Ist schon mal jemand von 100% auf 0% in einem Zug gefahren?

Lieber Beatbuzzer,

schon recht explizit hier: tesla.com/sites/default/fil … _de_at.pdf
Seite 161
Zitat:
„Batteriepflege
Die Batterie darf niemals vollständig entladen
werden. … Wenn die Batterie bis auf 0 % entladen wird,
kann sie dauerhaft beschädigt werden.“

An alle anderen :slight_smile: Herzlichen Dank für die vielen Links und Threats!

So wie ich das sehe können die Model X Fahrer mit dem 90er Akku im besten Fall so an die 80kWh aus der Batterie rausholen. Der Schnitt scheint so bei 78kWh zu liegen.

Würdet ihr euch bei diesem Befund anschließen?

Achso das. In dem von Dir ausgeklammerten Teil steht aber deutlich, dass es dabei um Lagerung/parken auf unbestimmte Zeit geht, wo sich das Fahrzeug nicht wie beim fahren durch abschalten schützen kann.
Aber lassen wir das so, will mich ja nicht noch unbeliebter machen :stuck_out_tongue:

Och, das Unbeliebtmachen hält sich doch in Grenzen. :smiley:
Ich hatte am Anfang übrigens Mal so 82 kWh in den Akku reinbekommen, nicht herausgeholt.

Lieber Beatbuzzer,

keine Sorge :slight_smile:

Ich versuch nur „gute“ Tips und Erfahrungswerte einzusammeln.
… und das mit dem Selbstschutz des Fahrzeugs beim Fahren wenn die Batterieleistung sinkt ist auf alle Fälle eine super Information.

Die Vorsilbe „lieber“ assoziiere ich aufgrund meiner jugendlichen Erziehung immer noch damit, dass ich es zu weit getrieben habe :mrgreen:

Aber im Ernst:
Während des leer fahrens meldet das Fahrzeug irgendwann „Fahrzeug wird herunter gefahren“ und tut auch selbiges. Anschließendes stehen lassen über Tage bis Wochen -was zu einer schädlichen Tiefentladung führen würde- stufe ich aber eher als Vorsatz und nicht als Versehen ein.
Anders den Fall, dass das Fahrzeug irgendwo steht und „vergessen“ wurde. Das kann durchaus bei verhindertem, verunfallten, verstorbenen Fahrzeughalter/Schlüsselbesitzer passieren und ist zumindest in meinen Augen ein wahrscheinlicherer Fall als ersteres.

Sodele,

mal sehen, was das hier:


morgen als geladene kWh ergibt.

Jedenfalls sind 3% Restladung und 71 entnommene kWh für eine Batterie, worauf klar und deutlich 90 kWh steht, nicht gerade Klasse. Und heute Vormittag, als wir losfuhren, waren 100% angezeigt.

Und die 293,7 gefahrene km wurden nicht etwa in zwei Stunden runtergejagt, sondern eher gemütlich von Luxemburg bis Barvaux (B) und zurück gefahren, die jeweiligen Geschwindigkeitsbegrenzungen einhaltend.

Es wundert uns eigentlich sehr, daß die Reichweite gegenüber von den beiden oben genannten Strecken sich derart verschlechtert hat - wir sind zwar über „Baraque de la Fraiture“ gefahren, aber verglichen mit dem „Col de St. Dié“ ist das ja kein Berg. Machen die WR wirklich einen so großen Unterschied??

Naja,

das hier:


ist mMn nicht gerade toll, aber wohl bekannt: Auf die Batterie mag schon 90 kWh draufstehen, aber mehr als 85 sind nicht drin…

Und damit scheint bei ± 15 Grad und mit die serienmäßigen Winterräder 300 km Reichweite eher schwierig zu erreichen - nicht gerade ideal für unsere übliche Strecke von Luxemburg bis Norditalien, wo wir sonst so froh gewesen waren, endlich mit einen Stopp (außerhalb von riskanten nordlothringischen und sauteuren schweizerischen Gegenden) herauskommen zu können.

Haltet ihr es für „besser“ die „verbrauchte KWh“ Anzeige im Auto „ernst“ zu nehmen wenn man von 100% auf +/- 0 runterfährt, oder soll man auf die Ladeanzeige (und den dort angezeigten geladenen kWH) vertrauen wenn man am Kabel von +/- 0 wieder auf 100% rauflädt?
Im Prinzip müsste man ja von 100% auf +/-0% runterfahren und dann gleich wieder auf 100% raufladen um die beiden Werte miteinander vergleichen zu können. (Hat das schon mal wer von euch gemacht?)

Und mich beschleicht auch der Verdacht dass - jetzt nach 2 eigenen extra dafür gemachten „Testfahrten“ - einfach nicht mehr als ca. 75 kWh aus dem Akku rauszukriegen sind.
Bei einem durchschnittlichen - echten - Verbrauch von 250 Wh/km über die letzten 30.000 km (Sommer/Wintermix) bedeutet dass das ich mit einem komplett vollen Akku maximal 300 km weit fahren kann bevor ich mit dem „90“-er Akku hängen bleibe.

Sind eure Erfahrungen da ähnlich?

Bis jetzt war mir das reichlich egal weil ich bis dato im Schnitt täglich so zwischen 100 und 200 km fahre und praktisch nie weitere Entfernungen zu bewältigen hatte und überdies eine Lademöglichkeit in meiner Arbeitsstätte zur Verfügung steht. Seit diesem Herbst muss ich aber 2 mal pro Woche ca. 600 km (morgens 300 km hin und dann abends 300km zurück - ohne Lademöglichkeit am Zielort) fahren und da nervt auf Dauer die Notwendigkeit auf jeder Strecke immer eine doch längere Pause an einem SC einlegen zu müssen um überhaupt die Fahrt zu Ende zu bringen.

Hallo @derpanther,

wie schon (von mir) geschrieben: 2 x 300 km ist so gerade machbar - auf Sommerreifen.

Mit WR kann es knapp werden - und natürlich muß man auf die Geschwindigkeit achten.

Am kommenden Sonntag werden wir (auf WR) wieder Mal die selbe Strecke wie am 4. Oktober fahren - und es wird dann spannend ob wir mit WR mit nur einen Stopp rauskommen, oder nicht.