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Just über 80.000km aus der Garantie und er spielt verrückt

Danke für die Rückmeldung, ist sehr hilfreich für uns andere, sollten wir auch mal Probleme mit den ähnlichen Symptomen ( am Fahrzeug) bekommen.

Vielen Dank auch an Teslafriese und pollux, die den Fehler aufdeckten.

Gruß

Kurt

Das scheint doch nicht so selten zu sein.
Schön wäre jetzt halt auch noch zu wissen wo genau „vorne rechts“ das ist. Dann könnte man sich in der Not vielleicht auch mal selbst weiterhelfen.

Genau, und vielleicht könnte man diesen Massepunkt bei der Gelegenheit mit etwas Polfett vor Korrosion schützen.

hatte das gleiche - und zwar exakt :smiley:
problem seit samstag
heute im sec wien
masse problem vorne rechts
alles geht wieder
:sunglasses:
scheint ein massen :laughing: phänomen zu sein

Auch bei mir seit letzten Freitag. S85D mit 74000km.
Scheinwerfer und Nebenscheinwerfer flackerten, dazu kurze Fehlermeldungen, wie „vorder Kofferaumdeckel offen“ und „Kühlflüssigkeitsstand niedrig“.

Diagnose: Vorderer rechter Massepunkt defekt. Wurde repariert, bis jetzt keine Fehler mehr. (hoffentlich).

Kann es sein,dass Tesla da etwa durch einen Bug in der letzten FW einen Überstrom gegen Masse an der Stelle verursacht. Heute Nacht hatte ich rund 15km Reichweitenverlust gesehen. Sehr komisch.

Das ist ja witzig: Bei mir letzten Donnerstag ohne Vorwarnung ebenfalls „Kühlflüssigkeit niedrig“ und „Frunk offen“- Fehlermeldungen. Auch bei mir wars der Massepunkt. Meiner ist EZ 7/15, ca. 55.000km. Liegts am Alter, an der salzhaltigen Jahreszeit oder am letzten SW-Update? Hm. Keine Ahnung.

Bezüglich der zunehmenden Überlastung des Service gibts ja mittlerweile genügend Kritikpunkte an Tesla. Diesmal war der Service aber einfach nur perfekt und einem so teuren Wagen absolut würdig, daher erwähne ich es mal:

Auf dem Weg von Bayern nach Hessen tauchte der Fehler bei Ulm auf, Hotline angerufen, Fehler wurde identifiziert und Logs abgezogen fürs SeC. Da ich auf dem Weg zu einem Termin an Stuttgart vorbeikam, hab ich gefragt, ob ich dort den Wagen gegen einen Loaner tauschen kann und Montag zurücktauschen. Es war möglich. Der (sehr zuvorkommende) Boxenstop hat mich dann weniger Zeit gekostet als das angeplante Laden in Leonberg. Trotz Defekt hab ich den Termin halten können. Reperatur erfolgte für mich damit quasi ohne Aufwand - und nebenbei völlig ohne Kosten… Schön!

Sehe ich richtig, dass nur Dual-Motor-Modelle betroffen sind? Evtl. belastet da irgendwas den Massepunkt mechanisch? Unwahrscheinlich, aber wenn ich höre dass die teilweise „neu angeschweißt“ werden müssen?!

Massefehler sind die geilsten Fehler die es gibt :laughing: Diese Massepunkte… sind das Eisenpunkte oder sind die auch in Alu gehalten? Gab ja etliche Probleme mal mit dem Korrosionsschutz, da sind glaub irgendwelche Halterungen abgegammelt weil man Eisen und Alu einfach so verbunden hat, was ja eher suboptimal ist.

Bitte macht mir keine Angst…siehe Signatur

Leg Dir lieber zur Sicherheit schon mal ein Fahrrad in den Kofferraum. :mrgreen:

Bei mir genau die gleichen Fehler, 77.000 km, hatte mich innerlich schon auf eine größere Rechnung eingestellt. Gibt es im SeC FRA schon eine Warteliste?

Da in nächster Zeit wohl einige wegen dem Masseproblem zum SeC müssen:

Wenn ihr schon mal dort seid, fragt doch mal, ob das Problem nur bis zu einem bestimmten Baujahr auftritt und die Schwachstelle mittlerweile in der Produktion behoben wurde (evtl. wissen sie dazu ja etwas) oder ob man auch bei neueren Fahrzeugen ab einem gewissen Alter damit rechnen muss. Das wäre sehr interessant für alle hier! Danke! :slight_smile:

Hab heute gefragt: im SeC HH sind bis jetzt nur zwei Fälle bekannt (das müssten dann pollux und ich sein). Aber teslafriese müsste ja auch dazu gehören, oder er meinte zwei exklusive meinem…?
Egal, auf jeden Fall haben die dort keine Kenntnisse zu einer bestimmten Regelmäßigkeit bzw. Typabhängigkeit.

Ah Quatsch. Pollux ist ja in F.
Jedenfalls bin ich mit Gewährleistungsansprüchen nicht weiter gekommen, da ich die empfohlenen Services nicht eingehalten habe (nur einen bei 22Tkm). So hat mich das 184€ gekostet. Find ich OK.
Als ich den Wagen abholen wollte war wieder einer der Fehler da…großes Uuups. Also nochmal Loaner und einen netten Tag in HH gehabt während Tesla sich voll ins Zeug gelegt hat das schnellstens zu fixen.
Das Steuergerät hatte es dann auch zerschossen. Das hat Tesla dann kostenmäßig übernommen.
Alles in Allem hab ich am Serviceteam nix zu meckern, ganz im Gegenteil. [emoji106]

Danke für die Rückmeldung, das klingt seitens Tesla ehrlich…ein echtes „Massenphänomen“ ist es dann wohl nicht, auch wenn es natürlich gar nicht passieren dürfte. Aber besser ein bekanntes, relativ leicht zu behebendes Problem als irgendein Elektronik-Fehlerteufel dem man nicht auf die Schliche kommt. :wink:

Hier ein Bild meines demontierten Frunks (Single Motor). Ich kann dort nicht erkennen, wo der Massepunkt ist, man müsste wohl dem Kabelbaum links und rechts weiter nach hinten folgen.


i.imgur.com/wYGkW1d.jpg

Hat jemand solch ein Bild vom Dual Motor?

Das was Tesla in Rechnung gestellt hat ist natürlich voll ok.

Ich erkenne den Zusammenhang zwischen fehlendem Service und Gewährleistungsrechten nicht. Kannst du das evtl. mal ausführen, wie Tesla das verargumentierte?

Um Gewährleistungsansprüche aufrecht zu halten bin ich als Eigentümer gehalten die empfohlenen Wartungsintervalle einzuhalten. Ansonsten wird es für mich schwierig, da in der Gewährleistungsphase nach 6 Monaten Beweislastumkehr eintritt und ich Tesla beweisen muss, dass der Mangel zum Zeitpunkt des Gefahrübergangs (Kauf) bereits im Produkt angelegt war und sich nicht erst danach entwickelt hat.
Garantie: der Verkäufer garantiert bestimmte Eigenschaften oder Dienstleistungen für eine von ihm bestimmte Dauer. Kein gesetzlicher, sondern ein rein verträglicher Anspruch.
Gewährleistung: Frist nach der Mängelansprüche verjähren. Mangel ist nur, was zum Zeitpunkt des Gefahrübergangs im Produkt schon vorhanden war, aber sich erst im Rahmen der Verjährungsfrist (Gewährleistungsfrist) zeigt.
Bei beweglichen Sachen 2 Jahre, bei Bauten z.B. 5 Jahre (vgl. 438 BGB).
Soweit ohne Gewähr von einem Hobbyjuristen.
Abgesehen davon war es mir bei dem Betrag und dem insgesamt kulant-serviceorientierten Verhalten seitens Tesla keine weitere Diskussion wert.

Gruß, tuna

Hi tuna,

ungeachtet der Beweislast. Wenn ein Schaden zum Zeitpunkt der Übergabe bereits vorhanden war, ist es doch unerheblich, ob ich Wartungsintervalle eingehalten habe oder nicht. Nach 6 Monaten muss ich den Sachverhalt beweisen (können). Ist sicherlich schwierig. Wird aber auch nicht leichter durch getätigte Wartungen. Einzig der Lieferant (Tesla) kann sich durch die Wartungen mehr in der Pflicht fühlen und kulant auf meine Beweisführung verzichten.

Ich bin aber nicht mal Hobbyjurist…aber so fühlt es mein Bauch in dieser Sache.

Ja… die Sache mit dem Bauchgefühl…[emoji6]
Dieses Wartungsargument zieht aber regelmäßig vor Gericht. Machen wir uns auch (Bauhandwerk) im umgekehrten Fall zu Nutze.

Gruß, tuna