@Teatime Danke für die Klarstellung! Es ist also auch in Österreich so wie ich vermutet habe, dass man die Buße nicht zuerst zahlt und danach versucht sein Geld zurückzubekommen, wenn die Buße rechtswidrig war.
Ebenfalls ist es nicht so, dass letztlich eine Behörde entscheidet, sondern auch in Österreich ein Gericht.
@kahlidoc falls Du nicht zahlen willst und es Dir den Aufwand wert ist, nimm Dir entweder jetzt einen Anwalt oder gib zunächst noch die Fahrerdaten an und widerspreche so wie von Teatime geraten wurde. Wenn der Widerspruch nichts nützt und Du immer noch gegen den mit ziemlicher Sicherheit europarechtswidrigen Bescheid vorgehen willst, nimm Dir dann einen Anwalt. Ich bin mir sicher, dass Du, wenn Du den Weg gehst, dass Du am Ende nicht zahlen musst. Ob es Dir den möglichen Aufwand an Zeit und Nerven wert ist, musst Du natürlich selbst entscheiden.
Wenn Du keinen Nerv hast, Dich damit herumzuschlagen finde heraus, was Dich billiger kommt, die Strafe fürs angeblich zu schnelle Fahren zu zahlen oder die Strafe fürs Nichtbekanntgeben des Fahrers. Das kostet dann zwar Geld, aber die Sache ist erledigt.
Guten morgen,
vielen Dank für die Ratschläge. Ich werde mich outen und versuchen zu Kreuze zu kriechen und der Dinge harren. Wenn ich arg gebeutelt werde, reagier ich mich mit dem Hissen der österreichischen Kriegsflagge. „Weißer Adler auf weißem Grund“
Grüße Karl
Danke für die Antwort Betatester, werde Angesichts der letzten Kommentare mich tunlichst an die IG-L 100 km/h halten, zumal so wie es aussieht Morgen im SeC die defekte ECU vom AP ausgetauscht wird und damit wieder der Tempomat funktioniert, freue mich schon wie Hulle nach endlich 4 Monaten wieder mit AP unterwegs zu sein. Eventuell wird das ja auch ein Update auf FSD auslösen, schaun wir mal
Also ich war am Wochenende in Salzburg und bin unter anderem auch beim IG-L 100er vorbeigekommen, beim ersten Radar einmal aufs Gas und Lächeln. War ein tolles Gefühl, da hätt ich gern das Foto um es als Poster an die Wand zu hängen!
Blöd nur das meißtens die ganzen Verbrenner die linke süur mit ihren 100km/h dicht machen!
Wenn Mann/Frau überlegt, was dieser „Ausnahmeregelungsunsinn in Österreich“ für Leerläufe und damit Kosten in der Verwaltung und bei privaten „Provozierern“ generiert.
Danke Herr Hofer.
Gruss rundum
Auch alle E-Autos ohne grünes Schuld machen zu. Dürfen ja auch nicht schneller. Muss man als Einheimischer halt einfach hinten anstellen und akzeptieren.
aktuell ist es so (in Tirol) dass es (außer am Sonntag) vom Prinzip den ganzen Tag rechts eine LKW „Kolonne“ gibt die praktisch durchgehen maximal ein paar 100m Abstand haben…
dort wo man theoretisch mal kurz nach rechts fahren könnte, macht das natürlich keiner (sondern alle bleiben Links und regen sich darüber auf, dass der vor ihnen nicht nach Links fährt usw. )
man gewinnt also zu „normalen“ Zeiten genau 0.x Minuten auf 50km (weil man, auch wenn man überholen kann, sowieso wieder auf die nächsten Autos aufschließen wird…)
Da macht keiner „zu“. Die Autobahn hat mehrere Spuren um einen höheren Fahrzeugdurchsatz zu gewährleisten. Da können ab einer bestimmten Verkehrsdichte nicht mehr alle rechts fahren. Dann hätte man auch gleich eine Landstraße bauen können. Gibt es eine Tempobeschränkung auf 80 oder 100, dann sind halt beide Spuren belegt. Wer dann schneller will muss halt fliegen. Diese Ausnahme für BEV in Östereich ist einfach nur wieder ein Posse der Politik. Verursacht einfach nur Bullshit-Arbeit und Kosten. Irgendeinen Vorteil bringt es in der Regel nicht.
Ich kann über das ganze Thema nur lachen und fahre als Gast nach den Regeln und fertig. Was hab ich davon wenn ich 5 Minuten früher an der Grenze bin? Die Landschaft ist so schön, die Menschen nett. Was will man mehr
Dieses Thema ist wirklich sehr erheiternd zu lesen. Ich verfolge es schon von Beginn an.
Zuerst beschweren sich alle über die Diskriminierung der emissionsfreien Fahrzeuge durch die IGL Beschränkung, dann wird tatsächlich ein Gesetz erlassen und die Forderung theoretisch umgesetzt. Dann die große Aufregung, dass ohne Schilder keine Rechtskraft besteht.
Als nächstes kommen die Schilder und die Aufregung wird noch größer, weil die bösen Verbrenner weiterhin mit 100km/h links fahren und bei Strafen eine behördliche Kommunikation notwendig wird…
Wie es wohl weitergeht?
Das wünsche ich mir seit 20 Jahren.
Seit 10 Jahren als (beruflicher) Vielfahrer sogar sehnlichst.
Allein es passiert NICHTS. Notorisches Linksfahren ist viel zu billig, wird praktisch nicht kontrolliert und ist sozial durchaus anerkannt. Sad but true.
Genauso hat sich in den letzten Jahren das herausschneiden von zB 2ter auf 3te Spur massiv eingebürgert. Da wird auf den Blinker getippt und ab nach links. Egal ob wer kommt oder nicht. Ist echt richtig gefährlich, oft brenzlig, es ist illegal und zudem Nötigung (wenn der Linksfahrende bremsen muss) ist der Exekutive aber genauso egal. Und auch hier gilt ist viel zu billig, wird praktisch nicht kontrolliert und ist sozial durchaus anerkannt. Viele glauben gar sie sind im Rechr bei so einem Verhalten.
gegen Linksfahrer gäbe es eine einfache Abhilfe: Freie Fahrstreifenwahl
Ist in den USA so. Bevor einer dann ständig links und rechts überholt wird, fährt er lieber rechts und muss nur auf eine Seite aufpassen, ist stressfreier. Natürlich ist das in Kombination mit 130km/h etwas gefährlich. Aber dagegen gäbe es auch eine Abhilfe: Tempo etwas runter, ob 110, 115 oder 120 ist dann egal. Und dieses Tempo dann einheitlich für alle Autobahnen und Schnellstraßen und nicht ständiger Wechsel 100/130/140.
gibt es aktuelle Informationen darüber, wie mit batterieelektrischen Fahrzeugen verfahren wird, die nicht in Österreich zugelassen sind?
Werden die Halter nach wie vor gestraft, wenn sie schneller als 100 km/h fahren, oder werden sie mit jenen gleichbehandelt, die ihr BEV in Österreich zugelassen haben?