Heute gab es geschäftlich einen Ausflug nach Frankreich, dort sah ich eine vierköpfige Familie am Einkaufszentrum aus einem Twingo aussteigen und im Allgemeinen viele Kleinwagen herumfahren.
Jetzt stell ich mir dir Frage, denken die Franzosen „anders“, haben sie u.U. nicht das Geld für große Autos oder aber haben sie eine andere Philosophie, was „das Auto“ betrifft?
Ich hab auch den Eindruck, dass -ähnlich wie beim Tempolimit-Thema- ich hier ein Paradigma anschneide, was so nicht verstanden wird, zumindest nicht von denen, die überhaupt keinen Anlass zum Nachdenken sehen und sich eher auf den Schlipps getreten fühlen, wenn man äußert, große PKW (gleich welchen Antriebs) entsprechend einzuschränken.
Ich hab auch den Eindruck, dass eine sehr tiefe Kluft herrscht, zwischen unseren wirklichen Anforderungen und dem, was wir gerne hätten.
Wo wir wieder beim Eingangsthema sind: brauche ich wirklich ein größtmögliches Auto, obwohl ich es nicht zweckdienlich nutze und überziehe ich meine Anforderungen auf der anderen Seite nicht maßlos?
Aber das paßt dann nicht zu unserem freiheitlichen Grundverständnis und zum Rechtsstaat und der sozialen Marktwirtschaft. Ich merke schon, man kann darüber ewig schreiben und dreht sich trotz eigentlich vorhandener Grundüberzeugung sogar selber im Kreis…
