused:

Vorschlag an die Mods: Sollen wir den Namen des Forums mal ändern in TFFF „Tesla-Fahrer und Freunde und Feinde"? Dann bin ich still und werde auch nie wieder eine Meta-Diskussion beginnen, versprochen. :sunglasses:

:mrgreen:

Wie ich immer sage, Deutschland ist relativ egal für die Welt und was den Lauf der E-Mobilität betrifft, ob einem das passt oder nicht :wink: Ob es das Model 3 nun in Deutschland schaffen wird oder nicht, weiss ich natürlich nicht. Aber da Du nach dem Unterschied zu einem Volvo und Jaguar fragst: Das SuC-Netzwerk, die relative ausgereifte und fortwährend weiterentwickelte nicht-ICE-Technik (das Model 3 ist motorentechnisch der Konkurrenz schon wieder um Jahre enteilt, ob einem das passt oder nicht :wink: ), die praxitaugliche Reichweite auch für Fernreisen (u.a. auch wegen der SuCs). Als nicht Tesla-Fahrer weisst Du das alles natürlich nicht aus eigener Erfahrung, von daher sei dir verziehen. Jetzt weisst Du es aber.

Ob einem das passt oder nicht :wink: ist nun tatsächlich irrelevant, da hast Du Recht. Ich würde seit langem gerne echte Konkurrenz bzw. Alternativen zu Tesla sehen - das kann für die Preise und die Qualität nur positiv sein. Ende 2018 ist da aber genau noch nichts kaufbar. Sehen wir mal in 2 Jahren wieder nach. Habe ich übrigens vor 2 Jahren auch schon gesagt. Da ich niemals „nie“ sage", wird sich schon mal irgendwas wirklich tun und es wird wirkliche Konkurrenten zu Tesla auch wirklich käuflich zu erwerben geben, mit denen man auch wirklich sorgenfrei in den Urlaub fahren kann.

Bis dahin freue ich mich auf das Model 3 in Deutschland und hoffe, dass es sich gegen VW, die bei mir persönlich für lange, ganz lange Zeit verloren haben, und die anderen Geriatriker bestens verkauft. :mrgreen:

Beim Wasserstoffantrieb wird stets vergessen, dass Wasser in H2 und O getrennt werden muss und das geschieht im Wesentlichen mittels Elektrizität. Dann wird der Wasserstoff in eine Hochdrucktank gepresst, und beim Fahren aus H2 wieder Elektrizität produziert.

Ich halte das für ausgemachten Unsinn. Der Wirkungsgrad beim Produzieren von H2 ist schon bescheiden genug und auch beim Konvertieren in Strom wird er nicht besser. Zudem muss in einem Wasserstoff getriebenen Auto der Tank, die Brennstoffzelle und eine nicht gerade kleine Ausgleichsbatterie mit transportiert werden, da bleibt nicht viel Platz für Gepäck.

Ein E-Auto macht aus Elektrizität Bewegung und das sehr effizient, dabei ist es dem Motor völlig egal, ob aus grüner, gelber oder gar roter Energie. warum also den Umweg über die Brennstoffzelle? Das ist doch aberwitzig!

Zudem ist Wasserstoff das kleinste Element im Periodensystem und durchdringt alle anderen Materialien sehr leicht. Ein voller Tank, aus gleich welchem Material kann Wasserstoff nicht halten, innerhalb weniger Tage wäre der volle Tank nur noch halb leer. Ein Tankstellenbesitzer wird kaum alle zwei Wochen seine Tanks auffüllen lassen, bloß weil ihm der Wasserstoff entfleucht ist.

Dann der hohe Druck, 700 atm, mit dem Wasserstoff in den Tank gedrückt werden muss, eine solche Tankstelle kostet 100.000e, damit wird man kein enges Netz aufbauen können. Und dann…, Wasserstoff ist hochexplosiv, wenn es mit Sauerstoff reagiert, was geschieht eigentlich wenn ein solcher Wasserstofftank bei einem Unfall perforiert wird? Dann rumst’s ganz schön, wie wir alle aus dem Chemieunterricht wissen (Knallgas Reaktion).

Und last not least, gibt das Tanken von Wasserstoff dem Staat wieder die Möglichkeit, Treibstoff mit irren Steuern zu belasten. Als ob der nicht schon genug hätte, bei den Steuern und Abgaben die er jetzt schon verlangt. Ach…, ich vergaß…, es müssen ja noch einige Kitas und Kindergärten gebaut werden. Ich frage mich allerdings wie viele denn noch?

Wasserstoffantrieb ist ein totes Pferd, von dem BMW und Mercedes bereits abgestiegen sind.

@borkner:
Alles Gut und richtig was du schreibst aber
User wie stelen sind nur aus einem Grund in diesem Forum. Die Menschen welche sich für Tesla interessieren dieses Interesse madig machen damit sie keinen Tesla kaufen oder bestellen.
Daher ist es stelen auch völlig egal was wir schreiben :wink:

Nun ja, User wie Stelen sind nicht die Marktbestimmer. Ja…, nicht einmal Deutschland ist wirklich Vorreiter, was Technologie angeht, also vergiss einfach was stelen schreibt und gehe generös darüber hinweg.

Wir müssen doch mal sehen woher wir kommen. Wir kommen über Erdöl, Transport über die Weltmeere, Wasser Verbrauch, Fracking, Chemie, Ölsände, und und und… Kein Mensch macht sich Gedanken ob der Wirkungsgrad Well2Well bei 10% liegt. Nur bei Wasserstoff wenn wir da bei 30-40% länge wäre das schon wieder schlecht.

Ich bin ein BEV Fan, ohne zweifel aber wenn Wasserstoff ein Thema ist das einen schnelleren Umstieg mit sich bringt bin ich sofort dabei ohne dass ich jetzt ein Fan sein muss oder nicht.

Wenn man mit einem eigenen Wind, und PV Kraftwerke für 5Ct die kWh Strom erzeugen könnte zzgl 2,7ct EEG Umlage macht das rund 8Ct /kWh. Bei einem Wirkungsgrad von 50% hätte man dann 16Ct /kWh Wasserstoff (Ohne Maschine) und zum Fahren nochmals 50% also 32Ct /kWh. Hier kommt man dann aber ohne zusätzliche Ladeverluste aus, also die „echten“ Werte aus dem BC. Bei 24kWh im MX wären das dann 7,68€ für die Energie /100km. Was kostet ein Porsche Cayenne? 14l *1,5 = 21€ Also könnte man für den Vertrieb und die Prozessmaschine rund 13€ / 100km „verlangen“

Der Wirkungsgrad over all bei Wasserstoff liegt bei 5-7%. Die Gründe, weshalb Wasserstoff keine taugliche Technik ist, habe ich doch ausführlich beschrieben, wieso dann Wasserstoff? Die wohl dümmste Energieform die es gibt?

Wasserstoffantrieb kommt mir so vor, als würde ich meine Oma in den Keller schicken um auf dem Fahrrad Strom zu produzieren, mit dessen Verwendung ich sie dann in’s Krankenhaus fahren kann. Da wäre Oma doch besser dran, sie würde mit dem Radl gleich in’s Krankenhaus fahren.

Zu H2 habe ich andere Zahlen aus dem ZSW, welche Quelle hast Du?

30 - 40 % beim Wasserstoff vergiss mal ganz schnell und sag’s auch lieber nicht nochmal, sowas gilt heute schnell als fake news :wink:

Ca. 6 % sind richtig.

Ui, da war der borkner schneller als ich.

Gern geschehen.

Edit sagt: Beim BEV sind es in der Summe ca. 50 % Gesamtwirkungsgrad, also fast Faktor 10 besser von Strom zu Bewegung als beim Wasserstoff.

Gegenfrage, welche Quellen hast du denn? :stuck_out_tongue:

Ach immer diese Gegenfragen. Ich habe doch meine Quelle genannt, da Du die aber nicht kennst, weiß man eigentlich schon bescheid.

Also bei der Elektrolyse sollte man locker bis 80% kommen können. Der Transport im Gasnetz sollte mit 98% gehen. Und die Brennstoffzelle kann unter guten Bedingungen auch mit 60% laufen, für das Vedichten sollte man ca. 10-15% ansetzen.

Dass das nicht das Gelbe vom Ei ist ist auch mir bewusst. Aber am Ende geht es um €/km und die Einfachheit ein Auto zu fahren. Wenn das so besser geht weiß ich nicht was daran schon wieder schlecht sein soll.

Ich kann das so oder so kaum nachvollziehen, warum sich manche so schwer tun einer anderen Technologie was abzugewinnen. Ich persönlich bin kein Fan der H2 Technologie aber wenn sie den Umstieg auf saubere Antriebe beschleunigt so bin ich super happy.

Schau mal @borkner, warum hast Du Dein BEV erst seit 2018 und nicht schon 2013? Warum hast Du ein X100D und kein X75D? Aus der Sicht des X75D hast Du ein sehr ineffizientes Auto. @George hat noch gar kein BEV und will lieber eines mit großem Akku und schneller Lademöglichkeit was bezogen auf kleine Akkus mit langsamer Ladung ineffizient ist und aktuell fährt er lieber mit einem Verbrenner mit 5-10% als ein BEV einem vielfach besseren Wirkungsgrad… Ja warum bloß?`

Ich glaube du solltest mal etwas ruhiger machen sonst wird es vielleicht zu inkohärent. Ich fahre mein X seit März 2017… der Rest deines Postings, zitiert und unzitiert, ist ähnlich „unscharf“.
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Daten zum Wirkungsgrad in der Energiekette einer Wasserstoffwirtschaft findet man hier:
de.m.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffwirtschaft

OSE liegt mit seinen Angaben ganz gut. Trotzdem macht sie schon beim heutigen Stand der Batterietechnik keinen Sinn mehr.

Das sah vor 20 Jahren noch ganz anders aus. Da haben Bölkow, Bockris und Winter das Thema voran getrieben.

Erst wenn wirkliche Überschüsse bei den EE entstehen, wird Wasserstoff wieder interessant, aber womöglich nicht in seiner ursprünglichen Form sondern als Methan.

Was hat es denn mit den Zulassungszahlen vom September zu tun?

Sorry, hatte Dich verwechselt.

Danke für die Unterstützung. Ich hatte erst zuletzt mit ein paar richtigen Profis zu tun und denen möchte ich jetzt mal auf das eine oder andere Prozent glauben schenken. Die sahen das im Endeffekt aber recht realistisch und eher Preis getrieben.

Ich muss UTs aber Recht geben, das hier hat mit den KBAs wenig zu tun. Klar ist es eine Frage, was die Bürger in Deutschland vom Automobil erwarten und damit hat es entfernt schon etwas mit den Zulassungen zu tun.

Let’s face it, aktuell fahren wir mit 10-15% Rohöl zu Bewegung, und wenn man Sonne zu Bewegung rechnet dann mit 0,00000000000000000000000000000000001% (oder so ähnlich) Ich verstehe daher nicht wirklich warum nur das beste als Alternative in Frage kommen soll. Ob ich das nun besser finde oder nicht ist mal nebensächlich. Ich könnte mir für mich aktuell kaum vorstellen wieder zur Tanke zu fahren und dort dann H2 oder ähnliches zu zapfen. Aber ich fahre auch ein Auto für 130.000€ und liege damit nicht gerade bei den meisten Auto Nutzern …

Und wenn du die Steuern noch draufschlägst, kannst du deinen Wasserstoffpreis von 32Ct/kWh nochmal mindestens verdoppeln. Oder glaubst du, der Fiskus wird auf seinen Steueraufschlag verzichten, weil Wasserstoff so toll ist.

Die Besteuerung von Strom zum Vortrieb mit 2,05Ct /kWh hält sich aber auch absolut in Grenzen im Vergleich zu Benzin. Gehen aktuell rund 9€ /100km an Steuern (ohne UST bei einem Cayenne) ein. so kommen über BEVs (Model X ) 0,5€ /100km

Die Steuer ist ein Aufschlag für den Abfluss von Geld mit sehr geringer Wertschöpfung. Machen wir Strom oder H2 selber so haben wir eine sehr hohe Wertschöpfung und kein Grund eine Steuer zu erheben!