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Jaguar I-PACE

Danke Dir!
Die am Westfalendamm kenne ich, war da mal mit Chademo zum Testen mit meinem MS. Die werde ich nehmen, wenn ich liegenbleibe, will ich das lieber nicht im Ausland tun mit dem Testwagen :wink: und vorher versuchen, den Vollgasrekord für E-Fahrzeuge auf der A1 zu knacken :mrgreen: , irgendwie muß der Akku ja erst leer werden…

Also ich fand das Video ganz interessant, es zeigt daß der I-Pace ein gutes BEV ist, das aber noch seine Startschwierigkeiten hat.
Das mit der Ladekurve find ich nicht problematisch, soviel ich weiß, soll das bei den jetzt bestellten dann besser sein.

Das ernüchternde war das Fahrwerk, wenn er schwammiger vom Fahrgefühl als ein S ist, dann ist es für mich ein NoGo. Mir ist das Model S noch zu weich.

Hat jemand den I-Pace und das Model 3 gefahren, ist das Fahrwerk vom Model 3 besser?

Mit dem Fahrwerk ist alles OK, wenn man die richtigen Knöpfe weiß. Schau in dem Video von „Autogefühl“ ab ca Minute 20 geht der Fahrtest los mit schönen Kurvenfahrten etc.
Gruss Jörg

Nach fast 30 Autos hab ich noch nie was gehört, das man Knöppe drücken muss, damit man gut fahren kann. Jaguar hat da wohl was ganz neues am Start. Popcorn ist alle, „mein“ Kaufland verdient die letzten Monate ein heiden Geld. Dafür kann Tesla demnächst chapter eleven beantragen. Wie auch immer, die Zukunft bleibt extrem spannend.

Ist ja immer schön, wenn man dazu lernt. Dann klappts vielleicht beim 31ten.
Ist zumindest bei JLR nichts Neues

Danke für die Info, ist also so wie bei Porsche die Sport Taste :sunglasses:

Muß ich mir mal näher anschauen…

Das dürfte wohl mit den Fahrzeugen zu tun haben, die du bislang gefahren hast…
Definitiv ist das so, dass Jaguar die besseren Fahrwerke baut. Kann ich dir absolut versichern. Oder Porsche. Oder Audi. Oder BMW.
Den iPace bin ich noch nicht selbst gefahren, aber gefühlte 99 % alle Videos bescheinigen dem iPace eine sehr gute Straßenlage, und, ganz ehrlich, das Model S ist definitiv auch kein „Kurvenräuber“. Will es ja aber auch gar nicht sein, und ist trotzdem ein fantastisches Auto.
Also: Warten wir’s mal ab.

Bin heute den IPace gefahren. Nun, das Fahrwerk war mir, im Vergleich zu meinem MS zu schwammig. Ich bin den First-Edition mit „allen ??“ Ausstattungsfeatures gefahren.
Selbsterklärend, wie im Model S, ist hier so gut wie Nichts. Selbst der freundliche Jag-Verkäufer konnte mir, nach über einer halben Stunde Fahrzeit, nicht erklären wie Tempomat oder Spurhalteassistent funktionieren. Und dann die „Fummelei“ mit den vielen Knöpfen. Wer´s dann mag… ich fand es sehr ablenkend vom Fahren.
Die Krönung sind die wackeligen Kombischalter für Sitzheizung, Sitzgebläse,Klima und und Lüftung: Ziehen, drehen, drücken, drücken links, drücken rechts oder, nein war doch falsch…
Und die Knöpfchen am Lenkrad. Auch hier, zum Aktivieren des Tempomaten, was dann endlich gelungen ist. Nach oben schieben und gleichzeitig drücken - welch eine Fummelei.
Es gibt auch Positives: Die Sitze sind sehr komfortabel. Ich finde diese besser als meine Premiumsitze im MS. Die Seitenführung ist sehr gut. Hinten sitzt man auch sehr gut und hat, im Gegensatz zum MS, viel Kopffreiheit.
Auf den Komfort einer elektrischen Lenkradverstellung muss man verzichten, diese gibts auch nicht als Zubehör.

Wie sieht es den mit dem Navi aus? Ist es online? „Ja, wenn Sie eine Sim-Karte hier unter der Mittelarmlehne reinstecken“.

Und sind dann die Ladestation im Navi aufgeführt und sehe ich auch, welche besetzt sind? „Ja, wenn Sie Ihr Handy am USB-Anschlus anschließen und auf dem Centerdisplay spiegeln, dann können Sie ja im Internet auf den entsprechenden Seiten (welche?) nachschauen“

Der Verbrauch auf einer gemischt gefahren Strecke (Autobahn und Landstraße) lag, bei moderater Fahrweise, bei 25 kWh/100km.
Laut Aussage des Jag-Verkäufers komme ich dann ja „ohne Weiteres“ bis zu 450 km weit. Aha, und das mit einem 90 kWh Akku?

Dann natürlich die „Gretchenfrage“: Wie sieht es den mit dem „Laden zuhause“ aus. „Sie haben einen 32A-Drehstrom-Anschluss in der Garage?“ Ja! „Okay, dann können Sie ja, wie mit Ihrem Tesla bis zu 22 kW laden“. Ja, aber in der online-Beschreibung steht doch etwas von 4,6 kW 1-phasig?!!!. „Oh, das ist mir nicht bekannt“, so der Jag-Verkäufer.

Mehr gibt es aktuell von meiner Seite aus nicht zu berichten, außer dass dieses Fahrzeug für mich in dieser Konfiguration ein „no go“ ist.

Ich bleibe beim MS…

+100
Genau dieses Fazit hatte ich nach meiner Probefahrt auch. Viel zu viele Knöpfe die nicht intuitiv zu bedienen sind!
Ich bleibe auch bei meinen Model S :smiley:

Erstaunlich mit welchem Enthusiasmus und geballtem Wissen der geschulte Verkäufer an den Kunden herangeht … :laughing:

Das ist bei allen Autohäusern mit Hauptgeschäft Verbrenner so. Es gibt rühmliche Ausnahmen, z. B. den hier schon bekannten Sangl - Ionic Verkäufer aus Landsberg/Lech. Das ist dann aber einfach persönliches Engagement, man wird nicht zum Elektroautoverkäufer geschult. Bei Tesla ist mehr Enthusiasmus beim Verkaufen dabei, aber an Wissen fehlt es da eher noch mehr. :frowning:

Wie versprochen habe ich gestern mal von 11% auf 86% SOC am 350-kW-Lader von IONITY in Appenrade geladen und die Ladekurve nach bestem Wissen und Gewissen aufgezeichnet.

Mit dabei war ein Techniker von Porsche, der die Ladesäule betreut hat und uns gesagt hat, dass der I-Pace den Ladestrom auf 200A begrenzt, die Säule könnte deutlich mehr. Über die Spannung von maximal 445 Volt hat er dann nur 83,4 kW in der Spitze Ladeleistung gehabt.

Ab ca. 55% geht die Ladeleistung dann runter.

Zusammen mit dem sehr hohen Verbrauch bei unserer moderaten Autobahntestfahrt von 44,5% mehr als das Model S Begleitfahrzeug und 25% mehr als das Tesla Model X kommt man auf eine Reisegeschwindigkeit auf BMW i3 Niveau wenn man ca. 130 km/h Autobahnrichtgeschwindigkeit fährt. Vorausgesetzt man hat alle 100 - 150 Kilometer einen HPC-Lader, da bei 30 - 35 kWh/100 km Verbrauch die Autobahnreichweite bei 100% SOC auf 232 - 270 km sinkt, wenn man im Schnellladebereich bis 55% SOC unterwegs sein will auf gut 100 Kilometer. Für gut 100 km Reichweite muss man dann wieder 27 Minuten laden… 1 Stunde fahren, eine halbe laden. Das kenne ich von meinem i3 im Winter und ist wirklich kein Vergnügen auf der Langstrecke, es sei denn man macht Urlaub und fährt zum Nordkapp und zurück :wink:

Was man sagen kann, mit dem IONIQ mit dem aktuellen Akku reist man schneller, selbst wenn man keine HPC-Lader nutzt.

Als ich den I-Pace auf 86% SOC geladen hatte, zeigte er mir eine Restreichweite von 171 Kilometer an, der bisherige Gesamtverbrauch aller Fahrten lag bei rund 28 kWh/100 km.

Fazit: Jaguar spricht mit den Kunden, die einen viersitzigen Sportwagen als Pendler mit einer Wochenfahrstrecke von 300 Kilometer fahren wollen, genau die Menschen an für das Auto passt, wer damit öfter Langstrecke fahren will oder nicht entsprechend schnell nachladen kann, bekommt ein echtes Problem.

Denn selbst in der Stadt pendelt sich der Verbrauch vermutlich zwischen 25 - 30 kWh ein und beträgt die Reichweite bei 81,3 kWh nutzbarem Akku dann 270 - 325 Kilometer.

Wenn ihr noch mehr Details wollt, könnt ihr euch gerne mein Video anschauen, dort werde ich alles noch mal ausführlich ab heute um 18 Uhr gezeigt: youtube.com/watch?v=2LlqOm7xVaU

Viele Grüße

Dirk vom E-Auto-Vlog

War das jetzt schon mit dem neuen Software-Patch? Jaguar hat ja gesagt, derzeit gäbe es noch ein Problem mit der Ladeleistung.

Quelle?

Gibt es bei Jaguar dann einen Rückruf oder geht das schon per OTA-Update wie bei Tesla?

Das geht OTA oder in der Werkstatt. Die Quelle ist auf GE, ich habe sie auch nur dort gelesen. Angeblich lädt der I-Pace nicht schnell genug und hat an vielen v.A. stärkeren Säulen Probleme. Das habe man gefixt, aber das Update habe einen neuen Fehler bekommen: jetzt startet bei den meisten Säulen das DC-Laden nicht mehr.

Daher frage ich mich, ob der Softwarestand jetzt vor dem Patch oder bereits nach dem Fix des Patches ist.

Persönlich gehe ich ja von „vor dem Patch“ aus, weil man die Vorführer vermutlich nicht komplett vom DC-Laden abklemmen will.

83 kW Peak bis 55% SoC ist halt höllisch weit weg von den eigentlich rechnerisch notwendigen 100 kW bis 80% SoC, die Jaguar selber indirekt veröffentlicht. Das ist wie ich finde ein zu dramatischer Unterschied für ein eher typisches sehr optimistisches Angeben der Ladezeiten.

Daher die Frage.

Morgen Abend bin ich bei meinem Händler zu einer Vorstellungs-Veranstaltung. Dort sind angeblich auch echte Technik-Spezialisten. Die werde ich einmal zum Thema ausquetschen (und zu dem 3p-Lader, für das es inzwischen auch mehrere halboffizielle Versionen des Einführungs-Zeitraums gibt). Für meine Firma steht und fällt der I-Pace als Option mit der Ladeleistung.

Hier noch ein Video, das die enttäuschende Ladeleistung des i-Pace zeigt: youtube.com/watch?v=zojX8I80u5w
Gute Übersicht bei 24:52. Weniger als 70 kW ab 64% SoC.

Bei dem ganzen was ich hier so lese, ist das tolle Fahrwerk zweifellos das letzte was mich juckt. Sogar naheris bekommt langsam Zweifel.

Und das Post von User Freie Energie bestätigt das, was viele hier schon vor 25 Seiten avisierten. Eckhard fundamentiert die schlimmsten Erwartungen. Reichweite einer Zoe und langsamer auf Strecke als ein Ioniq mit fast dem viertel an Akku.

Genau genommen kann man den Wagen nicht mal als Tesla Opfer bezeichnen… Sehr traurig und eine Schande für die xxxxxx Ing. Stunden die in diesem Wagen stecken!

Von Akku Problemen hat man bei Tests schon vor Monaten gehört. Hallo!

Oh Mann wie schnell hier der Stab gebrochen wird…

Das ist neue Technologie, das muss in Stückzahlen auf die Straße und reifen! Die Ingenieure würden noch Monate lang im Labor an den Details feilen, aber dann wird trotzdem was wichtiges übersehen.

Also lasst bitte Jaguar Erfahrungen sammeln und Verbesserungen vornehmen. Das war bei Tesla auch nicht anders.

  • Die US Signature Model S konnten nur maximal 90kW am Supercharger verdauen. Wer die neuen 135kW Supercharger ausreizen wollte, brauchte ein neues Model S.
  • Die AC Lader mussten per Firmware Update auf 13A pro Phase gedrosselt werden, bis eine bessere Hochvolt-Verkabelung zur Verfügung stand und nachgerüstet wurde.
  • Die Hauptschütze in der Batterie der frühen Model S wurden zu warm, so dass sich das Plastikgehäuse verzog. Alle Batterien mussten getauscht werden, was anfangs ein Einschicken nach Tilburg bedeutete.
  • Die Supercharger waren anfangs längst nicht so zulässig und haben oft reduzierte Leistung geliefert
  • Alle drive units in allen frühen Tesla Model S mussten getauscht werden, oft mehrmals.

Sicher hätte das alles auch im Labor gefunden werden können, aber dann wäre Tesla nie in Produktion gekommen sondern vorher Pleite gewesen.

Und nun hat Jaguar seine Lernkurve vor sich. Ich drücke die Daumen.

Was soll diese Trollerei? Noch keine Minute in dem Auto gesessen, aber ein Urteil ist schon gesprochen, da kommt ein BEV auf den Markt und es wird nur geschumpfen und gelästert.

Wollt ihr eigentlich daß es eine Emobilität gibt? Dann gebt den Anderen eine Chance!

Ich kann immer mehr verstehen warum Tesla Fahrer von anderen Emobilisten als arrogant und als Besserwisser bezeichnet werden.