Höchste Laufleistung ? / Kapazitätsverlust ?

Tja… Als premium Kunde in Deutschland hat man sich auf so einige Zumutung konditionieren lassen…

cleantechnica.com/2015/05/18/bat … 0000-miles

Immerhin Datensätze von 80 Nutzern… schaut doch gut aus, we erwartet schwächt sich der absolute Verlust mit der Zeit ab.

Die die viel fahren haben bei gleicher Zeit weniger Verlust, wäre meine Interpretation

dennoch bin ich ein Anhänger der Theorie das der Verlust nicht linear zur Kilometerleistung verläuft

Hm. Ich sehe da auch nur, dass jemand die angezeigten Reichweite-km in Relation zum Odometer gesetzt hat. Wo ist da jetzt aber der Kapazitätsverlust zu sehen?

Was anderes einfaches gibt es halt nicht, das halt nicht so einfach wie bei Verbrennern - klar Tesla kann da natürlich in einem gewissen Rahmen porblemlos betrügen indem sie die Restreichweite dann je nach Alter bzw gefahrenen KM des Autos immer mehr schönrechnen äh „Berechnungen der Restreichweite optimieren“ und keines merkt’s bis es zu spät ist. :smiley:

In dem Graph sieht man nichts weiter, als den gescheiterten Versuch des Reichweitenalgorhythmus, die genaue Akkukapazität zu ermitteln :wink:
Woher soll Tesla/das Auto/der Algorhythmus/irgendwer denn wissen, welche Kapazität die Batterie noch hat, wenn niemand einen vollständigen Lade-Entladezyklus gemacht hat?
Ich freue mich, das erste mal diesen von ganimed zitierten Text zu zitieren, um das ganze zu untermauern:

Nun wenn man nach 70tsd km beim Volladen nicht mehr 400km sondern 380 angezeigt bekommt dann sind das nach Adam Riese 5%. Ob das nun 4,53 oder 5,334 Prozent sind ist mir Latte. Über den Daumen ist das die Kapazitätseinbusse. Oder glaubst du ernsthaft das das Model S ein Rechenproblem hat? :sunglasses:

Genauer ist es die entnommenen kWh auszurechnen.
75,9 kWh sollten es im Idealfall bis zu 0 Kilometer Reichweite laut Bordcomputer sein.
Model S Batterie.png

Nein so einfach ist das eben nicht!
Hast du den Post von beatbuzzer nicht gelesen?
Es ist nur eine „berechnete“ Reichweite und es ist unmöglich, diese exakt vorherzusagen!
5% liegen da locker in der Fehlertoleranz der Berechnung.

Mich macht nur stutzig das die Fehlertoleranz so akkurat ist :wink:

DAS nennst du „akkurat“? :slight_smile:

(Nur die blauen Punkte anschauen!)

Oder sehen wir da nur eine übliche Berechnungsfehlerstreuung? :wink:

Auf jedes einzelne Fahrzeug bezogen ist sie sehr akkurat. Beginnt immer bei ca . 400 um dann langsam aber stetig abzusinken

Wer sehr sparsam fährt wird aber nicht 400 km sondern vielleicht sogar 450 km errechnete Reichweite dort stehen haben…

PS: Bei uns beim Focus hängt es immer vom vorigen Verbrauch ab. Also kann es sehr unterschiedlich ausfallen. Aus meiner Berechnung schaut es so aus als ob ca. 19,5 kWh von den 20 kWh netto noch nutzbar wären.
Also sind es ca. 5% Verlust nach 24.000 km. Aber vielleicht schaffe ich noch im Sommer fast die 20 kWh nutzbare Kapazität zu erreichen.

Der Wert (die einstellbaren Werte) mittig im Cockpit basiert auf einem fixen Verbrauch und nicht auf dem persönlichen.

@segwayi2:
Das Model S hat kein Rechenproblem, sondern ein Messproblem. Und das hat jeder auf dieser Welt, der es so probiert. Und deshalb haben es auch alle Model S in dem Graphen mit einer gewissen Streuung. Die Streuung kommt vom unterschiedlichen Fahr- und Ladeverhalten der Nutzer.

Mal als Beispiel frank.pigge:

Müsste seine angezeigte Reichweite nach dem hierigen Tenor im Vergleich zum Rest nicht eher wesentlich geringer sein, wegen der ‚schädlichen‘ 100%-Ladungen?
Nein. Sie ist höher weil der Rechenalgorhythmus hier noch eine etwas bessere Chance hat, einen realitätsnahen Wert zu bestimmen.

Der Prozentwert war da von Tesla schon ein guter Zug, denn diesen kann man mit ein paar einfach messbaren Eckdaten wie Belastung, Innenwiderstand, Temperatur, Spannung ziemlich genau bestimmen. Nur er hilft halt erstmal wenig beim fahren. Ungefähr genauso viel wie die Tanknadel früher beim Verbrenner…

Soll kein Streitthema werden aber ich behaupte einfach, dass die allermeisten Wagen hier wesentlich, WESENTLICH weniger Kapazitätsverlust als ‚verlorene km‘ haben. :wink:

Man kann es drehen und wenden wie man will.

Alles in allem sind die Daten mehr als erfreulich !

Sobald dann die 100 kWh Batterie oder sogar mehr verfügbar ist, werden wir darüber sowieso nur mehr lachen.

Mal ein Praxisbeispiel für das Berechnungsproblem der Kapazität: Seit es in Berlin kostenlose Chademos gibt, lade ich fast ausschließlich daran. Der Bordcomputer kann aber nur bei einer AC-Ladung messen, wieviel Energie in die Batterie geht und aufbauend auf dieser Messung die Restreichweite korrekt anzeigen. Deshalb steht im Handbuch, dass man nach ein paar Chademo-Ladungen auch eine AC-Volladung einstreuen soll.

Nach einem halben Jahr fast ausschließlicher Chademo-Ladungen ist der Bordcomputer so sehr aus dem Tritt geraten, dass er nach einer annähernden Volladung nur noch 120-130km Reichweite anzeigt statt wie früher 150-156km. Fahren kann ich aber 150km.

Durch AC-Ladungen steigt die angezeigte Restreichweite ein wenig. Aber bis der Bordcomputer wieder korrekt mitbekommt, wieviel in die Batterie passt, werd ich wohl mehrere AC-Vollladungen nacheinander machen müssen.

Interessant. Beim Supercharging scheint das aber nicht zu gelten, denn da zeigt der Computer ja an, wieviel Energie aufgenommen wurde.

Ach so. Das beschriebene Verhalten bezieht sich gar nicht aufs Model S?

Man kann recht gut die Strommenge berechnen, die in die Batterie geladen bzw. entnommen wurde. Nicht berechnen kann man die zukünftigen Lade-/ und Entladeströme sowie die Batterietemperaturen sowie der dazu gehörige Spannungsverlauf.
Deshalb werden die Kapazitäten aller Akkus in Ah angegeben und nicht in Wh, da dieser Wert nicht genau bestimmt werden kann.

Die berechnete Reichweite bei mir von ca. 474km rated range hat sich innerhalb der letzten 50.000km praktisch nicht mehr verändert.
Aber ich habe das Phänomen, nach Beendigung einer 100% Ladung kann ich 10-15km fahren bevor die Reichweitenanzeige anfängt zu sinken. Im Extremfall war das einmal sogar 24km.

Das macht eigentlich überhaupt keinen Sinn, warum sollte der die Energie nicht berechnen können? Aber wenn es das Handbuch sagt, dann ist das wohl so. Was steht da genau drin?

Da bin ich auch sehr interessiert, von welchem Auto Du sprichst und wo die Info herstammt.
Eine Strommessung findet immer im Batteriekabel statt, nur so kann überhaupt während der Fahrt der Verbrauch und somit die Restreichweite berechnet werden. Egal ob vorher mit AC oder DC geladen wurde.