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Interview auf Standard.at gegen Elektroautos

Hallo zusammen,

wie seht ihr das? Was haltet ihr von der Denkensweise des Walter Boltz?

Viele Grüße

Ombré

sorry, aber das scheint wieder so ein typischer Manager zu sein der mit Scheuklappen durch die Welt rennt.
Aber wenn ich schon lese: „Aber die Energiedichte ist auf Sicht so gering, dass man mit einem reinen Elektroauto auf Jahre hinaus nicht weiter als 150 Kilometer wird fahren können.“
dann denke ich das er einfach nur die Europäischen Autobauer kennt(die ja bekannterweise nichts halbes und nichts ganzes im Angebot haben).

warten wir es einfach ab wenn tesla 50% der für 2020 geplanten 1 mio eAutos auf deutschen straßen stellt währe ich mehr als zufrieden ^,^
:laughing:

Mfg ManuaX

Dann wären aber alle deutschen Autobauer pleite.

lg

Eberhard

hätte ich auch keine probleme mit ^,^ verdient hätten Sies ja :laughing:

Die beiden wesentlichen Argumente sind meines Erachtens so absurd, dass man am Sachverstand von Herrn Boltz zweifeln muss:

  • Reichweite: Tesla Roadster und Model S kann man aufgrund des Preises sicher noch nicht als Massenmodelle bezeichnen. Sie zeigen aber, dass die Aussage, „dass man mit einem reinen Elektroauto auf Jahre hinaus nicht weiter als 150 Kilometer wird fahren können“ absoluter Nonsens ist. Und jeder Roadster-Fahrer weiß, dass eine Reduzierung auf „60 bis 70 Kilometern“ (d.h. 40%) bei „minus zehn Grad“ totaler Schwachsinn ist.
  • Strommix: Ich kenne keinen E-Mobilisten, der seinen Strom nicht per Ökostromtarif bezieht. Die meisten haben eigene PV-Anlagen. Damit fördern sie aktiv den Umstieg auf alternative Energien. Von einem „Kohleauto“ kann dann wohl keine Rede sein.

Ich hoffe nur, dass Herr Boltz keinen wesentlichen Einfluss auf das Thema E-Mobilität in Österreich hat. Sonst sehe ich für die zukünftige Entwicklung schwarz.

Grüße
Thorsten

DITO

ich war am Wochenende in Mailand mit meinem Tesla … so knappe 700km mit zwei Tankstops … mehr gibt es nicht zu sagen … :ugeek:

Komme gerade aus Berlin, 600km mit laden in Berlin 7h an 32A haben gereicht.
Morgen Erfurt Ötztal 625km mit Laden am HPC in Bopfingen.

In „Revenge of the Electric Car“ sagt Elon in einer Diskussionsgruppe, dass das Raffinieren von 1L Öl zu Benzin mehr Energie kostet als ein Elektroauto verbraucht um eine äquivalente Strecke zu fahren.

Diese Aussage wollte ich immer mal überprüfen und nachrechnen, aber generell gilt: Das Benzin fällt ja auch nicht vom Himmel und muss mit enormem Energiebedarf hergestellt werden. Diese Energie kommt ebenfalls aus Kraftwerken.

Grundsätzlich würde ich aber der Aussage klar zustimmen, dass eine andere Form von Auto, in diesem Fall elektrisch, nicht die primäre Lösung sein kann. Öffentlicher Nahverkehr, Carsharing, Ausbau der Fahrradstraßen usw. ist ganz klar für die Innenstädte wesentlich wichtiger. Immer wenn ich mit meinem Tesla in München unterwegs bin, frage ich mich, warum ich nicht auf dem Fahrrad sitze.

Interessant ist das Auto bei den Strecken die zu kurz sind um sinnvoll den Fernverkehr zu benutzen aber zu lang und zu dünn bevölkert um einen sinnvollen öffentlichen Nahverkehr zu betreiben.

Ansonsten bleibt noch der Spaß- und Freizeitfaktor - das ist bei mir die Hauptausrede den Roadster zu fahren.

Redlin

In der Stadt braucht man heutzutage wirklich kein Auto mehr, weil dort das Fahrrad oder der ÖPNV die bessere Wahl ist.

Aber gerade auf dem Land (wo die Eigenheim-Besitzer auch eine Garage haben wo sie ihr E-Auto laden können) ist das Auto fast nicht zu ersetzen.