Ist schon mal jemand von 100% auf 0% in einem Zug gefahren?

Reiner Zufall, bzw. eine zufällig Ungenauigkeit des Borscomputers. Jemand anderes bleibt bei 1% stehen. Daher sind solche „Tipps“ bitte nicht zu befolgen.

Die % Anzeige im Display ist 3-4 % höher als die % Zahl der Batterie.

Wenn man über 0 % stehen bleibt dann ist entweder die Anzeige nicht mehr kalibriert, die Batterie nicht balanciert, oder die Batterie hat schon einen zu hohen Innenwiderstand und die Spannung bricht deswegen zu schnell ein.

Ich würde auf jeden Fall nur mit wenig Strom auf 100 % laden und nur gemütlich fahren. Wenn dann die Leistungsbegrenzung unter 100 kW fällt nur noch extrem vorsichtig fahren zur nächsten Landemöglichkeit in wenigen km Entfernung fahren. Man kann den Akku auch im stehen weiter leeren. Man muss nur dafür sorgen dass das Fahrzeug an bleibt und die Heizung laufen lassen.

Ein Aufladen mit dem Koppel funktioniert mit dem normalen UMC wegen fehlender Erdung nicht. Man braucht dazu entweder einen norwegischen UMC oder einen JuiceBooster2.

Wie stellt man die Akkuanzeige denn auf Prozent? Bei mir steht neben der Anzeige die Reichweite in km…

Ja, mehrmals (zumindest auf „fast 0%“):
:arrow_right: Berlin-Erfurt, Januar 2015,
:arrow_right: Sassnitz-Braunschweig, Juli 2016
:arrow_right: Berlin-Mücke, September 2016
… und noch einige weitere Male, die nicht detailliert im Forum dokumentiert sind, typischerweise Hamburg-Berlin. Ich fahre ein Model S 85, EZ 10/2013.

Der Wahlschalter „Energie - Distanz“ in den Einstellungen ist dafür zuständig.

Es gibt hier einen langen recht guten Thread der das runterfahren bis auf null und die damit einhergehende Kalibrierung der 0km Grenze dokumentiert und auch diskutiert.
Ich schliesse mich meinen Vorrednern an: Fahren auf 2-3% hat keinerlei Aussagekraft, da deine aktuellen 2-3% in der Anzeige ein Schätzwert sind. (Vom originalen korrekten 0km Wert sich immer weiter entfernender Wert,…)

Also wenn überhaupt: Dann runter bis die Begrenzungslinien auftauchen und langsam zunehmen… und dann aufhören vor dem Liegenbleiben (egal ob dir 5% angezeigt werden oder ob du 35km unter Null bist.)

Aber wie gesagt… wurde alles schon gemacht. Thread müsste ich suchen

Hier: Test zu dem Verhalten jenseits der 0%-Marke

Definitiv einer der besseren Threads dieses Forums :slight_smile:

Hallöchen,

wir haben das - zwar nur bis 8%, aber dafür wie vom TE gefragt mit einen MX 90D, vor ein Paar Tagen gemacht.

Strecke SuC Mulhouse - Luxembourg, wegen Tunnelsperrung über das St.-Dié-Paß. 312,4 km in 3:26, laut BC 73,6 kWh Verbrauch.

Der BC zeigte am folgenden Morgen an, daß per UMC an dreiphasigen Anschluß 79 kWh geladen waren.

Mit den MX 90D liegt der SuC Mulhouse ideal für „one stop“-Fahrten in nördlicher Richtung. In südlicher Richtung haben wir das Problem, daß es über 36 Stunden dauert, bis die Batterie einigermaßen geladen ist…

Der MS 60D hat nicht so viel weniger gebraucht, das solche „one-stop“-Fahrten jemals möglich wären.

Der Wagen geht aus, bevor die Zellen eine zu niedrige Spannung erreichen. Mit „leerfahren“ kannst du garnichts kapputt machen, nur bitte nicht tagelang rumstehen lassen wenn (fast) leer.

Wäre mir auch neu, dass Tesla sowas irgendwo explizit angibt. Wer hat das denn erzählt?

@snooper
Ich wollte damit auch nur sagen das es möglich ist.
Und die Begrenzunginien zeigen dabei sehr schön wieviel noch möglich ist.

Lieber Beatbuzzer,

schon recht explizit hier: tesla.com/sites/default/fil … _de_at.pdf
Seite 161
Zitat:
„Batteriepflege
Die Batterie darf niemals vollständig entladen
werden. … Wenn die Batterie bis auf 0 % entladen wird,
kann sie dauerhaft beschädigt werden.“

An alle anderen :slight_smile: Herzlichen Dank für die vielen Links und Threats!

So wie ich das sehe können die Model X Fahrer mit dem 90er Akku im besten Fall so an die 80kWh aus der Batterie rausholen. Der Schnitt scheint so bei 78kWh zu liegen.

Würdet ihr euch bei diesem Befund anschließen?

Achso das. In dem von Dir ausgeklammerten Teil steht aber deutlich, dass es dabei um Lagerung/parken auf unbestimmte Zeit geht, wo sich das Fahrzeug nicht wie beim fahren durch abschalten schützen kann.
Aber lassen wir das so, will mich ja nicht noch unbeliebter machen :stuck_out_tongue:

Och, das Unbeliebtmachen hält sich doch in Grenzen. :smiley:
Ich hatte am Anfang übrigens Mal so 82 kWh in den Akku reinbekommen, nicht herausgeholt.

Lieber Beatbuzzer,

keine Sorge :slight_smile:

Ich versuch nur „gute“ Tips und Erfahrungswerte einzusammeln.
… und das mit dem Selbstschutz des Fahrzeugs beim Fahren wenn die Batterieleistung sinkt ist auf alle Fälle eine super Information.

Die Vorsilbe „lieber“ assoziiere ich aufgrund meiner jugendlichen Erziehung immer noch damit, dass ich es zu weit getrieben habe :mrgreen:

Aber im Ernst:
Während des leer fahrens meldet das Fahrzeug irgendwann „Fahrzeug wird herunter gefahren“ und tut auch selbiges. Anschließendes stehen lassen über Tage bis Wochen -was zu einer schädlichen Tiefentladung führen würde- stufe ich aber eher als Vorsatz und nicht als Versehen ein.
Anders den Fall, dass das Fahrzeug irgendwo steht und „vergessen“ wurde. Das kann durchaus bei verhindertem, verunfallten, verstorbenen Fahrzeughalter/Schlüsselbesitzer passieren und ist zumindest in meinen Augen ein wahrscheinlicherer Fall als ersteres.

Sodele,

mal sehen, was das hier:


morgen als geladene kWh ergibt.

Jedenfalls sind 3% Restladung und 71 entnommene kWh für eine Batterie, worauf klar und deutlich 90 kWh steht, nicht gerade Klasse. Und heute Vormittag, als wir losfuhren, waren 100% angezeigt.

Und die 293,7 gefahrene km wurden nicht etwa in zwei Stunden runtergejagt, sondern eher gemütlich von Luxemburg bis Barvaux (B) und zurück gefahren, die jeweiligen Geschwindigkeitsbegrenzungen einhaltend.

Es wundert uns eigentlich sehr, daß die Reichweite gegenüber von den beiden oben genannten Strecken sich derart verschlechtert hat - wir sind zwar über „Baraque de la Fraiture“ gefahren, aber verglichen mit dem „Col de St. Dié“ ist das ja kein Berg. Machen die WR wirklich einen so großen Unterschied??

Naja,

das hier:


ist mMn nicht gerade toll, aber wohl bekannt: Auf die Batterie mag schon 90 kWh draufstehen, aber mehr als 85 sind nicht drin…

Und damit scheint bei ± 15 Grad und mit die serienmäßigen Winterräder 300 km Reichweite eher schwierig zu erreichen - nicht gerade ideal für unsere übliche Strecke von Luxemburg bis Norditalien, wo wir sonst so froh gewesen waren, endlich mit einen Stopp (außerhalb von riskanten nordlothringischen und sauteuren schweizerischen Gegenden) herauskommen zu können.

Haltet ihr es für „besser“ die „verbrauchte KWh“ Anzeige im Auto „ernst“ zu nehmen wenn man von 100% auf +/- 0 runterfährt, oder soll man auf die Ladeanzeige (und den dort angezeigten geladenen kWH) vertrauen wenn man am Kabel von +/- 0 wieder auf 100% rauflädt?
Im Prinzip müsste man ja von 100% auf +/-0% runterfahren und dann gleich wieder auf 100% raufladen um die beiden Werte miteinander vergleichen zu können. (Hat das schon mal wer von euch gemacht?)

Und mich beschleicht auch der Verdacht dass - jetzt nach 2 eigenen extra dafür gemachten „Testfahrten“ - einfach nicht mehr als ca. 75 kWh aus dem Akku rauszukriegen sind.
Bei einem durchschnittlichen - echten - Verbrauch von 250 Wh/km über die letzten 30.000 km (Sommer/Wintermix) bedeutet dass das ich mit einem komplett vollen Akku maximal 300 km weit fahren kann bevor ich mit dem „90“-er Akku hängen bleibe.

Sind eure Erfahrungen da ähnlich?

Bis jetzt war mir das reichlich egal weil ich bis dato im Schnitt täglich so zwischen 100 und 200 km fahre und praktisch nie weitere Entfernungen zu bewältigen hatte und überdies eine Lademöglichkeit in meiner Arbeitsstätte zur Verfügung steht. Seit diesem Herbst muss ich aber 2 mal pro Woche ca. 600 km (morgens 300 km hin und dann abends 300km zurück - ohne Lademöglichkeit am Zielort) fahren und da nervt auf Dauer die Notwendigkeit auf jeder Strecke immer eine doch längere Pause an einem SC einlegen zu müssen um überhaupt die Fahrt zu Ende zu bringen.

Hallo @derpanther,

wie schon (von mir) geschrieben: 2 x 300 km ist so gerade machbar - auf Sommerreifen.

Mit WR kann es knapp werden - und natürlich muß man auf die Geschwindigkeit achten.

Am kommenden Sonntag werden wir (auf WR) wieder Mal die selbe Strecke wie am 4. Oktober fahren - und es wird dann spannend ob wir mit WR mit nur einen Stopp rauskommen, oder nicht.