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Jaguar I-PACE

Selbst wenn der Jaguar mit kleinen Felgen „nur“ so viel verbraucht wie ein Model X, ist das ein eher schlechtes Ergebnis, immerhin ist der Jaguar deutlich kleiner.

Geil, ich will auch LKWs haben, die mit 130km/h vor mir herfahren :mrgreen:

:mrgreen: SauBär!!! Geil ich hab fast mein Bier ausgespuckt vor lachen.

Hi, @OSED,

Unser „The Blue Whale“ hat mit 20" Räder (WR/SR gemischt) über 25.209 km durchschnittlich 25,05 kWh/100 km verbraucht.

Wir haben Anfang Mai auf 22" (Goodyear) umgerüstet, und bis Ende Juni ist der Verbrauch durchschnittlich 25,66 kWh/100 km (auf 9.083 km).

Das finde ich durchaus akzeptabel - besonders da die Goodyears weniger energieeffizient als z.B. Pirelli Scorpion Zero sein sollen.

Schau Dir mal den Konfigurator an dort sind ab 18" aufwärts alle gängigen Größen auszuwählen. Der Test selbst zum Verbrauch ist okay, nur einen Linearen Mehrverbrauch von S zu X halte ich für nicht realistisch, da er in erster Linie von der Geschwindigkeit abhängt.

Der war wirklich geil :slight_smile:

Ich will doch gar nicht sagen dass der Jaguar besser ist als ein MX, das wäre ja nochmals schöner :slight_smile: Ich habe nur gesagt dass ich mit linearen Zusammenhängen von S zu X und der Jaguar mit den großen Rädern etc nicht viel anfangen kann.

Ich finde jetzt 28kWh mit den großen Rädern auf jeden Fall nicht soooo schlecht! Wie wollen die denn bitte mit dem ersten Wurf gleich an Tesla ran kommen?

Mit dem Mund sind sie es alle schon. Deswegen ist ja die Häme so groß, wenn es dann nicht so ist. Ich bezweifel auch weiterhin, dass ein Porsche Taycan es mit einem P100D aufnehmen kann. Dasss wird hier aber OT.

Ich sage mal, wenn das Navi funktioniert hätte und die SIM-Karte eingelegt worden wäre, hätte ich dir die Frage mit 100%-tiger Sicherheit beantworten können. Da das aber leider nicht der Fall war, muss ich mich auf die Aussage des Verkäufers verlassen.
Das Navi ist ein Navi für Verbrenner, das um ein paar Kleinigkeiten fürs E-Auto ergänzt worden ist. Man bekommt z.B. den SOC am Start angezeigt ggfs. auch am Ende der geplanten Tour, das ist aber nicht sicher.
Neben Tankstellen sind auch Ladestationen im Navi zu sehen, leider aber nur eine Auswahl und eher dicht am Start als am Zielpunkt (das Problem kenne ich aus dem BMW i3, dort werden auch nur ich glaube 10 Ladestationen angezeigt und wenn es 100 bis zum Ziel sind, siehst du 90 nicht und natürlich auch genau die in der Zielnähe).

Auch konnte mir der Verkäufer nicht erklären wie sich die Restreichweite ermittelt. Fairerweise muss man sagen, dass sein Kollege auf der Schulung war und er nur über ihn die Infos hatte…

Ich bin die ganze Zeit im Komfortmodus gefahren, nur kurz zum Vergleich im Dynamic-Modus, da war mir das Fahrwerk aber zu hart. Eco kam aufgrund des guten Wetters nicht in Frage, wir haben die volle Klimaanlagenleistung gebraucht.

Ich habe die ganze Zeit den ACC und Spurhalteassistent laufen lassen. Was wirklich gut ist. Der I-Pace kann als eines der ganz wenigen Fahrzeuge den ACC separat deaktivieren, so dass man dann „nur“ mit Tempomat fahren kann.

Der Spurhalteassistent arbeitet gut, das war beim Seitenwind sehr gut zu merken. Der ACC funktioniert auch ganz ok, nur z.B. plötzlich ausscherende LKWs bekommt er nicht hin.

Insgesamt ist das Fahrwerk für mich besser als im Model X. Es ist straffer und vermittelt mehr Kontakt zur Fahrbahn, ist aber im Komfortmodus nicht zu hart - nach meinem Geschmack. Im Dynamikmodus werden Querfugen einfach zu schlecht geschluckt, als das für meinen Geschmack angenehm ist.

Das Handling, die Wendigkeit ist eine ganz andere Klasse, da merkt man, dass der I-Pace deutlich kürzer als das Model X und S ist.

Da gebe ich dir Recht. Der Mehrverbrauch vom S zum X ist nicht linear. Meine Angabe von 15% bezog sich auf meine normale Autobahngeschwindigkeit von 130 km/h.

Viele Grüße Dirk vom E-Auto-Vlog

In dem man ja genau wusste was man erreichen muss, und dann noch später angefangen hat zu entwickeln.

Natürlich kann man den Verbrauch Model S vs. X nicht linear rechnen, aber ich erinnere mich gut an die Fahrt mit dem S vs. X und die ging über ~60km Autobahn mit Tempo 85-130 km/h. Ergebnis damals 15%+ für das X.

Den I-Pace kann man sicher sparsamer fahren, aber ich denke im Windschatten eines LKW’s ist nicht so praxisgerecht :slight_smile:

Auch beim Thema AC-Laden hat Jaguar in der Schule wohl aus dem Fenster geguckt. :laughing:

Persöhnlich finde ich den Innenraum und Kofferraum minimal größer als beim Golf, die Ladegeschwindigkeit(AC+DC) enttäuschend. Die Verarbeitung super, es gibt nette Detaillösungen und sogar die von mir schmerzlich vermissten Gepäckhaken im Kofferraum.

Das Navi hat sehr großen Lernbedarf. zb. hat es nicht hinbekommen die Strecke von Flensburg zum dem Schnellader zu berechnen und blieb jedesmal mit „Ladestationen werden hinzugefügt“ hängen.

Ich würde nicht sagen das ich eine Teslabrille auf habe, aber die Probefahrt mit dem I-Pace hat mir gezeigt das in dem Bereich Laden, Batterie und evtl Multimedia Tesla meilenweit vor den Anderen liegt.

@Gerdi
Aber sind es nur noch Kleinigkeiten, die den Unterschied machen, denn was du gerade aufgezählt hast sind fast nur reine Softwareentwicklung und das geht bei so großen Unternehmen deutlich schneller als bei Tesla bei ihrem Navi.

Deshalb darf sich Tesla nicht ausruhen, die anderen sind noch hintendran, aber nicht mehr lange.

Was gegen den I-Pace spricht ist das fast nicht vorhandene Ladenetz, da ist Tesla mindestens noch 2 Jahre voraus.

Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass Jaguar bzgl. Navi schneller als Tesla reagieren wird. Vergleich doch mal mit anderen Fahrzeugen diverser Hersteller. Da wird ein Navi von der Grundfunktion her mindestens bis zum Facelift gebaut, dann erfolgt ein Update, meist auf Basis des alten Systems mit neuerer Hardware und ein paar neuen Funktionen.
Wenn der i-Pace jetzt (soweit man das nach den bisherigen Aussagen hier und anderswo) noch nicht Ladestände bzgl. Ziel und Ladestationen auf der Route zuverlässig einplanen kann, dann gehe ich davon aus, dass das auch die nächsten Jahre nicht passieren wird. Da ist das Tesla-Navi - bei aller berechtigten Kritik - schon was feines und auf die Bedürfnisse eines E-Auto-Fahrers abgestimmt.

Der Audi e-tron soll hingegen ja angeblich Ladestationen bei der Routenberechnung mit einplanen…das wäre ja schon mal was.

Und das mit dem Verbrauch und der Ladegeschwindigkeit (warten wir das Verhalten nach Update ab) ist eben auch keine „Kleinigkeit“ sondern zeigt, dass manches was man bei Tesla als selbstverständlich ansieht, doch ein ziemlich gutes Gesamtpaket ist, was durch das Model 3 nun auch noch auf eine deutlich niedrigere Preisstufe gesenkt wird.

Ich bin wirklich offen dafür, was nach dem Leasingende bei uns nächstes Jahr das nächste Fahrzeug (BEV ist Pflicht) werden könnte, bin bzgl. der ersten Ergebnisse hier aber doch etwas enttäuscht.

Auch meine Probefahrt war eher ernüchternd.
Von deutlicher Wankneigung über den rel. „kompakten“ Innenraum,
bis zu max. durchschnittlichen Verarbeitung,
konnte ich der Katze nicht viel abgewinnen.
Dazu noch die mehr als mangelhafte Vorbereitung der Verkäufer (3 Tage „Druckbetankung“ in Portugal),
würden mich eher auf einen „Schnellschuss“ schliesen lassen.

Dazu kann ich der Inneneinrichtung nicht wirklich etwas abgewinnen,
das ganze Pling-Pling in Chrom und Plastik spricht mich nicht an.

Nicht falsch verstehen, ich befürworte jedes lieferbare EV, das es auf den Markt schafft,
aber an den Randparametern hapert es doch mitunter noch deutlich
:sunglasses:

Jaguar ruft aber auch ein paar Euro weniger auf als Tesla, ca. 25.000€.

Ist dafür aber auch merklich kleiner (wertfrei angemerkt - kann man positiv wie negativ sehen). So direkt zu vergleichen ist bzgl. Preis schwer, bei Tesla zahlt man eben noch das SuC-Netzwerk bzw. die Flatrate (mit Empfehlungslink und hoher KM-Leistung ein deutlich kostensenkender Faktor) mit, ebenso wie den 10kWh größeren Akku (wenn man mit dem Model S 100D vergleicht) und die Connectivity (beim i-Pace braucht man ne Extra-SIM, so wie ich das verstanden habe).

Ich kam gerade auf genau 23.7k € Unterschied, wenn man die Fahrzeuge in der Konfiguration möglichst gleich ausstattet. Vergleicht man mit dem 75D sind es nur noch 530€ Unterschied - ist vielleicht etwas unfair, aber das Model S hat einen deutlich besseren Verbrauch, da ist man bei der Reichweite gar nicht so weit weg.

Den i-Pace mit dem X zu vergleichen tue ich mir sehr schwer, zum einen wegen der deutlich unterschiedlichen Größe und dem anderen Formfaktor…der i-Pace ist ja schon ein (eigentlich klug gewähltes) Zwischending bzgl. Form/Design. Positiv sind auch die weitreichenderen Konfigurationsmöglichkeiten und Extras, wirklich neidisch macht mich aber nur das Matrix-Licht.

@OS Electric Drive

Du redest dir den iPace aber heftig schön. Der Wagen muss mit dem Model 3 verglichen werden:

IPace
Länge 4682 x Breite 2011 (2139) x Höhe 1565
Leergewicht 2208 kg
Bodenfreiheit 142 mm
Strömungswiderstandskoeffizient 0,29

Model 3 LR
Länge 4694 x Breite 1933 (2088) x Höhe 1442
Leergewicht 1730 kg
Bodenfreiheit 140 mm
Strömungswiderstandskoeffizient 0,23

Es handelt sich also um ein verfettetes und aufgebocktes Model 3.

Die Bodenfreiheit ist allerdings gleich wie beim Model 3!

Der iPace wiegt 480 kg mehr, ist vom Passagierraum kleiner, braucht ca. 50% mehr Energie, hat deutlich weniger Alltagsreichweite, lädt ca. 35% langsamer und kostet ausstattungsbereinigt eher 25.000.- € mehr(!) als der vergleichbare Tesla, nämlich das Model 3. Das Preis-Leistungsverhältnis ist also vergleichsweise schlecht.

Jeder Vergleich hinkt. Natürlich ist der I-Pace kleienr als das MX aber auch größer als das M3. Ich denke dass er vermutlich mit dem Model Y eher verglichen werden kann, dann wäre Jaguar in dieser Klasse auf jeden Fall vor Tesla.

Ich rede mir den Wagen nicht schön denke aber dass die Preis Leistung ordentlich ist und für 25.000€ weniger kann ich oft im Hotel übernachten wegen schlechter Ladesäulen Verfügbarkeit.

Ich finde es toll dass jetzt mal ein Auto kommt und dass er in der Vorserie noch nicht mit 100-110kW laden kann finde ich jetzt gar nicht so schlimm. Das hier gleich wieder runter zu machen ist billig und ganz ganz schwach!

Mein Tesla MS konnte 201 bei der Auslieferung maximal mit 26A laden und da ist der I-Pace ja schon mal deutlich besser. Mitten im Jahr 2014 gab es ein paar handvoll SUC in Europa und niemand wusste wie und ob es weiter geht.

Was heute noch nicht ist kann ja in ein paar Monaten locker sein. Das M3 gibt es ja auch noch nicht in Deutschland von daher ist doch alles im grünen Bereich. Ich wünsche dem I-PAce viel viel Erfolg um den Leuten Recht zu geben auf dem richtigen Weg zu sein.

Und ich dachte, das laden der neuen E-Autos liegt im Bereich von 5 bis max. 15 Min. Und jetzt sowas? Jetzt lobt ausgerechnet derjenige den i-pace der beim Tesla und Gardasee keine Lademöglichkeit findet.

Im i-Pace sass ich auf der i-mobility letztens in Stuttgart. Vom haptischen ein echt guter Wagen, vom Platz her nicht mal im Ansatz das Model S, eher darunter - in meinen Augen ist der noch Schraubstock-mässiger als diese nervigen BMW Autos. Nur weil die Werbeheinis den Wagen als Model X Kontrahenten tituliert haben, muss man das nicht immerzu übernehmen. Danke für deine Vergleiche, die eindeutig sind.

Vielleicht einmal den Jag durch eine andere Brille sehen:
A. Schön, dass es ein neues BEV gibt.
B. Optisch wird er viele Interessenten ansprechen.
C. Reichweite näher an Tesla als an deutsche BEVs.
D. Anerkennung für die Markteinführung (wo bleiben die Anderen?)

Nach Lesen der bisherigen Erstfahrten wage ich eine steile These aufzustellen: Jaguar geht bewusst früh auf den Markt zu, obwohl noch einige Dinge nachzuoptimieren sind. Es werden demnächst bestimmt noch diverse Themen on the Fly verbessert und ausgestaltet. Neben diversen Amneties halte ich es nicht für ausgeschlossen, dass zentrale Themen wie Ladekurve und Verbrauch aufgewertet werden und noch nicht ausgereizt sind.

Daher würde ich Jaguar einfach noch 6 Monate zugestehen, um die weitere Richtung und Deutung der vollmundigen Versprechungen zu erklären.

Wichtig wird auch die Lieferbarkeit nach Einführung in den Hauptmärkten sein. Das schlimmste ist, wenn es ein Alibi-BEV bleibt.

Danke an Alle, die ihre Ersterfahrung mit uns teilen.