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Ich möchte mein Y aus D

Möglich. Vielleicht bringt die Prämienerhöhung Elon zum Umdenken und er lässt ein paar Schiffe losschicken. Ursprünglich hat er das ja ausgeschlossen.

QA Vorgaben kommen doch nicht von den Leuten unten sondern von oben. Intensivere QA kostet auch Geld, daher kann das auch nur von oben abgesegnet werden.
Warum meint ihr das gerade deutsche Arbeiter in den Fertigungsprozessen besser sind? Ist das was genetisches?

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mit Überführungskosten habt ihr mich falsch verstanden, Tesla berechnet euch ja nicht das Schiffsticket und zehn mal auf und abladen und diverse Strecken in den USA und den Niederlanden. Das spart sich doch Tesla wenn sie sich den Weg über den Teich sparen. Das ist doch ein Argument um nur aus D zu liefern.

Wenn ihr wirklich fast sicher seid, dass es frühestens in einem Jahr das Y in D geben wird muss ich auf das Model 3 umsteigen. Ich kann nicht so lange warten. Dann nehme ich halt die 16% und den vollen Zuschuss mit.

Es geht ja nicht um Verkauf. Mit dem Model 3 wurde der Verkauf und die Auslieferung getrennt. Zumindest war das bei mir im letzten Jahr noch so.

Bis das Model Y in Deutschland produziert wird sollte der Autopilot so weit sein, dass sich die Fahrzeuge selbst zum neuen Eigentümer begeben können.

Zumindest klingen die Ankündigungen von Tesla jedes Jahr zum Jahresende irgendwie so.

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Ja gut. Die Auslieferung kann ja sonstwo erfolgen. Das Auto wird einem ja bei Bedarf vor die Tür gestellt.
Ich nahm allerdings an, dass hier nicht nur verkauft wird, was man ja sowieso online macht. Allerdings ist das nur eine Vermutung gewesen, da ich dort auch schon neue Autos sah.
Vielleicht wird tasächlich eine Abholung im Werk möglich. Grünheide ist jedenfalls eine Reise wert. :sunglasses:

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Ich würde sogar so weit gehen und ein Fahrzeug aus China bevorzugen. Schaut euch auf Netflix mal die Dokumentation „The Factory an“ …

Bis das Fahrzeug von der Fabrik zum Kunden fährt, vergehen noch viele viele viele Jahre… Ich denke, ich werde das mit meinen 35 Jahren nicht mehr erleben…

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Und ich gehe davon aus dass es vom Abverkauf abhängen wird. Wenn die Produktionskapazität mit Verkäufen außerhalb EU bis zur Fertigstellung der GF4 ausgelastet ist, dann würde es ja auch Sinn machen mit dem Verkauf in EU auf die Fahrzeuge aus Grünheide zu warten.

Nur wenn man die duale Berufsausbildung als was Genetisches ansieht. Allerdings sollen ja - gerüchteweise - viele Polen eingestellt werden. Die evtl. eine andere Art zu arbeiten in einer Lehre mitbekommen haben… Davon ab, wird ja wohl immer mehr durch Roboter gemacht. Ich habe mal einen anderen mobilen Gegenstand in der Fabrik in USA abgeholt und habe gesehen, wie „american craftmansship“ (deren Ausdruck, nicht meiner) live aussieht. Da liegen dann schon Welten zw. der Art zu arbeiten und „Unserer“. Auch wenn das eben nicht mehr die Bedeutung hat, wo die Fertigung automatisiert wird.

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Hmmm, da wär ich nicht so sicher, denn die Entwicklungen geschehen seit Beginn der Digitalisierung ja immer schneller. Die Digitalskeptiker werden in den Ämtern (Genehmigungen) auch irgendwann aussterben und dann gehts vermtl. ratz-fatz. Wenn ich mir so überlege, was ich mit 54 bisher so an Änderungen gesehen habe und die Entwicklungsgeschwindigkeit gerade in den letzten 20 Jahren rekapituliere…

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Es gibt kein genetisches Merkmal dass jemanden als deutsch oder sonstwie markiert. Das macht auch keinen Sinn, wenn man sich mal die Geschichte von Deutschland anschaut.

Wenn man in die Produktionshallen schaut, dann wird man da einen großen Anteil von Mitarbeitern mit Migrationshintergund sehen. Auch kenne ich genug Deutsche die eher keinen positiven Beitrag auf die Qualität leisten.

Was Telsla hier hilft eine gute Qualität zu bauen:

  • Prozesse (QS, HR, etc. Tesla kann das mittlerweile, aber hat auch eine Unternehmensleitung die gerne mal einen anderen Weg geht)

  • Erfahrung (Die hat Tesla mittlerweile, auch sollten in Deutschland einige MA mit entsprechender Automotive Erfahrung zu finden sein)

  • Technologie (Das Werk wird wohl das modernste Werk und hat auch neue Produktionsmethoden)

  • Kulturelle Disposition (Sicher ein Vorteil von Deutschland, man kann gut Regeln einhalten und produziert gerne Qualität. Ich sehe aber diese attribute schwinden)

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Ich bezweifle dass die richtigen Leute jetzt rekrutiert worden sind.

Es wird wohl eher der Fall sein, das viele Zwangsendsandt werden von anderen Gigas um es dann richten zu müssen… die die jetzt eingestellt werden werden aus Polen pendeln…

Tesla hat sich für Deutschland entschieden um den deutschen Autobauern eine lange Nase zu zeigen… er hat doch schon bewiesen dass er es besser kann und braucht nicht versuchen es noch besser zu machen.
Die Qualtät verbessert sich kontinuierlich, aber die wird nicht um ein Vielfaches besser weil in deutschland produziert wird… Tesla juckt es herzlich wenig ob es negativ Schlagzeilen gibt…

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Ich denke nicht, dass Elon und Tesla noch im Sandkasten spielen und anderen eine lange Nase machen.
Grünheide dürfte die besten Standortfaktoren mit dem Standort der ehemals geplanten BMW-Fabrik in den Ring geworfen haben.
Das wird die GF Europa, nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Mitarbeiter aus dem Umland, auch aus Polen und Ingenieure aus einem weiteren Umkreis zu finden, dürfte nicht schwer werden. Schließlich ist es auch bei einem nicht unbedingt höheren Gehalt doch sehr attraktiv, in einem wachsenden Unternehmen arbeiten zu dürfen.

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Heute mein M3 ins SeC gebracht und der nette Mitarbeiter meinte, dass wir hier evt. doch noch Anfang 2021 die Y erhalten könnten aus den USA und irgendwann dann eine Umstellung stattfindet auf die Autos aus DE.
Mal schauen was kommt, dann würde ich aber auch lieber einen aus DE haben…habe also noch nicht bestellt und warte zu.

Die Mitarbeiter im SeC, vor allem die Verkäufer, haben nicht immer mit guten Informationen geglänzt. Es gab in der Vergangenheit Aussagen, die völlig falsch waren. Ich durfte vor wenigen Wochen erst wieder einem Verkaufsgespräch beiwohnen, das war schon sehr „speziell“…

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Ich würde so ein US Modell sofort nehmen. Dort ist die Produktion mittlerweile eingeschwungen.
Was denkst du wie die ersten aus Grünheide aussehen werden?

Denke schon viel besser.

Da die Y aus D unter der Haube zum Teil anders aufgebaut sein werden, glaube ich nicht, dass Tesla US Modelle nach Europa verschifft, für die dann die Ersatzteilversorgung (aus USA) separat gesichert werden müsste.

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Ich denke die grundlegenden Änderungen betreffen eher die Karosse. Stichwort Guss aus einem Teil. Dafür wird es wohl keine Ersatzteile brauchen.

Ich habe vorhin mal beim Teslastore Leipzig angerufen, die haben weiterhin den Stand das die Model Y ausschließlich aus Grünheide kommen, hat mir aber Hoffnung gemacht das ich mein Y im August 21 bekommen könnte.
Er hat mich auf eine Mailingliste gesetzt, dann bekomme ich Bescheid sobald eine Probefahrt möglich ist. Die Probefahrt Autos könnten vorher aus Übersee kommen.