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Ist mein PV-Projekt sinnvoll und wie finde ich einen guten Solateur?

Du zahlst ja auch keine 30+ct/kWh.
Natürlich machen NW Module nicht 100% von Süd Modulen.
Aber und gerade an bedeckten Tagen machen die Module das gleiche wie die SO Module. Und genau dann braucht man jedes Wart. Nicht im Sommer wenn jeder von uns auch mit 5kWp auskommt.
Daher gilt bei derlei Möglichkeit heutzutage ganz genauso. Vollmachen.
Und gerade wenn es in einem Rutsch geht ist die 2. Hälfte Dach soviel günstiger weil all die Einmalkosten eben nur Einmalkosten sind.
Genau so gilt es derlei Dachfläche zu betrachten.
Und heute PV noch rein aus wirtschaftlicher Sicht zu betrachten ist meines Erachtens ähnlich wie nen Hybrid zu fahren. Kann man machen… aber macht das heute noch Sinn? :wink:

Also von mir ein klares Go für Deine NW Seite.

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klassische 2000er Einstellung. Heute vollkommen überholt. Aber gut dass du raus bist. Weil solche Aussagen einfach Unsinn sind.

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genau, das wirds sein :wink:

ich schau dass ich meine letzten 200 projekte gschwind in deine hände lege und die teils theoretische mit kontrollierter laufender praktischen messungen sehr schnell über bord werfe… :thinking:

in De laufen so manche uhren anscheinend anders…oder sonnenverlauf ? ach was solls

viel spass :joy:

Bei solchen Kommentaren frage ich mich echt in welcher Vergangenheit einige Zeitgenossen leben. Private PV-Anlagen sind schon ganz ganz lange davon weg eine hochprofitable Unternehmung zu sein, die nebenbei technisch nur bei reiner Südlage ohne jede Verschattung funktioniert.
Aber selbst wenn - bei aktuellen Anschaffungspreisen in Süddeutschland und aktuellem EEG-Abnahmepreis liegt so eine 10kWp-Anlage bei bester Südausrichtung bei ~25 Jahren, bis die sich amortisiert hat. Ohne Wartung, Defekte, Versicherung etc.

Wenn ich meine Anlage, immerhin mit knappen 30% auf NW, durchrechne und die wirklich günstigen Garantie-Strompreise für dieses Jahr dagegen rechne, dann komme ich trotz „unrentablem“ Speicher und „extrem schlechter“ Ausrichtung auf SO und NW auf eine Amortisationszeit von 15 Jahren. Rechne ich den eingesparten Treibstoff (dank Elektroauto) dagegen, sind es auf einmal keine 8 Jahre mehr.

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Ich habe vor zusätzlich mein ENE Dach =60 grad zu belegen, gibt einen Wirkfaktor von 0.845. Dein Dach müsste 300 grad sein und so das selbe bringen. Wenn du dieses Dach belegst hast schon am Nachmittag lange Strom. Für den Morgen müsstest du noch am Carport irgendwie die Ostrichtung belegen. Wichtiger als Kwp ist die Länge der Stromproduktion. Kurz viel Strom am Mittag hilt nur wenn du Marmelade verkaufen willst mit dem Strom.
Es gibt schon Wärmepumpen mit Air3C auf Water50C mit einem COP von 4, aber die halten wohl nicht so lange hört man.
Für den Carport habe ich ein Metaltrapezdach benutzt, da kann man die Module direkt draufschrauben. Mit Glück wird das als integraler Bestandteil der PV anerkannt.

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Ich würde Dir diesbezüglich die Fa. Aigner aus Heiningen Kreis GP ans Herz legen. Der Chef selber ist mega kompetent und klärt detailliert auf.Du bekommst alles aus einer Hand (PV , WP umbau etc…) und das zu einem guten Preis.

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Danke. Werde dort mal anrufen und einen Termin vereinbaren. Der Elektriker, der unsere Wallbox installiert hat macht wohl auch PV Anlagen, zwei Angebote / Meinungen vergliechen schadet nicht denke ich.

Wir zahlen aktuell tatsächlich 30,35 ct / kWh :frowning:

Danke, darauf komme ich gerne zurück! Schreibe dir demnächst eine PN!

Ist mir bewusst. Meine Überlegung war, dass wenn wir schon auf dem Dach sind die „paar Euro“ für die Module auf der NO Seite den Bock nicht fett machen und wenn sie dafür abends Ertrag liefern ist es mir auch recht (da wird er auch direkt verbraucht). Da es nicht um riesen Flächen geht reden wir hier von vielleicht 4-5 Modulen plus Material (Schätzungsweise 700-800 Euro wenn man die ganzen Einmalkosten raus rechnet die eh anfallen?)

Ich bin auch mal gespannt wie die Belegung einfach Fachmanns aussieht, habe etwas in Fusion rumgespielt und komme auf sowas. Ist aber fraglich ob die geringen Abstände zu den Rändern überhaupt zulässig sind. Vermutlich wird doch deutlich weniger Platz finden als auf der Grafik oben.

ich würde dir, wenn ihr eh schon das Dach anfasst, noch empfehlen, das Dach DEUTLICH stärker zu dämmen.
Während sich etliche Firmen damit eine goldene Nase verdienen, Styropor an die Hausfassaden zu kleben (im Wissen, dass das Zeug nach spätestens 10-15 Jahren wieder runtergerissen und dann als Sondermüll entsorgt werden muss, da es durchgeschimmelt ist), wird das Dach nahezu IMMER gänzlich ignoriert.
Also: Nicht nur ZWISCHEN die Dachbalken- und Sparren Dämmung, sondern auch DARUNTER. Allein durch eine GUTE Dachdämmung sinkt die benötigte Heizleistung schon um gute 30-40%.

Dann als nächsten Schritt ALLE Fenster ansehen. Insbesondere die „Fensternischen“ sind hier neuralgische Punkte. Gleiches für Rolladenkästen (so vorhanden). Auch hier lauern die klassischen Kältebrücken, die man relativ schnell und kostengünstig (im Verhältnis) behoben bekommt. Bringt dann auch locker 20-30% Ersparnis.

Wenn DANN noch Zeit, Geld und Lust vorhanden ist, DANN kann man sich über die Fassade Gedanken machen. DIE bringt dann runde 5-10% Ersparnis.

Was die Wärmepumpe angeht: Wirklich schön und effizient wird die nicht laufen, wenn du sie mit Strom fütterst und im Hochtemperaturbereich laufen lässt (bedeutet für bspw. meine Wärmepumpe: Sie würde von A+++, das sie bei den 35° Vorlauftemperatur hat, auf A bis A+ absinken, wenn ich die Vorlauftemperatur auf 55° anhebe).

Fußbodenheizungen kann man btw. auch nachträglich noch in vorhandenen Estrich hinein fräsen. Ist, wenn man sich die Unterschiede bei der Effizienz ansieht, tatsächlich eine durchaus pragmatische Option, die man wählen könnte bzw. sollte.

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Danke für den Hinweis, muss ich mir bei Gelegenheit mal genau anschauen. Wir haben das Haus nicht gebaut, sondern gekauft. Baujahr 2004, laut Baubeschreibung 180mm Mineralwolle im Dach. Dachgeschoss ist komplett ausgebaut. Wenn wir oben sind lässt sich da bestimmt mehr herausfinden. Ich vermute fast, dass unsere Fenster aktuell der größte Schwachpunkt sind. Die beiden Dachfenster haben wir schon durch 3-fach Verglasung ersetzen lassen (da wir auch motorisierte Fenster und Rollläden haben wollten), der Rest ist jedoch 2-fach verglast und der eine Rolladenkasten im EG den ich mal offen hatte war so gut wie leer was Dämmung angeht.

ich hoffe es ist ok wenn ich mich hier auch kurz einklinke. Falls jemand eine Empfehlung für einen Solateur in NRW, genauer gesagt, Münsterland kennt… ich plane derzeit auch eine PV auf der Garage, da dürften knapp 15-18kwp drin sein, aber ich brauche den „Startschuss“ von jemanden mit Ahnung der sich das vorab anschaut. → Gerne auch per PN damit der Thread des Erstellers nicht zugemüllt wird. Danke! :wink:

Also ich würde auf Südost soviel packen wie irgendwie raufpasst und dann mal schauen was auf Nordwest sinnvoll raufpasst.
Schatten wie schon geschrieben aussparen auf Nordwest.
Insoliert betrachtet lohnt ein 30 Grad Nordwest wahrscheinlich nicht, aber es kostet ja nur Module und ein wenig Unterkostruktion.
Wechselrichter muss gar nicht so soviel größer sein, da ja nie beide Seiten die volle Leistungen bringen. Im Eneffekt müsste man mal 2 Angebote machen lassen und nur die Mehrkosten ins Verhältnis zum Ertrag setzen.
Im Winter wird die Seite wenig Ertrag bringen. Allerdings ist bei diffusen Licht, Nebel, Wolken die Ausrichtung eh ziemlich egal, und man hat an diesen schlechten Tagen ein bischen mehr Ertrag.
Außerdem ist es ja mit Hinblick E-Auto nicht schlecht wenn man dann zumindest im Sommer auch mal schneller laden kann.

DAS würd ich, im Hinblick auf die Geoposition (BW), aber vorher nochmal sicherheitshalber durchrechnen.
Denn: ZUMINDEST in ein paar Wochen im Sommer steht die Sonne zur Mittagszeit DERART hoch am Himmel, dass sie da auch die Nordwestseite mit bestrahlt - auch wenn der Winkel dann eher suboptimal sein dürfte, aber die Panels laufen dennoch.

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und keinen Schnee drauf

Ja kann man ja mal mit PVGIS und den Auslegungstools der Hersteller checken.
Aber wenn bei Optimalbedingungen mal die Spitze der Ertragskurze abgeschnitten ist zu einem „Tafelberg“ ist das m.E. auch tolerabel. Solche Tage gibts meiner Erfahrung nach nur wenige und eher im späten Frühling z.b. Ende März / April wenn die Sonne ordentlich Power hat, die Luft klar ist und die Temperaturen niedrig. Wenn es dann in den richtigen Sommer geht, drücken die höheren Temperaturen gerade in der Mittagszeit die Leistung und es ist auch öfter diesig, also mehr Luftfeuchtigkeit etc.
Man wird aber den Wechselrichter bei so einer Anlagen tendenzell immer kleiner dimentsioneiern können wie bei einer Anlage mti einer Ausrichtung.

PVGIS meldet als Beispiel:

  • 3.5 kWp auf SO (geschätzt -60 Azimuth) Seite 3384 kWh p.a
  • 3 kWp auf NW (geschätzt 120 Azimuth) Seite 2218 kWh p.a.

Wären also bei 6,5 kWp in Summe 5602 kWh Ertrag.

Habe beide Szenarien mal in dem oben verlinkten Rechner eingetragen (oben eine Seite, unten beide Seiten):


Wieviel und zu welchen Tageszeiten lädst Du das Auto? Nordwest halt halt z.B. im Sommer den Vorteil dass man noch weit in den Abend recht viel Leistung hat.
Genauso ebenfalls um welche Uhrzeit jemand daheim ist üblicherweise etc.
Das kann im Optimalfall dazu führen dass es die Rechnung nochmal mehr in die ein oder andere Richtung schiebt.

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Wir warten immer noch auf den Tesla, daher laden wir aktuell gar nicht. :wink: Aktuell arbeite ich zu 100% im Home-Office, das Auto kann also den ganzen Tag laden, abgesehen von den Besorgungen und wenn wir abends / am Wochenende weg fahren. Wenn man mal von einer normalen / nicht Corona Situation ausgeht wäre ich trotzdem 1-2 Tage im Home-Office und die restliche Zeit ab 17 Uhr zu Hause. Ich denke wir könnten es schon schaffen einen großen Teil der Auto Ladung über die Woche verteilt von der PV zu holen da wir keine sehr hohe Laufleistung erwarten und öfters mal tagsüber zu Hause sind.

Ich meinte da nicht Dich sondern @chris_v aus Österreich. Da sind die Preisstrukturen aktuell noch ganz anders. Und damit eine integrale Grundlage auch für die Amortisation ganz anders.

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Also ich würde folgendes machen:

Du gehst in google maps und gibts mal ind er Suche „Solar Installateur“ oder ähnliche Begriffe ein. Dann wird rund um deinen Standort einiges an Ergebnissen kommen. Du kannst dann auch gleich eine Bewertung mit Tendenz sehen und suchst dir den aus, den du von Bewertungen und vielleicht von der Homepage ansprechend findest. Da er lokal ist, könnt ihr dann auch schnell und unkompliziert mal einen Termin vor Ort machen, denn so etwas kannst du alleine nicht entscheiden, da wird dich ein Solarbauer sehr gut beraten können.

Aus eigener Erfahrung solltest du auch die Verschattung, gerade im Bereich des Kaminrohres beachten. Ich habe auch eine Solaranlage und im Nachgang ein Kaminrohr installiert. Ich war mir über die Verschattung im Klaren, aber man büßt schon einiges ein, gerade weil es nicht so ist wie ich dachte. ALso ich habe angenommen, dass nur der Teil der Fläche ausfällt, auf die der Schornstein fällt, also wo der Schatten zu sehen ist. Dem ist aber nicht so, es fällt teilweise, wenn die Verschattung groß genug ist das ganze Modul aus. Man kann das dann wohl auch anders verkabeln usw und es gibt auch Schattenmanagement, aber wie gesagt da würde ic hmir mal einen kommen lassen und drauf schauen lassen. (Mal als Beispiel, es waren vor dem Kaminrohr 36,5KWH pro Tag möglich, danach noch 32 KWH und der Schornstein liegt am Rand und verschattet nur sehr wenig und auch nur in den Morgenstunden bis 11 Uhr…)

Der kann dir dann auch sagen, ob das sinnvoll ist auf der zweiten Dachhälfte überhaupt etwas zu installieren, denn auch die INstallationskosten werden ja höher, nicht nur die einzelnen PV Module. Ich denke das lohnt sich nicht so richtig…Preislich würde ich behaupten sind das nur die Module und ohne Montage. Da kommt ncoh der Wechselrichter dazu und ein Smart Meter (wenn gewünscht, damit man auch immer die Einsiepisung tracken kann in einem Portal) und die Installation. Ich tippe mal bei beiden Dächern wirst du weit über 12000 liegen als Endpreis.

Falls ich es hier in diesem Thread noch nicht sagte so wiederhole ich mich gerne: Rechne dir das mit PVSOL durch, inkl Verschattung und Tesla und WP und Speicher…,.
Das ist besser als alle Vermutungen. Und danach bist du weiter als der Solateur, bzw kannst ihn gut einschätzen.