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ich will jetzt auch einen :-) ...und habe ein paar Fragen

Hallo Zusammen,

erstmal großes Kompliment an die Community, das ist ein echt tolles Forum!
Ich habe gefühlte 100 Stunden (sagt meine Frau :wink: ) die Beiträge hier gelesen und zu fast allen Themen Infos gefunden.
Dank euch bin ich jetzt auch angefixt und will mir einen der wenigen Neuen holen, die es noch gibt.
Wie ich herausgelesen habe, sollte man ja lieber keinen gebrauchten kaufen, was bei aktuellen Preisunterschieden von 10k€ von „alt“ auf neu auch kaufmännisch nicht zwingend notwendig ist :slight_smile:

Morgen habe ich Probefahrt und wenn ich meinen 6l Dinosaurier zügig loswerde (nein, das ist nicht der Verbrauch… :neutral_face: ), kann ich vielleicht bald schon einer von Euch sein :wink:

Aber genug gequatscht, ich habe zu 2 Dingen keine Antwort finden können:

  • 16A Schuko ist nicht Ideal, wie ich herausgelesen habe. Allerdings habe ich noch keinen Anschluss in der Garage und müsste zumindest eine Weile über ein ca. 25M Verlängerungskabel an Schuko laden. Geht das überhaupt oder macht das der TR wegen dem Spannungsverlust nicht mit?
  • Es gibt eine Option für 11k€ „Batterietausch“ nach 7 Jahren. Macht das Sinn, oder wird der Preis ohnehin sinken oder ist das grundsätzlich unnötig.?

Wäre Super, wenn mir hier jemand einen Rat geben kann.

Viele Grüsse aus München,
Alex

Hi Alex,

Glückwunsch erst mal zu deinem Entschluß! Bin gestern die Schwarzwald-Tour mitgefahren und kann nur bestätigen, hier fährt die Zukunft!

Zu deinen Fragen:
25m Verlängerungskabel ist nicht ideal, aber geht. Was hilft ist Querschnitt! Also mindestens 2,5mm². Das wird dir auch später unterwegs noch gute Dienste leisten.

Eine Austauschbatterie für den Roadster wird immer etwas teures bleiben, da nur von Tesla hergestellt und die Stückzahlen sind niedrig. Selbst wenn die Zellen billiger werden, die Tesla einkauft. Der Wert einer solchen Garantie besteht meiner Meinung darin, dass man den Roadster auch in 10 Jahren noch bewegen kann, halt also eher Versicherungscharakter.
Es ist völlig offen, ob und welche Verbesserungen Tesla in einen solchen Austausch-Akku einbauen wird, weil meines Wissens nach noch niemend in Anspruch genommen hat. Der reguläre Tausch des Akkus außerhalb der Garantie wird aber auf jeden Fall teurer.

Grüße
Volker

ergänzend zu Volker :

a) Steckdose ( in die Du das Verlängerungskabel stecken willst) : sollte eine aus dem Elektrikerfachhandel sein, keine Baumarktdose, da gibt es Qualitätsunterschiede
In jedem Fall aber die Dose in regelmäßigen Abständen ( alle 2 Wochen ) auf Schmelzspuren prüfen. Ich hatte zu Beginn ein ähnliches Problem, meine Steckdose war nach 2 Monaten fast komplett zusammengeschmolzen. (Damals ging beim Roadster noch 16 A über Schuko, heute beträgt der max. Strom 13 A, wurde entsprechend über die FW geändert)

b) falls das eine Aufputzdose ist, könntest Du die auch leicht gegen eine CEE blau Aufputzdose ändern, dann gibt es keine Probleme mit der Dose, dann brauchst Du nur noch einen CEE blau Verlängerung mit 2,5 mm² und Adapter CEE Blau auf Schuko oder besser CEEblau 16 A auf CEE rot 32 A

c) aufbauend auf b) CEE blau auf CEE rot 32 A Adapter und 6 mm² CEE rot 25 m Verlängerung, dann hängt der Spannungsfall nur noch vom Querschnitt in Deinem Haus ab.
Die 25 m Verlängerung kannst Du später halbieren, unterwegs bin ich immer mit 10 m Verlängerung ausgekommen, die andere Hälfte an einen anderen Teslafahrer verkaufen. :wink:

d) optimalste Lösung : falls in gleicher Entfernung auch eine CEE rot 16 A : wie d) jedoch Adapter CEE rot 16 A auf CEE rot 32 A

Die Lösungen werden von a) nach d) immer teurer, 25 m 6mm² Verlängerung kostet ca. 270 EUR bei Völkner/Conrad

Hallo Alex,

schau dir das Agreement zur Austauschbatterie ganz genau an.

Zuerst wollte ich auch auf jeden Fall das Agreement nehmen. Habe aber kein Agreement und würde mich mit den aktuellen Informationen auch dagegen entscheiden.

Denn:

ist zumindest laut Agreement schon geklärt, da sich das Agreement auf einen zu deinem aktuellen Akku gleichwertigen Ersatz mit gleicher Kapazität bezieht.

So dass ich vermute, dass man für ein Upgrade auf einen besseren Akku noch einen Aufpreis zahlen müsste.

Im Vergleich dazu kann ich mir nicht vorstellen, dass Tesla einen neuen Akku für Personen, die kein Agreement haben, deutlich teurer machen würde:
a) um den Ruf als guten Autobauer nicht zu verlieren
b) um anderen Akkubauern nicht die Chance zu geben, als Drittanbieter Austauschkits anzubiete
c) um möglichst großen Einfluss auf die Weiterverwendung (Rückkauf) des alten Akkus zu haben

Viele Grüße

Bernd

Müßte Hans-Jörg nicht was dazu sagen können? Er ist mit seinem Roadster schon deutlich über 200tausend kilometer und ich meine er hätte schon arge Reichweitenprobleme.
Tesla will ihm auf jedenfall keinen neuen Akku spendieren, obwohl man mit seiner Kilometerleistung gut Werbung machen könnte.

Ich meine gehört zu haben das ein neuer Akku um die 40tausend € kosten würde.

Das wäre für mich schon fast ein KO Kriterium für einen Erwerb eines neuen Akkus bei Tesla. In dem Fall würde ich auf jedenfall Alternativen bevorzugen die günstiger sind.

Gegen die 40.000 Euro (oder mit der Zeit / preiswerteren Zellen weniger) musst du aber auch den Rückkaufwert des alten Akkus gegenrechnen, der wohl bei ca. 15.000 Euro liegen soll.

Hallo Alex,

willkommen im Forum. Freut mich, dass die Beiträge Dich zum Kauf eines Roadsters überzeugen konnten. Ich bin mir sicher, Du wirst es nicht bereuen.

Auch wenn die anderen schon auf Deine Fragen geantwortet haben, hier noch zwei Hinweise:

  • Mit 16 A (bzw. 13 A per Schuko) laden ist OK, wenn Du pro Tag nicht mehr als ca. 100 km fährst. Der Roadster lädt mit 16 A etwa 20 km/Stunde, mit 13 A entsprechend weniger. In 8 Stunden kommst Du so auf etwas über 100 km
  • Die Akkuoption macht aus meiner Sicht nicht wirklich Sinn. Sie ist nur dann vorteilhaft, wenn ein Ersatzakku mit gleicher Kapazität in 7 Jahren mehr als 11 T€ kostet, es Tesla als Firma in 7 Jahren noch gibt und es letztlich auch den Roadster noch gibt (bspw. kein Unfall). In allen anderen Fällen ist das Geld zumindest z.T. weg. Ich würde die Option daher nicht abschließen und spekuliere auf den Preisverfall mit zunehmender Verbreitung von E-Mobilen und Fortschreiten der Technik

Grüße
Thorsten

Ich ärgere mich schon ein bisschen, dass ich die Option mit dem Batteriekauf nicht getätigt habe. Aber nach 3 Monaten und den vielen anfänglichen Problemen mit den Lüftern könnt ich nicht ahnen, dass ich innerhalb von nicht einmal 2 Jahren schon über 110.000km fahren würde. Es dürfen auch schon 10-15% weniger an Kapazität sein.

Ein neuer Akku soll ca. €30.000 kosten, einen genauen Preis habe ich nicht genannt bekommen. Was eine Akku der neuesten Generation kosten wird steht in den Sternen,ein solcher ist auch noch nicht einmal angekündigt.

Hoffe, das ich das Modell S bald bekomme, so dass sich noch noch mehr Kilometer auf dem Roadster addieren - ich rechne dann nur noch 10.000km pro Jahr anstatt 50-60.000km

lg

Eberhard

Hallo Eberhard,

du musst dich denke ich nicht zu viel ärgern, insbesondere da ja auch jedes Jahr, das du vor den 7 Jahren das Upgrade nutzt, 1.600 Euro zuzahlen müsstest.

Viele Grüße

Bernd

@Bernd,

7 Jahre oder km 160.000, ich rechne damit, das bei meiner Fahrweise der Akku ca. 300.000km halten sollte bevor die Reichweite im Standardmodus unter 150km fällt.

lg

Eberhard

Hallo Eberhard,

bitte korrigiere mich wenn ich falsch liege, aber die 160.000 km ziehlen nur auf die von Tesla garantierte Mindestreichweite ab.

Das Battery Agreement stellt nur auf den Zeitpunkt des Austausch im 7. Jahr ab.
Mit der Zuzahlung von 1.600 Euro je Jahr wenn der Akku früher gebraucht oder mit 750,- Euro Erstattung je Jahr wenn der Akku erst später gebraucht wird.

Viele Grüße

Bernd

Hallo zusammen,

vielen Dank für die vielen und schnellen Antworten.
„Mein“ TR ist nun reserviert, jetzt müsst ihr mir die Daumen drücken, daß mein Benziner so schnell wie möglich wegkommt :slight_smile:

Mit der Batterieoption bin ich mir immer noch nicht schlüssig, aber anscheinend ist die Tendenz eher dagegen.
Mit meinem normalen Auto bin ich in 3 Jahren 40k Kilometer gefahren, dann müsste der TR ja „ewig“ halten…
Eine Frage wäre der Wiederverkauf, da könnte die Batterieoption ein Argument sein - allerdings stellt sich die Frage, ob man dann auch 11k Euro mehr bekommt.

Wie auch immer, vielen Dank schonmal!

Viele Grüße,
Alex

P.S. ich habe ein paar PNs bekommen, allerdings kann ich leider nicht darauf antworten. Scheint eine Art Spam Schutz zu sein, aber zumindest Antworten wäre schon gut… :wink:

Hallo Alex,

Aufgrund der Gründe

  • Zinsverlust (die 11.000 könntest du ja anlegen)
  • Preisverfall bei den Akkus
  • zu erwartende deutliche Kapazitätssteigerung
  • Möglichkeit des (Total)schaden des Tesla
  • Ungewissheit ob der Käufer deutlich mehr zahlt
    würde ich das Upgrade nicht durchführen.

Du kannst erst nach ca. 5? Beitragen PNs schreiben.

Für welche Farbe und Konfiguration hast du dich entschieden?

Viele Grüße

Bernd

Ja, ich glaube ich lasse das mit der Akku Option.
Habe auch nicht gerade 11.000 Euro unter dem „Kopfkissen“ sinnlos herumliegen…

Glacier Blue
innen schwarz Premium Ledersitze
Xenon (habe im Forum gelesen, die sind es wert :slight_smile:)
Premium Multimediasystem (die Rückfahrkamera scheint schon eine Erleichterung zu sein)

Also nichts aussergewöhnliches im Sinne von viel Sichtcarbon oder ähnliches.

Aber bevor das mit dem TR klappt, muss ich erst noch mein „altes“ Auto loswerden.
Drückt mir die Daumen, daß das schnell klappt :wink:

Viele Grüße,
Alex

Jetzt nochmal kurz eine Frage zum Verlängerungskabel:

Meine Steckdose ist auf-Putz, lässt sich also recht leicht gegen eine andere tauschen.
Wäre es denkbar diese gegen eine 32A Dose zu tauschen und daran ein 32A Verlängerungskabel anzuschliessen? (hat ja den geringsten Verlust)
Oder denkt der TR dann es sei tatsächlich 32A und die 16A Sicherung fliegt raus?

Viele Grüße,
Alex

Hallo Alex,

erwarte bitte von der Rückfahrkamera nicht zu viel. Natürlich ist es im Vergleich zu keiner immer besser, eine zu haben.

Ich würde aber die Rückfahrkamera wenn es ginge sofort gegen die in normalen Autos verbauten „Piepswarner“ tauschen, da die Rückfahrkamera zwar ein Bild mit Strichmarkierungen liefert, man trotzdem aber noch viel schätzen muss, leicht etwas übersehen kann, beim oben offen Fahren und viel Sonne teilweise kein Bild erkennt & natürlich auch auf das Display gucken muss.

Hingegen man mit Piepswarner (fast) blind fahren kann, bzw. auch die ganze Zeit nach hinten guckend.

Viele Grüße

Bernd

Hallo Bernd,

ja, mir ist beim Testfahren auch aufgefallen, daß der Roboter auf dem Mars ein schärferes Bild liefert :wink:
Allerdings fand ich das Auto gerade nach hinten sehr unübersichtlich, so daß es besser mit schechter Kamera als ohne einzuparken war.

Weil Du es aber ansprichst - ist sowas nicht machbar?
einparken.dometic-waeco.de
Klingt erstmal recht unkompliziert und nicht sonderlich teuer…

Viele Grüße,
Alex

Hallo Alex,

ich habe mich noch nicht aktiv um eine Piepsanlage bemüht, die von dir rausgesuchte sieht aber gut aus.

Hat schon jemand mal bei Tesla nachgefragt, ob nicht auch Tesla eine Nachrüstung anbietet?

Wahlweise als Deluxe-Lösung vorne und hinten? :unamused:

Viele Grüße

Bernd

Moment, Linien bei der Rückfahrkamera (zufällig solche, die den fahrweg bei geradeausfahrt anzeigen?)? Das Feature hab ich bei unserem noch nicht entdecken können. Ich weiß wohl, dass es von Alpine 2 Kameraversionen gibt, eine mit und eine ohne Begrenzungslinien, kann es sein dass TM da bei den letzten Modellen etwas geknausert hat?

Ich habe die Premium-Version vom Alpine Navi verbaut (Nachrüstung) und kann die Begrenzungslinien zuschalten.

War davon ausgegangen, dass die Begrenzungslinien ein ganz normales Feature wäre.