Grund-/Erstausstattung für E-Auto-Neuling

Naja, ich habe den Ladeziegel einfach dauerhaft am Ladeplatz, dann ist das Handling genauso wie eine Wallbox mit festinstalliertem Kabel und Chargeport-Opener. Mitnehmen muss man den Ladeziegel eigentlich nicht. Zur Beruhigung kann man aber auch einen gebrauchten von irgendwem (z.B. Plug-In Hybrid-Fahrer, die haben die meist noch orginal-Verpackt dabei) besorgen, für den Notfall. Hab einen für 50 Euronen bekommen, der kann zwar nur 10A und hat keinen praktischen Entriegelungsknopf, aber dafür liegt es (bisher) auch nur ungenutzt im Frunk. zur Beruhigung.

Ob das mit der VIN von fremden Fabrikaten geht weiß ich leider nicht.

Die Wallbox kann man bei Tesla im Online Shop bestellen, unabhängig vom Auto.

Oder ob du den Juicebooster zu Hause als Wallbox betreibst. Gibt eine Wandhalterung dafür, die abschließbar ist. Habe ich lange so gemacht.

Irgendwann wollte ich dann unbedingt den Chargeport-Opener haben und habe mir eine Easee-Wallbox fördern lassen. Der Chargeport-Opener hat sich als so bequem im täglichen Leben herausgestellt, dass ich auch das Original-Ladekabel durch eins von Metron ersetzt habe.

Das nur mal als Gegenstimme zu allen, die hier schreiben: Brauchste nicht. Mag sein. Aber ist bequemer.

Und ja, der Juicebooster ist teuer, aber wenn man den mit dem Preis einer Wallbox verrechnet, dann geht es wieder. Und vor allem gibt es für den Verlängerungskabel, die auch die Signale des Temperatursensors im Schukostecker weiterleiten. So lade ich bei meinen Schwiegereltern und schlafe dann ruhiger, als wenn ich eine normale Kabeltrommel verwenden würde. Einziger Nachteil - neben dem Preis: seine dicken 32A-Kabel sind recht sperrig. Als Ladekabel an der Easee habe ich ein dünneres 16A (kodiert auf 20A) Kabel gewählt.

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RFID geht bei der Tesla nicht.

Ich hatte eine andere damals im Visier welche RFID hatte. Kostenpunkt war um die 800-900 Euro.
Marke weiß ich gerade nicht.

Bei mir war dann die Entscheidung für die Tesla die Faulheit, wollte nicht jedesmal mit einer Karte da hinhalten…

Ich habe mit einem Kollegen auf Arbeit das Teil (Stark in Strom, ca. 320 €) Das hängt an einer 16 CEEDose und ist auch transportabel. Von Volvo gibt’s auch sowas, also deutlich preiswerter und kannst zur Not mit in Urlaub nehmen. Oder sparst dir die WB und lässt nur ne 16 CEE Dose montieren… Möglichkeiten ohne Ende…

Edith; das Grüne ist ne Ständerbohrmaschine, die brauchst nicht ,geht auch ohne…:wink:

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Am Ende würde ich tatsächlich erstmal probieren ob die 3,6kW von der roten Dose mit Adapter nicht schon ausreichen. Mir fallen nicht wirklich viele Fälle ein wo man mehr bräuchte ohne PV Anlage.
Da kann man die 500€ für die Wallbox erstmal sparen.

Selbst mit PV-Anlage ist ein 3 kW Lader besser als eine 11 kW Wallbox. Jedenfalls wenn die PV-Anlage weniger als 11kW bringt (z.B. nur 5 kWp). Dann spart man sich ggf auch eine teure sonnengeführte Wallbox, denn die regelt ja auch nur ab auf kleinere Leistung, wenn der Sonnenstrom nicht ausreicht. Aber das ist eventuell ein komplizierteres Thema…

Man kann ja auch einfach den Tesla regeln anstatt das mit der Wallbox zu machen…
Die Wallbox kann wie du es sagst nur auf 6A runter was bei 3phasig dann zu viel ist, aber der Tesla geht auf 1A runter (<700W) und da ist es einfach quatsch nur einphasig zu laden, denn man hat die sinnlose Umschaltung zwischen einphasig und dreiphasig nicht und die Wallbox ist auch entsprechend deutlich billiger (siehe 500€ vom TWC3).

Aber das ist hier eh irrelevant.

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So mache ich das auch.
Da könntest Du mit einem Gerät
zu Hause und bei Deinen Eltern mit 11kW laden.

Der Vollständigkeit halber: das funktioniert nur bedingt weil:

  • du meist nur eine blaue Dose je Stellplatz vorfindest, und da hängt ja schon dein Wohnwagen dran
  • die Dose selten auf der Seite des Stellplatzes ist, wo dein Auto steht

Es ist aber viel einfacher: blauen Stecker für den Wohnwagen hast du. Plus eine (gute) Kabeltrommel (immer ganz abrollen!) plus den Standard UMC Ziegel. Fertig.

Je nach Land und Infrastruktur dann noch im Tesla die Ampere runter drehen, damit nicht die Sicherung von Stellplatz auslöst.

Die Easee hat eine tolle App und bietet die Möglichkeit, sie über eine API zu steuern - auch von Stromspar-Anbietern wie Jedlix und so. Außerdem hat das mit dem abnehmbaren Kabel (was sich auch dauerhaft an der Box verriegeln lässt) den Vorteil, dass man sich etwas anschaffen kann, was für die eigenen Bedürfnisse passt. (Länge, Dicke, Chargeport-Opener).

Die Box hat eine eigene SIM-Karte integriert, ist also über die App auch zu erreichen, wenn zu Hause das WLAN nicht bis zur Box reichen würde. Lässt sich aber auch über WLAN einbinden.

RFID geht, wenn man die API Easee selbst zuordnet. Dann kann man mit verschiedenen RFID-Tags die Ladekosten für unterschiedliche Fahrer/Autos auseinanderhalten.

Ich habe zwei Easee-Boxen, die automatisch untereinander ein Lastmanagement betreiben.

Schön klein und unauffällig ist sie auch noch.

Ist einfach ein rundum rundes Produkt, was im Alltag bei der Benutzung Spaß macht und nicht rumzickt.

Ich werfe mal noch einen Smarte Ladestationen für Elektroautos: mobil & stationär | go-e eCharger Home+ in der 11kW-Version ein. Schon für unter 600€ zu bekommen, kann per Adapter an alle Dosen ran, Zugang kann an RFID-Karte (z.B. Ladekarte) gekoppelt werden, rennt problemlos mit Tesla (auch Steuerung Stromstärke), Kabel kann dauerhaft verriegelt werden, über App steuerbar (nur WLAN, keine SIM-Karte), kann mitgenommen werden.

Übrigens zu den Kabeln bei deinem Vater: 2,5mm² geht bei 16A immer, 1,5mm² meist, aber auf jeden Fall mit höheren Verlusten.
Vgl. Strombelastbarkeitstabelle

Kommt auf die Länge an (und auf die Verlegungsart). Ich sag nur so aus dem Bauch geschätzt bis 10 oder 20 Meter tun es auch 1.5mm^2. Aber 2.5 ist nicht so wild teurer und schadet nicht, verringern aber die Verluste. Ich würde also 2.5mm^2 empfehlen, wenn es möglich ist.

Nur wenn Du weniger als 16A AC laden willst mit dem UMC (beim laden am SuC kann man sowieso nur den Ladestand, bis zu dem man laden will, einstellen). Und das Auto merkt sich, mit wieviel Ampere Du wo AC geladen hast mit GPS Hilfe und stellt den letzten Wert selbst wieder ein.

Edit: bin mangels Erfahrung nicht sicher, ob das merken und automatisch einstellen des letzten Ladestroms überall funktioniert, aber an der Heimadresse klappt es.

Nach dir um solche Kleinigkeiten jetzt noch keine Sorgen. Da wächst Du dann schon rein. Sonst guckst Du ins Handbuch oder fragst dann hier, wenn es soweit ist.

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Da hast du glaub ich wirklich recht :slight_smile:

Aber vielen vielen Dank für all die super Antworten, Erfahrungen und Empfehlungen.
Ich glaub, ich bin jetzt gut gerüstet :slight_smile:

Danke!

VG
schmali

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Da biete einer gerade seinen blauen UMC2 Adapter an: [Verkauft] UMC 2 blauer Adapter (Camping) 16A

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Ich habe in der heimischen Garage eine rote 16A-Dose und mich für folgende mobile Lösung entschieden:

Habe auch noch den Camping- und den Schukostecker dazu genommen und bin für alles gerüstet.

Danke dir! :slight_smile: Aber bei Kabeln etc kauf ich lieber neu. Hab da einfach ein besseres Gefühl. Aber danke :slight_smile:

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Bist Du zufrieden damit?

Ich gucke auch gerade nach einer Lademöglichkeit und der EVAlino ist in der ängeren Auswahl.

Sehr zufrieden!

Ich habe keine feste Wallbox in meiner Garage und nutze nur die Evalino als Wochenend-Pendler regelmäßig jeden Sonntag zum Laden von ca. 15 bis 20 % auf 90 %. Bisher ohne irgendwelche Fehlermeldungen. Ansonsten ist die Lösung so kompakt, dass man sie super mit auf Urlaubsreisen nehmen kann. Ich hab die Evalino eigentlich immer im Frunk dabei.

Außerdem find ich die Story „dahinter“ ganz sympathisch. Siehst du hier:

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Dankeschön.

Ja die Story kenne ich bereits.

Ich bin noch unschlüssig ob mobil oder fest installiert.

Aber die EVA liegt in der engeren Wahl.