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Hubject hält Supercharger für unvereinbar mit EU-Richtlinien

automobilwoche.de/article/20 … zCR9ye9KSN

Besonders unglaubwürdig (oder scheinheilig?) ist auch die Antwort auf die Frage nach der Anzahl der EVs, die an Hubject-Säulen getankt haben:

„Dazu können wir aus Gründen der Vertraulichkeit gegenüber unseren Kunden keine Aussage machen.“

Die Wahrheit wird schlicht und ergreifend sein, dass nur sehr wenige EVs bei Hubject geladen haben.

"Ist das Angebot von Tesla – kostenloser Strom für alle Fahrer – nicht konkurrenzlos attraktiv?

Tesla verkauft ausschließlich Fahrzeuge im Premium-Segment, in deren Preis die Stromkosten bereits mit eingerechnet sind. Wir glauben, dass kostenloser Strom vor dem Hintergrund der EU-Effizienzrichtlinie nicht langfristig Bestand haben kann.

Warum nicht?

Weil dann dem Autofahrer signalisiert wird, er könne so viel fahren, wie er möchte – Energie ist keine wertvolle Ressource mehr. Das widerspricht den Energieeinsparwünschen der Europäischen Union."

Der ist echt gut :laughing:

Hab ich mir doch gleich gedacht, dass Ladenetz gegen geltendes EU-Recht verstößt – erst Strom verschenken und jetzt eine Pauschale einführen… Ein Skandal ist das!

Und nochmal: Tesla benutzt Typ2 Stecker und verschließt sich KEINESWEGS gegen andere Nutzer bzw. Hersteller.
Die wollen sich einfach nicht eingestehen, dass Tesla ihnen "super charging >50kW " vormacht. Ausserdem wollen sie sich nicht eingestehen, dass sie kein Auto hinbekommen haben das solche Leistungen verträgt resp. keine größere Batterie hat.
Auch verstehen sie offenbar das businessmodell nicht: „mit Strom allein ist KEIN Geld zu verdienen…“
Also kein vergoldeter Strom sondern versüßte Ladezeit…

+1

lg

Eberhard

Und nochmal: Tesla benutzt Typ2 Stecker und verschließt sich KEINESWEGS gegen andere Nutzer bzw. Hersteller.

ja aber der stecker ist auch schon das einzige :slight_smile: und nur eine reine optik. Die Verwendung des Steckers ist naemlich nicht entsprechend der Norm (diese wuerde eine Leistung von 120KW auch gar nicht unterstuetzen).
Fakt ist also Tesla haelt sich bei seine Superchargern nicht an die Norm, was allerdings auch gut so ist, denn sonst gaebs deutlich weniger Saft am Supercharger.

Weil dann dem Autofahrer signalisiert wird, er könne so viel fahren, wie er möchte – Energie ist keine wertvolle Ressource mehr. Das widerspricht den Energieeinsparwünschen der Europäischen Union."

Diese Argumentation kann ich schon teilweise folgen. Allerdings vergisst der gute Mann, dass das Laden ja nur an den Superchargern kostenlos ist und die wenigsten werden nur wegen dem kostenlosen Tanken
immer zu den Superchargern fahren und dort 30 Minuten warten. Insofern erfuellen sie genau ihren Zweck: Langstrecken bequem ermoeglichen.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Politik hier so massiv in die Marktwirtschaft eingreifen koennte, um an den Superchargern etwas zu veraendern… Aber man sollte unsere Autolobby auch nicht unterschaetzen…

Jaein… Um ganz korrekt zusein : Die Buchse am Auto sowie die SC Stecker haben meines Wissens sogar längere pins damit sie dann mehr Leistung vertragen. Ich vermute sie kombinieren dann noch 2x2 pins(?!)
Aber immerhin haben sie sich an die restliche Geometrie gehalten und sind somit was AC-Laden anbelangt „abwärtskompatibel“. Finde ich 1000 mal besser als die anderen DC-Kloben-Stecker!
Die Verkabelung im Auto , die Umgehung der Ladegeräte und das Protokoll ist dann schon proprietär aber wie gesagt: es funktioniert, ist einfach und Tesla ist offen…

Finde ich 1000 mal besser als die anderen DC-Kloben-Stecker!
Ja! Ich auch, diese Typ 2 Stecker mit 2 DC Polen sehen einfach furchtbar aus. Ich frage mich immer, was die Leute sich dabei gedacht haben.
Kann denn der Tesla Supercharger auch Wechselstrom liefern (das muesste er ja um Typ 2 konform zu sein)? Ich vermute eher, dass er das nicht kann, weil der Strom ja aufwendig transformiert werden muss.

Aber immerhin haben sie sich an die restliche Geometrie gehalten und sind somit was AC-Laden anbelangt „abwärtskompatibel“
ich glaube das trifft nur auf das Auto zu. Der Supercharger nicht oder weisst du da mehr?

Die Verkabelung im Auto , die Umgehung der Ladegeräte und das Protokoll ist dann schon proprietär aber wie gesagt: es funktioniert, ist einfach und Tesla ist offen…
Ja und es gab ja auch keinen Standard an den Tesla sich halten haette koennen, an 120 KW traut sich sonst auch noch keiner ran :slight_smile:

+10
Ja korrekt die typ2 Buchse am Auto ist " abwärtskompatibel"
SCs können definitiv kein AC- sollen sie auch nicht sonst ist die Säule für Stunden belegt.

Nein kann er nicht. Aber warum muss er das können, um Typ2 konform zu sein? Typ2 ist auch für Gleichspannung spezifiziert. Zwar nicht für solche Ströme wie TESLA sie fördert, aber dafür ist der Stecker ja auch entsprechend weiterentwickelt.

Sonst müsste man ja im Umkehrschluss auch sagen: Eine Typ2 AC-Ladesäule von Anbieter X ist nicht Typ2 konform, weil sie kein DC kann.

Das ist mir neu… Vielleicht gibt es da Vorschläge, aber soweit ich weiß, gilt die EU-Standardisierung nur für AC-Laden. Daher ja dann diese unerfreulichen Auswüchse mit dem CCS-Format.

:imp:
Selten so einen Unfug gelesen. (Strom-)Energie ist eben KEINE wertvolle Ressource in dem Sinne, da wir sie mit den richtigen Anstrengungen nahezu unbegrenzt für alle Menschen zur Verfügung stellen könnten. Wegen solchen, Entschuldigung, Pfeifen wie diesem Schlaumeier hier, werden wir bis dahin aber leider noch einen langen Weg vor uns haben. :confused:

Er ist für DC Ladung ausgelegt -> siehe Bild. Und ich Denke auch Tesla hält sich an die Pin-Belegung. Nur ist der Stecker und die Buchse etwas verstärkt.

typ2.jpg

Und was Hubject betrifft - die hier spricht einfach nur der Neid.

Die Wahrheit ist:

Der CCS Stecker ist so unnütz wie ein Kropf und macht erst ab 70kW Ladeleistung wirklich Sinn.
Der nicht modifizierte Typ2 kann schon von Hause aus (lt. Spezifikation) bis 140A bei 500V übertragen, was voll für den jetzigen 50kW CCS gereicht hätte.

Das Protokoll von Tesla ist mit dem CCS voll kompatibel nur die physikalischen Anschlüsse nicht.

Prinzipiell sind Adapter bei CHAdeMO und CCS nicht zulässig, was auch ein Adapter von CHAdeMO oder CCS auf Tesla-Typ2 oder umgkehrt fast unmöglich macht.

Die Lösung ist, wie bei den Ladestellen, mehrere fest eingebaute Ladedosen. Finde die jetzige Lösung beim Model S suboptimal gelöst, was bekanntermaßen meist ein mind.7m langes Kabel erfordert, will man nicht immer rückwärts einparken. Vielleicht kommt ja noch eine weitere Ladedose z.B. in der Schnauze (nosecone), welche auch besser gegen Vandalismus oder auch unbeabsichtigte Beschädigungen geschützt ist. Die kleine Ladeklappe fordert dies geradezu heraus.

lg

Eberhard

Ist zwar nicht der ursprünglich gesuchte Artikel… aber auch interssant
plugincars.com/auto-industry … 28042.html
merke: diese Erkenntnis ist schon ein halbes Jahr alt


Ich weiß ja nicht, ob das schon zu den ganzen EU-Bürokratenhirnen (oder was immer die im Kopf haben) durchgedrungen ist, aber erstens spart ein Elektroauto auch dann noch Energie, wenn es dreimal so viel gefahren wird wie ein Verbrenner und zweitens ist Energie einfach nichts, was man aus irgendeinem vernünftigen Grund sparen sollte. Zumindest wenn die Stromversorgung in gar nicht allzuferner Zukunft (die SC noch früher) auf 100% Erneuerbare umgestellt ist. In der Sonnenstrahlung liegt 10.000- mal mehr Energie als die Menschheit verbraucht, und das ist allein das klitzekleine bisschen, das unseren Felsbrocken hier erreicht :slight_smile:

Die Argumentation ist vor allem gearde deshalb schon unsinnig, weil Tesla ja sehr teure Fahrzeuge verkauft. Jeder, der sich so ein Fahrzeug kauft, wird seine Reiseplanung nicht anhand von Sprit-/Energiekosten vornehmen. Für die meisten dürfte Zeit der limitierende Faktor sein, nicht 50 Euro Strom-/Spritkosten.

Zudem wird meist zu Hause geladen, da kostet der Strom wohl etwas, wenn er auch günstig per PV erzeugt wird.
Habe bislang etwa 15x am SC geladen, bei >50.000km Laufleistung, macht also ca. 10% aus.

Außerdem was will den Hubject mit der Schnarchladung bei CCS von max. 50kW, in der Realität wohl eher 22kW, auf was sollte Tesla warten? und wie lange?
Hubject bekommt das Demoprojekt an der A9 immer noch nicht gebacken, trotz massiver Förderung.

Is halt wie im Motorsport. baut einer zu gute Autos und dominiert das Feld, wird er ausgeschlosen oder die Regeln kurzerhand geändert, von Fairness keine Spur.
Oder in der nächsten Saison darf Bayern München nur noch mit 10 Mann aufs Spielfeld (und gewinnen trotzdem, weil die sich nicht mehr so sehr gegenseitig im Weg stehen)

lg

Eberhard

Na, dann sind die Supercharger ganz besonders böse. Da geht das Laden viel zu schnell! :laughing: