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Instabilität beim Bremsen aus >200kmh, ESP/ABS Problem?

Von den 500 PS merkst du beim Model 3 ab 160 doch eh nicht mehr viel, was soll das dann für einen Vergleich ausmachen?

Habe einen 911 er , langt das oder braucht es noch mehr PS .
Der M3 ist einfach nicht genug erprobt für solche Geschwindigkeiten .
Wahrscheinlich eine Balance Einstellung .
Auch ein Porsche ist längst nicht immer stabil .
Sind die Reifen ein wenig abgefahren und leichte Spurrillen kommst du mächtig ins rudern wegen der unterschiedlichen Reifengrössen ,
und Aquaplaning ist auch nicht lustig .
Ein moderner A 4 oder A 6 liegt da wesentlich ruhiger auch bei 250

Vielleicht wurde die Frage schon beantwortet: An die Performance Fahrer, habt ihr diese Probleme mit Track Mode an auch beobachtet? Der Track Mode wurde ja gerade für die Rennstrecke entwickelt, um das Auto besser kontrolierbar bei hohen Geschwindigkeiten gepaart mit Bremsen zu machen.

Da es ja anscheinend nicht alle Model 3 betrifft, sollte man ggf. die Spur prüfen lassen.
Ich habe das Fahrverhalten im SeC reklamiert, sie möchten beim nächsten Besuch eine
Probefahrt machen.

Der Spoiler bringt leider nichts… bin mit Spoiler gefahren und hatte ESP Eingriffe.

Eben nicht. Bei mir waren es nur 170 - 200 km/h und ein ESP Eingriff war noch gar nicht nötig. Im Gegenteil die ESP Eingriffe machen das Fahrzeug sogar weniger stabil!

@CG1997: Der Track Mode soll ja nicht auf öffentlichen Straßen verwendet werden. Die ESP Schwellen sollten dann aber angehoben werden, von daher könnte das Besserung bringen. Allerdings hat man dann im unteren Geschwindigkeitsbereich keine/wenig Unterstützung…

Also was seht ihr hier bei dem Video am Ring?
Das M3 und der BMW sind die beiden schnellsten Fahrzeuge und so wie es aussieht ist der BMW Fahrer der mutigere weil er nur immer etwas später bremst.
Aber ich kann hier nirgendwo eine Situation erkennen wo das M3 unkontrollierbar wäre obwohl es teilweise beim in die Kurven hinein bremsen überholt.
Also wer da etwas schlechtes sieht spinnt in meinen Augen.

Also für mich hört sich 160-200km/h auf der Bundesstrasse und Querbeschleunigung austesten nach nichts anderes an, als nach Rennstrecke. Dann halt richtig mit Track Mode an. Ein Versuch wäre es wert.

:laughing:

Spur Einstellen, weil bei 200 km/h ESP angeht, M3 nicht erprobt bei 200 km/h, von den 500PS merkt man ab 160 nicht mehr viel, Track-Video NBR usw. usw… da habe ich gewisse Verständnisschwierigkeiten!
Ich denke man sollte mal die Physik vor Augen behalten und selbst wenn viel PS muss ein Auto nicht für die „Rennstrecke“ gemacht sein. Wofür kauft Ihr einen Tesla, muss der alles und überall am Besten können, solche eierlegenden Wollmilchsäue gibt es nicht…
Das beschrieben Verhalten „versetzen“ bei hohen Geschwindigkeiten auf AB und ESP an ist normal bei JEDEM KFZ, und wenn dann noch Bremsen dazu kommt, ist durch den Lastwechsel (der bei Rekuperation stärker ist) auch eine Instabilität durch physikalische Gesetze vorporgrammiert.
ESP ist idR so programmiert (und auch bei Tesla), dass bei unplausiblen Drehunterschieden der Räder und/oder bei unplausiblen Seitenbeschleunigungen /-Kräften Bremskraft auf dieser Physik entgegenwirkende Rädern gelegt wird (was natürlich auch wieder Lastwechsel erzeugt) um gesamt die Fahrstabilität /-Physik zu erhöhen. Bei schnell gefahrenen Autobahnkurven (und zB Bodenwellen oder Lastwechseln) können eben unplausible Drehunterschieden der Räder und/oder bei unplausible Seitenbeschleunigungen /-Kräfte auftreten, weswegen das ESP(-lichtlein) angeht (Vorsicht, bei derartigen Geschwindigkeiten/Kräften kann kein ESP dieser Erde die Massen sicher in den Griff bekommen, wir reden über Grenzbereiche), was auch in dem NBR Video des (sicher versierten NBR-Fahrers, der die Strecke sehr gut kennt) M3 mehrfach passiert sein wird. Dass der einem für eine solche Strecke gemachten Fahrzeug BMW-M nicht wegfahren kann, ist für mich klar (mehr PS helfen nicht, wenn Fahrer und/oder Fahrzeug nicht fähig genug sind, einem GT3 Fahrer reichen die halben PS um an einem Laien dran zu bleiben solange das Beschleunigung geradeaus nicht überhand nimmt).
Man sieht auch die Lastwechsel deutlich, was nicht unbedingt Instabilität bedeuten muss, da aufgrund Strecken- und Fahrkenntnis der Model 3 Fahrer dieser „damit rechnet“ und das Fahrzeug entsprechend in die Kurve „stellt“.
Eine verstellte Spur eines Fahrzeugs hat (wenn denn langsamer nichts auffällt) sicher keine der oben beschriebenen Instabilität zur Folge…

Hi zusammen!

Auch ich hatte mittlerweile zwei Situationen in denen das M3 (Non Performance) stark angefangen hat zu schaukeln.

Ein Mal beim Bremsen von ca 200kmh weil wer meinte mit 100 von der rechten Spur auf die dritte ziehen zu müssen.
Weil mein Peugeot 308cc und KIA Ceed das problemlos bewältigen bin ich stark in die Eisen. Viel Platz zum sanfteren Bremsen war auch nicht mehr. Das ESP hat daraus ein hin und her schlingern um 2 bis 3 Meter nach rechts und links veranstaltet. Gerade noch so kontrollierbar. Und wahrscheinlich ohne ESP in dem Fall weniger problematisch. Aber Testen will ich das nicht.
Beim zweiten Mal waren rund 180 kmh auf dem Tacho und nach einer Kurve kam unangekündigt 100 wg Wanderbaustelle. Da ich ungern mit 80 kmh zu schnell geblitzt werde und hinter mir frei war, habe ich mittelmäßig fest in der Kurve angefangen zu Bremsen. Hat den ESP auch nicht gefallen und der Wagen wollte überall hin fahren, nur nicht dort hin wo ich ihn haben wollte.
Gibt es bereits Erfahrungen ob ein Heckspoiler das Verhalten verbessert wg besserer Haftung der Hinterachse?
So macht die seit knapp 1mio km praktizierte Fahrweise mit verschiedenen Autos wenig Spaß.
Naturlich wird vorausschauend gefahren, doch ein kräftiges Bremsen aus mehr als 150 Stundenkilometern sollte ein moderner Wagen doch hinbekommen können…

Freie mich von euren Erfahrungen zu hören.

Ich kann das absolut bestätigen. Habe auch über 1mio KM mit verschiedenen Fahrzeugen runtergerissen, aber so ein Verhalten kenne ich nicht. Ich fahre ohnehin mit dem Stromer deutlich relaxter, sehr schnell nur selten. Inzwischen -aufgrund 2er nicht so schönen Situationen- aber fast gar nicht mehr schnell.

[quote=„obrien“]
Freie mich von euren Erfahrungen zu hören.[/

Vielen Dank für Dein Votum pro „130 Maximalgeschwindigkeit auf der AB“

Unabhängig davon dass ich auch gerne mal schnell fahre, hätte ich persönlich nichts gegen eine max Geschwindigkeit. Aber das ist hier nicht das Thema :unamused:

Du interpretierst das falsch.

Wenn zwischen mir und den anderen eine Spur frei ist, dann fahre ich durchaus mal schneller. Wenn die Nachbarspur genutzt ist, dann reduziere ich vorausschauend das Tempo deutlich. Denn leider muss man ja damit rechnen, dass nicht jeder in den Rückspiegel schaut bevor er rüber zieht.

Ich votiere nicht für maximal 130 auf der AB, sondern dafür, dass jeder der jeweiligen Situation angemessen fährt. Dazu gehört auch in den Rückspiegel zu schauen vor dem Spurwechsel und Vermeidung des sinnlosen blockierens der linken / mittleren Spur wenn rechts frei ist und man niemanden überholt. Die Vermeidung dessen würde bereits zu einer deutlichen Entspannung der Situation führen.
Zu einer zu großen Entspannung meinerseits würde es führen, nach der Arbeit bei freier Strecke im Dunkeln / Dämmerung maximal 130kmh fahren zu können. Denn das mindert, zumindest bei mir, sehr stark die Aufmerksamkeit.
Gegen Tempolimits, basierend auf der aktuellen Verkehrssituation, hätte ich nichts einzuwenden.
Das ist hier aber nicht das Thema.

Sondern es geht darum, dass ein KFZ, das >200 kmh fahren kann auf grader Strecke durchaus in der Lage sein sollte herunterzubremsen, ohne ins Schlingern zu kommen.
Mein rund 1/3 - 1/4 so teurer KIA konnte das extrem viel besser. Das darf einfach nicht sein.
Nach meinem Gefühl ist es entweder der fehlende Abtrieb hinten oder ein extrem schlecht programmierte ESP. Oder die Kombi aus beiden.
Hat bereits wer Erfahrungen, ob der Spoiler etwas bringt?

Ich hab einen Heckspoiler und bisher noch keine solche Probleme gehabt, obwohl ich schon regelmäßig über 200 fahre.
Allerdings bin ich der Meinung, dass Tesla sich das genauer ansehen und ggf. nachbessern muss, dafür gibt es schon zu viele Berichte zu dem Thema. Das sollte sich in der Software beheben lassen, alleine schon deshalb muss das ernst genommen und nicht erst nach einem Unfall nachgebessert werden.
An deiner Stelle würde ich trotzdem das Fahrzeug checken lassen, ggf. ist auch die Spur nicht gut genug eingestellt.

Ich finde auch das sich das Auto unruhig fährt bei über 200 kmh. Denke auch drüber nach mit den Spoiler zu kaufen, gibt es diesen direkt bei Tesla? Jemand sich den schon nachgekauft und meint er wäre jetzt besser?

Danke. Du hast aber keinen Vergleich ohne/mit, oder?
Ja, Tesla werde ich das nach dem Urlaub auf jeden Fall melden.

Leider habe ich keinen Vergleich und würde so eine Test-Situation auch ungerne provozieren. Ich glaube nicht, dass die hier beschriebenen Probleme sich alleine mit einem Spoiler lösen lassen, das würde mich sehr wundern.

Denk auch nicht, dass der Spoiler in der Situation viel bringt. Mein M3 hat ja den Spoiler und ich hatte dieses weiche Schlingern, das einem das Gefühl gibt, die Situation ist heikel, auch schon zwei Mal. Ich fahre sehr zügig. Und vorausschauend. Aber selbst der Lastwechsel, also plötzliches Rekuperieren in einer Kurve führt bei hohem Tempo zum schwammigen Gefühl.

Könnte es vielleicht auch an der sehr direkten Lenkung liegen? :question:

So aus Erinnerung raus hat das M3 nur 2 Umdrehungen des Lenkrad zwischen voll links und rechts. Bei anderen Autos muss so weit ich weiß für den Lenkeinschlag wesentlich mehr gedreht werden (Ich glaube so 2,5 bis 3 finde aber leider auf die schnelle nix im Netz).

These: Bei Notbremssituation weicht man mehr oder weniger bewusst aus oder zuckt vielleicht auch nur unbewusst am Lenkrad.
So rein aus theoretischer Überlegung heraus wird man sicherlich kaum bei plötzlichen Bremsen das Lenkrad völlig steif halten.
Und sobald der Wagen rumschlingert (was man möglicherweise unbewusst selbst ausgelöst hat) lenkt man ja automatisch gegen. Und bei einer direkten Lenkung ist das natürlich entsprechend giftig und das ESP regelt dann halt verzweifelt gegen an.

Ich kann mir gut vorstellen, dass die direkte Lenkung zumindest einen Eindruck von Instabilität noch verstärkt.

Aus persönlicher Erfahrung kenne ich aber nur die negative Folge einer ungewohnt indirekten Lenkung. Wenn man es nicht gewohnt ist droht einen beim schwungvollen Einparken ein crash, weil man die Parklücke nicht trifft. :smiley:
Deshalb viel mir irgendwo bei technischen Daten die sehr direkte Lenkung beim M3 sehr positiv auf. Logischerweise gibt es aber immer 2 Seiten der Medaille. Vielleicht ist das Threadthema der Nachteil der sich aus einer sehr direkten Lenkung ergibt. :question: