Ist der genaue Tacho des Model S eines der "Probleme"

Nein. Gemäss:

war der Unterschied 2442/2424 - 1 = 0.74%.

Der BC ist immer so 0,2-0,5l unter dem Ausgerechneten Verbrauch
http://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/199862.html

(§57 StVZO)
(3) Das Geschwindigkeitsmeßgerät darf mit einem Wegstreckenzähler verbunden sein, der die zurückgelegte Strecke in Kilometern anzeigt. Die vom Wegstreckenzähler angezeigte Wegstrecke darf von der tatsächlich zurückgelegten Wegstrecke ± 4 vom Hundert abweichen.

also 4% abweichung für den KM Zähler und ,ich finde es gerade auf die schnelle nicht, müsste aber eigentlich im selben § stehen, die Voreilung darf max. 10% sein, sie dürfen nur nicht nacheilen.

Ist doch ein guter Punkt für die Diskussion:
„Gibt’s bei Tesla eigentlich Rabatt? Weil bei meinem BMW hab ich 10% rausgeholt.“
„Nein, gibt keine Rabatte. Auch nicht auf die angezeigte Geschwindigkeit.“

Bei meinem BMW habe ich mir über OBD2 im Bordcomputer ein zus. Menü freigeschaltet das die tatsächliche Geschwindigkeit als Zahl anzeigt. Also das was das Auto halt so meint, was es wirklich fährt. Der Vergleich mit dem GPS brachte als Ergebnis, dass CAN-Bus und GPS max. um 1 km/h abweichen. Ich fahre also die richtige Reifengröße :smiley:

Bei 250 km/h CAN zeigt das GPS auch zwischen 249 und 250 km/h. Die Tachonadel war bei echten 245 km/h schon bei 260 angestanden. Mehr kann er nicht anzeigen. Auto beschleunigt noch weiter und regelt „erst“ bei tatsächlichen 250km/h ab. Das wären dann schon 265 „laut Tacho“.

Per OBD2 könnte man den normalen Tacho auch so umkonfigurieren, dass er nicht mehr lügt. Ich habe es dann aber gelassen. Fahre weiter mit der analogen Voreilung und mit der exakten Anzeige im BC.

Das ist in der Tat nichts Tesla-Spezifisches. Generell haben die amerikanischen Autohersteller keine Tacho-Toleranz, wie es bei uns üblich ist. Manche Hersteller passen das in den Steuergeräten für den europäischen Markt an. Wer aber bspw. ein Fahrzeug aus den USA importiert wird schnell feststellen, dass die „Tachostand + X km/h“-Methode schnell ins Geld gehen kann, wenn man sich nicht schnell umgewöhnt :laughing:

dafür geht hier in Deutschland das GPS + x = km/h auf dem Tacho auch den Autobesitzern ins Geld. Dieses geht dann zwar nicht an den Staat, dafür aber an die Werkstätten, die mal eben 5-10% früher eine Inspektion durchführen wollen …

Wie kommst Du darauf? Der Kilometerzähler errechnet die Fahrstrecke nicht aus der Geschwindigkeitsanzeige.

Gruß Mathie

Ich fahre schon sehr lange nur Amis. Ich finde es normal dass der Tacho genau geht. Ich kenne es garnicht anders.

Noch nicht mal das kriegen unsere Premiumhersteller hin. Nein schlimmer noch. Sie wollen uns betrügen und nach Lust und Laune manipulieren. Da hab ich schon lange keine Lust mehr drauf. Wenn ich alleine die Aufpreislisten für PillePalle sehe.

Selbes kann ich über einen Skoda Octavia BJ 2005 TDI sagen, Anpassung über OBD auf 110% und der Wert passt fast immer auf 0.1 Liter genau mit der Quittung auf 100km gerechnet.
Aber wie der Fahrer auch sagte mit den 10% weniger war es ein besseres Gefühl :wink: :unamused: :unamused:
Hier haben wir dann einige Monate später mit einem länger übersetzten fünften Gang nachgeholfen, dann hatte er dieselben Verbräuche wie zuvor mit der falschen Verbrauchsanzeige :smiling_imp: :smiling_imp:

Gruß

Unser alte C6 (Bj. 2006) hat auf seiner elektronischen Anzeige konstant 2kmh zuviel angezeigt. Wir haben demnach nur den Tempomat eins runtergestellt. Ist es ev. ein elektronische Anzeige vs. Nadel und kein EU vs. Ami?

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Ein Audi A7 fährt bei abgeregelten 250 laut Tacho 267. [emoji6]

Als ob ich mir freiwillig nen A7 angesehen hätte in den letzten Jahren…Der muss in dem Fall wohl ne Nadel haben :laughing:

Hat auch Digitaltacho und Head Up Display…bäh…[emoji6]

Also ich möchte keinen Tacho mit „Schummel-Software“ wie früher beim Verbrenner!

Der Tacho ist ein Messgerät.

Er soll genau gehen und eigentlich auch regelmäßig (zB wenn man eh beim TÜV ist) geeicht werden.

Mein 85D fährt bei 50km/h angezeigter Geschwindigkeit offenbar 49km/h schnell - also Differenz 1km/h, nicht 0km/h, wie einige hier beobachtet haben, bei ihrem Model S.
Das steht zumindest so auf dem Prüfbeleg des Strassenverkehrsamts in Winterthur.

Nennt sich der Strafzettel in der Schweiz Prüfbeleg…? :mrgreen:

In der Tat, Ich hatte im Juli in den USA ein Chrysler 300 als Mietwagen, der zeigte z.B. Bei 65 mph 1-2 mph WENIGER an als mein GPS.

Daher kommt aber auch die Vorstellung dass der Tesla bei 140 km/h eben so viel verbraucht. Wer aber nur nach dem Tacho geht hat da vielleicht einfach dann eine falsche Vorstellung.

Nein, einen solchen habe ich noch nicht - auf Holz klopfen.

Nach dem mein Model S abgeschossen worden war und die Restauration überstanden hatte, musste es neu vorgeführt/gepfrüft werden. Offenbar wurde dabei auch die Genauigkeit des Tacho gepfrüft, ist jedenfalls so auf dem Beleg (zusammen mit Rechnung an mich) so aufgedruckt.

Ich habe den Opel Astra von G bis I durchbuchstabiert. Und der Tacho hatte in keinem irgendeinen Bezug zur Realität. Schon bei Geschwindigkeiten unter 50 Stundenkilometern waren die Abweichungen bei gut zehn Prozent. Mit steigender Geschwindigkeit wurde es nicht besser.

Schon bei der Renault ZOE war der Tacho deutlich präziser. Die Abweichung auf 16 Zoll Sommerrollen lag bei zwei Stundenkilometern und in den 15 Zoll Winterstiefeln bei drei Stundenkilometern. Der versehentlich ins R-Link eingebaute Blitzerwarner sparte zudem ein Haufen Geld.

Den sehr präzisen Tesla-Tacho (im Rahmen der Messgenauigkeit :wink: ) finde ich sehr gut. Gerade im befreundeten Ausland mit nicht so freundlichen Strafen für Geschwindigkeitsübertretungen stelle ich einfach die zulässige Höchstgeschwindigkeit ein und weiß, dass nichts blitzt und niemand mein Model S beschlagnahmem will - zumal ich nun auf den Blitzerwarner verzichten muss.

Erschreckend finde ich aber, dass in anderen Autos schon der Tacho extrem vorgeht und man trotz schon selbst leicht überhöhter Geschwindigkeit von anderen Verkehrsteilnehmern als Verkehshindernis wahrgenommen wird. Wenn ich in Deutschland mit 85 Stundenkilometern durch die Baustelle fahre, dann müssen die anderen ja mindestens 100 Stundenkilometer auf der Uhr stehen haben. Offenbar sind manche also mit noch weniger Sinn und Verstand unterwegs, als man eigentlich schon vermutete.