Holzofen muss ersetzt werden

Moin

Wir haben einen Holzofen Baujahr 2000, der im nächsten Jahr ausgetauscht werden muss. Metall, Marke Schwedenofen Kago.
Wir würden gerne wieder einen Holzofen einbauen, aber diesmal sollte er weniger Feinstaub und so ausstoßen.

Hat da jemand einen Tip? Oder worauf ich achten sollte?
Shaun

Dem kann ich nichts positives abgewinnen:

Ich auch nicht.
Wir haben einen Wald in der Verwandtschaft. Daher kein Fremd-gekauftes Holz.

Shaun

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Soll auch kein Angriff sein!

Es ist aber ein guter Anlass, solche Heizmethoden generell in Deutschland zu überdenken.

Wir leben im 3. Jahrtausend… - und wir sollten nicht heizen wie im Mittelalter.

Unnütze Verbrennungsprozesse bzw. solche die man substituieren kann, sollten wir uns möglichst verkneifen.

Unsere Luft sollte uns am Herzen liegen.

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Ich würde auf einen Pelletofen wechseln.

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Guten Morgen
Ich glaube ich habe mich undeutlich ausgedrückt.
Der Holzofen steht im Wohnzimmer. Im Haus selbst haben wir eine neue Gasheizung (wahrscheinlich die letzte). Die Heizung wärmt den Raum vor und der Ofen wird angeschürt, wenn wir mal länger als 3h im Winter im Raum sind.
Ich glaube mit der Konstellation sind wir nicht alleine in Deutschland und das hat nichts mit letztem Jahrtausend sondern mit Behaglichkeit und Effizienz zu tun.
@Blackmen Wo ich dir aber recht gebe ist das Verbrennen wie im letztem Jahrtausend. Daher ja meine Frage: was für Effiziente Holzöfen gibt es?

Shaun

Ich selber habe hier einen Kachelofen mit verstellbaren Zügen, der einen ziemlich guten Job macht und die Wärme lange hält. Darin landet Buche hier aus dem Harz und Holz, was hier auf dem Grundstück so anfällt.
Ein Freund hat sich einen Grundofen mauern lassen, der ein echtes Effizienzwunder ist: Brennraum vollstapeln, anzünden, abbrennen lassen - c’ est ca. Allerdings ist er sehr träge, ich weiß nicht, ob das zu euren Bedürfnissen passt.

Gruß stahlone

Leider leigst du da falsch, die Gastherme dürfte Brennwert sein und ist wesentlich effizienter als ein Holzofen der meist einen Wirkungsgrad um 70-80% hat.

Ich mochte meinen Holzofen auch, vermisse ihn aber nicht. Das Holz holen entfällt, der ganze Dreck und Aschestaub. Und das der Schorni bei mir gar nicht mehr kommt, freut die Geldbörse.

Die Ölheizung flog altersbedingt auch raus und ich bin jetzt seit 7 Jahren mit einer Wärmepumpe glücklich, die lt Heizungsbauern ja nie bei mir funktionieren würde und mit der ich im Winter erfriere. Dazu würde sie mir finanziell die Haare vom Kopf fressen.

Alle prognosen der „Fachleute“ waren falsch. Man wollte noch wartungsintensive Verbrennungstechnik am Leben halten, weil an einer Wärmepumpe ja nix zu verdienen ist sobald sie verkauft und installiert ist,das war alles.

Wann es wirklich ein neuer Holzofen sein muss dann würde ich den wenn nur wasserführend nehmen, das er die Wärme schön in den Pufferspeicher im Keller speichert an dem auch FBH/Heizkörperkreise sind. Der kann dann später auch eine Wärmepumpe unterstützen, auch wenn das mittlerweile nicht mehr wirklich nötig ist.

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Mal kaschelmann und holzofen oder Pellets googlen

Ich habe so etwas … 2 Holzscheite reichen für 12 h. Hat 1,5t Gewicht. Wenn die erst mal warm sind, speichern die ewig die Wärme und fällt durch den geringen Holzkonsum nicht unter die Feinstaubverordnung.

Ist das tatsächlich so? Ich liebe unser (relativ modernes) Wohnzimmerteil auch, aber 70-80% kann ich mir bei dem heißem „Atem“, den das Teil durch den Schornstein schiebt, beim besten Willen nicht vorstellen. Zum „echten“ Heizen kann ich mir das zumindest bei uns nicht vorstellen …

Bye Thomas

Moin.
Das mit dem Wirkungsgrad ist prinzipiell richtig, aber das Gas ist ein fossiler Brennstoff, das Holz üblicherweise nicht (fossiles Holz brennt schlechter).

In Sachen Wärmepumpe stimme ich dir zu, da ist die Technik weiter als viele erwarten würden. Die Vorurteile bezüglich der Wärmepumpen speisen sich aus den Erinnerungen an die frühen Versuche in den 70er Jahren. Und aus den modernen Anlagen, wenn sie nicht vernünftig an den Bedarf angepasst sind.

Bei Baujahr 2000 darfst Du meines Wissen bis einschließlich 2024 betreiben.

Genau daran liegen dir nur 70-80%, der heiße Atem ist halt um so schlechter je höher Die Abgastemp ist, bei Brennwert wird ja mittels Wärmetauscher im Abgasbereich dem Abgas nochmal Wärme entzogen,weswegen man dann oft bis immer das Edelstahlrohr im Kamin braucht und den Ablauf für das Kondensat und so der Wirkungsgrad, richtig ausgelegt >100% ist.

Gleiches gilt ja auch beim Auto, der Benziner hat eine höhere Abgastemp als der Diesel, daher rosten Benziner Auspuffanlagen meist schneller weil Delta T heiß zu kalt in der Regel größer ist als beim Diesel.

Ich würde wenn wie gesagt was wasserführendes nehmen, später Wärmepumpe, dann ist alles fein. Solarthermie kann man…ich finde aber Solarstrom besser.