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Grafik: Reichweite + Verbrauch

Das macht wohl jeder anders. Ich persönlich werde zwischen Berlin und Hamburg (300 km) nicht in der rechten Spur fahren, solange mein Akku (im Model S 85 kWh) genug Reserven hat. Im Gegenteil: Ich werde halt so schnell fahren (im Rahmen dessen, was sicheres und einigermaßen legales Vorankommen erlaubt), dass der Akku für die gegebene Distanz gerade eben hält. Da gilt dann für mich: Egal ob 300 km, 400 km oder auch mal 500 km – ich werde in jedem Fall ankommen, und in jedem Fall wird der Akku hinterher (weitgehend) leer sein. Nur der Fahrstil (und dementsprechend evtl. die Wahl der Strecke) fällt halt unterschiedlich aus.

1700 mm :slight_smile:

schade… passt nicht :laughing:

Eberhard

Wo ist der Denkfehler?
Laut obiger Statistik benötigt dad Model S 250w/km bei 130km/h, also 32,5kw an Leistung.

Mein Audi A2 3l hat 31kw, faehrt aber dabei 160km/h … :astonished:

Uli

Also, den Denkfehler kannst Du ganz einfach finden : Wir füllen Deinen Tank mit der gleichen Menge Energie wie in der Roadster Batterie steckt und dann schicken wir Dich mit 160 km/h auf die Autobahn. Der Tankdeckel ist natürlich mit einem Spezialschlüssel verschlossen, der am Zielort deponiert ist. Mal sehen wie lange es dauert, bis Du hinter einem LKW im Windschatten fährst :mrgreen:
Die wirst vermutlich eher auf dem LKW fahren müssen, weil Du sonst nicht ankommst.

Das hat nun nichts mit meinem obigen Problem zu tun :wink: .

Uli

Jetzt die Probe: 85 kWh reichen bei 88 km/h unter Laborbedingungen für 480 km. 85.000 Wh/480 km = 177 Wh/km. Die Größenordnung stimmt also, wobei nicht berücksichtigt ist, dass man die Batterie nicht auf 0% SOC runterfahren kann. Wenn wir die Grafik zugrundelegen, haben wir 170 Wh/km bei 90 km/h. Daraus könnte man schließen, dass von den spezifizierten 85 kWh in der Batterie immerhin 81 kWh (95%) verfügbar sind, bevor das Auto abschaltet.

Ich denke, da ist kein Denkfehler. Auch das Model S unterliegt denselben physikalischen Gesetzen wie Dein A2. Bei Geschwindigkeiten zwischen 130 km/h und 160 km/h dominiert der Luftwiderstand alle anderen Verluste. Luftwiderstand ist cW x A (Frontalfläche) x Geschwindigkeit². Beide Fahrzeuge haben einem guten cW-Wert. Der vom Model S dürfte etwas besser sein als der des A2, aber das genügt nicht, um die wesentlich größere frontale Fläche auszugleichen. Das Model S ist 2 m breit (mit Spiegeln etwas mehr, ohne etwas weniger). Wie breit ist Dein A2?

In der Theorie nicht so entscheidend, in der Praxis mit Steigungen und gelegentlichem Bremsen/Beschleunigen aber doch relevant: Das Model S wiegt über 2,1 t. Was wiegt Dein A2?

Eine Kleinigkeit hast Du aber vielleicht doch übersehen: Beim Model S beschreiben die 250 Wh/km den Verbrauch ab Akku, und der ist (bis auf höchstens 10%) identisch mit dem Verbrauch ab Steckdose. In Deinen A2 musst Du mindestens den dreifachen Energieinhalt reinkippen, damit Du Vortrieb im Wert von 250 Wh/km rauskriegst. Das meinte Talkredius mit seiner etwas humorig formulierten Antwort.

Um das ganze mal in „verständliche“ Form mit Zahlen zu bringen:

Der Roadster hat eine Kapazität von 56kWh. 1 Liter Diesel Treibstoff hat eine Kapazität von 12,4 kWh je kg Treibstoff. 1l Treibstoff wiegt 875g => 1kg Treibstoff sind 14,136 kWh. Daraus ergibt sich, dass du für die Roadster Batterie 4,51 l Diesel brauchen würdest.

Wie weit fährt dein A2 mit dieser Menge Treibstoff bei 160km/h ?

Auf dem Autoreisezug kein Problem. Hier die Antwort der DB auf meine diesbezügliche Anfrage:

Ok, das würde die die viel geringere benötigte Leistung des A2 (vielleicht noch in Verbindung mit den extremen Leichtlaufreifen) erklären…

Uli

Interessantes Detail: Die Reichweite von „500 km“ (nicht 300 Meilen oder 483 km) wurde offenbar inzwischen im NEFZ bestätigt. Ist ja ne schöne runde Zahl. :slight_smile:
teslamotors.com/geneva2013

wäre noch interessant, bei welcher Reisegeschwindigkeit solche Distanzen erreicht werden.

NEFZ:

Die Aussage auf Teslas amerikanischer Website („300 Miles“, also 483 km) bezieht sich ausdrücklich auf Konstantfahrt in der Ebene ohne Wind bei 55 mph (89 km/h). Das passt auch zu den Charts im ersten Post dieses Threads. Die Charts stammen übrigens aus Teslas Blog Post Model S Efficiency and Range vom 9. Mai 2012.

Du bist schon ein bisschen lustig. Stell Dir doch mal vor, Dein 31 kW-Motor würde einen A7 antreiben. Der ist von seinen Dimensionen und seiner Karosserieform her gut mit dem Model S vergleichbar (allerdings etwas leichter). Meinst Du, der A7 würde mit 31 kW auf 160 km/h kommen? Oder auch nur auf 130 km/h, wie das Model S? Wäre eigentlich mal ein erhellendes Experiment!

Die Reisegeschwindigkeit auf Europas Autobahnen ist +/- 120km/h!

Dann sollte doch Tesla die Reichweite angeben, bei einer Geschwindigkeit, die auf der Autobahn Gefahren wird!
Als Verkehrshindernis unterwegs sein, bei dem sogar LKW’s einem überholen müssen finde ich nicht gut! :cry:

Dann zeig mir bitte ein Fahrzeug auf dem europäischen Markt, dass seine Verbrauchsangaben nicht vom NEFZ angebeben hat. Es wird natürlich nicht die Reichweite angegeben, sondern der Verbrauch. Da beklagt sich auch keiner, weil keiner auf die Reichweite schaut, wenn er sich ein Auto kauft, sondern nur auf geringe Verbrauchszahlen.

Klar. Schau Dir mal in Ruhe die Charts an, mit denen dieser Thread begonnen hat. Daraus geht zum Beispiel hervor, dass ich auf der Strecke Berlin - Hamburg (knapp 300 km ohne nennenswerten Höhenunterschied) durchgehend 130 km/h fahren könnte. Dann hätte ich allerdings auch keine Reserven mehr und müsste in Hamburg sofort an die Steckdose. Wenn man aber auf den freien Abschnitten die 130 km/h tatsächlich nicht überschreitet, dann müsste man relativ bequem hinkommen, denn im realen Verkehr kann man ja über weite Strecken sowieso nicht 130 km/h fahren (Stadtverkehr, Geschwindigkeitsbegrenzung wg. Lärmschutz, Baustellen, Stau).

Musst Du doch gar nicht. Du kannst mit 200 über die Autobahn fegen, wenn Du magst (und nicht gerade Stau ist). Nur kommst Du dann halt keine 500 km weit.

Ich glaub ich mache einen Denkfehler.

Ich muss natürlich für die Reisegeschwindigkeit nicht die aktuelle Geschwindigkeit nehmen, sonder die Durchschnittsgeschwindigkeit.

Ich muss da mal mein Bordcomputer befragen.

Naja, wobei die Zahlen nur stimmen, wenn Du nicht allzusehr von der Durchschnittsgeschwindigkeit abweichst. Erstens vernichtet jedes Bremsen Energie (auch wenn rekuperiert wird, wird nur ein Bruchteil der Energie zurückgewonnen), die dann beim nächsten Beschleunigen zusätzlich benötigt wird. Und zweitens steigt der Luftwiderstand eben leider quadratisch mit der Geschwindigkeit, d.h., bei 20 km/h über Deinem Durchschnitt verbrauchst Du viel mehr mehr, als Du in einem anderen Streckenabschnitt mit 20 km/h unter dem Durchschnitt einsparen kannst.

Daher solltest Du die Werte aus dem Chart vielleicht lieber als „Höchstgeschwindigkeit“ begreifen, um eine bestimmte Strecke zu schaffen. Darüberhinaus ist sowohl das Streckenprofil (Berge, Verkehrsaufkommen) als auch der Verbrauch durch Heizung und Klima zu berücksichtigen; beides findet in den Charts erstmal keinen Niederschlag. Eine ganz hübsche, interaktive Erläuterung zu all diesen Fragen findest Du hier:
teslamotors.com/goelectric
(Falls bei Dir die deutsche Seite kommt, musst Du einmal ganz unten auf „United States“ umschalten und dann den Link nochmal anklicken.)

Na ja, Du schreibst ja selbst, dass es fast nur auf den Luftwiderstand ankommt. Und bei konstanter Geschwindigkeit spielt ja das Gewicht keine Rolle. :slight_smile: (sicher indirekt, indem der Rollwiderstand sicher (viel :question: ) höher ist…) .
Wieviel wiegt eigentlich der Tesla Roadster?

Uli