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Höhenmeter einkalkulieren:

Hallo Leute auf das Zitat von Eberhar hin,

habe ich den bikeroutetoaster.com/ gefunden.

Für meine Route nach Hirschheit am kommenden WE spuckt er mir vollgendes aus:

laut Eberhards Rechnung, mit dem Höhenprofil: je 100 höhenmeter rechne ich mit 3 km IR vor Regen und ca. 1,2 nach dem Rekuperieren.
Summe = 246,3 km + 20,75 x 1,2km IR = 271,2 IR. plus die 4,5 km für die 150m end-höhenunterschied = 275,7
Sollte für mich eigentlich ganz gut passen aber

@ Ulli der kürzeste weg ist dann nicht immer der spaarsamste und IR schonsenste :mrgreen:

EDIT: Ratschläge berücksichtigt und rechnung angepasst. Denke das es auch so ca. hingekommen ist. Also die vielen Berg und Talfahrten nicht unterschlagen ^,^

gruß ManuaX

Es muss nur für die absolute Höhendifferenz gerechnet werden. In deinem Beispiel wären das ca. 150m = 4.5km ideal range also eigentlich zu vernachlässigen.
Interessant wäre es nur, wenn kurz vor dem Ziel noch eine größere Höhe zu überwinden wäre. z.B. auf der Fahrt nach Bellinzona der St. Bernardino. Dann sollte man der Verbrauch bis zur Passhöhe mit in Betracht ziehen.

Bei Autobahn rechne ich mit Durchschnitt 80km/h und Landstraße zwischen 50-65km/h je nach Anteil Bundesstrassen und Ortsdurchfahrten

lg

Eberhard

OK verstehe,
du meinst nur die reine kinetische energie die man für die Höhen meter benötigt,
also die differenz Höhenmerter ü. N Start und Ziel.

Aber wie siehst du es unabhängig davon wenn man oft berg auf berg ab fahren muss und das regan nicht nutzen kan weil zu steil oder kurvig?
Und außerdem geht beim REGEN auch x-% verloren. Was ist der richtwert 60% rückgewinnung?

d.h. doch aber das die 62 km aus meiner Beispielrechnung dann mit 40% = 25 km zu Buche schlagen. Sollten dann ca. 246 + 25 = 271 km IR für die Strecke sein.

mfg Manu

Wenn man Berg auf, Berg ab fährt ist man mit meist niedrigen Geschwindigkeit, das gleicht dies aus. Von Verona nach Telfs hatte ich, unter Berücksichtigung der Höhenlage einen Verbrauch unter 130Wh/km. Ansonsten ist ein Reku-Wirkungsgrad um die 60% realistisch.

lg

Eberhard

Hallo Zusammen,
wir machen es so, dass wir ein Höhenmessung alle 1000m machen, dann alle Anstiege addieren und alle Abstiege addieren. Diese werden anschließend mit einem individuellen Faktor multipliziert und voneinander abgezogen. Letzlich bekommen wir eine hinreichend genaue Reduzierung bzw. Erweiterung der Reichweite. Dies hat sich bei meinen ersten Messfahrten recht gut bewährt. Letzlich kann aber jeder Fahrer das Ergebnis durch sein Fahrverhalten stark beeinflussen.
Ciao Geert

Also ich kann Euch folgendes aus eigener Erfahrung sagen: Auf der Fahrt von meinem Wohnort auf ca. 200 müM bis zum Gotthardtunnel in Airolo auf
1150 müM sind es etwa 85 km. Auf dieser Strecke „verbrate“ ich ziemlich genau 200 km Reichweite. Es hat keinen grossen Einfluss ob ich auf der Autobahn 100 km/h oder 120 km/h fahre. Am Tunneleingang bleiben mir immer +/- 100 km Reichweite. Durch den Tunnel mit 80 km/h gibt es etwa 10 km Bonus. Hinten runter bis Brunnen rekuperiere ich wieder 70 - 80 km. Auf dem Rückweg habe ich in Bellinzona meistens die gleiche Anzeige wie oben in Airolo. Bin auch schon über den Gotthard gefahren, auch das reicht bis zu mir nach Hause. Oben beim Hospiz hatte ich allerdings nur noch 40 km. Alle Angaben beziehen sich auf Standard-Mode.

Allerdings hat diese Rechenweise einen kleinen Haken : Wenn Du mehrere Pässe hintereinander fahren willst musst Du vor jedem Pass prüfen, ob Du noch genug Energie hast um rauf zukommen.

Beispiel : Ein Pass soll 10kWh zum raufkommen benötigen und 6 kWh durch rekuperieren zurückbringen, gibt einen effektiven Verbrauch von 4 kWh. Wenn Du aber vor dem Pass nur noch 9 kWh in der Batterie hast , kommst Du nicht mehr rauf, da ist die Physik unerbittlich :wink:, und das ist im wesentlichen unabhängig von der Fahrweise

Ich nehme da lieber die Physik in Anspruch : Zu leistende Arbeit ( = Energie) = m * g * h
m = Masse des Autos inklusive Passagiere
h = Höhenmeter
g = 9,81 m/s² (Erdbeschleunigung, damit ich es im Kopfrechnen kann nehme ich statt 9,81 den Wert 10

Um auf kWh zu kommen noch den Wert von oben durch 3600000 teilen
Diese Energie ist das absolute Minimum und nicht durch die Fahrweise beeinflussbar.

Dann noch die reine Fahrstrecke mit Deinem Energiewert für horizontales Fahren dazu addieren ergibt den Wert, den Du in der Batterie haben musst um raufzukommen.

Hallo Talkredius,

dein Beispiel ist sicher richtig. Es galt für uns nur das Problem zu lösen, in einer annehmbaren Rechenzeit ein akzeptables Ergebnis zu bekommen. Um Herausforderungen wie in deinem Beispiel Rechnung zu tragen haben wir eine Restreichweite, die jeder individuell gestalten kann eingeführt. Somit ergaben sich in der Praxis noch keine Probleme und jeder ist gut an sein Ziel gekommen … von denen die liegen geblieben sind und anschließend verhungerten konnten wir bisher keine Rückmeldung erhalten :smiley:

Ciao Geert