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Jaguar I-PACE

„am schnellsten unterwegs gewesen“ hat anscheinend keine klare Bedeutung, wenn daraus folgt, daß es 108min länger gebraucht…

Ich denke damit sind halt eventuelle Umwege zu den Ladern gemeint. Vielleicht hätte man ja mit dem M3 auch die CCS anfahren können und nicht die SUCs die oftmals weiter weg von der BAB sind und eine längere Fahrzeit mit sich bringen.

Die Aussage von Eckhard ist halt einfach völlig falsch.

Nicht der iPace, sondern das Model 3 hat eine günstigere Lage der Ladestationen. Der iPace hat eine deutlich schlechtere Lage der Ladestationen. Und er hat ein wesentlich größeres Risiko dass diese besetzt sind, nicht funktionieren, oder mit nur 50kW laden.

DasModel 3 hätte die gleiche Situation wenn es sich auf dieses CCS Ladenetz beschränken würde. Allerdings mit dem Vorteil schneller laden zu können. Denn es kann da wo die Säule es zulässt mit 120kW laden.

Zusätzlich hat es aber auch noch das Supercharger Netzwerk. Dessen wesentliche Vorteile sind hohe Verfügbarkeit, hohe Ladeleistung, transparente und faire Preise.

Mein Resümee: Das Model 3 ist dem iPace um Welten voraus.

Auch wenn Eckhard seine Zahlen etwas unfreundlich formatiert und danach mißverständlich formuliert hat: DAS M3 war am schnellsten unterwegs, trotz/wegen SuC, gefolgt vom Dino-MS… :mrgreen:

Das MS75 und das M3 haben ja auch den gleichen Akku, ich würde sogar sagen dass der im M3 noch ein wenig größer ist. Wenn die Autos nicht alle im gleichen Verkehr gefahren sind so kann ich mir diese Aussage nur dann erklären wenn das MS den Umweg gehabt hätte.

Long Story short, er hat die reine Fahrzeit (Räder rollen), die reine Ladezeit und die Reisezeit angegeben. Und da ist ja das M3 um 2h schneller und das MS über ne Stunde.

Wir reden von zwei unterschiedlichen Dingen, meine Aussage ist nach wie vor richtig.

Die Supercharger liegen auf der Strecke weiter weg von der Autobahn als die Autohöfe bzw. der Rastplatz an dem der I-Pace geladen hat. Dadurch ist der I-Pace auch weniger Kilometer gefahren und die Lage der Ladestationen günstiger als beim Model 3.

Richtig ist, dass das Model 3 das bessere Ladenetz mit den Superchargern hat, weil es zuverlässiger funktioniert und mehr Säulen pro Standort verfügbar sind. Zudem kann es noch die öffentliche CCS-Ladeinfrastruktur nutzen.

Der Unterschied zwischen dem Model 3 und S ist dadurch entstanden, dass das Model S75 1 x mehr laden musste und das Model 3 einen langsameren Lader hatte. Auch wenn die Autos am selben Tag und zur gleichen Zeit gefahren sind, gab es kleinere Unterschiede beim Verkehr, die ebenfalls zu einer Abweichung bei der Fahrzeit (während das Auto gerollt ist) geführt haben.
Ansonsten ist der Unterschied zwischen dem S und 3 der unterschiedliche Verbrauch, der auch durch Winterreifen beim Model S und Sommerreifen beim Model 3 zusätzlich vergrößert worden ist und natürlich die deutlich andere Ladeleistung. (Siehe auch mein Video zu diesem Test in der Playlist Praxistests).

Das Model 3 auch an den HPC-Ladern mit CCS zu laden ist natürlich auch noch mal eine Überlegung für einen Test, im ersten Durchlauf geht es aber bei den Langstreckentests die Fahrzeuge in ihrem - falls vorhanden - herstellereigenen Ladenetz zu testen.

Viele Grüße Dirk vom E-Auto-Vlog

Das kannst Du dir sparen. Denn da gibt es nur Tesla. Ist hier glaube ich schon bekannt. Ich teste das nun seit 4 Jahren auf über 200.000km. Es klappt.

Jetzt, seit ich auch das Model 3 habe könnte ich ja auch auf das tolle CCS Ladenetz zurückgreifen. Ehrlich gesagt denke ich noch nicht mal im Traum dran. Ich bastel mir auch keine Routen mit ABR zusammen. Wenn die Verbreitung der Elektromobilität von so was abhängt, dann gute Nacht. Ich habs ein paar Mal aus Neugier versucht. Jetzt habe ich ein Vorurteil :frowning:

Mein Auto steht immer mit 80% bereit. Ich steige einfach ein und fahre los. Falls ich nachladen muss, nutze ich das SuC Ladenetz. Direkt am Bildschirm nächsten SUC an der Strecke auswählen. Anstöpseln, Kaffe trinken, weiter. Halt genau so wie früher bei meinen fossilen. Nur dass ich nicht so voll losfahren konnte ohne zu tanken.

Aber das brauch ich Dir nicht erklären. Du weißt es. Trotzdem nutzt Du alle Möglichkeiten der kreativen Aufbereitung der Zahlen um die CCS Autos gut da stehen zu lassen. Bei der Routenwahl angefangen bis zu absolut verwirrenden Aussagen über Fahrzeiten.

Warum machst Du das?

Danke, das habe ich mich beim Lesen auch gefragt…

Was aber - um beim Thema zu bleiben - bleibt, ist die Tatsache, dass der i-Pace leider in seinem Leben kein Schnellladewunder mehr werden wird. Wer damit leben kann, ok - ich wüsste allerdings, dass ich mich ständig darüber ärgern würde, dass teils deutlich günstigere Fahrzeuge schneller laden können und Stunden(!) früher am Ziel ankommen. Das hätte Jaguar einfach nicht passieren dürfen, auch wenn sie unter den „Großen“ die ersten waren, die mit einem Tesla-Konkurrenten auf den Markt kamen.

Hier ein aktueller Vergleich des modernisierten und günstigeren Model X gegen den I-Pace.

Der I-Pace ist mit der gleichen Ausstattung gemäss Liste über CHF 7’000 teurer als ein Model X Standard Range und in vielen Parametern (Platz, Ladeleistung, Anhängelast, …) schlechter als ein X.

Ich weiß nicht welche Gespenster du siehst, sie sind nicht da.

Mein Urteil zum I-Pace auf der Langstrecke war vernichtend. Er braucht fast 2 Stunden länger als ein Modell 3. Trotzdem ist es eine Erwähnung wert, dass er aufgrund der guten Lage der Ladestationen direkt an der Autobahn von der Zeit die er gefahren ist (nicht die Zeit vom Start bis zum Ziel) am schnellsten auf der kürzesten Strecke unterwegs war. Warum sollte ich diesen Vorteil verschweigen, wenn ich ihn vernünftig in den Gesamtzusammenhang bringen kann?
Das hat nichts mit kreativer Aufbereitung der Zahlen zu tun, die Zahlen gibt es für alle getesteten Autos, sondern einfach mit einer objektiven Betrachtung, die auch bei guten Autos die Kritikpunkte nennt und bei schlechten Autos positive Punkte.

Zu den Auswahlkritieren meiner Teststrecke habe ich nun schon viel gesagt, wenn du dir alles noch mal in Ruhe anschauen willst, hier ist das Video in der aktuellsten Version auch mit genauen Angaben über die Kilometer die mit dem jeweiligen Tempo gefahren werden: youtube.com/watch?v=wOhCgpzWY0U

Wenn dich meine Aussagen verwirren, war das sicherlich nicht meine Absicht, ich bin für klare Worte und Aussagen. Deswegen habe ich zwischen der Fahrzeit, Ladezeit und Reisezeit deutlich unterschieden.
Wie meine Aussagen ankommen liegt beim Empfänger und nicht bei mir, sollte es zu Verwirrungen kommen, helfe ich gerne mit Erklärungen aus.

Spekulationen und Unterstellungen sind hier völlig fehl am Platz. Ich bin herstelleroffen, unabhängig und scheue auch unbequeme Themen nicht. Das mag verwirrend für jemanden sein, der nur für eine Marke brennt und an ihr nur die positiven Seiten sieht, meine Art ist das nicht.

Mir ist es völlig egal welches Auto der Sieger beim Langstreckentest wird, ob es nun CCS, Typ-2-DC oder Chademo hat oder von Audi, BMW, Hyundai, Kia, Tesla oder VW (die Sortierung der Marken ist alphabetisch und nicht nach Priorität oder Vorlieben erfolgt) kommt.

Mir geht es nur darum die Langstreckentauglichkeit zu testen und zwar auf einer Strecke auf der alle Autos die gleichen Voraussetzungen haben, nun ja fast alle Autos, denn Chademoschnelllader gibt es nun wirklich nicht genug.

So kann jeder schauen, für den die Langstrecke wichtig ist, ob er sie bei seinen Bedingungen mit dem getesteten Auto gut fahren kann.

Viele Grüße Dirk vom E-Auto-Vlog

Ich denke nicht, dass pollux Gespenster sieht.

Deine Test-Route ist nach deiner eigenen Aussage außergewöhnlich gut mit HPC-CCS Ladern bis zu 350 kW bestückt, die auch noch schön direkt an der Autobahn liegen. Du hast dir hier paradiesische Bedingungen für Nicht-Tesla Fahrzeuge rausgesucht. Solche Bedingungen wirst du flächendeckend in Europa noch auf Jahre nicht vorfinden.
Du testest auf diese Weise einen großen Vorteil des Tesla Supercharger Netzwerks und somit aller Tesla Fahrzeuge weg.

Hier bitte noch mal den Sortieralgorithmus prüfen. SCNR :slight_smile:

Bye Thomas

Verstehe, das hat Pollux gemeint. Umso unverständlicher das das stört, da die Tesla trotz dieses Ausgleichs eines aktuell vorhandenen Vorteils immer noch oben im Ranking stehen und auch in den Videos aufgezeigt wird, dass zwar die HPC-Lader vorhanden aber nicht so zuverlässig wie die Supercharger sind.

Natürlich gibt es Strecken auf denen weniger HPC-Lader installiert sind aber auch sicherlich welche wo mehr vorhanden sind. Wie soll man einen sich im laufe der nächsten zwei Jahre stark veränderndes Umfeld dauerhaft vergleichbar abbilden, wenn man nicht schon heute einen zukünftigen Zustand abbildet?

Ich denke, dass es am meisten Sinn macht eine Strecke zu wählen auf der die Ladeinfrastruktur für alle passt. Denn auch bei den HPC-Ladern gibt es am Wendepunkt eine Lücke, deswegen musste der I-Pace ja auch am Tripplecharger mit 50kW laden.

Die 20km „Umweg“ die das Model 3 im Vergleich zum I-Pace auf 900km gefahren ist, macht den Kohl nicht fett, es ist ein Praxistest und kein wissenschaftliches Experiment. Dann müsste ich ja auch noch die längere Startzeit bis zum Ladeaufbau der HPC-Lader im Vergleich zum Supercharger berücksichtigen damit es wirklich vergleichbar ist.

Es wird keinen Test geben bei dem alle Beteiligten ganz gleich behandelt werden können.
Das heißt aber noch lange nicht, dass einige wenige bewusst benachteiligt werden.

Mein Langstreckentest erhebt nicht den Anspruch überall in jeder Umgebung repräsentativ zu sein. Er zeigt was verschiedene E-Autos auf einer Strecke mit der idealen Ladeinfrastruktur für ihre Bedürfnisse heute leisten können. So objektiv wie möglich vergleichbar.

Jeder muss dann für sich bei seinen häufigen Strecken schauen inwiefern mein Test für diese Strecken übertragbar ist und ob er ein besseres oder schlechteres Umfeld hat.

Danke, ist korrigiert. Tesla ist jetzt vor VW :wink:

Viele Grüße Dirk vom E-Auto-Vlog

Für jeden Laternenparker, der weder zu Hause noch im Büro laden kann, sind die 22 kW ein Segen.
So kannst du während eines Restaurant-Besuchs oder Einkaufs nennenswert etwas nachladen und ersparst dir dein Fahrzeug über Nacht irgendwo anders stehen zu lassen.
Von daher bin ich enttäuscht, dass es beim Model 3 keine solche Option gibt, kann es aber verstehen, wenn die Mehrkosten wirklich so drastisch sind.

kanns jetzt nur von Tirol sagen, da sind solche 11kW Destination (Einkaufszentrum/Restaurant) Charger quasi nicht vorhanden (geschweige denn 22kW)

kommt also stark darauf an, wo man wohnt…

Entscheidend ist auch der Verbrauch des Autos.
Da das Model 3 grob über den Daumen gesprochen die Hälfte vom I-Pace verbraucht, ist sein 11-kW-AC-Lader mit einem 22-kW-Lader beim I-Pace zu vergleichen.
Deswegen sollte der I-Pace wie der e-Tron einen 22-kW-AC-Lader bekommen, damit er seine 70 oder mehr Kilometer Reichweite pro Stunde AC nachladen kann.

Doch leider kommt wohl nur AC 11kW, zumindest ein 3-Phasen-Lader, mit meinem Wunsch nach 22kW bin ich auch bei Dr. Ziebart auf Unverständnis gestoßen, der meinte, dass es eh mehr 11-kW-AC-Ladesäulen als 22-kW gibt und man über Nacht den Wagen so bequem voll bekommt.

Meine Prognose ist, dass es in Zukunft immer mehr DC-Lader geben und AC-Laden (leider) seltener wird. Das spart für die Hersteller die Kosten für das AC-Ladegerät im Auto und verlagert die Kosten in die Infrastruktur in der dann mehrere den Lader nutzen können und somit insgesamt weniger „AC-Ladegeräte“ gebraucht werden.

Allerdings bedeutet das das Ende vom „kostengünstigen“ AC-Schuko-Laden zu Hause, denn dort braucht man dann eine Wallbox oder ein externes AC-Ladegerät.

Es sind ja einige DC-Wallboxen angekündigt worden, irgendwie kommen sie nur nicht auf den Markt.

Dann kann man auch den I-Pace und andere Autos mit bis zu 22kW zu Hause laden.

Viele Grüße Dirk vom E-Auto-Vlog

I-pace Rückruf.
cars.com/articles/2019-2020 … rt-403454/

Wäre doch klasse, wenn man Software OTA tauschen könnte.

Echt jetzt - kein OTA Update - voll Retro :laughing:

Grundsätzlich kann der I-Pace Softwareupdates via OTA bekommen, die Funktion ist nur noch nicht frei geschaltet.
Hätte jetzt natürlich gut gepasst beim Rückruf.

Viele Grüße Dirk vom E-Auto-Vlog

Ach, äh, ist das genauso wie die 100 kW Ladeleistung, die seit Ewigkeiten noch kommen soll? Wird die auch noch „freigeschaltet“? Oder ist die schon da?