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Innenraumkamera soll anscheinend Fahrer überwachen

Die Kamera soll anscheinend zum erkennen folgender Erscheinungen beim Fahrer abgefragt werden z. B. :

BLINDED,
DARK,
EYES_CLOSED,
EYES_DOWN,
EYES_NOMINAL,
EYES_UP,
HEAD_DOWN,
HEAD_TRUNC,
LOOKING_LEFT,
LOOKING_RIGHT,
PHONE_USE,
SUNGLASSES_EYES_LIKELY_NOMINAL,
SUNGLASSES_LIKELY_EYES_DOWN.

Diese Parameter sind im Zusammenhang mit der Innenraumkamera in der Software von greentheonly gefunden worden.

Die Infos von Mr.Green (greentheonly)haben in der Vergangenheit schon öfters interessante neue Dinge aufgedeckt. So z.B. die neuen Ladestecker am Auto die jetzt eine Heizung haben sollen. Diese Fundstücke stammen aus dem Code eines Teslas.

Die Innenraumkamera kann seit Software 2020.24.5 ja verwendet werden.
Dadurch soll wahrscheinlich die Sicherheit und die Fahrer Aufmerksamkeit verbessert werden.

https://www.teslarati.com/tesla-cabin-camera-facial-features-safety/

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Das sind auf jeden Fall interessante Informationen für Tesla. Insbesondere wie und wie verantwortungsvoll der AP genutzt wird, aber ggf. auch in Zukunft als alternative Aufmerksamkeitskontrolle zum Lenkraddrehen.

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Anders kann ja auch nicht sichergestellt werden, dass der Fahrer aufmerksam ist. Das leichte ziehen am Lenkrad ist eine Krücke, eine solche Überwachung durch die Kamera würde sie unnötig machen.

Ist daher in meinen Augen alternativlos.

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Die Frage ist halt, ob man nicht direkt den Schritt zu Level 3 macht, ohne Aufmerksamkeit. Der Weg dafür (auf bestimmten Straßen) scheint ja schon frei gemacht zu werden.

Auch wenn ich dir in der Sache zustimme: Nichts ist alternativlos.

ich bin mir relativ sicher, dass dies auch schon angewendet wird. Ich hatte mal einen Alarm, mit geblinke und gepiepse, weil das vordere Fahrzeug stehen blieb, und ich nicht auf die Straße blickte, sondern zum Seitenfenster hinaus. Ich war noch ziemlich weit weg, und dachte mir da schon, dass das Auto wusste, das ich nicht zu 100% Aufmerksam war.

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Kann gerne meine Kamerablende filmen… :stuck_out_tongue_winking_eye:

Ist aktuell davon abhängig, wie zügig man fährt. Ich hab da noch keine Unterschiede erkennen können, wohin ich dann gerade schaue.

Ist schon interessant wie vehement manche gegen die Innerraumüberwachung sind.
Aber wahrscheinlich whatsapp und Facebook nutzen. Damit gibt man mehr von sich preis, als man sich vorstellen kann.

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Es gibt einen großen Unterschied, was im Code an Variablen schon angelegt ist und was wirklich schon Live ist.

Viele News Portale schreiben gerade Tesla überwacht den Fahrer. Das tut Tesla aber noch nicht, die Kamera ist noch deaktiviert laut Tesla und ich persönlich glaube das auch.

Allerdings wird es es ab einem bestimmten Punkt EU Gesetz sein den Fahrer zu überwachen.

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So eine Innenraumkamera für die Fahrerüberwachung und das Fahren im „Hands-Free-Mode“ hat ja auch der Ford Mustang Mach-E schon eingebaut. Im Moment habe ich das Lenkrad noch gerne in der Hand, aber wenn Level 3-Autonomie mal irgendwann vertrauenserweckend funktioniert, sieht das anders aus.

Funktioniert eine „Müdigkeitserkennung“ nicht auch über eine Kamera. Wenn ja, dann werde ich auch in einem Skoda bereits im Innenraum „überwacht“.

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VW wertet für die Müdigkeitserkennung meines Wissens nach die Lenkbewegungen des Fahrers aus. Verändern die sich nach längerer Fahrtzeit im Vergleich zum Anfang der Fahrt, beispielsweise weil sie ruppiger werden oder man stärker nachkorrigiert, schlägt der Bordcomputer eine Pause vor.

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Eine Kamera erfasst, vereinfach gesagt, Bilder. Das tut sie auch wenn sie ausgeschaltet ist, denn auch dann landen Photonen auf dem Sensor.

Wenn eine Kamera ausgeschaltet ist, interessiert aber keinen. Der Grund ist, weil die Kamera dann nichts mit den Informationen macht, die auf dem Sensor eingetroffen sind. Es fallen keine Daten an.

Das lässt sich auf die Innenraumkamera übertragen. Wenn die ausgeschaltet ist, dann ist es für diejenigen in Ordnung die auf die Aussage „ausgeschaltet“ vertrauen.

Wenn jetzt wie oben beschrieben interpretierte Datenpunkte abgegeben werden (das macht dann eigentlich schon der Computer und nicht die Kamera), dann sollte das auch in Ordnung sein, wenn diese Werte nicht gespeichert werden. Zudem besteht eine Erwartung, dass der Hersteller dann auch beschreibt was damit passiert. Das schließt natürlich auch ein, wenn das Fahrzeug auf Basis dieser Werte Entscheidungen trifft. Wie beim Skoda.

Falls aber irgendwann diese Werte oder sogar Bilder „hochgeladen“ werden, also das Fahrzeug verlassen, dann sollte dies doch sehr gut Begründet und Erklärt werden. Ein entsprechender Aufschrei kann dann auch erwartet werden.

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Chrysler nutzt das auch schon für sein Supercruise System. Die Fahrerbeobachtung ist für Level2+ und zT. auch für Level 3 erforderlich.

https://www.kfztech.de/kfztechnik/fas/aufmerksamkeitsassisent.htm

der Spurverlassenwarner ist ja im Prinzip auch so ein System was dann am Lenkrad „rüttelt“

Besser wäre sicher die Kamera im Tacho oder so, aber ich denke da gibts heftigen Ärger mit den Datenschützern… und die haben Tesla eh schon unter Beobachtung :face_with_monocle:

Bei einigen Systemen werden von der Müdigkeitserkennung auch die Augen des Fahrers überprüft. Das funktioniert mithilfe einer Kamera , die im Cockpit angebracht ist. Dabei werden unter anderem der Gesichtsausdruck des Fahrers und das Blickverhalten aufgezeichnet und für die Bestimmung des Müdigkeitsgrades ausgewertet.

Äääähm ja gut dann nehme ich das oben zurück :shushing_face:

Echt, der Gesichtsausdruck und das Blickverhalten wird sogar „aufgezeichnet“ ? :wink:

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