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Heizt Tesla die Batterie automatisch bei -7° Celsius?

Auf jeden Fall geht der angezeigte SOC wieder nach oben, wenn man ihn an der Wallbox „vorglüht“. Dabei werden um die 10 KW (je nach Außentemperatur) gezogen. Und mein Nachbar wundert sich über das seltsame Geräusch…
Hier ein längerer Aufheizvorgang bei meinem SR+ (wegen Schnee)
PS: Ohne Heckscheibenheizung, die ist defekt. Habe die leider erst jetzt im Winter gebraucht. Mobiler Service kommt bei dem Fehler nicht. Muss ich halt auf besseres Wetter warten und einen Termin im SEC machen.

Danke, Stadlix.

Kurz meine Beobachtung / Vorgehensweise:

Entdeckt habe ich die „Batterieheizung“ meines M3p als es letztes Jahr das erstmal Richtung 0°C ging. Seitdem nutze und beobachte ich die Funktion.
Heute nach Lesen dieses Beitrags gleich mal ausprobiert:
Aussentemperatur: -4°C
14:30
per App Klimatiersierung auf 22°C gestartet, jetzt geht auch die Batterieheizung an
ScanmyTesla: Batterietemperatur: -8,5 / -7,5 °C 68 % SOC
Fzg. hängt an 11 kW Wallbox
anfangs wird Batterie mit ca. 9 kW entladen, hier werden die E-Maschinen auf Temperatur zum Heizen gebracht
Batterieleistung geht runter auf ca. 1 kW entladen, etwas später auf +/- 0 kW, Wallbox liefert 11 kW
15:05 Abfahrt
Batterietemperatur: 22,5 / 21,5 °C
Innenraum: 22 °C
SOC 68 %
Ergebnis: für ca. 6 - 7 kWh (leider noch keine PV, ca. 1,89 Euro Konditionierungskosten) ein warmes, eisfreies Auto und eine Batterietemperatur mit der man Arbeiten kann!

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Da bin ich nicht sicher. Bei mir sieht es so aus, das ich eine Heidelberg Wallbox 1 phasig mit 14A in der Wallbox begrenzt betreibe. In der Woche brauche ich zum pendeln pro Tag für 104km Strom. Das bewegt sich bisher je nach Fahrweise so zwischen 15-22kWh.

Ich stell das Auto Nachmittags in die Garage und stöpsel ein, programmierte Abfahrt Montag bis Freitag 5:45. Ladelimit 90%, Innenraumtemperatur 20,5 Grad, er fängt dann irgendwann Nachts an zu laden. Bisher in dieser kalten Zeit, war es jeden Morgen so das wenn ich um 5:45 losgefahren bin, der Ladestand auf 89% war (in Teslafi kann ich sehen das er Nachts die 90% erreicht), das Auto innen muckelig und der Akku bei 13-15 Grad Zellentemperatur laut SmT ist.

Wenn ich dann Nachmittags bei der Arbeit eingestiegen bin, wo er draußen ohne Ladeanschluß steht, war der Akku dann die letzten Tage auf ca. -1 - -3Grad. Daraus entnehme ich klar, das der Wagen auch an 3kW Ladern in der Lage ist den Akku zu heizen.

Danke das du alles mit so vielen Daten belegt hast, ich bin Laternenparker und habe schon immer gesagt das mit den -7 grad ist absoluter Schwachsinn. Weil ich habe nie Vampirverlust bei mir gehabt. Maximal mal 1-2% die Woche. Der einzige Verlust den man hat ist man stellt das Auto abends ab der Akku ist warm -> am nächsten Morgen hat man halt einige Prozent weniger die sind aber wie du gesagt hast nicht weg sondern nur gelockt. Dieser Effekt tritt auch auf wenn man noch keine blaue Schneeflocke sieht. Der Effekt ist physikalisch bedingt immer vorhanden.

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Naja, da muss ich jetzt aber mal pingelig werden :wink:
Jeglicher Verlust, der beim Betrieb der Batterie (also beim Entladen) durch den Innenwiderstand entsteht, wird ja direkt in Wärme umgesetzt. Du baust da ja keine kinetische oder chemisch gebundene Energie auf oder sowas. Und verschwinden kann die Energie auch nicht.
Insofern sind die beiden Fälle im Endeffekt das Gleiche, nur, dass das „Heizen“ durch den Innenwiderstand vermutlich etwas effizienter ist, weil nicht noch andere Teile wie der Motor mit aufgeheizt werden.

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Erst mal vielen Dank für die großeartige Arbeit!

Ich habe nur 1,5 km zur Arbeit und dort parke ich in einer Tiefgarage, bei zur Zeit +13°C. Abends habe ich die zur Zeit „eingefrorene Ladung“ komplett wieder zurück :stuck_out_tongue_winking_eye:.
Wenn es zumindest >0°C ist, fahre ich ohne Heizung also „MIN“ und Lüfter Stufe 3. damit verbrauche ich 158Wh/km.
Man sieht, der ganze Mehrverbrauch geht für die Kabinenheizung und für die Akkuheizung drauf. Bei rund 500kg Akkugewicht und einer Wärmekapazität von 0,22 Wh/kgK braucht man 3,3kWh um den Akku von -10°C auf +20° aufzuheizen. Sicherlich etwas mehr, weil das Kühlwasser und das Blechgehäuse muss ja auch noch erwärmt werden.

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Wieso ist ein warmer Akku überhaupt erstrebenswert? Der altert doch nur schneller als „im Kühlschrank“. Im Winter kann man locker mit kaltem Akku ohne Rekuperation gemächlich fahren. Das BMS entscheidet wie viel Leistung zugelassen wird und wann geheizt wird (z.B. beim Laden).

Leider hat das M3 die Funktion nicht mehr, die unnötige Akkuheizung für Kurzstrecke zu deaktivieren. Bei meinem Model S ist das noch möglich.

Das hätte ich auch sehr gerne. Am besten Im Profil speicherbar. Gerade bei Strecken bis 10km oder so, und dann mit anschließender langer Standzeit, macht doch eine Akkuwärmung gar keinen Sinn. Wenn man dabei die Leistung nicht braucht, würde doch nichts dagegensprechen.

Eine Anmerkung zu den gelegentlich höheren Aufwachzeiträumen mitten in der Nacht. Ich weiß nicht ob es damit tatsächlich zusammenhängt, ich habe nur folgendes bei mit beobachtet.

Auto hängt zu Hause im WLAN. Gelegentlich (grob einmal im Monat) werden über meinen WLAN Router mitten in der Nacht haufenweise Daten (variiert zwischen 2 und 3 GB) upgeloaded. Auffällig ist dabei, dass das Auto am kommenden Tag ein paar mehr Prozent Vampirdrain hat.

Somit meine Annahme: Alle paar Wochen verschickt der Tesla per WLAN haufenweise Daten :man_shrugging:
Ich wüsste nicht was sonst dafür verantwortlich sein sollte. Computer, Handy, etc… kann man denke ich ausschließen.

So oft sollte es in Deutschland ja nicht unter -7 Grad Akkutemperatur fallen :wink: Darüber ist die Akkuheizung nicht aktiv beim Fahren. Nur beim Rekuperieren wird die überschüssige Energie in Wärme umgewandelt.

Bei uns Betroffenen wacht das Auto alle 12-24 Stunden auf. Wenn es nur ab und zu wäre, würde ich nichts sagen :wink:

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Schon klar :). Ich meinte eben gelegentlich wacht er richtig lange auf nachts.

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Aber beim Aufheizen und die Akkuheizung ist bei Kurzstrecken unnötiger als die Innenraumheizung. :wink:

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Richtig, ein Schalter wäre tatsächlich gut.

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Ca. 3-5 kWh an Heizleistung für Akku und Innenraum je nach Außentemperatur und Dauer kann ich im MS LR+ bestätigen. Ich heize täglich früh und abends für den Weg ins Büro und zurück (ca. 35km einfach) den Wagen vor. Das Fahren mit Rekuperation ist hier bei meinem Streckenprofil mit 3x bergab und 2x bergauf (auf Rückweg umgekehrt), sehr viel komfortabler und letztlich vermutlich sparsamer als ohne Reku

Hier erklärt Björn, dass der Camp Mode den Akku nicht vorheizt:

Jetzt die Frage: Kann ich den Camp Mode irgendwie per Zeit oder App aktivieren?

Nein. Siehe dazu auch Seite 165 vom Manual.

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Noch ein Schalter? Ich stelle jetzt schon immer wieder fest, dass viele Tesla-Fahrer schon die bis jetzt vorhandenen Einstellungen nicht kennen und oft nicht benutzen, obwohl sie nützlich wären. Nur ein Beispiel: der Abtau-Button in der App.

Deshalb kann die Lösung nur sein: mehr gut funktionierende Automatik.

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Aber wie soll das M3 wissen, dass ich nur ein paar km fahre und keine Langstrecke? Ich denke um einen Schalter kommt man nicht herum. Wenn man ihn nicht verwendet, ist es ja auch nicht schlechter als im Moment.
Wenn er dann noch im Fahrerprofil speicherbar ist, kann man sich ein entsprechendes Profil dafür anlegen.
Ich wusste aber nicht, dass auch wenn sehr kalt ist, trotzdem beim Fahren die Akkuheizung aus ist.

Wenn man nicht weit fährt, wir der Akku doch ohnehin nicht wirklich warm. Es hat ja auch seine Gründe warum der Akku geheizt wird und man nicht mit extrem reduzierter Leistung fahren muss. Selbst ein Schalter müsste ab einer bestimmten Temperatur übersteuert werden, wenn es für den Akku einfach nicht mehr gut ist oder zu wenig Leistung entnommen werden kann.
Für mich ist Akku schonen wichtiger als Energie sparen.
Die Frage ist nur ob Kälte für den Akku schlecht ist oder nur wenn Energie entnommen wird? Oder doch auch wenn der Akku mit moderater Ladung bei Minustemperatur steht? Wenn mein Akku jetzt -5 Grad anzeigt, dann ist das nicht mehr „Kühlschranktemperatur“, warum sollte sich dann beim fahren nicht heizen?
Bei Kühlschranktemperatur, also ca.7Grad, heizt er den Akku auch nicht.

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Ist doch alles gut. Für eine kurze Strecke braucht man kaum zu heizen, vielleicht sogar nicht einmal den Innenraum, oder vielleicht nur 3 Minuten lang.

Bei längeren Strecken wird der Akku ganz von selbst allmählich warm, und die Rekuperation setzt ein.

Ich kenne keine Hinweise darauf, dass das dem Akku schadet. Die Elektronik schützt ihn.

Da bleiben nur noch extreme Sonderfälle, wie derjenige, der auf einem Berggipfel wohnt und die Energie zurückgewinnen will. Aber der kann immer noch eine Viertelstunde vorheizen oder auch länger, dafür braucht man keinen zusätzlichen Schalter.