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Input bei der Auswahl des Zweitwagens

Hallo,

ich könnte etwas Schwarm-Input brauchen.

Wir fahren ein Model 3 LR und meine Frau einen alten Audi A4 Avant. Der fällt langsam auseinander und soll ersetzt werden. Die Frage ist nur, womit.

Eigentlich kämen wir mit einem Auto (für den Fernverkehr) und einem Lastenrad (für den Nahbereich) aus. Beide arbeiten wir im Ort. Mit dem Lastenrad könnte einer von uns zu Arbeit fahren und danach sogar Einkäufe damit erledigen. Das wäre gesund und am nachhaltigsten - auch finanziell.

Von dieser Lösung möchte meine Frau nichts wissen - auch wenn ich derjenige wäre, welcher das Lastenrad nähme. Dazu muss man wissen, dass meine Frau und ich bei der Pflege von Anschaffungen unterschiedlich agieren. Sie ist eher der Typ: Wenn ich mich kümmern muss, ist das Ding nicht praktisch genug. Ich bin eher der Gebrauchsanweisung-Auswendiglerner. Sie hat also Angst, dass ich mich über ihr fehlendes Kümmern um das Auto ärgern könnte.

Einen Kleinstwagen (VW e-up oder so - die nächste logische Wahl) möchte sie eigentlich auch nicht. „Ich bin immer große Autos gefahren.“ Stimmt. Immer die abgelegten von den Eltern. Manchmal hat sie auch vier Kinder zu transportieren. Hinten sollten also drei Sitzplätze sein.

So viel zum Grundsetting.

Meine Überlegung ist, dass es absolut sinnlos ist, sich jetzt noch einen Verbrenner zu kaufen. Zig Hersteller haben die Weiterentwicklung von Verbrennern abgekündigt und in ein paar Jahren bekommt man nix mehr für die, wenn man sie verkaufen möchte. Wenn, dann könnte ich mir höchsten vorstellen, einen Verbrenner für zwei Jahre zu kaufen und ihn danach zu verschrotten. Aber dann könnten wir auch den Audi weiter fahren - obwohl der vielleicht die HU nicht mehr bestehen würde.

Ein gebrauchtes Elektroauto zu kaufen ist im Grunde auch schwierrig, oder? Durch die derzeitige Förderung von 9000 Euro für Neuwagen müsste der Gebrauchte ja im Grunde 9000 Euro unter Marktwert verkauft werden, damit es sich lohnt.

Mein Favorit wäre derzeit der neue Fiat 500. Die Tester waren begeistert und man bekommt relativ viel Auto und Reichweite fürs Geld. Meiner Frau ist er - ihr ahnt es - eigentlich zu klein. Ab Golf-Größe würde sie sich drauf einlassen. Ein gebrauchter E-Golf? Aber die haben doch sehr wenig Reichweite. Eine Zoe? Eigentlich auch ein viel Auto fürs Geld.

Was meint ihr? Feuer frei!

Model 3 Standard Range

Hyundai Ioniq pre FL, nicht die Knaller Reichweite aber gut zu fahren und gut Platz.
Passt hier perfekt wenn man ihn mag.

Das ist doch kein eigentlich kein Argument, wenn Du der Meinung bist, dass auch ein Lastenrad reichen würde :wink:

Den ID.3 gibt es auch recht günstig, Kia und Hyundai haben auch gute BEVs im Angebot.

Wenn Du etwas zum Thema Budget sagen könntest, wäre es evtl. einfacher mit den Vorschlägen.

Gruß Mathie

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warum nicht?
und wenn du einfach keins kaufst, sie das m3 weiter fährt und du das lastenrad?
was wäre denn dann?

denn: ich fände diese lösung eigentlich sowohl finanzielle, als auch aus umwelttechnischen gründen, die beste.

Wir hatten uns als Zweitwagen für den eGolf entschieden und es nicht bereut. Zu dem Zeitpunkt hatte VW den mit irren Rabatten abverkauft…

Also zum Budget: Ich möchte das meistmögliche für mein Geld bekommen, finde das aber - auch wegen der Förderung und der Fortentwicklung der Technologie - gerade schwierig einzuschätzen.

Einmal gibt es die Problematik, dass sich wegen der Förderung Gebrauchte kaum lohnen - sonst würden wir vermutlich den Weg gehen. Normalerweise akzeptiert man bei einem Gebrauchten eben ältere Technik und gewisse Mängel, weil man als „Schmerzensgeld“ nach dem Kauf noch mehr auf dem Konto hat. Aber wenn ich bei einem Neuwagen 9000 Euro geschenkt bekomme, dann muss der Gebrauchte schon sehr viel billiger sein, um noch den Faktor „Neuwagen“ wett zu machen.

Dann sind gerade noch ein paar Elektroautos auf dem Markt, die im Grunde veraltet sind. Die Smarts, der E-Golf. Solche würde ich ungern als Neuwagen kaufen. Der e-up zählt eigentlich auch dazu, aber durch das Batterie-Update und den geringen Preis spielt er nochmal eine Sonderrolle. Aber der ist gerade ja sowieso nicht zu bekommen.

Im Grunde bleibt da gerade für mich fast nur eine Zoe übrig. Oder tatsächlich der ID3. Beide landen nach Abzug der Föderung sinnvoll ausgestattet bei 25.000 Euro.

Natürlich wäre es mir lieber, wenn ich für 10.000 Euro einen Zweitwagen bekäme, aber das ist derzeit wegen der oben angeführten Gründe nicht nachhaltig, denke ich.

Habe ich auch schon überlegt.

Ein „Problem“ wäre tatsächlich, dass das M3 dann innerhalb kürzester Zeit nicht mehr so toll aussähe. Da müsste ich ganz schön über meinen Schatten springen - oder jeden zweiten Tag Auto putzen. Ihr Auto sah eigentlich innen und außen immer aus wie ein Handwerker-Auto.

Zusätzlich sie hat noch einen gehörigen „Respekt“ vor dem Auto und seiner ganzen Elektronik. Ich muss sie quasi nötigen, damit zu fahren.

Klar finanziell wäre ein Lastenrad super. Einmal kaufen und keine Folgekosten - außer ein bisschen Strom für den Akku. Und meiner Gesundheit würde es auch gut tun. Eigentlich ist es tatsächlich bekloppt für uns, zwei Autos zu haben.

Ich würde dich und euch sehr dazu ermuntern wollen, denn wie du schon sagst, alles andere ist Luxus und den Schweinehund überwinden. Aber das ist es doch wert, oder nicht?! Und wenn sie „gezwungen“ ist, das m3 zu fahren, dann wird das mit der Zeit auch gut werden.

Wenn Sie vor einem Wertgegenstand keinen Respekt hat, dann langt doch ein Dacia. Den kann sie vermüllen, wie sie möchte…

Mit einem Tesla würde ich so ein Verhalten nicht belohnen.

Tja, nur leider ist der Dacia noch nicht elektrisch zu haben. Der Spring Electric kommt erst noch raus.

Hach, es gibt schon tolle Lastenräder Mk1-E Automatic | Butchers & Bicycles

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Ein alter Leaf sollte doch für die täglichen Besorgungen ausreichend und billig sein…

Und hat genug Sicherheit bzw. Knautschzone.

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Also wenn ihr den großen habt und sie den nehmen will und du wärst bereit Lastenrad zu fahren, dann geht auch ein UP. Als TSi oder GTI superflott, günstig im Unterhalt und Verbrauch.

Als junger gebrauchter auch günstig. Gebraucht fahren ist ja auch Nachhaltig. Der GTI hat nen Ottopartikfilter ist auch schon recht sauber und um 5l Sprit auf 100km gehen auch ok (weniger ist je nach Fahrprofil auch drin).

Ich fahre einen GTI, daher der Tipp bzw. Erfahrungsbericht. Ist natürlich subjektiv.

Wenn Du Bereit bist nach Förderung 25.000€ in die Hand zu nehmen, dann kämen neben dem iD.3 auch der kona oder der Ioniq vom Budget in frag oder der Nissan Leaf, da gibt es glaube ich sogar noch einen Zusatz-Rabatt für ADAC-Mitglieder, da könntest Du dann vielleicht sogar bei etwa 20.000 € landen.

Gruß Mathie

Meine Frau hat den Peugeot e-208 und ist sehr zufrieden. Wir hatten wegen fehlender Verfügbarkeit das einzig erhältliche Auto in Deutschland gekauft. Einen Vorführwagen. Vielleicht gibt es die jetzt besser. Für Stadt ist der ideal. Auf AB ein zu hoher Verbrauch, m.M.n.

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Ich würd nen Zoe nehmen, Für mich, der beste Kleinwagen im E-Bereich, mit richtig guter Reichweite, und genügend Platz im Innenraum. Schon in der Grundausstattung Dinge, wie Wärmepumpe, Voll LED Licht, Regensensor, und sehr guter Audioanlage. Einfach mal ne Probefahrt machen.

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Wenn ihr CarSharing vor Ort habt: vielleicht ist das in Kombination damit eine gute Lösung.

Kauf einen gebrauchten Verbrenner. Den bekommt ihr groß, wie sie es will und preisgünstig. Den fährt sie wieder so lange, bis er auseinander fällt. Wenn Sie ihr Auto nicht pflegt, gibt es nur die Lösung.

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Eigentlich möchte ich nix mehr verbrennen. Vor allem, weil jetzt durch die CO2-Steuer die Preise immer stärker anziehen werden. Ich ärgere mich schon, dass ich beim Hauskauf noch eine Gasheizung habe einbauen lassen und keine Wärmepumpe oder wenigstens ein Blockheizkraftwerk.