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Ich mag das fette Hamstergesicht immer noch nicht

Mir gefällt das Gesicht und der aufgeräumte Innenraum und ich finde Zeiger Anachronistisch (im Prius hab ich keine Probleme mit der Digitalanzeige, die im Twingo und im xara fand ich aber grausam).
Ist eigentlich schon mal jemand aufgefallen, wie niedrig die "Motorhaube " beim Modell 3 ist? Ich leg mir dazu Bilder nebeneinander, man kann von vorn das halbe Lenkrad sehen und bis zur Sitzmitte.
Das dürfte sich ja fast wie cart fahren „anfühlen“.

Wäre cool aber ich glaube da eher nicht dran, da diese Anzeigeform mehr Platz benötigt und sie auch nie ausgeblendet werden darf. Schauen wir mal auf das Finale :slight_smile:
Bye Thomas

Mein Gehirn ist komplett umprogrammiert. Ich müsste bei einer analogen Anzeige wirklich nachdenken :mrgreen:

geht mir genauso, deshalb habe ich diese „Tatsache“ auch angezweifelt :mrgreen:

Naja, Gewohnheit ist oft stärker als Instinkt. :wink:
Ich kann nix dafür, ich hab das in Produktanalyse so gelernt.

Dachte anfangs auch so, aber man gewöhnt sich so schnell daran, inzwischen nerven die Zeigerinstrumente in meinem Lieferwagen. Nicht alles was man einmal gelernt hat muss auch richtig sein. Mir wurde das im Rahmen meiner Ausbildung auch so erzählt und bis zum Tesla habe ich es auch geglaubt. Dasselbe gilt für Schalter und Knöpfe.
LGH

Ich hatte am Anfang auch meine Probleme damit, die Geschwindigkeit nur als Zahl und nicht als Zeiger zu sehen, jedoch habe ich mich sehr schnell daran gewöhnt.
Als ich dann mal mit einem von der Firma zur Verfügung gestellten Verbrenner (Mercedes B-Klasse) fahren musste, merkte ich, dass mir die digitale Geschwindigkeitsanzeige extrem fehlt, und ich viel länger brauchte, um auf dem Rundinstrument die Geschwindigkeit abzulesen.
Also ab auf den nächsten Parkplatz, im Menü herumgesucht und siehe da: Man kann sich die Geschwindigkeit im Tacho zusätzlich als Zahl anzeigen lassen.

Ich will gar keinen klassischen Tacho mehr, da er mehr Nachteile als Vorteile hat.

  • 0 km/h ist bei jedem Fahrzeugmodel woanders
  • 100 km/h ist auch immer woanders (und nicht relativ zur 0 km/h Position)
  • Die Skala ist unterschiedlich eingeteilt.
  • Bei manchen ändert sich die Skala oberhalb von 100 km/h
  • Bei manchen ist der Kontrast Zahl zu Hintergrund „verbesserungswürdig“

Man ist also erstmal am suchen, was es bedeutet, wenn die Nadel auf 9 Uhr bzw. auf 12 Uhr bzw. auf 15 Uhr steht.

ergo: auch Tatsachenuntersuchungen können Bullshit sein wenn sie durch die Gewohnheit geprägt sind :wink:

Mein allererstes Auto war ein Fiat Tipo Granturismo DGT mit digitalem Cockpit (Bild unten – erklärt das was? :wink: ).
Seit 2012 fahre ich den Twizy mit digitalem Tacho.

Ich habe bei beiden Autos festgestellt, dass mich die Anzeige tendenziell stresst, auch, wenn sie vielleicht nicht schlechter ablesbar ist als die Analoganzeige.

Wenn man gelernt hat, welche Stellung des Zeigers – in dem eigenen, täglich benutzen Auto – für welche Art von Straße richtig ist, dann funktioniert die Geschwindigkeitsanpassung nämlich normalerweise unwillkürlich, quasi mit dem Kleinhirn.
Der Abstraktionsschritt über die Zahl nutzt andere Gehirnteile und sorgt dafür, dass die Geschwindigkeit immer im vorderen Bewusstsein mitläuft. Das ist – auch nach meiner Erfahrung – definitiv anstrengender.

Ich würde mir wünschen, dass der Tesla beides zeigt.

ok ich glaube wir reiben uns nur an den „Tatsachen“ die keine sind. Das jeder Präferenzen hat ist glaube ich nachvollziehbar.
Geiles Cockpit :slight_smile:

Na ja, bei der alten LED - Anzeige und diesem Schriftbild (Schriftart) kein Wunder, da wäre ich sofort Deiner Meinung. Die Darstellung im Tesla entspricht den heutigen Sehgewohnheiten. Die Anzeigen im Display sind ja angelehnt an die Beschilderungen im Strassenverkehr, da ergibt sich für’s Hirn sofort eine Assoziationskette. Diese alte LED’s aus den 70ern kann heute keiner mehr (automatisiert) lesen. Das ist auch der große Vorteil bei Tesla, über die Jahre kann man das Display immer wieder an neue Sehgewohnheiten anpassen.
LGH

Nein, das glaube ich nicht. Ich bin mir schon sehr sicher, daß die oben gemachte Aussage so gut wie bei jedem Menschen stimmt, aber trotzdem im Spezialfall (hier Autotacho) und durch Gewöhnung (hier an Digital-Zahl) hier die mögliche schnellere Erfassung eines Wertes per Zeiger keinen Vorteil darstellt und somit nicht für alle Anwendungsfälle gilt.

Ich finde es selbst immer wieder erstaunlich, wie sehr ich mich an die Zahlenanzeige gewöhnt habe. Wenn ich in einem anderen Auto bin, dann muss ich mich oft erst wieder am Rundinstrument orientieren. Da denke ich jedes mal, dass das ja viel mehr Aufmerksamkeit erfordert, als die Zahlenanzeige. Bei mir funktioniert das automatische Winkel-Erfassen jedenfalls nicht.

Nach meinem A7 mit HUD war ich schon sehr traurig darüber, dass es kein HUD im Model S gibt. Aber ich habe gemerkt: Es war weniger das HUD, es war die Zahlenanzeige, die mir so viel leichter viel. Daher vermisse ich das HUD im Model S erstaunlicherweise kein Stück.

Ich war auch erst skeptisch, weil ich nur sonst die stark verzögerten Segmentanzeigen von Renault (?) kannte. Aber beim Model S ist das kein Vergleich. Die Anzeige wird wirklich in Echtzeit ohne Verzögerung aktualisiert, sehr angenehm. Und irgendwie dachte ich auch immer, ein Zeiger sei leichter „unbewusst“ zu lesen. Finde aber die Zahl sehr viel einfacher zu lesen, vor allem weil man ja eigentlich die meiste Zeit nur wissen will, „fahre ich schneller als erlaubt und wenn ja - wie viel?“ :wink: Das geht sehr viel einfacher, wenn beide Infos als Zahlen vorliegen als wenn man erst dem Zeiger auf das Ziffernblatt folgen muss um die Zahl zu erhalten, die man dann im Kopf mit dem Geschwindigkeitslimit vergleicht.

Ich zitiere einfach mal - um zuzustimmen. :wink:

Abwarten ist schwer und wird immer schwieriger, weiss ich ja auch. So habe ich z.B. diese Woche geträumt, ich hätte etwa 100 Fotos in 30 Sekunden von einem blauen Model 3 geschossen… :mrgreen: Da schien sich also etwas im Unterbewusstsein angesammelt zu haben… :laughing:

„…bei so gut wie jedem Menschen…“ - dann gehöre ich zu den Ausnahmen, denen die ungefähre „intuitive“ Position der Tachonadel nicht genügt. Ich gucke immer so lange auf das doofe analoge Rundinstrument, bis ich den ungefähren Strich, auf dem die Tachonadel steht, erkennen und einer Zahl zuordnen kann. An häufigen Fahrzeugwechseln bzw. seltenen, kurzen Stadtfahrten kann es bei mir nicht liegen: die letzten beiden Autos sind dasselbe Modell desselben Herstellers mit mind. 200.000 km selbst gefahren Kilometern, davon etwa die Hälfte mit Tempomat - und da gucke ich auch aufs Display, um auf den km genau zu wissen, auf welche Geschwindigkeit er eingestellt ist. Die digitale Anzeige des Tempomats oder auch des Navis empfinde ich daher als schneller erfassbar und angenehmer. Ich vermisse auch das Ziffernblatt von Uhren schon lange nicht mehr, ja verzichte seit etwa 20 Jahren auf Zifferblattarmbanduhren und ziehe die digitale Zeitanzeige vor. Ebenso bei der Reifendruckkontrolle, erst heute wieder gemacht… Ich will genau wissen, woran ich bin, und nicht so ungefähr… hat vielleicht mit meinem Berufs zu tun… :wink:

Also ich finde es geil

Es wird Zeit, den Fred zu schliessen, da seit 3 Seiten Off-Topic geblubbert wird.

Schade drum, gut gemacht Superfans.

könnte auch sein das sich das Hamstergesichtthema erschöpft hat :sunglasses:

Auf Wunsch des Erstellers schließe ich hier.
LGH