Impressum / Datenschutz Regeln Cookies
TFF FORUM TFF E.V. SUPERCHARGE-ME
TFF Forum

Kaufberatung Gebrauchter Tesla 450.000 km

Bei geringen Kosten gehts darum, dass kein Turbo getauscht werden muss, kein Zahnreihen gewechselt oder Auspuff erneuert werden muss, was ganz schön ins Geld geht…
am Akku wird man evtl. irgendwann mal 2-5 k investieren müssen, aber das erst bei ner Laufleistung die ein moderner verbrenner nicht erlebt…

Der Rest bleibt ein Auto, an dem hier und da was kaputt geht, bei nem Mittelklasse Wagen nicht unbedingt das Problem, bei ner Oberklasselimousine gehts eben ins Geld…

Hi,
als jemand, der seit Jahrzehnten Buch führen muss über seine Autos, kann ich sagen, dass ein BEV wesentlich(!) günstiger im Unterhalt ist als ein Verbrenner. Besonders bei hohen Laufleistungen.
Allerdings vergleichst du zwei sehr unterschiedliche Fahrzeugklassen. Im Gegensatz zum Verbrenner wird dir der Antrieb wahrscheinlich kaum Schwierigkeiten machen, aber jede normale Reperatur außerhalb des Antriebs ist bei einem Oberklassefahrzeug deutlich teurer.
Ich könnte jetzt allerdings nicht wirklich sagen, was unter dem Strich günstiger ist. Ich tendiere eher zum BEV. Ist sicher auch ein bißchen Glückssache.
Der deutsche Rekordhalte hat mit seinem Tesla bis 1.000.000km Reperaturkosten von knapp 13.000 Euro gehabt.

Viele Grüße
Norbert

3 „Gefällt mir“

Ich würde auch die Zeit mit einberechnen die der Umweg und das Laden am SuC dauert, selbst bei Mindestlohn kannst du den finanziellen Vorteil denke ich halbieren.

Es gibt meiner Meinung nur zwei Gründe für einen Tesla: Überzeugung und Glaube an die Elektromobilität koste es was es wolle (Zeit, Geld und Nerven) oder unvernünftigen Fahrspass für verhältnismäßig wenig Geld.

Günstig ein Auto zu fahren oder gar Luxus der Oberklasse zu verhältnismäßig wenig Geld zu erleben gehört definitiv nicht dazu.

Na ja, beim Laden kann man eine Runde um den See gehen, oder Team-Meetings abhalten… Ich find das jetzt nicht so schlimm. Und viel wird ja Ned hin. Akku, Fahrwerk, MCU, - viel mehr wird ja eh ned hin. Ich denke der hält jetzt wieder 500.000km. Ersatzeile, Sitze und so gibt’s immer wieder in eBay und so. Das Risiko ist überschaubar. Als Zweitwagen auf jeden Fall ok. Vielleicht anfangs noch den Verbrenner behalten, und erst nach 2 Monaten verkaufen. Allerdings mit dem KM-Stand ist die Mühle ewig dein. Das muss dir klar sein.

Vielleicht fragst du Lars mal, wie das erste Jahr mit einem 490TKm Model S war.

Gruß Mario

@Mipi:

Du hast schon gesehen daß das niederländische MS schon den MCU erneuert bekommen hat? Und auch CCS?

„Zeitverschwendung“ beim SuC? Während des Ladens kann man doch etliche Sachen erledigen.

1 „Gefällt mir“

Tja, ich gehöre zu der Facelift Generation und kann dir auch nicht garantieren, ob die Entscheidung gut ist oder nicht.
Ich habe mir meinen Tesla auch wegen Geld sparen und weniger Sorgen gekauft. Daher kann ich die Überlegung durchaus nachvollziehen. Ich kam jedoch von einem V6 Passat.
Technisch halte ich einen Tesla erst einmal für ein normales Auto, mit Ausstattung eines Golf der 90er mit ein paar Eigenheiten. Warum? Er hat Sitzverstellung, Schiebedach und elektrische Fensterheber. Ach ja, und ESP. Nicht einmal Massagesitze wie beim Golf vor 5 Jahren. Was soll daran kaputt gehen?
Die Eigenheiten natürlich, die nicht Standard beim Zulieferer sind. Da wären die E-Motoren (Industriestandard): Ausfälle wegen Getriebe soweit ich weiß. Sollte inzwischen im Griff sein. Auch sichtbar beim Auto vom Kilometer Rekordhalter. Es ging anfangs kaputt, später nicht mehr. Dann die Türgriffe: liegt wohl an einem 50 Cent Bauteil. Wenn man es selber richten kann gut, wenn man jemanden kennt ok ansonsten wohl teuer weil neuer Griff bei Tesla. Dann die MCU: inzwischen ein freiwilliger Rückruf bei vielen, ansonsten 1600 Euro für MCU2. Luftfahrwerk scheint ein anhaltendes Problem zu haben, ich habe Stahl. Außerdem sind alle Geräte direkt elektrisch angetrieben: Servolenkung, Bremsservo, Klima… was auch nur bedingt Standard ist. So in etwa seh ich das.
Kosten muss man irgendwann nach 10 Jahren 72 Euro für die Steuer zahlen. Versicherung bist du bei TK billiger als ich bei emover. Wertverlust wird nicht mehr so viel sein, aber eventuell/eher mehr als beim Golf.
Dafür keine Inspektion mehr (300-700 Euro /Jahr), je nach Service und Region. Nur noch kleine Sachen wie Bremsflüssigkeit, was man aber überall machen darf (Reifenhaus des Vertrauen). Gleiches gilt für andere Verschleißteile. Allerdings sind die Bremsen und Reifen größer, somit auch teuer (Faktor 2?). Reifen habe ich den gleichen Turnus wie beim Golf (aktuell 3 Jahre), doch kostet der Satz eher 850 Euro, im Vergleich zu den Angeboten bei VW.
Am Supercharger laden gehörte zu meinem Konzept und so wurde er mir verkauft. Ich würde schätzen, dass ich gute 50% dort lade. McDonald’s, Netflix, Surfen oder Emails schreiben geht dort alles, sogar neue Leute kennen lernen. Langweilig noch nie, aber manchmal gönnt man sich den Luxus und lädt zu Hause wieder für 5 Euro die 100 Kilometer.

Konnte ich dir sachlich helfen, ohne pauschal zu sagen das alles doof ist? Tesla hat beim Modell 3 übrigens als Konstruktionsziel 1 Millionen Meilen gehabt. Vom Modell S weiß ich es nicht. Aber ich denke meines wird schon noch eine Weile laufen.

8 „Gefällt mir“

Muss man aber eher zu den Schnellesser gehören… :rofl:

Wenn man ein altes Auto lange fahren will geht das preiswert wenn man selber schrauben kann. 20 Jahre Audi haben mich überleben lassen weil ich selber alles gemacht habe. Werkstätten hier haben vieles verbockt und waren sehr teuer. Der letzte Audi hat 313tkm gehalten mit viel Aufwand und Wartung. Mein S85 habe ich mit 183tkm verkauft, da war fast nichts dran zu machen.

Ein altes S85 noch 10 Jahre fahren ? 28t€ soll das heute kosten ?

Nope. Ich hatte ein S85 und nun ein M3. Ein M3 SR+ kann mehr als ein S85 und kostet neu 35t€. Neues Auto, 0km, Garantie. Das kann 10 Jahre halten.
Ein 7 Jahre altes S85 soll 17 Jahre insgesamt halten ? Die Elektronik wird wohl in den nächsten Jahren bei vielen alten Fhz ein Problem werden. Keine MCU, kein DU Controller hält 17 Jahre. Elkos muß ich in Netzteilen schon nach 5 Jahren tauschen, Leistungselektronik hält nicht ewig.

Am SuC stehe ich nur selten auf Langstrecke (also >500km). Man lädt die meiste Zeit an der Steckdose zu Hause. Ich hätte auch gar keine Lust wie mit einem Verbrenner ständig tanken zu fahren. Ganz egal ob ich da 30 oder 3min stehe.

Ein alter Tesla müsste schon deutlich günstiger sein.

3 „Gefällt mir“

Ach geh…
Da gibts dann sicher welche, die ein MS für 15.000 Euro suchen😂

Das sollte man glauben. Aber der wird ja jetzt auch schon zum ordentlichen Preis angeboten.

Ich wundere mich auch, dass für so alte und viel gefahrene Model S noch so hohe Preise gefordert werden, aber anscheinend bekommt man das Geld.

1 „Gefällt mir“

Beim letzten Satz des Zitats könnten sich vermutlich einige hier etwas vera… vorkommen. Schau mal ins Themenforum „Probleme und Fehler“.
Jede Menge kann kaputt gehen, und das tut es auch. Im Gegensatz zu deinem für mich völlig obskuren Vergleich zum 90er Golf (wie kommt man auf sowas?) kosten bei dem außer einem AT-Motor und einem Getriebe die wenigsten Teile wirklich viel Geld. Wieder im Gegensatz zu beispielsweise MCU, Bordlader, Steuergeräten, Fahrwerksteile (da sind wir eher auf 5er, 7er oder E bzw. S Klasse Niveau), u.v.a.m

@Cosmo hat es gut beschrieben: Abermals im Gegensatz zum zitierten 90er Golf, dessen technische Blüte in Sachen Elektronik sich überwiegend in einem zweifarbigen Bordcomputer auf dem Niveau eines Sharp Taschenrechners um 25 Euro manifestiert, besitzen die hochentwickelten Sensor- und Chipsteuerungen in Teslas (sowie in allen anderen neueren KFZ, aber hier noch mehr) ein klares Ablaufdatum. Zusätzlich zu allen anderen kleineren und größeren Defekten die auftreten können.

2 „Gefällt mir“

Warum schreibt ihr alle wiederholt über den MCU?

Das niederländische MS hat schon den MCU erneuert bekommen!

Die MCU sind ja, einmal gewechselt, nicht wiederholt zu wechseln wie die vorderen ATW der MX.

Außerdem kann man sich bei einem Kaufpreis von knapp 30.000,- € auch noch die 1550,- € für eine MCU2 gönnen. :+1:
Da sehe ich auch kein Problem.

Bei meinem P85D gab es bisher einige Kleinigkeiten, die man hätte selbst machen können.
Die DU hinten und Antriebswellen vorne wurden noch erneuert, was aber auch über die 8-jährige Garantie abgedeckt gewesen wäre.

So problematisch sehe ich das nicht.

2 „Gefällt mir“

Ich weiß
Erstens war mein Statement grundlegend nicht nur auf dieses Fahrzeug bezogen und zweitens ist eine MCU auch wenn sie einmal getauscht wurde nicht davor gefeit ein zweites Mal das Zeitliche zu segnen.
Da ging es mir auch um die avisierte Nutzungszeit von weiteren 10 Jahren.

1 „Gefällt mir“

So schlimm ist das doch nicht, wer die Rechnungen unserer 5 Jahre alten Mazdas 3 gegen die Kosten unserers 2015er Model S gegenüberstellt wird überrascht sein… vom Jeep ganz zu schweigen…

2 „Gefällt mir“

Was man aber nicht finanziell aufwiegen kann, ist der Spaß in einem S unterwegs zu sein. Gib lieber wie die anderen schreiben noch ein paar k mehr aus und genieße dafür ein Fahren, daß Dir niemals irgendein Verbrenner und höchstens ein anderer E mit halbwegs vergleichbaren Daten geben kann. Ich bin auch gegen alle meine Prinzipien, was Autos angeht, beim S über den Durst gegangen und hatte mich für einen von der Tesla-website pro Garantie und gegen free-suc bei anderen Händlern entschieden. Das hat mir im ersten Jahr viel Geld erspart - der Ranger war anfangs öfter zu Gast. (1x Antriebswellen vorne, 1x Türgriff, 1x Rückleuchte, 1x Instrumentencluster neu). Tesla hat bezüglich der Garantie nie gezickt und alles so schnell es ging ersetzt. Beim Kauf hatte er 89k km und war vier Jahre alt. Tesla gibt auf seine Gebrauchten ja vier Jahre oder 80Tkm Garantie. Am suc war ich das letzte mal im August 20. im Jahr fahre ich 20-23Tkm. Lade überwiegend an heimischer PV oder beim Kaufland in der Nähe beim Wocheneinkauf kostenlos - wobei da die „Konkurrenz“ mehr wird. Da lasse ich dann lieber auch mal einem e-up den Vortritt, nicht daß es heißt die Teslarati schnorren noch allen anderen den Strom weg. Wenn es aber nicht der S geworden wäre, hätte ich vielleicht meinen 16 Jahre alten Diesel A4 nochmals 20-40-60Tkm hingepäppelt, bis was ähnliches aus deutscher Schmiede erschienen wäre (gibts aber immer noch nicht). Also bin ich sehr froh, daß ich es nicht getan habe und bei Tesla auf den Knopf gedrückt hatte. Irgendein neuer Verbrenner - und wenn er quasi geschenkt wäre - würde mich nicht kitzeln… Just do it! ;))

3 „Gefällt mir“

Das ist seit letztem Jahr nicht mehr so. Es gibt nur noch ein Jahr.

1 „Gefällt mir“

Das war einmal…
Oh… @Vagtler war schneller…

1 „Gefällt mir“