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Ice Driving Event Februar 2015 in Schweden

Ein Tesla Video und insgesamt 7 Fahr-Trainings beim ADAC, davon eins bei starkem Schneefall, brachten mich darauf, dass ein Ice Driving Event mit dem Tesla spaßig werden könnte.

Tesla Ice Driving.png

100km vom bald eröffneten SuC Elverum an der norwegisch-schwedischen Grenze gibt es auf einem 1,3x4,5km großen See eine hersteller-offene Möglichkeit für das Fahren auf Eis. Dort kann man von Ende Januar bis Anfang März unter der Anleitung erfahrener Rally-Fahrer alles machen, worauf man Lust hat.

Bestünde Interesse daran, in einer größeren Gruppe dort aufzuschlagen? Dann würde ich dort mal anfragen, was ein Event samt Hotel etcpp. bei Gruppenbuchung kosten würde. Auf der Website nennen sie bei Einzelbuchung Preise zwischen 200 und 250 britischen Pfund pro Tag und Auto für den reinen Seezugang. Hotel, Catering und Rally-Programmleitung kosten extra.

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Terminabstimmung: doodle.com/7z3scb7z3sw53yyr

Wenn hier ein paar Fahrer zusammenkommen und ich dann noch im norwegischen Forum Werbung mache, bekommen wir den See vielleicht exklusiv. Ich bin mir sicher, die (fast) totale Stille trotz zahlreicher fahrender Autos wird zu einem einmaligen Flair führen.

Für die Anfahrt gibt es drei Möglichkeiten:

  1. Fahrt über Schweden
  2. Fahrt über die Fähre Kiel-Oslo (Checkin 12:00, fährt im Februar aber nur zweitäglich)
  3. Fahrt über die Fähre Kopenhagen-Oslo (Checkin 15:00, fährt täglich)

Preislich nehmen sich die beiden Fähren nichts. ich mag die in Kopenhagen lieber, die in Kiel ist eher ein schwimmendes Shopping-Center. Ankommen tun beide etwa zur gleichen Zeit in Oslo. Oft sieht man im Oslo Fjord die andere Fähre vor oder hinter einem.

Kosten Fähre für Auto + 2 Personen: 558 Euro in Innenkabine, Aufpreis Meerblick: 56 Euro, Aufpreis Frühstück 18€/Person, Aufpreis Abendessen min. 38€/Person Hotel dürfte in Richtung 150€/Tag kommen, so dass ich alles in allem günstigenfalls mit 1.200 Euro kalkuliere.

Zeitplanbeispiel (Startdatum willkürlich gewählt)

5.2.: Kiel 12:00 Checkin zur Fähre nach Oslo. Abfahrt 14:00. Nach Möglichkeit lädt jeder, der eine Crohmbox o.ä. hat, auf der Fähre, um in Elverum nicht unnötig die sicherlich auch von Norwegern gut genutzten SuCs zu belegen
6.2.: Ankunft Oslo: 10:00, Fahrt nach Elverum
Ankunft Elverum: 12:00, Aufladung der Autos, Essen
Weiterfahrt zum See, je nach Anzahl der Teilnehmer und Auslastung der SuC: 14:00
Ankunft See: 15:30, Checkin im Hotel, vielleicht schon erstes Briefing mit den Trainern
7.2.: 9:30 bis 17:00 Ice Driving
8.2. Problem: Wir müssten eigentlich schon wieder zurück, da die Fähre Oslo-Kiel am 9.2. nicht fährt. Alternativ können wir über Oslo-Kopenhagen fahren und noch einen Tag länger bleiben
9.2. Ankunft Kiel 10:00

Wenn es viele Teilnehmer gibt, würd ich auch Tesla fragen, ob sie uns da einen ihrer Paletten-SuCs aufbauen können. Bei -35°C und 7h Fahrzeit könnte der eine oder andere mal nachladen müssen. :slight_smile:

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Terminabstimmung: doodle.com/7z3scb7z3sw53yyr

Klingt geil! Ich muss das „Tesla Time“ Model S leider am 13. Januar wieder abgeben :frowning:

Kein Problem. Im Video ist auch ein Roadster zu sehen. Kann aber bis zu -35° frisch werden. :slight_smile: Oder bei Caro eine Wochenmiete vereinbaren.

Aufgrund des riesigen Interesses (haha…) habe ich mal eine Doodle-Umfrage zur eventuellen Terminabstimmung eingerichtet:
Terminabstimmung: doodle.com/7z3scb7z3sw53yyr

Groß ist das Interesse ja nicht. Nur Eberhard und ich haben Lust darauf?

Ich habe gerade darum gebeten, meine Bestellung in P85D zu ändern. Wenn das noch klappt, wird es 2015 nichts mit dem Event. Die Europaauslieferung des P85D beginnen erst Ende Februar.

Macht leider keinen Sinn da sich das ESP nicht abschalten lässt, und Du brauchst Spikes auf den zugefrorenen Seen sonst hast Du keinen Spaß. Mit Spikes auf blankem Eis ist in etwa wie Winterreifen auf Schnee.

Mit ESP greift das MS so derbe ein, schönes Driften ist nicht, schon auf 0,2er Belag probiert.

Sonst wäre ich sofort dabei. Aber das ESP manipulieren würde ich nicht…

GPS-gesteuert Funktionen wie ESP-Abschaltung nur an bestimmten Orten zu erlauben sollte technisch für Tesla kein Problem sein. War das nicht beim GT-R so, dass er nur auf Rennstrecken die volle Leistung abruft?

Nur in Japan. Ja sowas geht, aber was geht und was ist bleibt leider ein Unterschied.

Naja, die Spikes könnte man sich ja in Norwegen setzen lassen. Sollte zumindest bei den von Tesla angebotenen Nokian-Reifen möglich sein. Und die ESP-Sache scheint so schlimm nicht zu sein, wenn Tesla für die Presse ein solches Event organisiert.

Das ESP lässt sich durch Ziehen der richtigen Sicherung deaktivieren.

Habe mich mal eingetragen, aber das ist derzeit sehr unverbindlich, da ich das mit swwmo abstimmen muss.
Es gäbe noch eine Alternative, die hatte unser Mitglied PIXNER mal vorgeschlagen, der da wohnt, wo die Erlkönige im Winter getestet werden.

…Verlust der Betriebserlaubnis, etc.

Nix für mich leider.

Viel Spaß.

Da ich genauer wissen wollte, ob das stimmt und wo das steht habe ich ein wenig gesucht und bin fündig geworden:

Betriebserlaubnis:
§ 19 Abs. 2 Satz 2 2. Alt. StVZO

(2) Die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs (…). Sie erlischt, wenn Änderungen vorgenommen werden, durch die

  1. die in der Betriebserlaubnis genehmigte Fahrzeugart geändert wird,
  2. eine Gefährdung von Verkehrsteilnehmern zu erwarten ist oder
  3. das Abgas- oder Geräuschverhalten verschlechtert wird.

Knolle:
Wer vorsätzlich oder fahrlässig ein Fahrzeug in Betrieb nimmt oder als Halter dessen Inbetriebnahme anordnet oder zulässt, dessen Betriebserlaubnis erloschen ist, begeht nach § 69a Abs. 2 Nr. 1a StVZO eine Ordnungswidrigkeit. Nach Nr. 214a.2 BKatV kostet das 90 € und einen Punkt.


Versicherungsschutz:
Die Ordnungswidrigkeit ist noch zu verschmerzen, richtig teuer kann es aber hier werden. Nach § 23 Abs. 1 VVG darf ohne Einwilligung des Versicherers keine Gefahrerhöhung vorgenommen werden. Wird dies missachtet, wird der Versicherer bei vorsätzlicher Gefahrerhöhung im Schadensfall von seiner Leistungspflicht befreit § 26 Abs. 1 Satz 1 VVG, sofern die Gefahrerhöhung kausal für den Schaden war (Abs. 3 Nr. 1).

Es hängt also ein ganzer Rattenschwanz an dieser einen Sicherung, deren Ausbau im Zweifel sehr teuer werden kann.

Ich erlaube mir mal dagegen zu argumentieren :

Die Gefährdung von Verkehrsteilnehmern ist nicht zu erwarten, denn wenn ich vorsichtig und angepasst fahre, gefährde ich niemanden über das normale Maß hinaus. Wenn das anders wäre müsste jedes Auto ohne ESP stillgelegt werden.

Was z.B. mit diesem Paragraphen gemeint ist, wenn Du z.B. Anbauten anbringst, z.B. mit rasiermesserscharfen Kanten, dann ist das mit Sicherheit eine Gefährdung von anderen.

Zusätzlich ist ein Eissee keine öffentliche Straße.

Interessant wird es, wenn dies durch schwedische Gesetze nicht zulässig wäre.

Auf dem Eissee ist das sicher egal.
Schwedische Gesetze -> sorry, keine Ahnung. :wink:
Rasiermesserscharfe Kanten -> die Rspr. nimmt bei jedem Tuning automatisch an, dass eine Gefährdung von Verkehrsteilnehmer zu erwarten ist. -> Betriebserlaubnis erloschen. Beim nicht offiziell vorgesehenen Abschalten des ESP gibt es da keinerlei Spielraum.
Autos ohne ESP -> Haben eine Typgenehmigung und deshalb eine Betriebserlaubnis so wie sie sind. Da Tesla für’s Model S eine Typgenehmigung mit ESP hat, ist ein Model S ohne ESP nicht genehmigt (sofern keine Einzelabnahme stattgefunden hat), ergo Betriebserlaubnis erlischt. In dem Punkt macht die Rspr nicht viel Federlesen.

Aber wie gesagt, auf dem Eissee wird das alles wurscht sein, sofern man nicht in einen anderen reinknallt und die Versicherung bemühen muss.

@Talkredius:
Welche Sicherung ist denn die richtige ?

Bei jedem anderen Auto was ich kenne kann ich das ESP abschalten. Es kommt eine gelbe Lampe und gut ist. Warum soll das beim Tesla nicht anders sein. Kann mir nicht vorstellen das die anderen Hersteller für jeden Modus eine Betriebserlaubnis haben. Meines Wissens hat jedes Auto nur eine. Sonst müsste Tesla ja auch eine für den Sport Modus und eine für Insane haben.

Könnt argumentieren wie ihr wollt, ESP sabotieren durch Sicherung ziehen->keine Betriebserlaubnis. Keine Versicherung, volle Haftung, inkl. Personenschäden. Das Risiko besteht bei so einem Event sehr real, also entweder Tesla macht das und sorgt auch für Versicherung, etc. oder forget it for me.

Selbst bei Audi ist der Selbstbehalt 5000€ beim Audi Ice Challenge… nicht ohne Grund. Macht keinen Mist, das ist es nicht wert…

Da muss ich Leto zustimmen. Wenn Ihr das macht, dann bitte auf nicht-öffentlicher Strecke/Platz. Wenn ansonsten was passiert, dann ist man richtig dran.

Das Ice Driving Event findet in der Regel auf einem zugefrorenen See in Schweden statt und nicht auf öffentlichen Straßen. :slight_smile:

Feb 2015? Ihr meint 2016

Das spielt wenn sich Teilnehmer mit Kaltverformung und Personenschaden treffen keine Rolle. Sowas muss sehr gut geplant und durchgeführt werden, braucht Traktoren, Schneepflüge, Sicherheitspersonal, Spikeräder, Techniker, beheizte Hallen für die Fahrzeuge nachts, Ladeinfrastuktur, etc., etc.

Das, selbst wenn das MS abschaltbares ESP hätte, ist aus meiner Sicht nicht zu einem vertretbaren Preis für ein einzelnes Event zu organisieren ohne Sicherheit, etc. zu vernachlässigen.

Ich würde vorschlagen wer diese Vorstellung hat nimmt mal an einem Audi Ice in Finnland teil und achtet auf den Organisationsaufwand, dann erledigt sich der Traum.