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Hitze und Kälte - Lebensdauer maximieren

Hallo mmm
Ergänzend möchte ich noch erwähnen, dass ich mich erwische, hie und da bei kühler Garage den warmen 85er mit offenen Fenstern stehen zu lassen. Ob das etwas hilft? Keine Ahnung, mir ist dabei aber etwas wohler.

Der Akku wird während der Fahrt immer so um 40°C gehalten. Wenn man heizt, wird halt gegen an gekühlt. Fährt man entspannt, wird entsprechend weniger gekühlt. Will man dem Auto nach dem abstellen etwas gutes tun, sollte man so fahren, dass der Akku einen möglichst niedrigen bzw nicht ganz so hohen Ladezustand hat. Fragt jetzt nicht wieder nach „gut/schlecht“, bei mir haben sich so über die Zeit 65% eingependelt.
Da kann der Akku auch bei 40°C MONATE verweilen, ohne ernsthaft zu altern.

Die Wirkung von offenen Fenstern stufe ich als nicht messbar ein. Der Akku sitzt ja eher in Richtung Straße, als in Richtung Innenraum.

Mit meinem Körper kann ich aber nach ca.2/3 Stunden einen kühleren Innenraum messen. Wie gesagt, ob es dem Accu hilft? …meinem Wolbefinden beim neuerlichen Wegfahren bestimmt.
Ich weiss, das sind nur Spitzfindigkeiten.

@mmm - vermutlich ist es für den akku am "gewinn"bringendsden, das fahrzeug gemässigt zu bewegen
bei mir ist das eh zwangsläufig, da ich in einer verkehrsberuhigten siedlung wohne
da mit voll-speed durchzuheizen wäre zumindest nicht „geschickt“ :unamused:
aktiv in das temperaturmanagement einzugreifen, bietet tesla ja nicht an - insofern eher sinnlos und unpraktikabel

das mich besonnene fahrweise meines spasses beraubt… kann ich jetzt nicht feststellen (ich fahre ja nicht ausschliesslich besonnen :laughing: ) - ist aber natürlich ansichtssache

…mmm - hast du die 630km auf einen rutsch gefahren ? :open_mouth:
:sunglasses:

Lass die Fenster ruhig offen. Wenn du dadurch entspannter bist, profitiert auch das MS.
Außerdem denke ich, dass der Akku tatsächlich einen gar nicht so kleinen Teil seiner Wärme an den Innenraum abgibt. Bei mir hat mal ein Passagier festgestellt, dass er im Fonds warme Füße kriegt.

Kühlerer Innenraum ist auch für den Bordcomputer hinter dem Display gut. Als das Auto letztens in der Sonne stand, vernahm ich nach dem Einsteigen ein ungewohnt lautes Geräusch im Innenraum - es war der Lüfter des Bordcomputers, der sofort nach dem Start (oder vielleicht sogar schon im Stand) laut loslegte.

@dago:
Auch ich habe um mich fast nur 80 km/h Beschränkungen auf den Autobahnen (in und um Wien). Früher fuhr ich 100, das Model S lügt jedoch nicht oder nicht so viel, die Radargeräte sind nicht mehr so tolerant, also fahr ich 90.
Wenn ein bisschen Verkehr ist, geht sowieso nicht mehr als 80, wenn der Verkehr leicht hustet wird schon per Überkopfanzeige auf 60 limitiert. Dann noch Section Control, also sollte man nicht mehr als 65 fahren, sonst gibts Post.
Und dann sehe ich auf die Anzeige: unglaublich wie weit der Verbrauch runter geht. Das hat mich dann dazu inspiriert, die 600 km mit einer Ladung knacken zu wollen:

[url]Akku-Degradation und Reichweite - ich wollte es genau wissen]

Und ehrlich, ich hab Spaß dabei. Nicht nur das, sondern das gemütlichere Fahren erspart auch Steinschläge (bei 80 tuts nicht so weh als mit 130 oder mehr), und auch der Insektenfriedhof vorne am Auto ist fast nicht mehr existent.
Und es spart mir Zeit - denn beim stressfreien Dahingleiten kommen mir die besten Ideen - also Inspiration und fahren zur selben Zeit - aber mit dieser Erfahrung bin ich ja nicht alleine…

@TeeKay: guter Hinweis! Denn von Computern kennen wirs ja auch, z. B. Server habens gerne sehr kühl, dient der Lebensdauer.
Eine hohe Innentemperatur ist für den ganzen Innenraum nicht so optimal, Plastik reisst, Kleber lösen sich usw.
Wenn ich kein schattiges Plätzchen finde, nutze ich auch schon mal die App um das Auto dazwischen etwas abzukühlen.
Das mag Energieverschwendung sein, aber ich bin schon außerhalb der Garantie und passe lieber etwas mehr auf…

Allgemein muss ich langsam sagen, geht mir die Hitze schon auf den Nerv - jeden Tag knappe 40 Grad und das in Mitteleuropa. Winter, gib Gas!

Grüße,

mmm

mmm,
danke für Dein Input! Deine „fanatische“ Sichtweise bringst Du ziemlich kurzweilig und symphatisch rüber!
Ds gefällt mir, und ich glaube schon das was dran ist an Deinen Gedanken!
Gehöre selber aber auch eher zur „anderen Seite“ :wink:

@TeslaHH:
Danke!
Ich gebs ja zu, manchmal sagt mein Engerl auf der linken Schulter:
„Lass das Teufelchen da drüben auf der rechten Schulter auch mal ran! Weisst was, wir bringen das Ding gemütlich auf höllische Temperaturen, dann lass den keinen Luzifer übernehmen.
Wenn er sich ausgetobt hat, krieg ich das Wagerl wieder und fahre es himmlisch kühl.“
Und einem Engerl kann ich keinen Wunsch abschlagen…

Grüße,

mmm

:open_mouth: wie soll das denn gehen, bei 4-8 jahren garantie ? - die ersten tesla ms wurden 08/2013 ausgeliefert…
:sunglasses:

80’000 oder 4 Jahre ist die Fahrzeuggarantie.

„Nur“ der Akku und die Drive Unit’s haben unbegrenzt Kilometer und 8 Jahre.

@dago:
Leider - die 4 Jahre bringen mir nichts, hab schon 90.000 km runter - bei 80.000 ist die Garantie aus. Verlängerung gibts bei uns (noch immer) nicht, in den USA schon. Akku und DU haben zwar weiter die Garantie (da unbegrenzte km), aber das Auto besteht noch aus ein paar (teuren) Teilen mehr.

Siehe hier:

[url]Erweiterte Wartung in DE]

Auf der letzten Seite habe ich meinen Senf dazugegeben…

Grüße,

mmm

Hallo mmm,
Ich bin voll auf Deiner Wellenlänge was die lange Nutzung von Autos angeht. Mit dem Zusatz, dass man gut gewarteten Autos auch einmal ordentlich Leistung abverlangen kann. Mein Problem: Gut gewartete Autos gehen im Allgemeinen gar nicht mehr kaputt. Das beziehe ich auf Verbrenner und gravierende Mängel wie etwa einen Motorschaden. Verschleissreparaturen, die den Marktwert des Autos übersteigen sehe ich persönlich nicht als Totalschaden an. Mit dieser Einstellung habe ich meinen 7er BJ. 1997 auf aktuell 440.000km gebracht. Und nun zum Problem: Nachdem ich immer groß getönt habe, es sei nachhaltiger, ein altes Auto am Leben zu halten als ein neueres, sparsameres zu kaufen bin ich auf die Tesla-Website gestoßen… Und es kann mir keiner erzählen, dass es für die Umwelt besser war ein MS zu produzieren und jetzt (mit Ökostrom) zu betreiben als den V8 g-Kat Benziner weiter zu fahren.
Mein Fazit: Bei uns Auto-Verstehern ist einfach nur die Haben-Wollen-Periode für etwas Neues (viel) länger als beim Durchschnittsfahrer. Aber es fällt mir sehr schwer, mir das Auto vorzustellen, das mein MS ablösen könnte. Hab ich aber früher genauso vom 7er gesagt. Schauen mehr mal :smiley:

Hallo Kollegen,

die große Hitze dürfte nun zwar (endlich) Geschichte sein, dennoch möchte ich noch etwas zu diesem Thema sagen:

@ Helmut 1:
Danke für die Story vom Onkel aus Kalifornien, das hat mir zu denken gegeben. In meiner Garage hatte es trotz geringer Temperaturen in der Nacht, dennoch teils über 30 Grad. Also für mich zu brutkastenartig. Deshalb habe ich etwas getan, siehe unten.

@ Hans Jürgen:
Danke, ich habe Deinen Vorschlag erweitert - zwar nicht die Fahrzeug-Fenster geöffnet (etwas Staub trotz Garage), aber die Garage über Nacht etwas runtergekühlt.
Dazu einfach das Tor ein paar cm offen gelassen und Garagenfenster gekippt, nun hat es die Wärme hinausbefördert und der Akku ist deutlich kühler. Sagt dann auch die Außentemperaturanzeige des Autos, VisibleTesla zeigt diese glücklicherweise an. 10 Grad weniger waren es dann.
Zuvor habe ich versucht, nur die Fenster zu kippen - hat gar nichts gebracht. Erst der Spalt beim Garagentor hat wohl durch den Kamineffekt für Durchzug gesorgt.
Ich habe es bisher nicht beachtet, aber Du hast Recht - das Auto ist innen tatsächlich wärmer als andere…

Mir ist schon klar, dass ich dadurch wohl nichts erreichen werde, denn die paar Tage (OK - diesen Sommer waren es ein paar Tage mehr) höhere Temp am Akku in der Nacht werden wohl eher meinem Gewissen dienlich sein als dem Akku, aber das ist halt meine Macke, lasst mir diese bitte…

@ Andi-E:
Da habe ich absolut nichts hinzuzufügen, ich komme zwar aus der Verbrennerabteilung mit dem Stern. Auch hier habe ich 2 Fahrzeuge jenseits der 500.000 km gekriegt - erster Motor, erstes Getriebe, beim Schalter die erste Kupplung - und die Dinger laufen immer noch absolut feinstens - ok stimmt nicht ganz - sie stehen herum - aber ich gebe sie nicht her, waren treue und zuverlässige Begleiter.
Ein Umweltfuzzi war ich nie, denn auch ich fing an mit einem 6Zylinder, dann ein V12, dann ein V12 Biturbo (immer gebrauchte super gepflegte Top-Geräte günstigst erworben) - und was jetzt? Dann kam Tesla und hat mich zur Vernunft gebracht.
Ob die Anschaffung eines Tesla umwelttechnisch vernünftig ist, kann ich nicht sagen. Was ich bisher recherchiert habe, ist die Herstellung eines Li-Ion Akkus nicht so heftig für die Umwelt wie die „Sünden“ NiMh oder NiCd.
Aber: Wenn ich den Tesla viel fahre, sagen wir die halbe Million sollte drin sein, hätte ich beim Verbrenner 50.000 Liter (bei 10 Liter / 100 km) durchgeblasen.
Und auch wenn ich einen supersparsamen Diesel gewählt hätte, wären es 25.000 Liter. Eine Menge!
Wenn ich den Tesla nur 50.000 km fahren würde - keine Ahnung - wäre die Bilanz für die Umwelt wohl nicht so toll (was nicht heissen soll, dass die Leute die wenig fahren böse Buben oder Mädels sind!)

Und dann bin ich wieder back to topic: Ich will das Ding lange fahren, es soll lange zuverlässig sein, viele km, damit mein Geldbörserl geschont wird und auch die Umwelt etwas davon hat.
Und ich wette - die halbe Mille schaff ich, mal sehen ob es andere auch schaffen oder schwach werden und upgraden (also wieder von Null anfangen)…

Dann noch etwas zur Sinnhaftigkeit dieses Threads: So wie es im Moment aussieht, scheint es völlig egal ob der Akku gequält oder geschont wird - bei 100.000 km sind es ca. 5 % Degradation.
Beim Verbrenner ist es aber auch so! Bis 100.000 hält wohl jeder Motor ganz gut - aber bei 300.000 scheidet sich dann die Spreu vom Weizen.
Es ist Hellseherei, ich schätze dass sich erst später zeigen wird, wie der Akku behandelt wurde - wie beim Verbrenner. Da sind doch mehr Gemeinsamkeiten als ich anfangs dachte (was das Behandeln betrifft).

Dann noch etwas leicht off-topic: Der Drive Unit scheint die Behandlung ziemlich egal zu sein - meine ist wieder fällig (das Lager, wie bei den meisten anderen auch). Aber die habe ich seit dem letzten Tausch behandelt wie ein rohes Ei (ca. 20.000 km). Ich dachte da ist mit schonen mehr drin…

Grüße

mmm

mmm
Ich habe es bisher nicht beachtet, aber Du hast Recht - das Auto ist innen tatsächlich wärmer als andere…

Ich habe eine kühle Garage, nur darum ist mir der warme Innenraum des MS nach einigen Stunden parken sofort aufgefallen.

Ich finde auch im Winter, dass das Model S innen nie so klamm und kalt ist, wie meine sonstigen Autos. Gut ich hatte sonst auch nie Winter mit richtigen Autos…nur Ibiza, Touran, Passat usw…
Wobei hier in D ja auch schon seit einigen Jahren nichts wirklich winterähnliches mehr gewesen ist, nur Sommer und Herbst.

gestern war bei 15 Grad Garagentemperatur nach längerer Ladung die Innentemperatur bei 25 Grad
Ich werde das mal ein paar Tage beobachten

Das konnte man im Winter ganz gut beobachten.Nach Fahrtantritt in der kalten Kiste und dann 400km Fahrt mit anschließendem Laden war das Teil auch ohne aktive Klimatisierung nach Stundenlangem Stillstand bei der Rückfahrt angenehm von unten temperiert.

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Vorsicht… Deine Versicherungsbedingungen sehen da schwarz - im Ernstfall…[emoji100]