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Ionity: Joint Venture der dt Hersteller für 350-kW-Netz

Ohne Tesla gäbe es diese Joint Venture nicht und auch nicht die 800V Technik. Das ist Wettbewerb! Ohne Tesla gäbe es quasi gar nichts! Umso wichtiger, dass Tesla jetzt weitermacht und die Herde vor sich her treibt…

Ich drücke Tesla ganz fest die Daumen dass die mit dem M3 rocken und auch Porsche mit dem 350kW Lader deklassieren. Auf der Nordschleife darf der Porsche sicher schneller sein, da wird Tesla nichts dagegen haben.

Ich habe gestern einem Porsche Ing gesagt, als er meinte dass der Tesla die 2,7s nur einmal schafft, dass es für die 3,5s des ME auf 100 auch noch nach dem 10. Mal reichen wird… Ich dafür aber die ersten 9x deutlich mehr Spaß hatte.

Die Mitbewerber könnte bis dahin aber auch schon weiter sein…
Phoenix Contact 500kW High Power Charging

350kW und mehr muss und wird kommen.

Nicht zwingend gleich für PKW, da denke ich auch wird es mal bei ~200kW starten für Mission E, etc., was ja super ist.
Aber für LKW’s ist es wichtig 350kW oder mehr laden zu können.

Diese Technik bringt die E-Mobilität einen Schritt weiter.

So ein Lader kann dann auch bei den Spediteuren platziert werden. Anschaffungsgeld und PV Strom ist bei denen ja oft vorhanden.

Eventuell wird ja Tesla bei der Semi-Präsentation auch gleich eine Ultracharger Station vorstellen?

Ein Jahr später nehmen die Pläne langsam Kontur an. Mit der gemeinsamen Firma „European High Power Charging“ wollen die Unternehmen europaweit 400 Schnellladestationen aufbauen – entlang aller wichtigen Fernstraßen.

ZZzzZZzZzz

Hahaha, bis die 400 Stationen gebaut haben gibt es mehr als 40.000 SuC-Lader :mrgreen:

Warum immer dieses unseriöse Getöne. Es wird keine 40.000 SuC Lader geben (5000 oder wie viele Standorte) und das weißt Du doch auch.

Aktuell sind es 7.077 Stalls in ein paar wenigen Ländern dieser Erde. So abwegig ist die Zahl 40.000 jetzt auch nicht.
Wenn ich nur an die angekündigte Süd-Amerika-Achse denke. In fünf Jahren wissen wir mehr.
Wachstum bisher in Jan-Okt. +38%.

Grüße SuCseeker

Edit: Wachstum korrigiert.

Nein, +38 %.

Korrekt !

um …%“ oder „auf …%“

soviel zeit muss sein! :wink:)

die diskussionen werden sonst unendlich …

Unseriöses Getöne ist genau das, was die deutsche Automobilindustrie und die zuständigen Politiker des Totalversager-Kartells seit Jahrzehnten praktizieren.
Aber dann auf Elon Musk herumhacken, wenn er Ziele formuliert die solche Unwissenden für absolut unmöglich halten und diese dann auch noch erreicht, mit ein paar Wochen Verzögerung. Das ist im Grunde alles so hanebüchen, dass man es kaum fassen kann und unsere Arbeitsplatzvernichter fühlen sich bei ihrem weltfremden und rückwärtsgerichteten Handeln wahrscheinlich noch richtig beraten.

Nehmt mal die Polemik raus bitte. Es gab Grund zur Enttäuschung über die deutsche Autoindustrie zu Hauf. Mir scheint jedoch, Porsche meint es ernst. Die Fakten wurden alle schon berichtet, aber hier noch mal für’s Protokoll:
[color=#606060]
Die 350kW Ladestation ist definiert als „bis zu“ 350A bei einer Betriebsspannung „bis zu“ 1000V. So ähnlich wie CHAdeMo für 125A und 500V spezifziert ist, was rechnerisch 62,5kW ergibt - tatsächlich sind es aber höchstens 50kW, meist weniger.

In dem Vortrag in der Mäulesmühle wurde erklärt, der Mission E lädt seinen 800V Akku mit 920V und 350A. Das ergibt 322kW. Die höhere Spannung braucht es, um die 350A durch den 800V Akku zu pressen. Sozusagen eine elektrische Druckbetankung :smiley:
Es wurde von einer Ladezeit von 17 Minuten von 0 auf 80% berichtet, die Zielgröße von 15 Minuten ist also nicht mehr weit weg. [/color]

Ein Vergleich eines existierenden Ladenetzwerkes aus dem Jahr 2013 mit einem für das Jahr 2019 angekündigten kann ich wenig abgewinnen. Warten wir es doch ab. Eine mögliche Metrik für die Relevanz eines Ladenetzwerkes wäre „abgegebene GWh im Monat XY.“ Nur daran sieht man, wie viel Sprit durch Strom ersetzt wurde.

H. Bitsche war in seinem Vortrag zum PORSCHE recht deutlich wo sie hinwollen und das sieht für mich sehr gut aus. Diese Woche auf der EVS30 wurden die Zeichen noch deutlicher in Richtung HPC:
Porsche Engineering hat die HPC Ladestation und einen Ladepark gezeigt. Der Ladepunkt wahlweise mit Speicher von ADS Tec zur Spitzenlastreduktion ab Netz. Tritium war da Efacec, ABB und Siemens, alle mit HPC der neuen Generation mit der hohen Spannung.

Mal sehen ob der Name des Konsortiums so sperrig bleibt :wink:.

Die Ladenetzbetreiber wie z.B. die ENBW fangen erst mal mit 150 kW an, bis sich die Fahrzeuge mit über 200 kW Ladeleistung etabliert haben. Wie wir wissen braucht es nicht nur eine hohe Ladeleistung, sonder auch eine Batterie, die die Ladeleistung möglichst lange oben hält.

Die Stimmung auf der Messe war sehr gut, ich fand es geradezu eine Aufbruchsstimmung in Richtung Emobilität - zumindest die Ladeinfrastruktur startet vorne raus.

Ich drücke denen wirklich die Daumen und hoffe, dass sie das durchziehen und wenig Kompromisse machen. Wenn wir mit unseren Elektroautos keine Exoten bleiben wollen, brauchen wir das. Und die Entwicklung schaue ich mir aus einer wirklich komfortablen Situation aus an - mit einem für mich wunderbar funktionierenden SuC-Netzwerk. Aber ich bin nicht böse, wenn wir bald überall HPC-Ladestationen haben!

Kann ich bestätigen @Ralf… die Messe war spannend und die Jungs bei Porsche haben sich ordentlich verkauft… Ich denke da kommt was…

Das mit der Druckbetankung und der Erklärung ist wohl nicht so ernst zu nehmen. Denn wenn das so wäre würde bei einem Spannungsunterschied von 15 % diese 15 % auch als Verlust anfallen. Das wären schon mehr 40 kW.

Wenn man annimmt dass es ein NMC Akku ist der eine Nennspannung von 800 V hat, so sind die 920 V die Endladespannung. Das entspricht bei einer Nennspannung von 3,6 V/Zelle einer Ladeendspannung von 4,14 V/Zelle. Das ist durchaus plausibel wenn man die erhöhte Spannung beim Laden in Betracht zieht. Die Ruhespannung liegt für NMC Zellen bei 80 % Kapazität bei etwa 4 V. Es sind also dann nur etwa 3,5 % mehr Spannung und damit etwa ein Verlust von etwa 10 kW.

Wenn der Akku leer ist dann hat er eine Spannung von vielleicht 3,3 V/Zelle. Bei etwa 222 Zellen für 800 V Nennspannung werden dann am Anfang nur 733 V * 350 A = 257 kW Ladeleistung genutzt, am Ende dann die 322 kW. Die durchschnittliche Ladeleistung beträgt dann also etwa 290 kW.

Bei 290 kW und 17 Minuten von 0 auf 80 % sind das 82 kWh die geladen werden. Abzüglich Verlusten von 5 % etwas weniger als 80 kWh. Es ist als anzunehmen dass das Fahrzeug einen Akku mit etwa 100 kWh haben wird. Die Laderate wäre also etwa 3C.

Wie schon geschrieben ist zu vermuten dass es ein NMC Akku ist. Hier ist eine Zykluslebensdauer von 4000 Zyklen zu erwarten wenn man bei Ladestand unter 90 % bleibt, und auch bei tiefen Temperaturen nicht so schnell lädt. Wenn man im SOC Fenster von 10-90 % bleibt dann hält der Akku noch länger.

Wäre es auch denkbar, dass man die Kühlung und Co VOR dem Akku beim Laden abgreift? Denn die Leistung der Kühlung steigt ja an und die Ladeleistung nimmt ab.

Dein Optimismus in Ehren, aber ich wüsste nicht was von den zahllosen Ankündigungen der deutschen Hersteller (z.B. die ganzen 1- und 2-Liter-Autos) tatsächlich wert gewesen wäre abzuwarten. Bevor da nicht tatsächlich ein Netz steht oder ein Produkt im Autohaus steht, ist das in meinem Augen alles nicht viel realer als der bemannte Marsflug von SpaceX.

+1

Die Ankündigungsweltmeister.

Eine bekannte Taktik, um ohne Aufwand den Markt zu beeinflussen. So warten die potenziellen Kunden der Konkurrenz und die geht leer aus.

Allerdings kann ich mir bei Porsche vorstellen, dass sie es ernst meinen.

Wenn deren Kunden ständig von Elektroautos an der Ampel oder im Zwischenspurt zerlegt werden kratzt das am Image und setzt Energien frei.

Hoffen wir, das Tesla dann bei der Ladeleistung und Akkugröße am Ball bleibt wenn die anderen liefern.

bei daimler steht ja seit heute einiges auf stopp!

die geplante zerteilung in drei sparten wird aktuell für viel gesumme in den internen netzwerken und seilschaften sorgen. da warten jetzt alle ab, wer welchen neuen posten bekommt. da macht gerade keiner druck gegen die alten internen macht- und entscheidungszentren oder schlägt gar neuerungen vor oder reitet auf dem ungeliebten thema e-mobilität rum …

alles, was aktuell nicht in trockenen tüchnern ist, kommt auf die lange bank.