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Jaguar I-PACE

Das Bild zeigt doch auch, dass die Vergleiche bzgl. den Verbräuchen mit dem Model X eigentlich unfair sind, denn das Model X ist deutlich größer, in allen Dimensionen. Der i-Pace ist von der Länge und Höhe deutlich näher am Model 3 (nicht von der Fahrzeug- und Preisklasse), da ist der hohe Verbrauch des i-Pace noch unverständlicher, denn ein hohes SUV ist er wirklich nicht…er müsste zumindest deutlich unter dem Verbrauch des Model X liegen.

Ich bin wirklich gespannt, ob da durch das Software-Update noch etwas gedreht werden kann, habe aber echte Zweifel.

Bei einem kleinen Auffahrunfall hat Dein im Kofferraum liegendes Notebook (ca. 2kg) eine korrekt verriegelte Rücksitzbank umgeklappt und dann noch die Windschutzscheibe durchschlagen? In einem VOLVO? Schon erstaunlich, was so einige erlebt haben wollen …

Bye Thomas

:laughing: YMMD

Da möchte ich kurz nachhaken: Hast du also solide Zurrpunkte nachgerüstet im Tesla? Und hat der Jaguar ab Werk welche? Im Model S muss ich jeweils um die Holme links und rechts der Kofferraumwanne im Heck.

Nein.
Ist er nicht. Fahre AP1, und ehrlich, eine Unterschied zum Jaguar kann ich nicht feststellen. Der macht das ähnlich gut, (wobei ich natürlich noch nicht alle Situationen mit dem Jaguar erlebt habe, die ich mit dem Tesla durchhabe, und da waren einige dabei, die nicht ganz ohne waren aufgrund des "Autopilot"1).

AP1 ist derzeit doch wohl immer noch weiter als der AP2 oder zumindest auf Augenhöhe. AP2 gibt es seit Jahren als anfänglich miserable Beta-Version, die auf die Kunden losgelassen wurde. Ein Produkt auf den Markt zu bringen, als Fortschritt teuer bezahlen zu lassen (noch schlimmer: Die tausende Euros für „full autonomous driving“, LOL) und mit Behauptungen zu bewerben, die nicht stimmten, und dann etwas zu liefern, was meilenweit hinter der Vorängerversion zurück war:
Das der jetzt AP2 immer noch nicht besser ist, als ein AP1 von 2015, das ist wirklich ein Armutszeugnis. Für Tesla. Nicht Jaguar. Das schafft nicht mal Mercedes. Und die Karren sind ansonsten richtig übel.

Wie gesagt: ich fahre meinen Tesla liebend gerne. Aber es bringt nix, den Jaguar schlechtzureden, wo er nicht schlechter ist.

Wenn du es mit Fahrzeugen vergleichst die SOP=StartofProduction vor 2-3 Jahren hatten, dann gebe ich dir recht.

Nur der I-Pace ist wesentlich jünger vom Design und hatte auf Grund seiner strategischen Bedeutung mehr Freiheiten für technische Exzellenz. Das hätte man wesentlich besser machen können.

Bosch hat seit Jahren mit Lidar und modernen Nvidia Boards aufgebohrte Teslas und Land Rovers als Test- und Präsentationsfahrzeuge. Die können wesentlich mehr. Aber die dafür nötige Sensorausstattung ist vielen Autoherstellern einfach noch zu teuer. Da sind die alle gleich, ob sie Tesla, JLR, BMW oder Volvo heissen. Am Ende muss das Ganze für den Käufer bezahlbar sein.

Nächstes Jahr launchen einige Fahrzeuge mit Lidar Scanner in der Serienausstattung. Damit sollten man endlich einen guten Lenkassistenten hin bekommen.

Ich arbeite in der Fahrerassistenzsystembranche und zu meinen Aufgabenbereichen gehört auch die technische Freigabe von diesen Systemen. Den aktuellen I-Pace LKA hätte ich so nicht freigegeben. Die Unterschrift hätte Herr Ziebart selber leisten müssen. :wink:

Nach meinen Erfahrungen ist beim Lenkassistenten noch etwas Luft für Optimierung, Mal schauen, wie das Verhalten mit dem Softwarestand Anfang 2019 ist.

Ich kenne jetzt nur AP1 und muss sagen, dass er mir auf der gesamten Tour, ca. 1400km, nicht einmal überraschend, ohne vorher laut zu geben, ausgestiegen ist.
Und das passierte sowohl bei dem Volvo XC90 mit Pilot Assist als auch bei dem aktuellen 5er den ich letzten über knapp 700km gefahren bin.
Was vorallem nervig ist, ist dass beide Systeme einfach abschalten ohne dass man es merkt, außer man starrt immer auf das Lenkradlogo im Armaturenbrett.
Ähnliches scheint Björn ja auch mit dem i-Pace passiert zu sein.
Ja, ich weiß es ist kein autonomes Fahren, aber so ein Verhalten finde ich deutlich gefährlicher.

Jaguar: 2990 mm
Tesla Model III: 2875 mm

Jaguar Länge : 4682 mm
Tesla MIII Länge: 4694 mm

Jaguar Breite: 2011 mm
Tesla MIII Breite: 1933

Jaguar Kofferraumvolumen: 656 l
Tesla MIII Kofferraumvolumen: 425 l (beides nicht umgeklappt)

Der Radstand ist beim Jaguar länger, die Gesamtlänge aber kürzer, die Breite größer, und die Raumausnutzung besser, denn die Beinfreiheit ist hinten besser als im MIII. Der Kofferraum des MIII ist auch deutlich kleiner.

Weiter im Text.

Ich fahre privat weder Tesla noch Jaguar, werde aber beruflich sehr gut bezahlt hohe Sicherheitsansprüche an Fahrerassistenzsysteme zu stellen. :smiley: Meine Motivation ist es, die Unfallszahlen und die Schwere von Verletzungen zu senken und nicht zu steigern.

Wobei man fairer Weise sagen muss, dass der AP1, den wir hier oft als Vergleich zum AP2.X heranziehen, auch erst im Jahre 2016 - eher zum Ende hin so gut wurde.

Die ersten AP1 Versionen aus dem Q4/2015 und der 7.0er Version waren zwar damals sehr fortschrittlich, richtig gut wurde die Software aber auch erst ca. 1 Jahr später.

Keine Frage - das was mich jetzt schon an unserem neuen X nerven wird, wird wahrscheinlich der Rückschritt zu AP2.X sein - kaum noch nachzuvollziehen…

Und wie MINI der Kofferraum eines MIII ist, habe ich auch erst gerade bei meiner Recherche bemerkt.
Da passt ja nix rein !
Selbst beim iPACE komme ich diesbezüglich schon ins Grübeln…

(Vielleicht muß ich doch beim Model S bleiben, never change a running system :smiley: )

Das war vor ein paar Jahren, der Laptop hatte knapp 4kg und es war ein Passat. Ändert aber nichts an den Tatsachen. Hol einfach mal Deine alten Physik Bücher raus oder Google nach kinetischer Energie, bevor Du meinst gemachte Erfahrungen anderer abqualifizieren zu dürfen ….

Wirklich? Bei den Breitenangaben gibt es leider große Abweichungen. Jaguar gibt die Breite des i-pace komplett ohne Spiegel mit 1895 mm an. Also nicht mit angeklappten Spiegeln. Mit ausgeklappten Spiegeln sind es laut Jaguar 2139 mm.
Hat jemand eine vergleichbare Angabe zum Modek 3, d.h. komplett ohne Spiegel anstatt mit angeklappten Spiegeln (1933 mm)?

Wobei das fürs Wohlfühlen im Innenraum auch nicht allzu viel aussagt, vielleicht eher die Innenraumbreite?

Wenn man BxH rechnet dann kommt folgendes raus

M3=2,779m² * 0,23 = 0,639m² eff
I-Pace= 3,147m² *0,29 = 0,912m²eff
MX=3,366m² *0,24 = 0,807m² eff

Natürlich sind die Autos keine Rechtecke und somit ist auch die Flächenberechnung nicht korrekt. Ich habe nur keine konkreten Angaben zu den Stirnflächen gefunden und somit mal näherungsweise eine Auslegung gemacht.

Der I-Pace hat eine 6,5% kleinere vereinfachte Stirnfläche wie das MX und ist 13,2% größer als das M3 und somit aus meiner Überzeugung näher am MX als am M3.

Gerade was die Höhe im hinteren Bereich angeht sind das Welten und das kostet halt auch cw Wert!

Auch klar wird, dass der schlechtere cw Wert Das Auto mind. auf die Liga des MX bringen.

Hallo @Tornado7:

Hierzu: Es gibt doch im MX Verzurrösen - und wenn der Rücksitzbank umgeklappt ist kann man bequem das Spanngurt unten durchreichen.

Und weil wir gerade so schön OT sind, einige Beispiele von was man so alles in unsere Fahrzeuge transportiert haben:

Peugeot 3008 HYbrid4 + Waschmaschine + Wäschetrockner.

ML (W163), ohne Hänger

  • und mit.


„Dino“ - da kann man sogar auf dem Dach beim beladen rumlaufen.

Unsere Fahrzeuge müssen einiges mitmachen (können) :mrgreen: .

Und - BTT - deswegen kommt der I-Pace nur SEHR bedingt in Frage :laughing: !

Man darf bei Teslas AP1 auch nicht vergessen, dass der in seiner Lernphase in den ersten Monaten teilweise extrem herum geeiert ist und durchaus auch mal mitten in Kurven ausgestiegen ist. Man konnte richtig verfolgen, wie das System gelernt hat und immer besser wurde. Ich frage mich eh schon die ganze Zeit woher die anderen Hersteller die Kalibrierungsdaten bekommen. Tesla hat sich ja da einfach bei den Fahrern bedient und die Daten über Fahrereingriffe und automatische AP-Deaktivierungen übermitteln lassen. Die Option der Datenübermittlung zu widersprechen wurde ja erst später mit Version 8 hinzu gefügt.

Interessant wäre z.b. zu wissen, ob die Konkurrenz auch ein selbstlernendes System verwendet, bei dem die Flotte als ganzes lernt und in Realtime alle Fahrzeuge die Lernerfolge mit bekommen oder ob man, wie meist beim Naviupdate, regelmäßig in der Werkstatt muss, damit der Lenkassistent die Verbesserungen mit bekommt.

Bei VOLVO ists genau andersum, Navi-Update kommt OTA, die für den Pilot-Assist nur in der Werkstatt. Inwieweit da die „Fahrzeug-Erfahrungen“ reinfliessen kann ich nicht genau sagen. Ich weiß nur, daß irgendwann der Pilot nicht mehr mit Anhänger funktionierte und gerade da war er ein noch größerer Segen, als bei Normalfahren.

Dem stimme ich zu.

Ich halte das Verhalten von BMW, Jaguar, MB etc. auch für deutlich gefährlicher, in denen der Lenkassistent ohne Vorwarnung oder akustische Rückmeldung aussteigt (siehe Video Björn). Ständig auf das Mini-Symbol am Tacho zu schauen, ob es noch grün oder orange/rot ist, ist sicher auch keine gute Lösung. Da ist das klare „Ding Dong“ und das bewusste Überwinden eines Lenkwiderstandes im Lenkrad im Tesla schon auffälliger und damit sicherer, auch wenn es manchmal zum leichten Wackeln des Fahrzeugs führt, wenn man per Überstimmung am Lenkrad den Lenkassi beendet…das ist bei den Konkurrenzsystemen flüssiger, weil es eben keine „harte Grenze“ bzgl. Überstimmung per Lenkwinkel gibt.

Viel mehr als das Assistenz-Thema interessiert mich bzgl. i-Pace aber aktuell, wann es denn endlich das versprochene Update zum Beheben des Ladgeschwindigkeitsproblems (und evtl. zur Verbesserung des Verbrauchs?) geben wird, ist da schon was bekannt?

Zumindest wenn die ersten Kundenfahrzeuge ausgeliefert werden, muss das Thema doch erledigt sein.

In der täglichen Nutzung finde ich es nicht so schlimm. Ich könnte mir sogar vorstellen, das es ein Sicherheitsfeature ist, auf die Art kommt keiner Idee auf der Rückbank zu sitzen während das Auto fährt.

Ich schau halt locker auf die Strasse und habe dabei auch das HUD im Blick, da sehe ich sofort, wenn das Lenkrad nicht mehr grün ist.

Keine Ahnung, ob die Leute einen Hörsturz hatten, aber die A Klasse 2018 piepst sehr deutlich, wenn man die Hände wieder ans Lenkrad nehmen soll.