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Ionity: Joint Venture der dt Hersteller für 350-kW-Netz

„Mercedes“, „Joint Venture“, „neue Technologie“ … da fällt mir das ein:
mercedes-benz-publicarchive.com … id=4913524

Wo sind die Brennstoffzellenfahrzeuge von Mercedes jetzt? 9 Jahre später!

Sorry, ich könnte mir diese Spitze nicht verkneifen und freue mich in Wirklichkeit auch über die Nachricht! :slight_smile:

und Dr.Z von Daimler so… man/frau beachte das Wort „erstmals“. Selten so gelacht.

"…Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars. „Die Verfügbarkeit von Schnellladesäulen ermöglicht erstmals Langstrecken-E-Mobilität und wird dazu beitragen, dass sich immer mehr Kunden für ein Elektrofahrzeug entscheiden.“

Hoffentlich umfassen die Standorte mehr als nur einen einzigen Ladepunkt.
Bei „bis zu 350 kW“ könnte man mit Last-Management bis zu 7 klassische CCS-Ladepunkte an einem Standort realisieren.
So könnten dann 7 „alte CCS-BEV“ gleichzeitig mit voller Leistung laden, oder 2 Fahrzeuge, die bis zu 150 kW laden können oder eins mit dem aktuellsten 350 kW CCS Standard.

Ich befürchte jedoch, dass das JV die „ersten 400 Stationen“ errichtet und danach wieder nach Mutti schreit, sie solle sich jetzt um den Rest kümmern.
Mutti wird dann eine Task-Force bilden, die überlegt, wie man das Schnellladenetz weiter ausbauen kann.
Am Ende sollen sich dann weitere Autohersteller sowie die Ölkonzerne an dem JV beteiligen.
Somit hat man dann zum guten Schluss zwar genug „Investoren“, jedoch werden die sich dann untereinander nicht mehr einig, welchen Weg man (z. B. bei der Authentifizierung, Abrechnung, …) gehen will.

In der Folge trennen sich die Wege der Investoren und jeder kocht wieder sein eigenes Süppchen mit proprietären Authentifizierungs-Verfahren und undurchsichtigen Abrechnungsmodellen.

Bitte lasst mich unrecht haben und dieses europaweite Schnellladenetzwerk wird der Hit:
Mehrere Ladepunkte pro Standort, Authentifizierung und Abrechnung mit einer europaweit einheitlichen Ladekarte (welche dann auch noch von den bisherigen Ladestationsbetreibern akzeptiert würde), faire Preise, …

Ick versteh dir nicht - wie der Berliner sagt. Alle freuen sich (und mahnen an, dass aus der Ankündigung auch was praktisches folgen muss…) Niemand sagt, dass ein 350kW Lader was schlechtes sei. Nur leider, leider steht das bislang alles nur auf dem Papier und das ist bekanntermaßen geduldig. Ich denke wir alle hier freuen uns über jede verlässliche und barrierefrei zugängliche Ladestation. Umso mehr Leistung umso besser. Also kein Grund zur Forenuserbeschimpfung. Entspann dich…

Es kommt in der Tat Bewegung in die Sache. Siemens steigt wieder in das Schnelllader Geschäft, sie haben ja die passende Leistungselektronik.

Es kommen die Lösungen die wir vor zwei Jahren geplant haben :slight_smile:. Raststationen mit Schnellladern, Batteriespeicher und PV satt. Mein Wunsch war damals eine DC Kopplung der Systeme, aber keiner wollte oder konnte das realisieren. Mittlerweile werden die DC Lösungen entwickelt, d.h. die PV speist DC auf eine Batterie, die wiederum die DC Schnelllader versorgt. Ein Zweirichtungs Wechselrichter Richtung Netz sorgt für den Ausgleich zum Netz. Eine kleinere Variante mit AC Kopplung ist in Stgt am IAO zu bewundern.

Wir freuen uns uns warten entspannt ab und fahren seit Jahren Langstrecke!!! :smiley:

Es kommt ein Ladenetz von den Deutschen Herstellern. Wie überraschend aber auch… :wink:

Die Zeichen dafür gab es schon länger (z.B. Stellenausschreibungen), nur geglaubt hat es halt bisher keiner. Und eine Investition in einen Wasserstoffzellen-Entwickler ist etwas anderes als das Gründen eines Joint Venture für einen komplett neuen Zweck.

VW gibt auf den elektrischen Antriebsstrang auch 8 Jahre Garantie / 160 tkm. BMW gibt ebenfalls 8 Jahre, aber nur 100 tkm. Andere Hersteller geben auch fast alle 8 Jahre, meist mit 160 tkm, mitunter sogar ohne Begrenzung. Ist nur alles etwas schwerer zu finden. Steht aber so in den Produktkatalogen.

VW gibt sogar eine Restkapazitäts-Garantie (70%). Wie das bei anderen ist weiß ich aber nicht.

8Jahre oder 160tKm , also bei mir ca 2Jahre effektiv …, für mich ein Kauf NoGo … würde gleichzusetzen sein mit … kapitaler Motorschaden nach 2 Jahren ist Dein Problem

Dafür gibt dann Tesla auf den ganzen Rest nur 80 tkm, also ein Jahr bei Dir. :wink:

Du bist aber nicht relevant. Andere Menschen kommen mit 160tkm locker 8 Jahre weit. Das sind 20tkm. Der Durchschnitt liegt viel niedriger.

Und ganz davon abgesehen ist damit die ursprüngliche Aussage trotzdem widerlegt. Denn es wurde behauptet, niemand anderes würde 8 Jahre Garantie geben.

klar bin ich nicht repräsentativ :slight_smile: , aber mir ist egal ob ein Türgriff für 150 Euro nach 80tkm kaputt geht , nicht egal ist mir ob der Akku für 30.000 Euro nach 2 Jahren platt ist

Zur normalen Garantie gehört aber auch das Zentraldisplay, der Bordcomputer, alle Sensoren für den AP, die Klimaanlage/Heizung und die Radaufhängung. Das kann dann schon teuer werden, wenn es mal den Geist aufgibt. Tesla bietet zudem in Europa keinerlei Garantie-Verlängerung. Alle anderen Hersteller tun das. Nach der bisherigen Argumentation vertraut Tesla damit zwar seinem Drive-Train, aber nicht dem Rest. :wink:

Aber zum Thema zurück.

So groß ist der CCS-Stecker übrigens gar nicht. Den zusätzlichen DC-Pin sollte man ohne prohibitiven Aufwand in einen Tesla integrieren können. Die Frage ist nur, ob Tesla intern auf 800V wechseln und damit die volle Ladeleistung abgreifen können wird. Mit 400V sollte ja nur eine geringere Ladeleistung möglich sein, oder?

Auf wieviel A ist der CCS2-800V-Stecker eigentlich genormt?

Beschimpfung? Wo habe ich was oder wen beschimpft`Geht’s noch?

lt wiki ist ccs 480V AC mit 63A und DC bis 850V / 125A

Extrapolieren ist gefährlich und die Resultate oft falsch. So wohl auch hier.
Nehmen wir einen Ladewirkungsgrad von 93 % an, so sind bei 277 kw knappe 20 kW Wärme abzuführen. So einfach ist das alles nicht. Zumal der Akku volumetrisch nicht viel grösser werden darf und die ganze Wärme damit im gleichen Bauraum anfällt. Trotzdem darf keine Zelle zu warm werden. Das ganze dürfte thermisch etwas komplizierter werden.

Das ist richtig, und dass man da thermisch etwas anders ran muss ist auch klar!. Ich wollte nur zeigen dass man NICHT soooo weit davon weg ist. Auch wenn da „nur“ 200kW in der ersten Generation drüber gehen so ist das Ding auf jeden Fall mehr auf Zukunft als der SUC.

Tesla hat auch schon viel angekündigt und nicht alles auf die Straße gebracht. Und das Model 3 gibt es bislang ja auch nicht und auch noch keine Zellfertigung in der Gigafactory. Die muss auch erst noch gebaut werden. Da reichen ein paar Fundamente nicht aus.

Ich sitze hier wirklich mitten drin und bei Porsche wird gerade echt hart gearbeitet. Ich habe auch schon einige Dinge gesehen bei meinem Besuch verschiedener Firmen die ich halt nicht erzählen darf. Aber nachdem was ich gesehen habe würde mich es sehr wundern dass es diesemal auch nur ein leeres Versprechen wäre.

Wer sich erinnert, diesen Lader habe ich schon vor mehr als einem halben Jahr hier beschrieben…

Der Verlgleich ist ja mal voll daneben findest du nicht? :unamused:

Das wären dann ganze 30 kW bzw. 106 kW respektive. :wink: Ich denke, da muss schon mehr gehen.

Der folgende Artikel besagt: >350A für PKW, >630A für NFZG. Das käme dann auch mit den 350kW so in etwa hin (sollen ja "bis zu 1000V sein, nicht nur 800V).
http://www.elektroniknet.de/elektronik-automotive/elektromobilitaet/ladezeiten-von-elektrofahrzeugen-im-minutenbereich-133723.html

@OS:
Nicht wundern. So Dinge (inkl. Anschuldigungen, man sei Aggressiv) passieren hier dauernd, wenn man über Sachen schreibt, die nicht ins Schema „nur Tesla kann das - alle Anderen sind Idioten“ oder „Tesla ist unfehlbar“ passen. Da muss man einfach durch. :wink:

Nicht rumstreiten - ist doch gut was die da mit CCS Vorhaben.

Ich frage mich, wie lange Tesla noch wartet bis und ob auf CCS gewechselt wird. Da führt wohl kein Weg daran vorbei.

Vor allem in der USA wird es den Vorteil haben, dass die Teslas dann auch ohne Adapter an Typ-1 laden können werden. Das geht ja bisher nur mit einem kleinen Aufsatz. Aber die SuCs sind halt mit einer CCS1-Buchse nicht kompatibel. Da müsste Tesla dann eine Wahl zwischen „SuC umrüsten / SuC-Adapter (Neu-SuC auf Alt-Fahrzeug) sowie bis zur Umrüstung aller SuC-Standorte auch ein SuC-Adapter(Alt-SuC auf Neu-Fahrzeug) bereitstellen“ oder „SuCs belassen / SuC-Adapter (SuC auf Neu-Fahrzeug) bereitstellen“ treffen. Beides ist für Tesla kostspielig, und ein SuC-auf-CCS1-Buchse-Aufsteck-Adapter dazu wohl noch recht unhandlich.

Einfach gedacht:
An den Superchargern einfach ein zweites Kabel mit CCS montieren.
Dann könnten die bisherigen Fahrzeuge noch genau gleich laden und die Neuen könnten am neuen CCS Kabel laden und an den eigentlichen CCS Ladern.