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Kaufberatung und meine Erfahrungen Model S vs Model 3

Hallo,

nach einem halben Jahr Tesla fahren und sehr viel lesen möchte ich ein bisschen Feedback und dem Forum etwas zurück geben, insbesondere neuen Tesla interessierten und potentiellen Käufern soll dieses Thema bei der Entscheidung helfen.
Da man die Kaufberatungsthemen häufig liest meine persönliche Zusammenfassung und Meinung zu dem Thema. Sehr wahrscheinlich wird der eine oder andere den einen oder anderen Punkt anders sehen.

Vor einem halben Jahr musste ich mich entscheiden, kaufe ich mir ein Model S oder Model 3. Das Budget von (max.) ~50.000€ stand zur Verfügung und die Entscheidung war alles andere als leicht.
Beide Autos sind klasse und letztlich entscheidet dann eher die Fahrzeugklasse was man haben möchte, ich habe mir zu den folgenden Punkten Gedanken gemacht und sehr viel recherchiert, wie gesagt bei vergleichbarem Invest.

Invest – Vergleich:

M3 Standardreichweite Plus: mind. 44t€
M3 LR AWD: mind. 54t€
(+mögliche Aufpreise FSD: 6000€; Farbe: 1000-2000€; Winterreifen: 2000€; Performance: 6000€)

Vergleichbare Invest: 45.000€ - 55.000€ -> Model S75; S85, 4-5 Jahre alt, 100-250tkm gelaufen.
Bei Gebrauchten Model S bekommt man häufig Winterreifen mit dazu, Farbe etc.
Neupreis Model S lag jenach Ausstattung bei um die 100.000€

Garantie

Model 3 LR 80.000km oder 4 Jahre auf alles + 192.000km oder 8 Jahre auf Batterie und Antriebsstrang
Model S, die Standard Garantie auf „alles“ ist abgelaufen, 8 Jahre Garantie auf Batterie und Antriebsstrang (Motor) Km unbegrenzt.

Bei einem gebrauchten Model S bleiben noch 3 - 4 Jahre Garantie auf Batterie und Antriebsstrang, für Vielfahrer sind 80tkm bzw. ~192tkm beim M3 ebenfalls auch in 3 - 4 Jahren schnell erreicht. Daher ist der Garantieschutz bei einem gebrauchten Model S auf die wirklich teuren Systeme gar nicht so schlecht.

Heutzutage ist vielen Menschen die Garantie sehr wichtig, mir persönlich ist die Absicherung von Batterie und Motor die wirklich relevante. Aber auch hier ist meine Erfahrung, dass wenn ein System erstmal Jahrelang problemlos funktioniert, dass dann in der Regel auch keine Probleme mehr kommen.

Haltbarkeit und Laufleistung

Angeblich legt Tesla seine Fahrzeuge auf 1 Millionen Meilen, also 1,6 Millionen Km aus, was erstmal sehr beruhigend ist und auch die hohen Gebrauchtpreise der Model S erklärt. Hat ein Gebrauchtes Model S 200-300.000km gelaufen ist es ja demnach gerade erste eingefahren.

Model 3 gibt es bislang wenig bis keine „Erfahrungen“.
Meiner Meinung nach ist die Wahrscheinlichkeit aber groß, dass es sich auf Dauer als genauso robust und haltbar heraus stellt. Das fördert natürlich die Gebrauchtwagenpreise in 3-4 Jahren.

Das Model S hat sich bis auf Kleinigkeiten die aber inzwischen in den Griff sind als Absolut Robust herausgestellt.
Es gibt einige Fahrzeuge die schon 300 – 500tkm haben und sogar eins mit über 1 Millionen Km.

Kinderkrankheiten, die bekannten Themen wurde in der damaligen 4 jährigen Garantie in der Regel behoben, Tesla hat stets verbessert und dazu gelernt. Betrachtet man z.B. die Türgriffe, heute kein Thema mehr und falls doch, der Mikroschalter kostet bei Conrad ~2,50€. Anderes Beispiel, falls mal der MCU Speicherchip ein Thema wird gibt es auch hier inzwischen günstige Reparaturmöglichkeiten von Experten. Meiner Meinung nach nichts wovor man Angst haben sollte. Ich fahre auch mit gebrauchten Autos generell nicht mehr wegen Kleinigkeiten zur teuren Werkstatt des Herstellers sondern bevorzuge qualifizierte freie Werkstätten die sich spezialisiert haben.
Ansonsten laden & fahren!

Ein Worst Case Szenario, was passiert wenn man einen größeren Defekt nach der Garantie (8 Jahre) hat (egal ob M3 oder MS).
Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass es nach der Garantiezeit einige Unternehmen geben wird die sich auf E-Fahrzeug Reparaturen spezialisiert haben, die z.B. Batteriemodule wechseln können und somit vermeintlich teure Reparaturen doch „günstig bzw. bezahlbar“ werden.
In den USA gibt es das Beispielsweise schon längst.

Auch sollte man sich bewusst machen, dass E-Fahrzeuge mit „geringerer“ Motorleistung die Batterie nicht so fordern wie die maximal Motorisierten Modelle. Hat sicherlich auch Einfluss auf Verschleiß der Zellen.

Ansonsten war meine persönliche Devise bei Gebrauchten Model S: Weniger Ausstattung ist manchmal mehr, eine nicht vorhandene Luftfeder oder Panoramadach kann auch nicht kaputt gehen.

Reichweite und Ladegeschwindigkeit

Das Model 3 SR+ spielt von der Reichweite auf ähnlichem Niveau wie ein S75 und das Model 3 LR ist das Reichweitenwunder von Tesla in der Preisklasse. Der EPA Zyklus kommt im Sommer für mich ganz gut hin, fährt man allerdings nur Autobahn auf Langstrecke rekuperiert man sehr wenig und kämpft bei hoher Geschwindigkeit gegen den Luftwiederstand und die Reichweite reduziert sich etwas, jenachdem wie schnell man auf der Autobahn fährt. (EPA Reichweiten unterscheiden sich auch hier wieder ob DualMotor oder Performance Modelle, als Beispiel: Beim S85 ~434km, M3 SR+ 404km, MR LR 560km).
Laut einigen anderen Erfahrungsberichten sind aber die angegeben 560km nicht ganz die Realität und vergleicht man die Model S75 oder S85 mit einem LR habe ich die Aussage mitgenommen, dass das Model 3 maximal 100km mehr auf Langstrecke schafft.
Der Normverbrauch vom M3 scheint gegenüber der „Angabe“ etwas mehr nach oben zu streuen als beim Model S.

Die Ladegeschwindigkeit eines Model 3 ist sehr viel höher als die eines älteren Model S (insbesondere, da die Model S via Softwareupdate von der Ladeleistung leicht reduziert wurden, was aber ggf. auch kein Dauerthema ist, es ist möglich, dass ein Großteil der Ladeleistung zurück kommt, aktuell dauert das Laden von 5-70% SoC bis zu 5min länger im Vergleich zu Früher).
Auch zu bedenken ist die Tatsache, dass die Supercharger sehr viel höher frequentiert werden als noch vor 2 Jahren, so dass man sich einen „Stall“ teilen muss (2 Ladesäulen werden von einem ~150kW Stationärladegerät betrieben) ist inzwischen häufig der Fall. Somit bekommen beide Fahrzeuge nur halbe Ladeleistung ~75kW. Die mögliche hohe Ladegeschwindigkeit eines M3 spielt dann keine ganz so große Rolle mehr falls so ein Fall eintritt.

Sehr viele Model S sind mit einem 22kW Doppellader ausgestattet, ein Model 3 hat ein 11kW Onboardlader (Normale Ladesäulen sind meist mit Kraftstrom bzw. Drehstrom ausgestattet, 32A Kraftstrom->22kW oder 16A Kraftstrom->11kW), somit hat man am Reiseziel die Möglichkeit verhältnismäßig schnell aufzuladen. Was durchaus ein großer Vorteil sein kann, wenn man nach einem 2h Termin, Abendessen oder was auch immer mit einem nahezu vollen Akku die Rückreise antreten kann. Das spart natürlich auch ungemein Zeit, wenn man dafür keinen Supercharger auf der Rückreise anfahren muss. Der Ausbau an öffentlichen Ladesäulen soll ja voran getrieben werden, somit sicher ein interessanter Punkt.

Fährt man wirklich häufig Langstrecken und diese sind deutlich größer als 4 bis 500km kann der Zeitersparnis eines Model 3 LR nicht unerheblich werden. Die höhere Reichweite und hohe Ladegeschwindigkeit sind beim Model 3 LR schon genial. Am besten kann man seine häufigen Langstrecken bei Abetterrouteplanner.com und den potentiellen Fahrzeugen vergleichen.

Kostenloses Laden

Oft nur ein reines „Kopfthema“, aber der Psychologische Effekt ist nicht zu unterschätzen.
Wenn man während des Ladevorgangs am Supercharger warten muss ist es nur halb so schlimm wenn es dafür wenigstens (für immer) kostenlos ist.
Auch bei einem möglichen Wiederverkauf kann das Lebenslange kostenlose Laden eine große Rolle spielen, „unique selling point“. Es ist meiner Meinung nach auch viel interessanter ein Model S von Privat zu kaufen als ein CPO Fahrzeug, weil beim CPO das lebenslange Supercharging von TESLA entzogen wird. (Ich persönlich lerne auch gerne den Vorbesitzer kennen)
Mal angenommen man fährt um die 30.000km im Jahr und ist 1/3 auf Langstrecke unterwegs ergibt sich grob gerechnet ein Jährliches Ersparnis von um die 750€ pro Jahr. Es gibt sicherlich auch Menschen die mit ihrem Fahrprofil deutlich über 1000€ pro Jahr sparen können.
Möchte man natürlich kostenlos Europareisen unternehmen ist sowas natürlich genial :wink:

Strompreisänderungen; Ionity hat es vorgemacht, schnelles Laden ist technisch aufwendig und teuer und damit es sich rechnet nimmt Ionity aktuell 79Cent/kWh.
Am Tesla Supercharger kostet es aktuell ~30Cent/kWh, mit einem freien kostenlosen Laden braucht man sich über steigende Strompreise und eine Anpassung seitens Tesla keine Gedanken machen.

Unterhaltskosten

Versicherung, laut Autoampel.de sind Model 3 (KH20 TK28 VK27) und Model S (19 28 30) nahezu gleich eingestuft. Die Versicherung beim Model S dürfte trotzdem leicht teurer als beim Model 3 sein, aber auch hier findet man Versicherungen die ein Model S günstig versichern (Mein Beispiel ~950€/Jahr Vollkasko SF12).
Steuern sind befreit, Service nicht notwendig.

Energiekosten, angenommen: Strompreis 0,3€/kWh, Model S 19kWh/100km; Model 3 16kWh/100km; -> Model S: 5,7€/100km; Model 3: 4,8€/100km; Verglichen mit einem 6Zyl 3Liter Benziner ähnliche Fahrzeugklasse 14€/100km oder 10€/100km beim 3Liter Diesel sehr günstig.

(Dazu kommen dann noch beim Verbrenner Themen wie Servicekosten die man beim Tesla einfach nicht hat (Öl-, Filter-, Zahnriemen-, Zündkerzen-, Bremsen, Getriebeöl- wechsel.))

Reifen können sowohl beim Model S als auch beim Model 3 teuer sein. Ich habe aktuell Reifen eines Chinesischen Herstellers auf meinem Model S, welche 60€ pro Stück kosten. Sicher nicht ideal aber es funktioniert und sind günstige Alternativen zu den Premiumherstellern.

Autopilot

Der Autopilot 1 war lange Zeit besser als der AP2 oder AP2,5. Inzwischen kann der AP3 des Tesla Model 3 mit FSD aber mehr als der AP1 und bekommt auch einige knifflige Situation auf Landstraßen oder in der Stadt hin wo der AP1 Probleme hat (z.B. Mittellinie die fehlt).

Der AP1 hat dafür Funktionen wie Automatisches Überholen auf der Autobahn, Automatisches Einparken und Verkehrsschilder Erkennung sowie Geschwindigkeitsanpassung und Herbeirufen Serienmäßig integriert, beim Model 3 braucht man dafür das FSD Paket welches 6000€ Aufpreis kostet.

Letztlich funktioniert der ältere AP1 auf der Autobahn und Bundesstraßen, sowie Landstraßen meiner Erfahrung nach über 95% super und reicht für diese Anwendung mehr als aus. Insbesondere auf der Autobahn funktioniert er so gut, dass man sich entspannt zurück lehnen kann.

Beim AP3 mit FSD wird man die nächsten Jahre große Fortschritte erwarten können, aber auch hier wird man das System stetig überwachen müssen.

Fahrkomfort und Fahrdynamik

Das Model S ist auf der Autobahn sehr viel komfortabler und durchaus sehr langstreckentauglich (sowohl Akustisch als auch vom Fahrwerk). In Kurven bemerkt man das es kein Sportwagen ist sondern eine Reiselimousine. Die Längsdynamik, also die Beschleunigung ist aber trotzdem beeindruckend. Das Model S schießt nach vorne wie eine abgeschossene Kanonenkugel. Man rechnet beim ersten mal fahren auf gar keinen Fall mit dieser brutalen Beschleunigung und dem Ansprechverhalten. Auch die kleinsten Motorisierungen der Model S sind mit einem V8 Verbrenner zu vergleichen und trotzdem höchst effizient.

Das Model 3 ist straffer, sportlich direkt, die Längsbeschleunigung ist genauso beeindruckend wie beim Model S. Dafür oberhalb von 130km/h deutlich lauter und das Fahrwerk härter und bietet weniger Komfort.

Genauso wie das Design ist das Geschmackssache.

Neuerer „Stand der Technik“

Das Tesla Model 3 ist das neuere Auto mit der neueren Technologie.
Der Bildschirm funktioniert hervorragend flüssig und es gibt einige Extrafunktionen, sowas wie integriertes Netflix (diese Funktion kostet aber Aufpreis).
Die Batterietechnologie ist neuer (sehr hohe Ladegeschwindigkeiten sind möglich). Die Haltbarkeit der M3 Batterien müssen sich bei der hohen Belastung aber noch beweisen, beim Model S weiß man, dass sie sehr haltbar sind.

Wertverlust und Wiederverkaufswert

Der Entscheidende Punkt für einen hohen langfristigen Gebrauchtmarktwert ist für mich einfach die Tatsache, dass die Fahrzeug vielfach solange halten wie normale Verbrennerfahrzeuge.
1Mio Meilen also 1,6 Millionen Km ist da schon ein Wort zum Sonntag. Kein anderer Hersteller bietet seinen Kunden solch hohe Haltbarkeit.
Wie schon am Anfang geschrieben ist es dann auch kein Wunder wenn ein 200-300tkm Model S hohe Gebrauchtwagenpreise liefert, weil der Wagen theoretisch gerade erste „eingefahren“ ist und locker nochmal das doppelte oder dreifache erreicht ohne viel Geld investieren zu müssen wie es bei einem Verbrenner der Fall wäre. Hohe Laufleistungen sollten daher nicht abschrecken.

Eine Degeneration von ~ 8% bei 200.000km und ~16-20% Degeneration bei um die 500.000km sorgen dafür, dass auch nach einer halben Millionen Km die Batterie immer noch in die Lage ist das Fahrzeug 80% der ursprünglichen Reichweite bewegen zu können.

Aktuell werden die ersten gebrauchten Model 3 auf Neuwagenpreis bei Mobile etc. angeboten. Ich glaube, dass es bald eine Sättigung der Model 3 auf dem Markt einstellt und die M3 dann einen ersten Wertverlust erfahren. Nicht so hoch wie man diesen bei Verbrennern kennt aber er ist vorhanden. Auch werden 2020+ einige Vergleichbare Fahrzeuge zum SR+ verschiedener Hersteller auf dem Markt die Konkurrenz beleben. „Leider“ fehlt in der Fahrzeugklasse des Model S noch die Konkurrenz von anderem OEM’s.

Bei einem 4 Jahre altem Model S welches Neu 100.000€+ gekostet hat und nun noch Gebraucht 45.000€ kostet hat das Fahrzeug schon mehr als 50% Wertverlust erfahren. Dank der hohen Haltbarkeit wird der Wertverlust nun aktuell noch sehr langsam voran schreiten. Die Tatsache, dass es bislang keine vergleichbaren Fahrzeuge anderer Hersteller gibt, eine Reichweite von ~400km immer noch Stand der Technik ist und das lebenslange kostenlose Laden, welches es ja nicht mehr gibt, Sorgen sicherlich dafür, dass der weitere Wertverfall sehr eingebremst wird.

An dieser Stelle wäre folgende Annahme mal interessant: Was ist ein gebrauchtes Model S in 4 Jahren Wert vs was ist ein neues Model 3 SR+ in 4 Jahren Wert.
Dort würde ich mal die Behauptung anstellen, dass ein Model S einen deutlich höheren Wert hat. Wahrscheinlich spielt auch dann das Lebenslange Kostenlose Laden eine größere Rolle als heute (Thema steigende Energiepreise).

Schlussendlich sind beide Fahrzeuge toll und unterscheiden sich Hauptsächlich durch die Fahrzeugklasse.
Das Model S kann man eher Richtung 5er BMW, Mercedes E Klasse oder Audi A6 einordnen und ein Model 3 ist der Golf, 3er BMW oder MB C-Klasse einzuordnen. Weiterhin muss man sich entscheiden ob man eher ein Komfortables oder Sportliches Fahrzeug möchte, wie wichtig einem Lebenslanges kostenloses Laden ist, benötigt man den großen Kofferraum, fährt man eher Langstrecke und genau hier wird es meiner Meinung nach am schwierigsten (komfortableres Reisen vs schnelleres Laden).

Ich überlege ebenfalls oft, ob ich das Experiment mal Mache mein Model S gegen ein Model 3 einzutauschen, einfach weil ich es spannend finde die Unterschiede zu erleben.

Das Model S habe ich ein halbes Jahr lang gefahren, das Model 3 bislang nur ausgiebig Probegefahren.
Ich bin mit der Entscheidung ein gutes gebrauchtes Model S gekauft zu haben sehr zufrieden. Der Kauf eines Teslas war vielleicht sogar die beste PKW Kaufentscheidung überhaupt. Beim Kauf sollte man sich von höheren Laufleistungen sicher nicht abschrecken lassen.

Ich könnte mir vorstellen, dass der eine oder andere Punkt anders gesehen wird, dass hier war meine ganz persönliche Meinung zu dem Thema.

Viele Grüße

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wow, das war mal ausführlich, danke dafür.
Im Grossen und Ganzen kann ich das so unterschreiben auch wenn ich einen Punkt der nicht unerheblich ist etwas anders gewichte.
Das Risko bei einem gebrauchten Model S doch erst mal erhebliche Reparaturkosten zu haben ist nicht so gering. Natürlich ist es nicht die Regel aber es kann passieren das man innerhalb kürzester Zeit 10k reinstecken muss wenn man Pech hat, einfach weil ein paar teuere Komponenten zufälligerweise kurz nacheinander den Geist aufgeben. Das Risiko hat man bei einem neuen Wagen, hier Model 3, nicht.

+100

Darüber habe ich auch nachgedacht, aber bei einem Model 3 hat man auch „nur“ 80tkm Voll - Garantie und ist dann auf sich gestellt. Genauso wie bei einem Verbrenner ein Automatikgetriebe ein „Vermögen“ kosten kann. Wie hoch so ein Risiko ist kann ich schlecht beurteilen, also dass sehr viel auf einmal kaputt geht. Auch glaube ich das „qualifizierte freie Werkstätten die sich spezialisiert haben“ solche Probleme kostengünstiger lösen könnten als es Tesla aktuell macht.

Aber klar, recht hast du. Ein Model S hat keine Neuwagengarantie mehr!

Sehr schöner Beitrag.

Zum Thema Energikosten wird allerdings oft der Fehler gemacht, daß nur der Durchschnitt des „Fahrverbrauchs“ als Rechnungsgrundlage genommen wird. Hiermit meine ich die Verbrauchsangabe die man im Auto ablesen kann.

Fehlen tun hier noch Ladeverluste und auch das Nutzen der Vorwärm-/kühl Funktion welche je nach Fahrprofil und Klima den faktischen Energiverbrauch (den man schlussendlich bezahlt) signifikant beeinflussen können.

Kleines Beispiel wie gross die Abweichung tatsächlich sein kann…
Eckdaten:
Model S P85+ aus 2013, gekauft im Januar 2017 als CPO
Jährliche Wegstrecke: ~17.000 km
Täglicher Arbeitsweg: 2x 15 km, 100% Stadtverkehr, Hauptverkehrszeit (Kurzstrecke) = ~7.000 km im Jahr
Langstrecke: Überwiegend unter 400 km, 1-2 Mal im Jahr um die 1.000 km
Komfort: Range Mode OFF, Vorwärmfunktion im Winter, Innenraum auf 22°C
Lademöglichkeit: In der Garage mit eigenem Drehstromzähler vor der Ladestation. Es wird fast ausschliesslich zu Hause geladen.
Fahrprofil: Sehr viel Kurzstrecke, im Winter zusätzlich mit Batterieheizung (Range Mode OFF) und Vorwärmen. Dieses fördert einen hohen Verbrauch.
Durchschnittsverbrauch über 50.000 km:
Angezeigt im Auto: 22,6 kWh/100km
Berechnet anhand Drehstromzähler: 31,95 kWh/100km

Bei der Annahme von € 0,3 per kWh kosten 100 km Wegstrecke im Schnitt dann schon € 9,6 anstelle von € 5,7.

Natürlich hat nicht jeder so ein Fahrprofil und dieses ist wohl auch ein eher extremer Fall aber verdeutlicht doch, daß man für die Kostenkalkulation einen höheren Verbrauch zu grunde legen sollte.
Ich bin damals von 25 kWh/100km in meinen Kalkulationen ausgegangen und dachte das wäre sehr konservativ gerechnet. Trotzdem komme ich immernoch günstiger bei weg als wie mit dem Benziner davor.

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Wow, dass ist sehr viel auf Kurzstrecke. Aber klar wenn die Batterie durchgehend aufgeheizt wird kostet das viel Energie.
Wie ist das im Sommer?
Es gibt doch spezielle E-Auto - Nachtladetarife für Zuhause oder?

Ich kann das Thema Ladeverluste leider nicht beurteilen. Sie werden aufgrund meines Fahrprofils wahrscheinlich deutlich geringer sein als deine, aber wieviel wäre mal interessant.

Ich lade zu 50% beim Arbeitgeber, 30% öffentliche Ladesäulen und 20% am SuC.
Auf Kurzstrecke (kl. 10Km) mache ich immer Range Mode On, weil die 6kW für die Batterieheizung kann man sich dann ja sparen.
Und mein Arbeitsweg sind ca 35-40km also 75-80km pro Tag, ein bisschen Stadt und ansonsten Überland mit viel 70-100km/h, keine Autobahn.
Jährlich komme ich auf 30.000km.
Im Gesamtdurchschnitt die letzten 15.000km habe ich einen Verbrauch von 20kWh auf 100km gehabt.
Im Sommer sind es eher 17-18kWh/100km und im Winter sind es ca 21kWh.

Schöner Bericht, Kompliment!

Ich stand vor dem gleichen Problem: M3 LR mit bissle was dazu knapp 60k oder MS - das MS ist es dann geworden. Von privat, Zufallstreffer mit günstigem Preis. Und ich genieße den Luxus des umbauten Raums - das ist kein Vergleich zum M3, bei dem ich (1,95 groß) bei Probefahrten gern den Bildschirm am Knie hatte. Sehr lästig auf Dauer. Als jahrzehntelanger Kombi-/Vanfahrer konnte ich mich auch mit der Kofferraumklappe des M3 nicht anfreunden :slight_smile: Und die optischen Details des MS-Innenraums sorgen jeden Tag für ein kleines Wohlgefühl. Das M3 habe ich im Gegensatz dazu als schwarzes Loch empfunden.

Der AP nervt zwar komplett (AP2 FSD), aber den kann man auslassen. Dazu bestellen würde ich den im Leben nicht. Auch der Tempomat ist immer wieder für spontane Überraschungsbremsungen gut… Die Degradation (13% aktuell, 74,9 kW nominal full) nervt leicht, aber ich kann damit leben, Zelldifferenz 0,007 ist in Ordnung. SuC hatte ich erst zweimal, die Ladekurve hab ich nicht beobachtet.

Laden kann ich beim Arbeitgeber (dem dafür herzlichen Dank übrigens!). Ladeverlust laut Teslafi (genauer krieg ich das leider nicht raus) sind etwa 7%, dazu noch etwa 2 kWh für das Vorheizen im Winter (etwa 20 Minuten, zieht 6 kW). Bei 21 kWh/100km laut Auto sind das dann etwa 24 kWh brutto, was ich ok finde. Tagespensum 160 km.

@pitnight: Die Spezialtarife sind leider eher exotisch. Hier (Stuttgart) beschränkt sich die E-Förderung auf kostenloses Parken auf öffentlichen Flächen. Super Idee, das hilft sicher ganz viel…

Viele Grüße, Martin

PS: Siehe Footer - ich hab das Auto noch nicht mal 2 Monate, also alles Kaltwetter-Erfahrungen.

In der Tat ist der tatsächliche Durchschnittsverbrauch im Sommer geringer. Laut meiner Auswertung liege ich bei um die 25 kWh/100km im Schnitt über die Sommermonate. Die Anzeige im Auto pendelt dann zwischen 17 und 19 kWh/100km.

Nun habe ich bislang noch keine wirkliche Auswertung des Ladeverlustes gemacht (ich habe nur 3 Datenpunkte dafür). Im Sommer (14°C) ergab sich ein Ladeverlust von ca. 9% und im Winter (-3°C) waren es ca. 13%. Dieser Verlust wurde anhand der gelieferten Energi (Zähler in der Ladestation) und der geladenen Energi (abgelesen vom Ladebildschirm im Auto) ermittelt. Zwischen Ladestation und Auto sind 3 m Kabel.
Zu beachten ist, daß der Verlust vom Hauptzähler (der ja maßgebend für die Energikosten ist) bis hin zum Auto grösser ist. Bei uns sind das etwa 38 m 2,5mm2 Kabel, und da war der gemessene Gesamtverlust auf 10% (Sommer) bzw. 14% (Winter). Also etwa 1% mehr.
Ach ja, laden tue ich nur mit 10A auf 3 Phasen.

Wir haben bei uns stündlich schwankende Strompreise. Nachts ist es meisstens günstiger und besonders bei viel Wind (hier in DK sind wir mit Windkraft gut versorgt) kann der reine Strompreis auch mal ins negative gehen. Natürlich sorgen diverse Abgaben, Steuern usw. dafür, daß die tatsächlichen Schwankungen des Endpreises minimal sind.
Für das Laden haben wir hier allerdings ein Lade-/Stromabo. Unser Abo ist eine „Flatrate“ (wurde neulich auf 750 kWh Abnahme im Monat begrenzt) für Strom zu einem festen monatlichen Preis. In diesem Abo können wir sowohl zu Hause als auch im Ladenetz des Anbieters ohne zusätzlichen Kosten laden.

Ich meistens auch. Mein TeslaFi-Protokoll sagt dazu:

kWh added (Stromaufnahme der Batterie): 1190.01 kWh
kWh used (Stromaufnahme am Stecker): 1460.87 kWh
Avg Efficiency: 81.46 % (also 18,54% Ladeverluste durch den Konverter)

An der 11kW-Säule sind es 10,2%, und an der 22kW-Säule sind es 8% Ladeverluste.
Den Wert vom Stromzähler kenne ich nicht, die Verluste im Ladekabel kommen aber noch oben drauf.

„Stromaufnahme am Stecker“ / gefahrene km = 281 Wh/km Durchschnittsverbrauch der letzten 6 Monate. Also den hohen Verbrauch bei täglichen Strecken < 50km hab ich auch.

Einen Langzeitwert im Auto hab ich nicht, der macht aber sowieso keinen Sinn weil viel zu niedrig. Der zählt wohl nur, wenn das Auto fährt. Es fehlt der tägliche „phantom drain“ von 1,5-3 kWh (mit ordentlich Standheizung auch mehr).

Ich denke auch das die Ladeverluste massiv unterschätzt werden. Allerdings ist bei vielen der Strommix durch Arbeitgeber und/oder Free SuC auch eine Mischkalkulation so das es finanziell nicht so ein Rolle spielt. Beim Model S noch weniger als beim M3 wegen Free SuC. Für die Frage M3 neu oder Model S gebraucht hilft das Wissen darum aber nicht wirklich :wink:

SMT Total Charge: 44.800, Total Discharge: 41.800. Ich lese daraus gesamt Ladeverlust 3.000 =~ 7% Ladeverlust. Teslafi sagt das gleiche. Zuzüglich Verlusten, die außerhalb des Autos auftreten, in der Relation aber eher klein sein dürften. Korrekt?

Kommt darauf an, wo Total Charge abgelesen wird. Was steht den bei TeslaFi unter Charge -> Charge Summary -> AC Charging Total
kWh Added != kWh Used ?

Beim Supercharging gibt es das nicht, da entstehen die Verluste in der Trafo-Station.
Die Verluste durch kühlen, der in der Batterie entstandenen Hitze, würde ich nicht als klein einschätzen.
Das könnte man vielleicht durch Vergleich der kWh auf der Supercharger-Rechnung(?) und dem vorher/nachher auslesen des Batterie-Inhalts mit ScanMyTesla raus finden.

Ich würde auf jeden Fall zum Model 3 raten.

Die Leasingraten für das Neufahrzeug sind günstiger als der Wertverlust vom Model S. Wenn ich meinen (4-jährig für 48.000 gekauft) weitere 4 Jahre fahre und dann am Ende der Batteriegarantie für 8.000,- € verkaufe, hab ich 10.000,-€ pro Jahr Wertverlust (plus die ständigen Reparaturen).
Wer auf 15 problemlose Jahre hofft, wird eintäuscht werden. Meiner ist nach 5,5 Jahren eigentlich schon am Ende. Ok, er fährt, aber durch „charge-gate“ nur noch für Kurzstrecke zu gebrauchen. Manche glauben an die wundersame Spontanheilung des Akkus, aber seit ca. 9 Monaten ist es so, dass sowohl Reichweite als auch Ladegeschwindigkeit mit der Zeit und den Kilometern immer schlechter wird.

Das Model 3 lädt viiiiiel schneller (weil neu und die bessere Batterie) und verbraucht dann auch noch weniger.
Es ist wendiger, passt besser in deutsche Städte.
Es hat die modernere AP-Hardware und die schnellere MCU.
Keine weiteren Kosten durch Reparaturen oder Upgrades, modernes RDKS, LTE und CCS ist alles schon drin.

Also wer den grossen Kofferraum nicht braucht, sollte das Model 3 nehmen (oder auf’s Model Y warten).

Ich weiß nicht ob ich dir in allen Punkten zustimmen würde.

Langstrecke hast du prinzipiell vollkommen recht. Aber bei vielen Menschen heißt Langstrecke 2 mal im Jahr 400km, dann sind auch reduzierte Model S ohne zeitliche Einschränkung mehr als langstreckentauglich.
Wenn man aber z.B. öfters 1000km+ am Stück fährt, ist ein reduziertes Model S schon mit ne Stunde mehr Reiseaufwand ggü M3 LR zu kalkulieren. Sowas ist halt sehr Typ abhängig.
Außerdem wird die Langstreckentauglichkeit ja mit der Zeit besser. Mehr SuC Standorte heißt öfters von 5 auf 65% laden und man spart sich die lange Ladezeit auf 80%+.

Für Menschen die sich normalerweise eine Mercedes E Klasse oder ähnliche Fahrzeuge kaufen ist das Model 3 mit Sicherheit viel zu klein und unkomfortabel.

Kein „Reparaturaufwand“ ist auch gucken in die Glaskugel.
Beim M3 ist die Garantie nach 80tkm weg, bei mir bedeutet das 2,… Jahre. Die Robustheit des M3 muss sich erste noch herausstellen.

Die meisten MS haben das LTE Update, CCS braucht man meiner Meinung nach nicht zwingend.

Spekulativ würde ich den maximalen Wertverlust bei einem MS für 45t€ nur noch bei 3-5t€/Jahr sehen. M3 Leasing ist deutlich teurer.

Viele Grüße
Peter

Ich kann nur allen raten, ausgiebige Probefahrten zu machen.
Es kommt wirklich darauf an, welches Auto man gewohnt ist und was man erwartet.
Ich stand vor dem gleichen „Dilemma“. Hatte mir 4 Wochen das Model S zum testen ausgeliehen.
Dann ein Model3 bestellt, weil alle sagten, ist schon ähnlich, Model 3 ist moderner etc…
Bin dann doch nochmal das Model3 für 2 Tage Probegefahren und habe es dann wieder abbestellt.
Ich komme vom Audi A6 und da war für mich der Fahrkomfort und das Limousinenartige beim Model 3 eben nicht so gegeben.
Daher dann aufs Model S umgeschwenkt und nun zu 95% zufrieden.
Der größte Pluspunkt ist für mich das geniale Raven-Fahrwerk, da konnte Audi nicht mithalten.
Erinnert mich in der Comfort-Einstellung an meine Citroen CX / XM.

Noch meine ganz subjektiven Erfahrungen zur Langstreckentauglichkeit im Winter vom S85: 85er Akku: Reduzierung der Ladeleistung seit 2019.20.1 - #2298 by Florian500

Die normale Garantie, aber auf Batterie und Antrieb hast ja trotzdem 8 Jahre/160.000km. Nach 4 Jahren läuft das Leasing aus und es geht von vorn los.

Laut Telekom wollen sie Ende 2020 das G3-Netz abschalten und CCS brauch ich, weil ich keine Heimlademöglichkeit hab. Mein Auto steht nicht immer voll rum und wenn ich spontan weg muss, kann ich per CCS nachladen. Allerdings schaffe ich wegen „chargegate-bei-Kälte“, bei 7° Aussentemperatur in 20 Minuten grad mal 9 kWh, verbrauche aber durch die 5,5 km lange An-/Abreise schon wieder 2 * 1,58 kWh.

Mit einem neuen Model 3, sollte es in halbwegs erträglicher Zeit möglich sein, wenigstens 150 km nachzuladen.

Das würde bedeuten, ein 5 Jahre altes Model S mit reichlich Kilometern noch weitere 9 Jahre * 5t€ (oder 15 Jahre!!! * 3 t), ohne Reparatur, fahren? Das funktioniert wahrscheinlich nicht. Die Liste der Schwachstellen ist lang und teuer.
Autos mit hoher Laufleistung haben oft schon mehrere Akkus „verbraucht“ und meistens werden sie durch genau so alte, nur aufbereitete Akkus ersetzt.

Im US-Forum sind schon einige 60-er Fahrer aus der 200.000km-Garantie. Tesla bietet einen neuen 75-er für 17.000 US-Dollar an.
Alternative Austausch-Akkus gibt es nicht, denn man müsste ja alle Zellen erneuern und die kann man nicht kaufen. Einfach die 18650-Laptop-Zellen nehmen, wird nicht gehen.

Super Posting, danke Faden-eröffner!

Gerade im Punkt Fahrkomfort bin ich fast schockiert wie bockig hart das Model 3 und vor allem laut ist. Ein Auto um 50-70KEUR sollte meiner Meinung nach deutlich leiser und besser gefedert sein, das sportliche evtl halt mit einem harten Sportfahrwerk als Extra abhandeln.

Was mich so wundert ist, dass das alle so akzeptieren. Jeder Passat / Octavia ist leiser und bequemer und kostet ein Drittel (!) bis die Hälfte.

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Also der Octavia Combi RS kostet laut Konfigurator von Skoda ab 42 T€ gegenüber dem M3 SR+ mit aktuell 44 T€.
Das ist aber noch nicht ausstattungsbereinigt.

Ich weiß nicht, wie du auf die Hälfte kommst. Oder nimmst du als Vergleich einen anders motorisierten Jahreswagen, weil „das brauch ich ja nicht“? Dann klar. Aber ist dann halt Äpfel mit Birnen…

EDIT wg. Äpfel und Birnen: Ja, der M3 ist kein Combi, der „normale“ RS steht aber nicht mehr im Konfigurator, weil Skoda den neuen Octavia 2020 rausbringen wird. Dort finde ich aber den RS noch nicht, der 2.0l TDI kostet 34 T€ „nackt“. Auch ein wenig mehr als die Hälfte…

Weiß nicht warum man den Kombi RS mit einem Model 3 vergleicht. Natürlich die Leistung - aber dann kann man eh nur Porsche vergleichen.

Aber zum „normalen“ Fahren ist der Model 3 einfach nicht bequem - und sehr, sehr laut. Alle Fanboys hier stellen das in Abrede und werden erst aufwachen wenn sie in 3-4 Jahren wenig für die gebrauchten Autos bekommen - weil dann auch Volvos und VWs am Gebrauchtmarkt sind, die wesentlich leiser und komfortabler fahren werden.

Mich wundert einfach, dass das Thema so dermassen klein gehalten wird von allen Model 3 Fahrern. Sogar im S finden manche meiner Mitfahrer, das es auf der Autobahn relativ laut ist - Model 3 ist deutlich lauter. Ein C200d oder Oktavia sind bei 130 bis 160 bestimmt deutlich leiser und vor allem besser gefedert.

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