Günstige 11kW Wallbox von Heidelberg - kennt die jemand?

Steht schon im Beitrag direkt über Deinem… :wink:

Heidelberg stellt ja schon seit einiger Zeit den “UMC” für Porsche her (dieses klotzige Teil mit schwarzer Glasfront, welches man in ein Wandhalterung stecken kann um daraus einen “Wall Connector” zu machen). Von daher werden sie dort bereits einiges an Erfahrung gesammelt haben.

Es ist im übrigen bei der Heidelberg Wallbox leider nicht so dass man ganz ohne FI verbauen darf.
Sie hat zwar einen allstromsensitiven FI auf der Platine aber laut Montageanleitung ist trotzdem ein FI Typ A in der Untervertelung erforderlich.
Kam mir seltsam vor, ich habe mich bei Heidelberg nochmal erkundigt. Feedback war, dass das aufgrund gesetzlicher Regelungen so sein muss.
Ich vermute das liegt daran, dass der installierte FI nicht zu Testzwecken ausgelöst werden kann.

Typ A??

Ja, den Gleichstromfehlerschutz hat die Wallboxen schon installiert.

Gruß Mathie

P.s. Will mich nicht mit fremden Federn schmücken, die hilfreiche Info hatte ich von diesem hilfreichen Forumskollegen hier erhalten :wink:

:laughing:

Das erklärt aber immer noch nicht, warum man zusätzlich noch einen Typ A verbauen soll. Der Fehlerstromschutzschalter in der Box ist ja allstromsensitiv (30 mA AC, 6 mA DC). Wenn Oberfranke recht hat mit seiner Vermutung, dass eine Testauslösung möglich sein muss, dann wundert es mich immer noch, dass für die Erfüllung dieser Anforderung ein Typ A ausreichend sein soll.

Wie gesagt, die Erklärung ist nur meine Vermutung. Aber rein elektronische DC RCDs gibtves ja schon länger.
Und bei den ABL Boxen die ohne FI in der UV auskommen ist halt einer mit Auslösemöglichkeit in der Box verbaut.
Bleibt aber eine Vermutung.

Weil damit wohl die Zuleitung Unterverteilung -> Wallbox abgesichert werden soll. Ob das wirklich Not tut und nicht ein simpler Automat reicht …

Bye Thomas

In der Doku ist vom Typ AC die Rede, der selbst in älteren Häusern vorhanden sein sollte:
Zitat: „Nationale Vorschriften können, aus Gründen des Personenschutzes, das Vorschalten eines RCD mit einem I∆N von 30 mA AC vorschreiben. Wählen Sie diesen RCD gemäß den nationalen Vorschriften aus. Beachten Sie hierzu auch die Anmerkungen aus den Abschnitten DC- und AC-Fehlerstromerkennung.“

In A ist aber Gleichstromschutz integriert. Ausschließlich Wechselstromschutz bietet der Typ AC.

In Typ A ist der Typ AC integriert. Er bietet das was Typ AC kann. Zusätzlich werden pulsierende Gleichfehlerströme erfasst.
In Typ B ist der Typ A integriert. Er bietet das was Typ A kann. Zusätzlich wird ein Gemisch von Fehlerströmen unterschiedlicher Frequenzen bis zu 1 kHz erfasst. Des weiteren werden glatte Gleichfehlerströme erfasst.

Beste Grüße!

Hallo,

die Heidelberg-Wallbox habe ich ebenfalls in die engere Wahl genommen - und zwar gleich zweil Mal: Sowohl für das Haus in Deutschland, als auch für das Haus in Österreich. Der Betrieb außerhalb Deutschlands ist aber nach Auskunft des Herstellers nicht zulässig. Gestern hatte ich den Elektriker im österreichischen Haus zur Besichtigung der Installationsmöglichkeit einer Wallbox.

Er sagte: „Eine Wallbox kostet ca. 1.000,- €, dazu kommt der FI-Schalter mit rund 400,- €“

Ich zeigte ihm die Heidelberg-Wallbox auf meinem Smartphone, die ihm bislang unbekannt war und wies auf den intergierten FI-Schalter des Typs B hin. Er sagte, wenn es hierfür kein Zertifikat gibt, dann darf er sie nicht installieren. In diesem Wall würde er seine Arbeiten auf die Verlegung der Leitung beschränken. Den Anschluss der Box müsste ich dann selbst übernehmen.

Damit hätte ich grundsätzlich kein Problem. Ein FI-Schalter vom Typ AC mit einem I∆N von 30 mA ist im Haus bereits vorhanden. Dazu käme der nachgeschaltete Typ B der Wallbox. Das würde in Deutschland doch auch als weitgehend sicher gelten, oder?

Oder ist der österreichische Strom aus den Wasserkraftwerken gefährlicher der deutsche Braunkohle-Strom-Mix? :wink:

Beste Grüße!

Bei mir ist die Heidelberg Wallbox seit 5 Monaten im Einsatz für Model S und BMW i3
Die Box ist bei mir dreiphasig angeschlossen mit FI-A 30mA.
Ein 7m-Kabel wäre schön, wird aber von Heidelberg nicht angeboten.
Ansonsten bin ich sehr zufrieden. Der UMC ist jetzt immer im Auto.
Ich kann die Box für alle, die eine einfache (kein Lastmanagement etc.) stationäre Lösung suchen, absolut empfehlen.

Ludwig

Vor die Heidelberg Box braucht es keinen weiteren RCD (Fi), es reicht der Leitungsschutzschalter (Automat / Sicherung). EDIT: Eine Seite weiter vorne hier steht, man muss trotz RCD A in der Box wohl noch einen RCD A in der Unterverteilung vorschalten. Na denn, dann passt ja die Lösung mit der CEE unten.

Die Box hat eine CE Kennzeichnung, d.h. sie entspricht den Europäischen Vorschriften. Ich verstehe nicht ganz warum die Wallbox dann nicht in Österreich zugelassen sein soll. Zu was haben wir EN Vorschriften!
@Lucky, weißt Du welche Zertifizierung genau Dein Elektriker gemeint hast?

Ein Tipp den ich immer öfters empfehle:
Den Elektriker einen Stromkreis mit einer CEE Steckdose rot installieren lassen. Dort endet seine Leistung. Das kann auch der letzte Dorfelektriker und es gibt keine Fragen. An die Wallbox eine kurze Gummileitung mit CEE rot Stecker bauen (von einem Sachkundigen) und die Wallbox einstecken. Der Elektriker kann - weil er muß einen RCD A in den Steckdosenstromkreis einbauen, der kostet aber nicht viel. In der Wallbox muss dann der DC Schutz enthalten sein, z.B. wie bei der Heidelberg Box.

Ich habe diese Box bei einer älteren Dame installieren lassen. Unser kleiner Netzbetreiber und Stromanbieter kannte die Box auch nicht. Er hatte die wesentlich teurere Keba und einen FI B vorgeschlagen. Aber nach einem kurzen Gespräch mit mir hat er sich schlau gemacht und nun diese Box installiert, ohne FI B bzw. FI AEV. Er nimmt Sie jetzt für die Zukunft in sein Programm auf. Es ist die Fa. Kiendler in Ragnitz, Nähe Leibnitz.
Bei mir habe ich die Tesla Wallbox von Ihm installieren lassen. Da wollte er den FI B nehmen, nach dem Hinweis von mir, dass es einen AEV gibt, der billiger sei, hat er diesen genommen. Auch diesen FI kannte er nicht obwohl Sie schon etliche Wallboxen installiert hatten.

Die Heidelberg funktioniert wunderbar und ist besser verarbeitet als ich mir erhoffte.

Noch ein P.S.: Die Kelag in Kärnten bietet die Heidelberg ebenfalls an.

LGH

Hallo Ralf,

danke für diese Tipps!

Nein, ich weiß nicht genau, was er braucht. In der Doku der Heidelberg gibt es aber die nachfoldende Konformitätserklärung, die ich ihm heute per EMail zukommen habe lassen:

„Die Konformitätsaussage und die CE-Kennzeichnung am Produkt finden in den nachfolgenden EU-Mitgliedstaaten Anwendung:
Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Schweden, Tschechische Republik Ungarn, Vereinigtes Königreich, Zypern“

Vielleicht genügt das ja - und wenn nicht, dann klippse ich die 5 Adern selber an.

Beste Grüße!

Hallo Healey,

danke für diesen wertvollen Hinweis!

Das ist ja ein Ding! Der Hersteller schreibt riesengroß auf seine Webseite, dass ein Betrieb außerhalb Deutschlands unzulässig ist, und vertreibt sie dann an einen österreichischen Energieversorger und Netzbetreiber, damit er sie an seine Kärntner Kunden weitergibt, die vermutlich alle ein Ferienhaus in Deutschland haben, wo die Box installiert werden soll. :wink:

Beste Grüße!

Der Hersteller hat bisher keinen Vertrieb nach Österreich, das ist alles. Deshalb hat mein Netzbetreiber diese im Internet bei Wagner Shop bestellt. Da diese einen Standort in Österreich haben. Heidelberg selbst hat meinem Netzanbieter mitgeteilt, dass Sie sich um einen direkten Vertrieb nach Österreich demnächst kümmern werden. Die Installationsfirma, in meinem Fall der Netzbetreiber muss ja auch Gewährleistung geben. Deshalb kann er die Box auch nicht einfach mal kurz bei Amazon bestellen. Erst als ich Ihm den Wagner Shop zeigte akzeptierte er meinen Vorschlag. Wie die Kelag zu den Boxen kommt weiß ich nicht, aber vermutlich haben Sie ganz einfach eine Geschäftstelle in Deutschland.

Hätte ich die Box bei Amazon bestellt hätte er war den Stromanschluß gelegt, aber die Box hätte ich selbst anschließen müssen. Dann wäre aber die Gewährleistung eingeschränkt.

LGH

Sorry @Healey,

aber einerseits sagt Heidelberg, daß der Betrieb außerhalb Deutschland UNZULÄSSIG sei und dann das hier

Danach SOLL/MUSS ein Elektriker in den genannten Ländern das Gerät in Betrieb nehmen - alles andere sind nur Umwege um ein lokal beziehbares Produkt zu einen höheren Preis an den Kunden zu verkaufen.

Amazon macht (leider) das Spiel mit: Über amazon.de wird man mir das Produkt NUR an meine deutsche „Strohmann“-Adresse (von der luxemburgischen Post betrieben), und amazon.it sowie amazon.fr haben sehr wohl das Produkt - kostet jedoch eben dort die Bagatelle von 15.000 EUR!!

Mag mittlerweile sein, kann aber auch Dir egal sein. Bestell im Wagner Shop und gut ist’s.
LGH

Nutze die Wallbox seit einiger Zeit. 524 € bei Amazon + ca. 230 € an Elektrikerkosten. Aus meiner Wahrnehmung heraus ein echt gutes Teil. Außen Metall und Glas, kein Plastik. Klar im Aufbau; professionell verpackt geliefert bekommen. Ausschließlich deutsche Installationshinweise, Bedienungsanleitung, etc.

Bekam ein Gefühl von deutscher Wertarbeit, ob das letztlich stimmt, kann ich nicht beurteilen. Aber mir gefällt sie gut und sie funktioniert einwandfrei.