Große eAutos im Hinblick auf den Umwelteinfluss

Heute gab es geschäftlich einen Ausflug nach Frankreich, dort sah ich eine vierköpfige Familie am Einkaufszentrum aus einem Twingo aussteigen und im Allgemeinen viele Kleinwagen herumfahren.

Jetzt stell ich mir dir Frage, denken die Franzosen „anders“, haben sie u.U. nicht das Geld für große Autos oder aber haben sie eine andere Philosophie, was „das Auto“ betrifft?

Ich hab auch den Eindruck, dass -ähnlich wie beim Tempolimit-Thema- ich hier ein Paradigma anschneide, was so nicht verstanden wird, zumindest nicht von denen, die überhaupt keinen Anlass zum Nachdenken sehen und sich eher auf den Schlipps getreten fühlen, wenn man äußert, große PKW (gleich welchen Antriebs) entsprechend einzuschränken.

Ich hab auch den Eindruck, dass eine sehr tiefe Kluft herrscht, zwischen unseren wirklichen Anforderungen und dem, was wir gerne hätten.

Wo wir wieder beim Eingangsthema sind: brauche ich wirklich ein größtmögliches Auto, obwohl ich es nicht zweckdienlich nutze und überziehe ich meine Anforderungen auf der anderen Seite nicht maßlos?

Ja. Franzosen denken definitiv anders über Autos. Schon immer - und nicht nur die Franzosen.
„Des Deutschen liebstes Kind“ ist keine Phrase, es ist Realität. In keinem anderen Land der Welt wird so ein hype um das „heilige Blechle“ gemacht wie in D.

Ich denke das die „Tesla-Gemeinde“ und damit auch das TFF schon grundsätzlich in zwei Lager gespalten ist.

  • die einen sehen den Umwelt- und Ressourcenaspekt im Vordergrund
  • die anderen wollen einfach das gerade modernste und geilste Auto fahren

Mit beiden Ansätzen kann man bei Tesla landen. Das ist ja gerade die Tesla-Masche
Das 1. hatten schon die elektrischen Einkaufskörbe mit NC-Batterien halbwegs bedient. War aber kein Verkaufsrenner.
Das 2. hatten bislang Porsche, BMW M, AMG & Co gepachtet. Tesla wildert hier.

Tesla vereint ( zmindest auf den ersten Blick ) beides.

die franzosen denken sicher anders über autos als wir, das sieht man in paris jedesmal beim einparken. die unversehrtheit des eigenen und auch der anderen autos ist kein besonders hoch eingestuftes gut.

aber wenn die konsequenz wäre, das verhältnis der deutschen zum auto per gesetz einzuengen, dann fällt das für mich in die kategorie „verbotspolitik“, was ich ablehnen würde.

zu einer mehr oder weniger sanften „lenkung“ des staates (bonus-malus-systeme, etc.) und einer gesellschaftlichen herabstufung von ökologisch bedenklichem konsumverhalten kann im grunde keiner was haben, denn es würde per se nichts verboten werden.

madmax

p.s.:
in einem tesla-forum sind wir tesla-eigner genau die falschen, die über anderer leute große wägen urteilen dürften…

Ich finde, und ja ich komm wieder mit Ding das anderes viel wichtiger wäre :mrgreen:, daß wenn man über Ressourcen redet man da ansetzen sollte wo permanent Müll anfällt. Wer ein Auto hat, pflegt dies. Ich kenne viele die ihr Auto mehr als 20 Jahre fahren oder wie ich immer mal wieder kleine alte Winterautos reparieren und die noch 2 oder mehr Jahre fahren. Hier verschrottet man ein Auto erst wenn es wirklich nicht mehr fährt. Und dann ist ja noch trotzdem der größte Teil recycelbar.
Aber guckt euch doch mal den ganzen Müll bei McD an. Das ganze Spielzeug was die verteilen um Kinder anzulocken. Das ist der größte Spielzeugproduzent der Welt und das ist der letzte Mist und wandert quasi immer in den Müll. So wie der Schrott vom ÜEi. Der Verpackungsmüll und Wahn insgesamt. Da muss man nicht über Dinge streiten die gehegt und gepflegt werden. Und wenn ich es mir leisten kann ein größeres und sicheres Auto zu fahren, dann mach ich das.

Eigentlich isses doch ganz einfach: Vermeide irreversiblen Ressourcen-Verbrauch. Alles, was reversibel ist, wird über kurz oder lang zwangsweise auch reversibel gemacht - einfach weil kein Nachschub mehr da oder der noch verfügbare zu teuer ist. Sieht man gut an Kupfer- und Aluminium-Schrottpreisen. Inzwischen kannst als Privatmann alte NYM-Reste schon gut verkaufen… Da gilt auch nicht nur für Herstellungsrohstoffe, sondern auch für Energie. ich persönlich fürchte, daß ich das Hauen und Stechen um die letzten Ölreserven noch mitbekomme (ich bin Jahrgang 1967). Mich darauf freuen oder mir das wünschen tu ich aber nicht.

Die Größe der Fahrzeuge spielt für mich übrigens keine Rolle, zu viele sind es sowieso (ein Versagen unserer Politik in Bund, Land und Stadt - aber das ist ein anderes Thema). „Länger betreiben“ ist besser als „früh verschrotten“. Und da hat das E-Auto deutlich mehr Potential als ICE. Und wenn „teuer und groß“ zu „pflege ich besser und nutze ich länger“ führt, muß man tatsächlich im Detail drauf schauen. Wie viel aufwändiger in der Produktion, wie viel länger genutzt.

Mein Fazit: Es gibt keine einfache generelle Lösung. Und jede® findet eine wissenschaftliche Untersuchung/Statistik, die seine Meinung belegt. Und „Mehrweg ist besser“ läßt sich auch sowohl be- als auch widerlegen, insbesondere im Bereich „Getränkeverpackungen“.

Richtig bei @TeslaLover ist: Mach nix, von dem Du die weitere Verwendung direkt als „sinnlos“ beurteilst. McD sollte man sowas direkt verbieten… :slight_smile: Aber das paßt dann nicht zu unserem freiheitlichen Grundverständnis und zum Rechtsstaat und der sozialen Marktwirtschaft. Ich merke schon, man kann darüber ewig schreiben und dreht sich trotz eigentlich vorhandener Grundüberzeugung sogar selber im Kreis…

Gewicht ist beim eAuto zwar immer noch relevant, aber dank Rekuperation auch kein so großer Nachteil wie beim ICE.

2 Gedanken von meiner Seite:

Kürzlich mit 3 statt 2 Kindern einen Ausflug gemacht: beinahe hatten wir mit 2 Autos fahren müssen, weil nicht 3 Kindersitze reinpassen, das ist nicht besser (und mit ÖPNV wäre der Ausflug gar nicht machbar gewesen.)

In einer deutschen Jugendwissensendung wurde erwähnt, das pro Mensch im Laufe seines Lebens locker 1 Millionen kg Rohstoffe aus der Erde geholt werden, es könnte sich lohnen, mal drauf zu achten wie sich das aufteilt und wo man dringend reduzieren muss.

Dieser Aspekt ist einer, den ich so auch ansprechen möchte, bzw. damit auch meinte, mit „Müssen wir uns alles kaufen, nur weil wir es uns leisten können?“.
Deine Geschichte mit den drei Kindersitzen ist natürlich für eine entsprechende Familie wichtig. Wie ich -als jemand der vor 1990 geboren wurde- groß wurde, dass man drei Kinder auf die Rücksitzbank „schnallte“, ist heute die Sicherheit nochmals wichtiger und auch richtig so, dass jeder Fahrzeuginsasse auch wirklich sicher untergebracht ist.

Jetzt würde mich interessieren, ob und wenn ja, welche PKW es gibt, die drei Kinder sicher auf der Rücksitzbank unterbringen können?

Und wir kommen wieder an den Punkt, der artgerechten Nutzung eines PKWs. Ist es notwendig aufgrund einer großen Familie, hat es seine Legitimation, wird das Fahrzeug gekauft, weil es einfach nur „großartig“ ist, ein großtes Auto zu fahren, dann reden wir wieder über eine mögliche Verschwendung.

Der Ressourcenverbrauch würde ich gern abseits von Antrieb oder Verbauch führen, weil es mehr gibt und uns -denke ich- gut tut, über Konsum und persönlichen Verbrauch zu diskutieren. „Verbrauch“ ist zudem nicht nur als Energiewert zu definieren, auch Platz und Rohstoffe wären damit einbegriffen.

Was machst Du dann mit dem Geld, wenn Du nichts kaufst?
Auf die Bank bringen? Dann kauft jemand anderes was damit.
Bleibt nur es auf ewig in die Matratze zu stopfen, oder besser noch einfach verbrennen.

Zum Thema:
Ich bin lange Zeit mit einem dicken SUV mit V8 und 3,5t Anhängelast täglich 35 km zur Arbeit gefahren. Ab und an brauchte ich unverzichtbar den Platz im Auto und auch die Anhängelast. Oft spontan und dort wo ich gerade war.
Allerdings hat es mich gestört so oft völlig allein mit dem Auto nur zur Arbeitsstelle zu pendeln. Also habe ich mir überlegt ein zweites, kleines Auto zu kaufen. Davon habe ich dann doch Abstand genommen. Ich hätte zwei, statt nur ein Auto Anschaffen und unterhalten müssen. Damit wäre weder für die Umwelt, noch für meinen Geldbeutel etwas gespart gewesen. Außerdem wäre ich ständig in Gefahr gewesen gerade das falsche Auto dabei zu haben. Dann hätte ich pendeln müssen, nur um auf das Auto mit Hängerkupplung zu wechseln.

Ich finde, dass es viele Anwendungsfälle gibt, wo es viel sinnvoller ist einen großen SUV zu fahren als zwei Autos. Auch wenn man nicht jeden Tag den Platz braucht.

In meinem 1 Personen Haushalt ist das ein Auto Prinzip für alles immer die sinnvollste Lösung. Transporter und LKW miete ich ggf.

Für eine Familie wo eh 2 Fahrzeuge benötigt werden trifft das Zweitwagen Prinzip zu, dieser kann wesentlich kleiner und spezieller sein als der Allroundwagen.

Die Bedürfnisse sind nun mal unterschiedlich. Mobilität gehört seit langem unverzichtbar zu unserer Gesellschaft.

Also um ehrlich zu sein, hab ich bislang mit meinem Einkommen noch nicht das Problem, dass ich nicht wüsste, wohin mit dem Überschuss an Geld.

Aber auf der andern Seite ist das oben genannte Argument wirklich gefährlich, wenn man es mit andern Substantiven füllen würde, anstelle des „Gelds“. Man könnte hier auch Öl, Waffen oder andere Dinge einfügen und das würde ein deutlichen Ah-a!-Effekt auslösen, dass da was nicht stimmen kann.

Es geht nicht darum, dass ich versuchen muss, für mein Geld möglichst viel zu kaufen, sondern darum, es möglichst sinnvoll auszugeben. Sinnvoll in der Hinsicht, Produkte zu wählen, die langlebiger sind, als vergleichbare, Geld auch ohne Gegenwert zu verteilen, also zu spenden - um andere am eigenen Wohlstand teilhaben zu lassen und die Versorgungssicherheit zu erhöhen. Ich gebe mein Geld auch gern für immaterielle Dinge aus, wie dem Luftsport.

Ihr habt beschrieben, dass ihr unbedingt ein SUV braucht, weil etwas kleineres den Bedarf nicht decken kann, mir stellt sich die Frage, ob der Bedarf wirklich alltäglich so hoch ist, dass das gerechtfertigt ist. Wenn dem so ist, mag es eine sinnvolle Entscheidung gewesen sein, wenn es aber nur zu (sagen wir) 10% der Nutzungszeit zutrifft, wäre es eine Verschwendung.

Zudem, will ich speziell diejenigen Fragen, die wohl aus der oftmaligen Nutzung eines großen Autos über diejenigen denken, welche sich „aus Spaß-an-der-Freude“ ein SUV holen, aber damit mit 1-2 Personen maximal durch städtische Regionen fahren und vielleicht mal den Wochenendeinkauf im großen Stauvolumen des Fahrzeugs unterbringen müssen?

Nun das beste was man (für die Umwelt) mit zu viel Geld machen kann: Holz kaufen und trocken einlagern
Das schlimmste was man tun kann: dieses Holz zu verbrennen
Jeweils gerechnet in kgCO2eq/€ Invest; ich hatte da mal eine kleine Tabelle nur so zum Spaß gemacht.
Danach, kommt: Steinkohle, Heizöl, Holzkohle, Rhodium, Interkontinentalflug, SUV, (…).
Am unteren Ende dann: Ein BEV mit EE fahren, ein Passivhaus kaufen - soweit ist das alles durchs Geld limitiert.

Am sparsamsten ist jedoch, wenn man sein ganzes Leben damit verbringt herum zu liegen und ebooks zu lesen oder zu meditieren :wink:

Ich habe lange überlegt ob ich was hierzu „beitrage“
Ich tu‘s…
Den Titel an sich finde ich persönlich schon fragwürdig/wahnwitzig, Entschuldigung!
Grundsätzlich kann man alles in Frage stellen-auch sein eigenes da sein. Nun mal im ernst-anstatt froh zu sein das es Menschen gibt, die ihr Geld in die Zukunft investieren und einen TESLA kaufen, und hoffentlich auch mit viel Spaß fahren, das unter Umweltaspekten zu zerreißen…nicht förderlich.
Es gibt nicht die „eierlegende Wollmilchsau“ auch wenn wir uns diese wünschen.
Sollen wir uns, die wir jetzt schon das best mögliche individual Fahrzeug aus Umweltaspekten nutzen, schlecht fühlen?
Die Fragen die sich mir stellen - was schadet der Umwelt mehr:

  • Unser 2,5 Tonnen TESLA oder schwer verdauliche, blähende Nahrung???
  • der CO2 Ausstoß oder die Überbevölkerung auf einigen Kontinenten, die zu einer
    einseitigen Belastung/Unwucht der Erde führen und es dadurch zu einer Verschiebung
    der Erdachse kommt ???
    -der Einfluss von Sonnenstrahlen bei der Schwangerschaft von Pflastersteinen???
    Wer kennt schon DIE Wahrheit??? Gibt es die überhaupt??? Eindeutig Nein!!!
    Wahrheit ist nur eine Annahme, die eine große Gruppe von Menschen glaubt - nichts anderes. Wir sollten uns öfters Fragen, ob das was man uns als Wahrheit „verkauft“ nicht ganz andere Ziele verfolgt!
    Die z.Z. geführte Klimadebatte - dient sie dem Klimaschutz, oder ist sie nicht nur ein probates Mittel uns davon zu überzeugen, das wir, ohne Widerspruch, mehr Geld für vieles bezahlen sollen, und dies für den Klimaschutz auch noch gerne tun?
    Ich habe kein schlechtes Gewissen, nur weil ich, meist alleine (nur in Begleitung von meinem Hund), mit 2,5 Tonnen durch die Gegend fahre! Im Gegenteil. Und mit welchem Alternativen Fahrzeug soll ich bitte problemlos von Deutschland nach Süd-Spanien fahren??? Mit nem ZOE vielleicht :smiley: :laughing: :smiley:
    TESLA fahren ist nicht nur „geil“,sondern hat auch noch einen positiven Umwelteinfluss!!!
    Allen noch eine gute Zeit und gebt Strom!

ja, ist geil, da stimme ich zu.
aber einen positiven umwelteinfluss sehe ich da nicht: die umwelt wird weniger geschädigt. aber gut für die umwelt ist tesla auch nicht.

hier in diesem thread geht´s - so denke ich - weniger um verbote an sich, sondern eher um eine änderung des bewusstsein von uns konsumenten: kann die maxime „immer mehr, immer größer, immer schneller“ durch einen anderen, etwas weniger verschwenderischen und mehr bewahrendem ansatz abgelöst werden?

in deinem urlaubsbeispiel wären also z.b. die fragen zu stellen:

  • muss ich nach südspanien in den urlaub fahren oder würde auch etwas weniger distanz ausreichen, wenn dadurch der schaden für die umwelt reduziert werden könnte?
  • muss ich im auto alleine in den urlaub fahren oder kann ich irgendwo mitfahren, wenn dadurch der schaden für die umwelt reduziert werden könnte?

bitte verstehe mich nicht falsch; ich fordere das nicht von dir.
aber diese fragen stellt sich im grunde so gut wie niemand. war bisher auch nicht nötig. aber vllt. gelingt es der menschheit, das bewusstsein auf mögliche ökologische negativ-aspekte eines geplanten handelns zu schärfen.

ist ein irre komplexes thema und von so einer großen dimension, dass man es gar nicht umfassen kann. aber einfach so weitermachen wie die letzten 100 jahre kann´s ja auch nicht sein. es wird halt noch ein paar menschen nach uns geben…

madmax

Das ist so typisch DEUTSCHE DENKWEISE versteh mich bitte nicht falsch.
Aber in Deutschland ist das Glas immer schon halb leer. Eine sehr triste Grundeinstellung. Richtig gesehen müsste es heißen: „Tu gutes und sprich darüber“ und nicht „Tu gutes und suche den Fehler“
Genau das wird hier getan! Natürlich kann man alles hinterfragen (auch sein eigenes da sein) und das Haar in der Suppe suchen.
Im Grunde genommen ist doch die bemängelte Handlungsweise „immer größer,mehr,schneller…“ genau das was hier von einigen im negativen verlangt wird!
„Gehts nicht kleiner, langsamer, mit weniger…“
Da gibt es dann nur noch eine Lösung- Keine Menschen, keine Probleme :open_mouth: das wäre doch dann perfekt-oder…
Zur Frage muss man nach Spanien in Urlaub fahren- musst Du nicht, lass es und fühl dich gut dabei (ist nicht persönlich gemeint)
Ich tu es auch nicht! Ich lebe in Deutschland und Spanien und fahre nicht für 2 Wochen in Urlaub! Und ich habe kein schlechtes Gewissen mit meinem TESLA und als Begleiter meinem Hund ansonsten allein zu fahren!!!
Im übrigen hatte ich das auch nicht, als ich noch mit großvolumigen schweren Verbrennern gefahren bin - aber jetzt fühle ich mich besser! Ohne direktem Schadstoffausstoß zu fahren ist schon eine tolle Sache!

Jetzt noch zur Aussage - es macht sich kaum einer Gedanken darüber… da hast du den falschen erwischt (ich nehm‘s aber nicht persönlich) !!
Ich habe mich bereits vor 24 Jahren, als einer der ersten, zu einer Wärmepumpe mit Erdsonden als Heizung entschieden! Ein seinerzeit aufwendiges und extrem teures Unterfangen da mit einem Bohrturm drei Sonden 60 Meter tief in die Erde eingebracht wurden. Wozu? Der Umwelt zu liebe! Letztes Jahr dann die Entscheidung zum Tesla, der Umwelt zu liebe - denn einen anderen Vorteil sehe ich in dem Fahrzeug nicht!
Ich hätte schließlich auch weiter mit einem 2 Tonnen 3 Liter Diesel, der im übrigen noch keine 2 Jahre alt war, fahren können.
Also ich denke - alles richtig gemacht, der Umwelt zu liebe!
Zum Thema wir können nicht so weiter machen wie die letzten 100 Jahre…
Wenn das Problem in den letzten 100 Jahren entstanden wäre, dann wäre es kein Problem! Das Problem ist über Jahrhunderte, wenn nicht sogar Jahrtausende entstanden (das ist Evolution) und nicht erst gestern. Aber was ist die Ursache??? Wenn du meine Gedanken dazu gelesen hast, hast du das wesentliche wohl übersehen. Ist das, was man uns glaubhaft machen will, wirklich die Ursache??? oder will man aus Profitgier uns nur ein schlechtes Gewissen machen, damit wir ohne murren mehr bereit sind zu zahlen??? Klar ist es ein Bestandteil des Problems!
Sind andere Ursachen nicht wahrscheinlicher und wesentlich schwerwiegender.?? Nur an das Thema „Überbevölkerung“ und daraus resultierende Umwelt Verschmutzung wird niemand ernsthaft ran gehen. Nur ein Beispiel!!!
Wäre ja auch der eigenen Karriere und Macht- und Profitgier nicht zuträglich!
Nur mal so zu Nachdenken…
Jeder kann ja denken und glauben was er will und seiner Wahrheit hinterherlaufen.
Übrigens, darin sind die Deutschen eindeutige Weltmeister wie die Geschichte unwiderruflich beweist.
Aber ich denke wir sollten aufhören bei allen Problemen schon fast hysterisch zu reagieren. Vor allem die, die schon ihren Beitrag leisten sollten stolz darauf sein und nicht in Depressionen verfallen, weil ja irgendwie mehr möglich wäre!
In diesem Sinne - ich wünsche allen, auch dehnen die noch nichts für die Umwelt tun, eine glückliche Zeit!

also ich finde es echt prima, dass du die für dich richtigen beiträge zum schutz der umwelt gewählt hast und diese auch durchziehst. da bist du den allermeisten zeitgenossen weit voraus! weiter so!

widersprechen möchte ich dir aber schon bei der theorie der weltweiten verschwörung. wenn‘s ungemütlich wird, dann eine verschwörungstheorie als grund zu nehmen, ist sehr einfach. :sunglasses:
ich glaube nicht an solche dinge. ich glaube trotz allem grundsätzlich an das gute im menschen. politiker und wirtschaftsbosse nehme ich da nicht aus. klar, einzelne hallodris sind überall zu finden.

die bevölkerungsexplosion macht mir auch sorgen. jeder mensch mehr auf der welt ist ein element mehr im abbau der ressourcen und dauerhaften schädigung der umwelt.
klingt hart und herzlos, aber ist wohl nicht von der hand zu weisen…

madmax

Madmax, das ist nicht hart oder herzlos, das ist halt so. Immer mehr, immer weiter geht nicht, denn die Größe der Erde ist unveränderlich. Und so werden wir zwangsweise an Limits stoßen, an denen schlicht nicht zu rütteln ist…

Und das hat nichts mit „Verschwörungstheorien“ zu tun.
Die Erde wehrt sich nur und die Politik und Wirtschaft versucht größt möglichen Nutzen daraus zu ziehen…

@lobo: Deinem zweiten Absatz (im oberen Beitrag) kann ich nicht mehr ganz folgen.

Aber einpaar Gedanken will ich trotzdem aufgreifen:

Ist es die „deutsche Denkweise“, mit „Gehts nicht kleiner, langsamer, mit weniger…“?
Nein, das denke ich nicht, denn gerade das Motto „immer größer,mehr,schneller…“ führt im privaten zu einem ausufernden Konsum. Und wenn wir schon das Thema „persönlichen Einfluss“ global betrachten wollen, so liegt der bundesdeutsche Durchschnitt bei 11-12t CO2/Jahr pro Kopf.

Zudem wehrt sich der Planet nicht, aber das System verändern wir in einer Stärke, die sich negativ auf unsere Lebensbedingungen und der unzählich weiterer Lebewesen auswirkt.

Was jedoch bereits im Umweltschutz Faden diskutiert wird.

„Ausgaben für Wärmepumpe und Co als umweltfreundliche Technologie“
Das sind wirklich intelligente Möglichkeiten, den eigenen CO2-Fußabdruck zu senken, hat aber mit dem Thema der Fahrzeuggröße ansich nicht viel zu tun.
Dass ein elektrisches Auto besser ist, als eines mit Verbrennungsmotor, ich denke, da sind wir absolut gleicher Meinung aber auf der andern Seite, wenn wir uns in einem Wettstreit des nächstgrößeren Fahrzeugs befinden, fressen wir als Verbraucher wieder mehr Ressourcen, als notwendig und konterkarrieren jede Effizienzsteigerung.

Die Frage ist wirklich: „Brauche ich immer das, was ich mir wünsche oder wünsche ich mir mehr, als ich je brauchen würde?“

Sind unsere Ansprüche mittlerweile losgelöst von der Frage, was mir eigentlich fairerweise zusteht und verbrauche ich mehr, als ich eigentlich dürfte?

In diese Richtung denke ich, wenn ich sehe, dass egal ob eAuto oder Verbrenner, die Fahrzeuge immer größer und größer werden.

Ich halte das für einen kritisierbaren Trend.

Jeder darf kritisieren was er will! Aber es ist m.E. nach schon ein wenig anmaßend zu schreiben:
Sind unsere Ansprüche mittlerweile losgelöst von der Frage, was mir eigentlich fairerweise zusteht und verbrauche ich mehr, als ich eigentlich dürfte?

Wenn du von dir ausgehst und schreibst, wäre es ja ok. Was steht mir denn fairerweise zu - nach deiner Meinung???
Anstatt dafür zu sorgen, das grundsätzlich gute Ansätze mehr Anklang finden und verbreitet werden wird hier nach dem Motto gehandelt „suche den Fehler“ und das hilft nicht!
Natürlich könnten Fahrzeuge kleiner sein, aber wo soll dann der Akku hin…
Und - was tust du denn für eine bessere Welt???
Bisher konnte ich nur feststellen, Menschen kritisieren die schon eine Menge tun.
Nur mit Polemik verbessern wir nicht die Welt!
Und wenn ich die Nachrichten sehe entnehme ich dehnen „der planet wehrt sich“
Umweltkatastrophen, Corona… wie nennst du das? Meiner unmaßgeblichen Meinung nach ist das nur der Anfang.
Wenn du Zeit hast, lies noch mal in ruhe was ich geschrieben habe - vielleicht findest du da den einen oder anderen Denkansatz und verstehst was ich geschrieben habe.
Ach so, und wenn du zitierst, bitte nicht einen Halbsatz der aus dem Zusammenhang heraus die Bedeutung verliert. Danke.
Ein schönes Wochenende
Michael